Vergleich zwischen Copernic Desktop Search, Yahoo! Desktop Search und Google Desktop
14. März 2006 von Martin SeibertIch muss uneingeschränkt Google dafür danken, dass sie sich mit der Desktop-Suche befasst und eine gute Lösung dafür etabliert haben. Erst dadurch bin ich richtig auf das Thema aufmerksam geworden und habe seine Potenziale für mich entdeckt. Daher kurz vorab:
Ganz gleich für welche Lösung Sie sich entscheiden. Die Desktop-Suche sollte jeden interessieren, der mehr als 50 E-Mails pro Tag erhält. Es gibt kaum eine Software-Kategorie nach Outlook, die mir bei der täglichen Arbeit so geholfen hat.
Eigentlich beginnt das Thema “E-Mails durchsuchen” mit der schwachen Suchfunktion in den meisten E-Mail-Programmen. Outlook hat nicht mal einen Index und sorgt somit für schier unendliche Wartezeiten bei den einfachsten Anfragen. Wenn man dann noch gleichzeitig Archive über 5-6 Jahre hinweg durchsuchen will, rückt eine praktikable Lösung in den meisten Programmen in weite Ferne.
Meine allererste Lösung war der “Nelson E-Mail-Organizer” (NEO), der zwar die Grundfunktionen der Index-Suche bietet, aber bei großen Datenmengen zwischen 300 MB und 500 MB Arbeitsspeicher vereinnahmt.
Google Desktop Search war dann die erste wirklich begeisternde Lösung. Wie von Google gewohnt wird jede Suchanfrage innerhalb von Millisekunden mit einem Suchergebnis quittiert. Man glaubt erst gar nicht, dass das auf dem eigenen Rechner auch möglich ist. Dieser Vorteil stellt sich im Vergleich zu den konkurrierenden Produkten jedoch auch als entscheidender Nachteil heraus.
Schnell nach der Einführung von Googles Suchlösung auf dem Rechner wurde ich auf die Desktop-Lösungen von Yahoo! und Microsoft aufmerksam. Microsoft (damals noch mit Lookout unterwegs) hatte das alte NEO-Speicherloch-Problem und schaffte es nicht mal über meinen Beta-Rechner (Da “testinstalliere” ich Software.) hinaus.
Die Yahoo! Desktop Search - Lösung kommt eigentlich von “X1″ und funktioniert insgesamt gut. Allerdings ist die Clientsoftware etwas behäbig und hat offensichtlich ab und an einen unvollständigen Index. Suchanfragen, die ich dort vergeblich ausführte konnte Google mit dem gesuchten Treffer quittieren. Das aus für die Yahoo!-Lösung.
Dann haben KollegInnen von mir von unseren Systemadministratoren Copernic-Desktop-Search installiert bekommen. Auf meine Nachfrage hin, warum nicht die Google-Lösung gewählt worden sei:
Copernic-Desktop-Search ist erheblich besser und anwenderfreundlicher als die Google-Variante.
Also habe ich mir die Software auf meinem heimischen “Beta”-Rechner installiert und ausprobiert - mit durchschalgendem Erfolg. Inzwischen nutze ich nur noch diese Lösung und habe auf dem Beta-PC Google Desktop Search bereits vollständig deinstalliert.
Gründe, warum Copernic-Desktop-Search besser ist:
- Kann mit großen Datenbeständen umgehen, ohne viel RAM zu schlucken.
- Blockiert den Rechner durch den Indiziervorgang nicht. (Yahoo! ließ mich teilweise lange warten, wenn ich ‘plötzlich’ den Rechner mal wieder brauchte.)
- Bietet schon bei der Sucheingabe Ergebnisse an. Das ist gerade dann perfekt, wenn man den Suchbegriff nicht genau kennt.
- Ermöglicht leicht die Suche nach Begriffen und Definitionen von An, Von und CC gleichzeitig. Das ist bei der Suche nach E-Mails für mich häufig entscheidend. (Man weiß einen Suchbegriff und wer die Mail an wen geschickt hat.) [Hier ist Google leider mit den 'from:'- und 'to:'-Operatoren nicht immer zuverlässig gewesen.]
- Durchsucht auch Netzlaufwerke
- Telefoniert nicht einfach nach Hause, wie Google. (In der neuesten Version soll man sogar den Index auf Google-Servern ablegen. Wahnsinn!
