Warum Schulungen und Weiterbildungen wichtig sind

„Das Diplom in der Tasche oder die Berufsausbildungsurkunde in der Hand und dann nie mehr lernen.“ Wer so denkt hat schon verloren.

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück.“

Benjamin Britten

Die ständige Wissensvermittlung hat einen großen Einfluss auf die Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen. Das lebenslange Lernen erhält damit eine immer größere Bedeutung und Akzeptanz in der Gesellschaft. Die Themen Weiterbildung und Schulungen stehen für verschiedene Aspekte, denn Unternehmen und Arbeitnehmer verfolgen unterschiedliche Ziele.

Für Unternehmen stehen bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter folgende Gründe im Mittelpunkt:

  • Entgegenwirken des Fachkräftemangels
  • Wettbewerbsvorteile durch Schritthalten mit schnellen Entwicklungen
  • Bewerten und Forcieren neuer Entwicklungen
  • Nutzung von Spezialwissen für die Unternehmensentwicklung

Für den Arbeitnehmer zählen dagegen folgende Aspekte:

  • Erfüllen neuer beruflicher Anforderungen durch technischen Fortschritt
  • die Selbstverwirklichung im Beruf und im Privaten
  • die Verbesserung der Berufschancen durch Abheben von der Masse
  • Blick über den Tellerrand hinaus

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Feld für Schulungen und Weiterbildung ist sehr weitläufig. Die einzelnen Angebote können privat oder durch die Firma finanziert werden. Im Ermessen jeden Arbeitnehmers steht die eigenverantwortliche Weiterbildung in Form des Selbststudiums mit Büchern, der Fachpresse, mit Online-Medien oder Lern-CDs. Private Weiterbildungsmöglichkeiten sind auch über die Teilnahme an Kursen möglich. Diese werden als Fernstudium aber auch zunehmend über eLearning-Systeme realisiert. Bei der Auswahl sollte auf zertifizierte Kursangebote Wert gelegt werden.

„Wenn es keine Fragen gibt, gibt es keine Antworten.“

John Cage

Firmenunterstützte Weiterbildung kann intern aber auch extern durchgeführt werden. Der Besuch von externen Seminaren, Veranstaltungen und Kursen bietet dem Arbeitnehmer einen wichtigen Blick über „den Tellerrand“ des Unternehmens hinaus. Durch den Kontakt zu Mitarbeitern anderer Unternehmen und durch den Input externer Referenten können neue Impulse für die eigene Arbeit aufgenommen werden. Bei der internen Wissensvermittlung können Unternehmen das Know-how einer einzelnen Person möglichst vielen anderen Kollegen zugänglich machen. Aufgrund des konstant bestehenden Kostendrucks in den Unternehmen sollte eine Mischung aus externen und internen Bildungsmaßnahmen auf die Entwicklungsziele des Unternehmens und des Mitarbeiters angepasst werden.

Weiterbildung auch im Alter nutzen

Durch die demografische Entwicklung der Bevölkerung sind Arbeitnehmer ab 45 Jahren wieder stärker gefragt. Lebenserfahrung und Fachwissen gehören zu den wichtigsten Skills dieses Personenkreises. Durch eigenes Engagement in der Weiterbildung können sich diese Arbeitnehmer besser im Arbeitsmarkt positionieren als Arbeitnehmer ohne Weiterbildungsmaßnahmen.

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“

Joachim Ringelnatz

Wie eine forsa-Umfrage unter Personalführungskräften deutscher Unternehmen, durchgeführt im Auftrag des ILS (Institut für Lernsysteme) , ergeben hat, ist der Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen bei älteren Arbeitnehmern ein wichtiges Kriterium für die Einstellungsentscheidung. Zur nebenberuflichen Zusatzqualifikation eignen sich demnach vor allem Fernstudiengänge. Neben dem fachlichen Wissen, das durch einen Fernstudiengang aufgebaut wird, zeichnen sich die Teilnehmer auch durch Softskills aus, die damit verbunden sind, darunter eine hohe Eigenmotivation, Zielstrebigkeit, Selbstständigkeit und ein aktives Zeitmanagement.

Schulungsprogramme bei //SEIBERT/MEDIA

//SEIBERT/MEDIA setzt umfänglich auf die Durchführung interner Seminare und Coachings zur kontinuierlichen Wissensvermittlung. Dieses Schulungsprogramm soll sicherstellen, dass systematisch Wissen aufgebaut wird und neues Wissen möglichst allen Mitarbeitern in einem Unternehmensbereich zugänglich gemacht werden kann. Das gemeinsame Know-how bietet hervorragende Möglichkeiten, anstehende Kundenprojekte mit gleich hoher Qualität innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. Ziel des internen Schulungsprogramms ist das Angebot von mindestens einer Schulung pro Monat. In der Realität sind es häufig 5-6 Schulungen pro Monat. Die thematischen Schwerpunkte liegen unter anderem in der Wissensvermittlung

  • für ein effektives Projektmanagement,
  • im Umgang mit unternehmenseigener Software,
  • in den fachlichen Bereichen Design, Consulting, Vertrieb, Technologies (Programmierung und Hosting) sowie
  • über neue Trends im Internet.

Die interne Schulungen können – je nach Thema – mit und ohne Vorkenntnisse genutzt und über ein internes System selbst gebucht werden. Teilweise erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Die Dozenten der Schulungen und Seminare sind meist Mitarbeiter, häufig aber auch Kunden und Externe, die ihr Wissen damit als Multiplikatoren weitergeben.

Weitere Informationen:

Forsa-Studie für ILS zur Bedeutung der nebenberuflichen Weiterbildung aus dem Jahr 2007

bildungsSPIEGEL – Fachportal für Personalentwicklung und Weiterbildung

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