Microsoft will Macht nutzen, um E-Mails mit eigenem Standard zu versehen

26. Juni 2005 von Martin Seibert

Der Online-Nachrichtendienst heise berichtet:

Microsoft hat angekündigt, dass die hauseigenen Dienste Hotmail und MSN ab November E-Mails ohne die umstrittene Sender-ID-Kennzeichnung als potenziellen Spam kennzeichnen werden.

Unter dem Deckmantel der Spam-Bekämpfung versucht das Unternehmen aus Redmond hier einen eigenen Standard in den mit Abstand wichtigsten Internet-Dienst zu implementieren. Das Unternehmen hat die Macht, um einen Quasi-Standard zu schaffen. Es bleibt zu hoffen, dass die Nutzer mitdenken und der Versuch scheitern wird. Das ist bei einer sehr starken Web-Gemeinde wahrscheinlich.

Unabhängig davon, ob es Microsoft gelingt, die Sender-IDs zu etablieren oder nicht. Das Unternehmen wird sich weder durch diese Ankündigung noch durch eine Umsetzung beliebter machen. Frei nach dem Motto: “Ist der Ruf erst ruiniert, lebst sich’s gänzlich ungeniert.:-(

Quellen:

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