)
Größter Nachteil von Copernic Desktop Search: Dadurch, dass die Software immer gleich das Suchen beginnt, muss man geschickt einschränken, damit die Suchanfragen und -ergebnisse nicht “aufhalten”.
Übrigens: Alle genannten Software-Programme sind als Freeware-Versionen erhältlich.
Downloads und Quellen:
- Copernic Desktop Search
- Yahoo Desktop Search
- Google Desktop Search
- Microsoft Desktop Search (Enterprise) und Lookout
- Nelson E-Mail-Organizer (NEO)
- Wikipedia-Artikel über den Windows-Indexdienst



Am 15. März 2006 um 09:44 Uhr
Zum größten Nachteil von Copernic Desktop Search:
Man kann die sofortige Suche bei Eingabe des Suchbegriffs auch unter “Optionen -> Erweitert -> Bereits bei Eingabe suchen” deaktivieren.
Am 15. März 2006 um 14:00 Uhr
Was übrigens auch keiner der Anbieter kann: “Drag & Drop” mit Outlook. Wenn man zum Beispiel eine Mail, die man an einen Kontakt geschrieben oder von ihm erhalten hat, in eine Aufgabe oder einen Termin einfügen will, muss man sich die im Such-Programm gefundene Mail erst in Outlook heraussuchen und dann einkopieren. Sehr lästig …
Am 17. März 2006 um 19:53 Uhr
Danke für den Artikel. Hab mich von Copernic begeistern lassen.
Grüße aus Bahrain.
Marcel
Am 18. März 2006 um 13:03 Uhr
Weitere Artikel zum Thema:
a. Ein Freund durchsucht den Desktop
b. Google Desktop 3 verlässt Beta-Status
Am 22. März 2006 um 23:05 Uhr
Warum ich die Microsoft Desktop Search benutze hat ganz trivial zwei Gründe: Mindmanager und Visio. Beiden kann die MDS als einzige (zumindest nach meinem Wissensstand). Über den Ressourcenbedarf kann ich mich im Vergleich zu GDS und YDS nicht beklagen. Copernic war ähnlich sparsam und schnell.
Für Copernic spricht, dass sie schneller ist und bessere Suchmöglichkeiten hat.
Meine Erfahrung
Am 22. März 2006 um 23:10 Uhr
Schneller beim Suchen, meinte ich
Am 12. April 2006 um 23:50 Uhr
Inzwischen habe ich MSN Desktop Search mal richtig ausprobiert. Es funktioniert ordentlich und schnell. Und es hat einen wirklich praktischen Vorteil gegenüber den anderen Lösungen:
MSN Desktop Search unterstützt “Drag&Drop” in Outlook-Mails und Aufgaben. Aus diesem Grund plane ich derzeit, MSNs Desktop-Suche als “Zweitwerkzeug” neben Copernic Desktop Search einzusetzen.
Der Produktivitätswahn treibt kuriose Blüten …
Am 8. Juni 2006 um 22:54 Uhr
Copernic Desktop Search scheint mir momentan wirklich die beste Desktop Search Engine zu sein. Trotzdem gäbe es meiner Meinung nach noch einiges zu verbessern. Gibt es eigentlich sowas wie ein Forum zu Copernic Desktop Search, wo man Verbesserungsvorschläge vorbringen könnte (kann natürlich in englisch sein)? Auf der Website von Copernic konnte ich leider keines finden.
Am 22. Juni 2006 um 19:19 Uhr
Professionelle Desktopsuche kostenlos zum Download
http://www.heise.de/newsticker/meldung/74573
Am 2. August 2006 um 20:15 Uhr
Zu der “Professionellen Desktopsuche” eine kleine Ergänzung. x1 ist Professionelle Spyware falls … aber lieber selber lesen.
Ich zitiere:
“XDS will continue to collect, store, and transmit to X1 the usage
Information set forth above. However, after registration you may
disable such data collection at any time (under “Tools” Ð “Options”
in the XDS user interface).”
Hinweis hier gefunden:
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=10658703&forum_id=99588
Am 20. Oktober 2006 um 19:58 Uhr
Es ist eine neue Version von Copernic Desktop Search erschienen:
http://www.copernic.com/en/products/desktop-search/download.html
Am 16. November 2006 um 17:46 Uhr
Sehr geehrter Herr Seibert,
im Rahmen eines Proseminars über Desktopsuchen an der Uni Ulm habe ich ihre Seite gelesen.
