JIRA, Bamboo und FishEye in der IDE: //SEIBERT/MEDIA-Mitarbeiter schreiben im Eclipse Magazin über den Eclipse Connector von Atlassian

13. April 2012 von Martin Seibert

Zum aktuellen Eclipse Magazin haben meine Kollegen Micha Kops, Backend-Entwickler von //SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES, und Matthias Rauer aus unserem Redaktionsteam einen ausführlichen Artikel beigesteuert: Der Beitrag “Der Eclipse Connector von Atlassian: Integration von JIRA, Bamboo und FishEye in die IDE” findet sich in Ausgabe 3.2012 und befasst sich mit integriertem Arbeiten in der Software-Entwicklung.

Eclipse ist eine Java/OSGi-basierte Entwicklungsumgebung (IDE), die viele der zentralen Werkzeuge, die ein Software-Entwickler benötigt, integriert. Auch bei //SEIBERT/MEDIA arbeiten einige Entwickler mit Eclipse als bevorzugter IDE.

Das Ziel des im Magazinbeitrag vorgestellten Connectors ist nun die Integration von Atlassian-Werkzeugen in die Entwicklungsumgebung des Programmierers. Die damit verbundenen Möglichkeiten sollen hier kompakt zusammengefasst werden, ohne an dieser Stelle auf die technischen Fragen zur Installation und Konfiguration einzugehen.

JIRA-Anbindung

Der Clou der JIRA-Anbindung: Der Entwickler kann seine JIRA-Aufgabentickets in seine IDE integrieren. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Aus Eclipse heraus auch komplexe JIRA-Suchanfragen stellen
  • JIRA-Suchfilter importieren
  • Aus der IDE heraus Arbeitszeiten in JIRA-Tickets protokollieren
  • Editieren der Aufgaben in Eclipse und Synchronisation mit JIRA inklusive der Anhänge
  • Neue Aufgaben aus Eclipse heraus anlegen
  • Den in Eclipse aktivierten Vorgang um einen Bearbeitungskontext erweitern, in dem die zur Bearbeitung erforderlichen Dateien referenziert sind und der dem JIRA-Vorgang als ZIP-Archiv hinzugefügt wird (Hierdurch kann der Programmierer eine unterbrochene Arbeit später direkt fortsetzen, ohne alle Dateien wieder mühsam manuell im Editor öffnen zu müssen.)

Bamboo-Integration

Bamboo ist der Integrations-Server von Atlassian, der übrigens gerade in der Version 4.0 erschienen ist: Hier wird der Code gebaut (Builds). Der zentrale Nutzen der Eclipse-Bamboo-Anbindung besteht darin, dass Fehler im Code sehr früh erkennbar sind. Das bietet die Integration:

  • Automatische Benachrichtigungen über geänderte Build-Prozesse und Fehl-Builds
  • Builds und deren Logs in Eclipse einsehen und Builds aus Eclipse anstoßen
  • Aus fehlgeschlagenen Builds aus der Entwicklungsumgebung heraus neue JIRA-Vorgänge generieren
  • Builds kommentieren und verschlagworten

FishEye und Eclipse

FishEye ist die Quellcode-Repository aus dem Hause Atlassian. Dank des Connectors hat der Programmierer die Möglichkeit, im Code-Viewer von FishEye die Datei aufzurufen, die aktuell in der IDE geöffnet ist.

Fazit: Gute Voraussetzungen für integriertes Arbeiten

Alles in allem ist der Connector ein nützlicher Helfer für Entwickler, die mit Eclipse arbeiten und gleichzeitig Atlassian-Werkzeuge einsetzen. Der zentrale Vorteil: Der Programmierer muss keine Drittanwendungen aufrufen und kann dennoch intensiv mit seinen JIRA-Tickets arbeiten und kurzfristig auf fehlgeschlagene Builds im Integrations-Server reagieren. Die Stichwörter lauten hier Unterstützung des Application-Lifecycle-Managements und integriertes Arbeiten. Der Eclipse Connector von Atlassian bietet dafür gute Voraussetzungen.

Weitere Informationen

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