Kontrolle für Klicks auf Keywords

24. Mai 2005 von Martin Seibert

Wer heute die Klicks von Google mit den gemessenen im eigenen Tracking-System vergleich stellt häufig deutliche Diskrepanzen fest. Dafür gibt es verschiedene Gründe und Erklärungsmöglichkeiten. Hier eine unvollständige Liste von möglichen Gründen für Messfehler:

  • Ausstrahlungen und Klicks in den Statistiken kommen von den Google- oder Yahoo-Servern, die die Anzeigen auf Ihrem Server beherbergen. Dort werden (oder sollen) nämlich erst die Klickbetrüger und andere ungültige Abrufe gefiltert werden.
  • Es sollte immer eine Logfile-Analyse und ein Tracking durchgeführt werden.
  • Wenn Ihr Server nicht erreichbar ist, zählen viele Tracking-Programme keine Klicks. Auch wenn Ihr Tracking-System down ist, wird nichts gezählt.
  • Einige Tracking-Programme können von bestimmten Quellen oder bestimmte Arten von Klicks vielleicht nicht messen (Deeplinks, Weiterleitungen, …).
  • Je nach Browser kann es auch sein, dass bei Content-Anzeigen nicht Google, sondern die Partner-Seite als Referrer in die Log-Analyse übergeben wird. Diese Klicks fehlen dann im Vergleicht mit den von Google ausgewiesenen Zahlen.
  • Dadurch, dass zum Beispiel alle Google-Klicks nach Amerikanischer Zeit ausgestrahlt werden, gibt es ganz banale Zeitunterschiede, die zu Differenzen führen (können).
  • Die Auswertungen bei den Suchmaschinen werden meist nur täglich oder alle 3 Stunden aktualisiert und sind daher zumindest kurzfristig (bzw. für “live”-Tests) nicht verwendbar.
  • IP-Filter können dafür sorgen, dass Ihre eigenen Clicks im Tracking-System ignoriert werden. Bei Google und Yahoo werden diese Clicks dennoch gezählt.

Quelle:

4 Reaktionen zu diesem Beitrag

  1. Kalyxo denkt » Amerikanische Anwälte suchen nach Sammelklägern gegen Google und Co

    [...] Die Realität ist jedoch, dass Google einen Anteil von 0,01% bis 0,1% der anfallenden Kosten für Klickbetrug wieder gutschreibt. Für viele Kunden einfach nur ein Ärgernis oder (bei einigen sogar) ein Affront. Das Verhalten wird vermutlich auch dadurch begünstigt, dass es schwer ist, Google einen etwaigen Betrug nachzuweisen. Siehe: Kontrolle für Klicks auf Keywords [...]

  2. Kalyxo denkt » Lästige Schönheitsfehler bei der Werbeerfolgskontrolle

    [...] Kontrolle für Klicks auf Keywords - eigener Beitrag [...]

  3. //SEIBERT/MEDIA Weblog » Blog Archiv » Amerikanische Anwälte suchen nach Sammelklägern gegen Google und Co

    [...] Die Realität ist jedoch, dass Google einen Anteil von 0,01% bis 0,1% der anfallenden Kosten für Klickbetrug wieder gutschreibt. Für viele Kunden einfach nur ein Ärgernis oder (bei einigen sogar) ein Affront. Das Verhalten wird vermutlich auch dadurch begünstigt, dass es schwer ist, Google einen etwaigen Betrug nachzuweisen. Siehe: Kontrolle für Klicks auf Keywords [...]

  4. //SEIBERT/MEDIA Weblog » Blog Archiv » Lästige Schönheitsfehler bei der Werbeerfolgskontrolle

    [...] Kontrolle für Klicks auf Keywords - eigener Beitrag Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 21. Juni 2005 um 23:46 Uhr von Martin Seibert veröffentlicht und ist Teil der Kategorie Web-Technologien, Online-Marketing, PR. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen. Sie können eine Antwort schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten. Keywords: noneVerwandte Artikel:Statistische Peinlichkeiten - Visits sind nicht Besucher!Werbebanner für Perl-Programmierer über AdWords verteilenWebsite-Design: Auf welche Auflösung optimiert werden sollte.Visuelle Klickpfad-Analyse in Google AnalyticsMächtige Statistiken [...]

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