Da sie sich ja ausgiebiger mit diesem Thema beschäftigt haben, würde ich mich sehr freuen, wenn sie mir (für nicht kommerzielle Zwecke) einigere Ausführlichere Testberichte zukommen lassen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Sabrina Schulz
Am 16. November 2006 um 22:40 Uhr
Es ist schön, wenn das hier professionell wirkt. Das soll es auch.

Allerdings kann ich über diese hier verfügbaren hinaus keine Testberichte vorweisen. Wenn Sie möchten können Sie mich mal kontaktieren, damit wir über Desktop-Suchsysteme sprechen können.
Am 10. Dezember 2006 um 20:03 Uhr
Ich war von copernic auch sehr begeistert. Leider funktioniert copernic ein paar Tage nach der Installation von 2.0 nicht mehr richtig (Läßt sich kaum mehr öffnen). Habe noch nicht herausgefunden an was es liegt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Am 10. Dezember 2006 um 20:08 Uhr
Die Neuindizierung in der Version 2.0 dauert tatsächlich deutlich länger als in der Vorgängerversion. Das war auch mein Eindruck. Am besten den Rechner einfach mal länger im “Idle” laufen lassen. Das hat bei mir geholfen.
Am 12. Dezember 2006 um 03:35 Uhr
Ich habe bei Copernic das Problem, daß viele Dateien, von denen ich sicher weiß, daß sie auf dem Rechner sind, nicht gefunden werden. Sind die anderen Programme zuverlässiger?
Ein weiteres Problem ist, daß Emails, die mit Opera empfangen wurden, nicht als mails erkannt werden - gibt es eine Möglichkeit, dies Copernic beizubringen?
Am 12. Dezember 2006 um 08:36 Uhr
Zu Beginn hatte ich das Problem auch. Meines Wissens gibt es dafür drei Ursachen aber keine Fehlfunktion:
1. Copernic darf nicht in Echtzeit “indizieren”, was dazu führt, dass neue Dateien nicht so schnell aufgenommen werden, wie man das selbst braucht.
2. Die Indizierung von Copernic ist einfach noch nicht komplett abgeschlossen. (Das dauert, wie oben bereits beschrieben, sehr lange!)
3. Falsche Suchbegriffe und Einschräunkungen (Userfehler). Kommt bei mir auch ständig vor.
Am 21. Dezember 2006 um 18:03 Uhr
Hallo,
finde Copernic KLASSE, habe nur ein Riesenproblem: Das Ding sprengt unser Outlook. Will heissen, Outlook synchronisiert sich einen Wolf (’synchronisiere folder’), wird unendlich langsam wenn Desktop Search 2.0 läuft, und NIX geht mehr. Irgendeine Idee woran das liegen kann ? (wir haben ZIEMLICH grosse Datenmengen sowohl in email als auch auf den Laufwerken). Mag Copernic nicht mehr missen weil es mich davor rettet abends 80-100 mails in subfolder sortieren zu müssen, aber muss auch outlook benutzen können.
HILFE !
Danke + frohe Festtage,
Petra.
Am 21. Dezember 2006 um 20:48 Uhr
ich verwende desktop search programme nun schon seit jahren. als copernic desktop search 1 herauskam gab ich sogar einer sündteuren software den laufpass, da ich vom copernic programm derart begeistert war (bin). leider habe ich seit dem update auf die 2er version derartig große probleme (beide computer auf denen ich es installiert habe hängen sich regelmäßig auf und copernic desktop belegt 99% der resourcen!) dass ich mich wohl schweren herzens wieder davon trennen werde (bzw. auf version 1 zurück gehen werde).
ich denke es liegt an einzelnen dateien und ich habe da vor allem outlook pst-dateien im verdacht.
hat sonst noch jemand ähnliche erfahrungen gemacht? lösungen?
Am 3. Januar 2007 um 08:56 Uhr
Wie sieht es mit den pst Dateien aus? Die werden wohl leider nicht indexiert.
Gruss Thomas
Am 3. Januar 2007 um 09:02 Uhr
Doch. Das können eigentlich alle gängigen Desktop-Programme. In Copernic Desktop Search kann man unter / Extras / Optionen / E-Mails / die Teile des Outlook-Datenbaums auswählen, die indiziert werden sollen.
Am 3. Januar 2007 um 18:03 Uhr
Danke für die Info. Hab’s zwischenzeitlich auch gefunden. Funktioniert prima.
