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	<title>Kommentare zu: Wikiphobie: Der Umgang mit Wiki-Zweiflern</title>
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	<description>Consulting, Online-Marketing, Design, Technologie, Unternehmenskommunikation, Wikis, Jira</description>
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		<title>Von: Martin Seibert</title>
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		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe die Kritik vollkommen und teile sie in weiten Teilen auch. Es ist wichtig transparent und offen zu arbeiten. Für //SEIBERT/MEDIA ist mir erstmal wichtig, zu betonen, dass wir hier lediglich Artikel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen. Die Artikel und Inhalte selbst stammen von unserem amerikanischen Partner Stewart Mader.

Was hier gemeint ist, ist der Umgang mit den Mitarbeitern, die das Wiki einfach nur blockieren wollen. Da gibt es häufig gar keine sachlichen Gründe für. Das ist eine Haltung, die auf emotionaler und häufig vorurteilshafter Haltung basiert. Mitarbeitern, die hier Wikiphobiker genannt werden, kommen Sie mit sachlichen Argumenten nicht bei. Häufig haben diese auch nicht das Interesse sich so intensiv um das Wiki zu kümmern und sind mit einer freundlichen &quot;Ignoranz&quot; ganz zufrieden.

Unsere Empfehlung an Kunden ist in der Regel:
1. Vermeiden Sie im Umgang mit diesen Mitarbeitern das Wort &quot;Wiki&quot; vollständig. Sprechen Sie lieber von &quot;Intranets&quot; und &quot;internen Webseiten&quot;.
2. Hofieren Sie diese Mitarbeiter, sobald das Wiki so viel Fahrt aufgenommen hat, dass es nicht mehr zu stoppen ist. Machen Sie ihnen klar, dass es unerlässlich ist, dass sie das Wiki unterstützen. Weisen Sie auf die Bedeutung und Kompetenz hin, die ohne Teilnahme im Wiki einfach fehlt.
3. Versuchen Sie die Mitarbeiter in der Wachstums- und Evaluationsphase des Wikis &quot;außen vor zu lassen&quot;. Wenn das nicht geht, versuchen Sie mit Hilfe von Personas klar zu machen, dass Wikis eben nicht für den Betroffenen sondern für andere Mitarbeiter wirklich cool sind. Das wirkt häufig.

Ach ja, und akzeptieren Sie, dass Wikis auch eine kulturelle und organisatorische Veränderung im Unternehmen bewirken. Unternehmen, die das nicht wollen, fahren für eine gewisse Zeit vielleicht ohne Wiki besser. Ich bin zwar überzeugt, dass eine solche Haltung nicht zu Wettbewerbsvorteilen führt. Aber sie existiert. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Kritik vollkommen und teile sie in weiten Teilen auch. Es ist wichtig transparent und offen zu arbeiten. Für //SEIBERT/MEDIA ist mir erstmal wichtig, zu betonen, dass wir hier lediglich Artikel aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen. Die Artikel und Inhalte selbst stammen von unserem amerikanischen Partner Stewart Mader.</p>
<p>Was hier gemeint ist, ist der Umgang mit den Mitarbeitern, die das Wiki einfach nur blockieren wollen. Da gibt es häufig gar keine sachlichen Gründe für. Das ist eine Haltung, die auf emotionaler und häufig vorurteilshafter Haltung basiert. Mitarbeitern, die hier Wikiphobiker genannt werden, kommen Sie mit sachlichen Argumenten nicht bei. Häufig haben diese auch nicht das Interesse sich so intensiv um das Wiki zu kümmern und sind mit einer freundlichen &#8220;Ignoranz&#8221; ganz zufrieden.</p>
<p>Unsere Empfehlung an Kunden ist in der Regel:<br />
1. Vermeiden Sie im Umgang mit diesen Mitarbeitern das Wort &#8220;Wiki&#8221; vollständig. Sprechen Sie lieber von &#8220;Intranets&#8221; und &#8220;internen Webseiten&#8221;.<br />
2. Hofieren Sie diese Mitarbeiter, sobald das Wiki so viel Fahrt aufgenommen hat, dass es nicht mehr zu stoppen ist. Machen Sie ihnen klar, dass es unerlässlich ist, dass sie das Wiki unterstützen. Weisen Sie auf die Bedeutung und Kompetenz hin, die ohne Teilnahme im Wiki einfach fehlt.<br />
3. Versuchen Sie die Mitarbeiter in der Wachstums- und Evaluationsphase des Wikis &#8220;außen vor zu lassen&#8221;. Wenn das nicht geht, versuchen Sie mit Hilfe von Personas klar zu machen, dass Wikis eben nicht für den Betroffenen sondern für andere Mitarbeiter wirklich cool sind. Das wirkt häufig.</p>
<p>Ach ja, und akzeptieren Sie, dass Wikis auch eine kulturelle und organisatorische Veränderung im Unternehmen bewirken. Unternehmen, die das nicht wollen, fahren für eine gewisse Zeit vielleicht ohne Wiki besser. Ich bin zwar überzeugt, dass eine solche Haltung nicht zu Wettbewerbsvorteilen führt. Aber sie existiert. <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/04/17/wikiphobie-der-umgang-mit-wiki-zweiflern/#comment-100709</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:35:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine sinnvolle Lösung ist, skeptischen Mitarbeitern &quot; einfach nicht die Wahrheit zu sagen&quot;. Eigentlich unglaublich, dass ein Experte einem Unternehmen eine solche Vorgehensweise empfiehlt, die vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen, indem sich Kollegen untereinander austauschen (sollen), eher zu genereller Skepsis und entsprechendem Misstrauen führen dürfte. Warum ist es kein akzeptabler Weg, die wenigen Wikizweifler schlichtweg solange zu akzeptieren, bis diese von sich aus den Nutzen sowie die Vorteile erkennen und sich mit ersten Schritten daran beteiligen? Andererseits, wenn tatsächlich unbedingt sämtliche Mitarbeiter das Wiki nutzen sollen müssen, kann man dies sicherlich auch offen entsprechend anordnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine sinnvolle Lösung ist, skeptischen Mitarbeitern &#8221; einfach nicht die Wahrheit zu sagen&#8221;. Eigentlich unglaublich, dass ein Experte einem Unternehmen eine solche Vorgehensweise empfiehlt, die vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen, indem sich Kollegen untereinander austauschen (sollen), eher zu genereller Skepsis und entsprechendem Misstrauen führen dürfte. Warum ist es kein akzeptabler Weg, die wenigen Wikizweifler schlichtweg solange zu akzeptieren, bis diese von sich aus den Nutzen sowie die Vorteile erkennen und sich mit ersten Schritten daran beteiligen? Andererseits, wenn tatsächlich unbedingt sämtliche Mitarbeiter das Wiki nutzen sollen müssen, kann man dies sicherlich auch offen entsprechend anordnen.</p>
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