Am 4. Januar 2007 um 14:45 Uhr
Mir geht es gleich wie Harry (20).
Das Programm - an und für sich Klasse - hängt sich “ununterbrochen” auf, muß beim Niederfahren extra geschlossen werden etc.
Lösungsmöglichkeiten seh ich auch keine….
Am 5. Januar 2007 um 16:57 Uhr
Auch ich habe seit der neusten Version das Problem mit dem aufhängen, will aber trotzdem noch nicht wechseln. Bei mir tritt es vor allem auf nach dem defragmentieren der Festplatte (O&O Defrag) läuft bei mir ständig mit. Da hilft dann Copernic zu deinstallieren und dann wieder neu zu installieren. Dann funktioniert es wieder für ein paar Wochen. Ich hoffe die Entwickler finden bald eine Lösung.
Am 5. Januar 2007 um 18:55 Uhr
Habe die selben Probleme wie Harry und Gerhard, der Indexer hängt sich nach einer gewissen Zeit auf, die CPU-Auslastung geht für die involvierte CPU auf 100%. Der Effekt zeigt sich bei den verschiedensten Filetypen, ich konnte keinen Zusammenhang zwischen Filetyp und Hänger finden.
Das Programm ist so für mich nicht brauchbar, würde mir aber sehr gefallen, aber eben…..
Am 6. Januar 2007 um 09:01 Uhr
Noch mal ein kleiner Nachtrag. Ich habe das Programm jetzt mal wieder neu installiert und hatte gleich von Anfang an Probleme. Jetzt habe ich die Prozesspriorität im Taskmanager auf Niedrig gesetzt und es funktioniert, ersteinmal…Da ich meinen Laptop nicht runterfahre, sondern immer in den Ruhezustand versetze bleibt die Einstellung auch erhalten und muss nicht jedesmal neu gesetzt werden.Vielleicht verhaspelt sich das neue Copernic ja auch mit dem Virenscanner (in meinem Fall Kaspersky), da der ja sämtliche Zugriffe überwacht. Ansonsten tippe ich auch auf die .dbx Dateien.
Am 6. Januar 2007 um 19:43 Uhr
Ich habe gerade noch eine wirklich coole und hilfreiche Funktion in Copernic Desktop Search herausgefunden, die bei der Arbeitszeitdokumentation hilft. Es gibt im E-Mail-Suchfenster im Kasten “Anpassen” die Möglichkeit unter “Datum” im DropDown “Ist” auszuwählen und dann ein Datum einzugeben.
Dann zeigt Copernic alle ein- und ausgegangenen E-Mails von diesem Tag an. Gerade wenn man viel mit E-Mails arbeitet, ist das eine große Hilfe für die nachträgliche Dokumentation der eigenen Tätigkeiten.
Am 29. Januar 2007 um 13:43 Uhr
Hallo,
habe seit kurzem Copernic 2 auf meinem Laptop laufen. Eigentlich war ich ganz zufrieden, bis ich feststellte, dass manche pdfs, die sich alle zusammen in einem Ordner befinden, nicht aufgefunden werden!! Woran kann das liegen?
Hat irgendwer Erfahrungen mit sowas gemacht?
Danke,
viele Grüße
Heike
Am 8. Februar 2007 um 15:31 Uhr
Ich habe aber mit “Copernic” ein rießengroßes Problem!!!
Copernic archiviert bei mir eine externe Festplatte (Datensicherung), die ich nur bei Bedarf einschalte. Sie hat den Laufwerksbuchstaben “U”, damit nicht anderes (USB-2-Geräte) in den Verdacht kommt, auf diesen Buchstaben zuzugreifen.
Einige Tage lang habe ich die eingelsenen Daten und Dateinamen immer präsent. Dann aber aus mir unerklärlichen Gründen hat Copernic das irgendwann wieder kompelt “vergessen”!!
Weiß da jemand Rat?
Am 1. März 2007 um 10:42 Uhr
Hallo,
bin mit Copernic auch sehr zufrieden, besonders wegen der Indizierung von EXIF-Daten aus jpeg-Dateien. Wollte nun auf 2.02. umsteigen - habe dort das gleiche Probelem wie schon bei 2. 0 - beim Indizieren von Dateien bleibt Copernic hängen - nur noch Neustart möglich. Deshalb immer wieder zurück auf 1.7.
WIN XP
Gibt es eine Lösung oder hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Gruß
Wolfgang
Am 1. März 2007 um 11:18 Uhr
Hallo,
gleich ich nochmal:
habe jetzt weiter oben sorgfältiger gelesen - bin also nicht allein mit diesem Effekt.
Schade, daß noch keine Lösung exisitert.
Zusammenhang mit Virenscanner und Firewall schließe ich aus, hatte beide zeitweilig abgeschaltet.
Übrigens: beim Indizieren von Kontakten oder E-Mails tritt der Effekt NICHT auf.
Gruß
Wolfgang
Am 2. März 2007 um 22:28 Uhr
Hey,
hat jemand eine Idee ob man auch mit Coprnic die pst. Dateien eines anderen PC’s im Netzwerk indizieren kann??? Grübel darüber schon ‘ne Weile.
Am 23. März 2007 um 15:48 Uhr
Habe Copernic 2.0 und kann Outlook nicht indizieren.
Gehe ich unter Optionen auf Emails ist Microsoft Outlook ausgegraut, nur Outlook Express ist anwählbar.
Habe Outlook 2002 SP3 und XP Professional SP2.
Könnte mein Norton Internet Security da evtl. Ärger machen? Oder gibt es einen Registry Eintrag, der Outlook für CDS “sichtbar” macht?
Freue mich über jede Hilfe!
Jörg
Am 1. April 2007 um 12:15 Uhr
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Martin Seibert
Gesendet: Sonntag, 1. April 2007 10:02
Betreff: Der Suchindex darf bei der Windows-Desktop-Suche nicht zu groß werden.
Hallo zusammen!
Vor einigen Tagen hatte ich mich bei Norbert noch beschwert, dass meine Windows-Desktop-Suche mit Outlook 2007 so langsam auf meinem Rechner im Büro und so schnell zu Hause läuft. Jetzt habe ich zu Hause auch einmal meine ganzen Exchange-Archive eingespielt und indizieren lassen …
Das Ergebnis ist, dass mein Rechner zu Hause jetzt genau so langsam Suchergebnisse produziert, wie der im Büro. Microsoft hat da offensichtlich noch Nachholbedarf.
Ich werde jetzt voraussichtlich die Windows-Desktop Suche auf mein aktuelles Datenprofil beschränken, damit Sie schnell bleibt. Damit ich weiterhin auch die älteren Mails durchsuchen kann, plane ich Google Desktop Search zu installieren. Da hatte ich schon einmal die Erfahrung gemacht, dass diesem Tool die Indexgröße keine Probleme bereitet. Dafür kann es ein “Drag&Drop in Outlook. :-~
Viele Grüße
Martin Seibert / Dipl.-Kfm.
//SEIBERT/MEDIA/CONSULTING
Am 1. April 2007 um 23:15 Uhr
Ein Hinweis für alle, die ebenfalls Probeme mit der Version 2 bezüglich CPU Grabbing haben.
Nach einem Hinweis des Copernic Support Teams, habe ich auf meinen von diesem Effekt betroffenen Rechnern die NVIDIA Desktop Funktion deaktiviert. Seit dem bin ich von CPU “Hängern” befreit.
Laut Copernic Support ist das Problem mit NVIDIA Desktop bekannt, es gibt aber noch keine andere Lösung als das Deaktivieren.
Ich hoffe diese Info hilft auch einigen von Euch.
Am 9. April 2007 um 22:24 Uhr
Zitat.
“Klausd-Dieter Trog
Am 1. April 2007 um 23:15 Uhr
Ein Hinweis für alle, die ebenfalls Probeme mit der Version 2 bezüglich CPU Grabbing haben……”
Mir hat es geholfen - das war es!
Gruß
Wolfgang
Am 15. April 2007 um 20:58 Uhr
Am 1. April 2007 um 23:15 Uhr
Ein Hinweis für alle, die ebenfalls Probeme mit der Version 2 bezüglich CPU Grabbing haben.
Nach einem Hinweis des Copernic Support Teams, habe ich auf meinen von diesem Effekt betroffenen Rechnern die NVIDIA Desktop Funktion deaktiviert. Seit dem bin ich von CPU “Hängern” befreit.
Hallo, bin auch begeistert von CDS, aber mein PC bleibt auch öfters mal hängen. Nur Neustart hilft.
Nvidia Desktop hab ich nicht. Fällt daher als Fehler weg.
Bei mir läuft auch OO Defrag im Hintergrund. Liegt es daran? Hatte auch mein Kaspersky Antvirus 6.0 in Verdacht.
Hoffe wir finden noch den Fehler.
Gruß
Stephan
Am 9. Juni 2007 um 00:32 Uhr
bzgl. “Indizierte Dateien wurden “vergessen”":
Ich vermute, dass dies auf die eingeschränkte Größe des Index zurückzuführen ist. Auf default ist er auf nur 100MB und lässt sich leider nur bis 999MB konfigurieren.
(Anmerkung: ich habe einen neuen Index erstellt, ~10min lang indizieren lassen und war schon bei ~100MB Indexgröße)
Zumindest solltet ihr das vielleicht in Betracht ziehen
–> Extras/Optionen/Erweitert –> max. Indexgröße –> vergleichen mit Ist-Wert
Am 9. Juni 2007 um 00:39 Uhr
Berichtigung:
Sry, lässt sich natürlich nicht nur bis 999MB konfigurieren, sondern Beschränkung lässt sich auch komplett aufheben.
Am 16. Juni 2007 um 11:05 Uhr
Hallo Norbert,
nach meiner Auffassung kannst Du mit der Einstellung unter Extras/Optionen/Erweitert …. nicht die Größe der INDEX-Datei steuern, sondern die Größe der Dateien, die noch indiziert werden sollen, d. h. wenn du dort 1 MB angibst, werden Dateien>1 MB beim Idizierungslauf nicht berücksichtigt.
Gruß
Wolfgang
Am 31. Juli 2007 um 10:58 Uhr
Hallo!
Ich verwende CDS und bin begeistert. Was mir fehlt, ist eine Indizierung von Backup CDs. Wer hat dafür eine Lösung und kann mir helfen?
Danke
Ernst
Am 21. August 2007 um 09:06 Uhr
Hi,
leider habe ich im Copernic keine Möglichkeit gefunden den linken Frame (Refine Search) auszublenden. Außerdem ist es mir nicht möglich, beim “File-Search” die Spalten einzuschränken. Ich mochte nur den Filenamen sehen, nicht die Größe, Datum, Pfad, etc…
Beiden is bei Yahoo möglich. Oder habe ich etwas übersehen?
Gruß,
Erhard
Am 17. September 2007 um 00:50 Uhr
CDS leif bei mir eigentlich immer super. (2.02) Nach einem Update auf die aktuelle Version gabs irgendwann keine Suchergebnisse mehr. Hab schon deinstalliert, wieder insatlliert, wieder deinstalliert, die alte Version installiert (da gabs dann kurzzeitig wenigstens in der Statusleiste den Hinweis, dass indiziert wird) und immer noch nichts… Irgendwie hat es den Anschein, dass nichts indiziert wird. In der Statuszeile steht immer “Im Leerlauf”. Ich hba schon versucht, den Index zu löschen und neu zu indizieren aber leider Fehlanzeige. Wenn man sich erstmal an den Komfort einer funktionierenden CDS gewöhnt hat, ist das echt ein Schock… hat jemand eine Idee, was ich für einen Fehler mache? Wäre für einen Tipp echt dankbar…
Grüße,
Carsten
Am 8. Dezember 2007 um 10:39 Uhr
Bei CDS funktionieren die OpenDocument Formate (ODT etc z.B. von OpenOffice) sofort. MDS kann das nur nach Erweiterung durch Drittanbieter.
Die Preview Funktion von CDS ist sehr bequem (es wird nicht das Original angezeigt, sondern der extrahierte Text), da wünscht man sich, dass sie nicht so oft Unsinn macht (insb. bei PDF).
Am 15. Januar 2008 um 13:32 Uhr
Vergleich zwischen kostenlosen Desktopsuchmaschinen
Ist nicht mehr ganz neu, aber trotzdem interessant. Google, MSN, Yahoo (”X1″) und Copernicus Desktop Search treten gegeneinander an.
Am 8. Oktober 2008 um 11:40 Uhr
In der Free-Version 3.0 von Copernic ist leider die schöne Funktion “Bereits bei Eingabe suchen” deaktiviert und den kostenpflichtigen Versionen vorbehalten worden.
Am 28. November 2008 um 16:04 Uhr
Leider fkt auch die Indizierung von gemappten Netzlaufwerken nicht mehr in der Copernic 3 Freeware Version. Das geht nur noch bei Professional. Sehr schade.