36 Anwendungsfälle für einen Enterprise Microblog (13 – 24)

In früheren Blog-Artikeln haben wir die Potenziale des “Zwitscherns” im Unternehmen schon ausführlich dargestellt: Die digitale Form des Flurgesprächs, bei dem Mitarbeiter Informationen, Nachrichten, Ideen und Projektdetails austauschen und Feedback und Input erhalten, ist ein Gewinn für Unternehmen. Doch welche Anwendungsfälle für einen Enterprise Microblog bieten sich konkret an? Wir haben 36 Use-Cases zusammengestellt. Nach den ersten zwölf folgen hier die Anwendungsmöglichkeiten 13 bis 24.

13. Hochverfügbare Kurznachrichten veröffentlichen statt Zettel aufhängen

Zettel mit Erinnerungen an Termine, Abwesenheitszeiten oder Tipps für das Tagesgeschäft kleben in vielen Unternehmen an Bürotüren. Kompakte Microblog-Nachrichten dagegen sind immer, von jedem Arbeitsplatz aus und dauerhaft verfügbar – und werden auch wahrgenommen.

14. Auch standortübergreifend immer auf dem Laufenden bleiben

Ein Microblog hilft verteilten Teams beim effektiven und effizienten Austausch. Während im Wiki Informationen allumfassend und ausführlich dokumentiert werden, ist der Microblog gerade hier die einzige Möglichkeit, die wichtigen und gewinnbringenden “Flurgespräche” zu führen.

15. Teilen von Web-Inhalten mit Nachrichtenwert und Relevanz für das Unternehmen

Per Microblog können Mitarbeiter ihre Kollegen auf interessante, lehrreiche Internet-Inhalte und Innovationen im Web (Websites, Technik, Funktionen, Hardware) hinweisen und ggf. gleich auch Meinungen mit anderen Teammitgliedern austauschen.

16. Unkompliziert und schnell Rückmeldungen zu Themen und Fragen einholen

Ein Microblog ist ein schnelles Medium, bei dem man in der Regel auch rasch Feedback erhält. Antworten auf Fragen wie “Wer vertritt jetzt noch mal Bereichsleiter AB während seines Urlaubs?”, “Wem schulde ich denn jetzt überhaupt das Geld für die Pizza heute?” oder “Wann bekommen wir denn nun eigentlich die Zertifikate für die Scrum-Schulung?” sind schnell gefunden, ohne den Arbeitsplatz verlassen und vor allem ohne E-Mails an Verteiler schicken zu müssen.

17. Tagesgeschäftsinformationen filtern

Konsequent und systematisch genutzt, ist der interne Microblog für viele Mitarbeiter ein wichtiger Filter für die Tagesgeschäftsinformationen: Was hier steht, ist von einer gewissen Relevanz für viele Kollegen, was nicht im Microblog erscheint, müssen die meisten Mitarbeiter auch nicht unbedingt wissen. Der Anwendungsfall “Filter” hilft, Zeit zu sparen und sich auf die wirklich wichtigen Informationen zu konzentrieren.

18. Mehr Kontakt zu Kollegen bekommen, die man sonst nur sehr selten trifft

Der kurze Austausch und ggf. auch eine kleine Plauderei via Microblog sind motivierend und tragen dazu bei, eine gemeinsame Identität zu stiften. Gerade wenn Teams räumlich verteilt sind, ist dieser Kontakt über die doch eher formelle E-Mail hinaus nicht zu unterschätzen und ein wichtiger Anwendungsfall.

19. Abstimmung und Diskussionen zu Ideen im Unternehmen

Brainstorming-Elemente sind eine der Stärken des Microblogging-Konzepts. Es ist unkompliziert möglich, Ideen im Microblog zu kommunizieren und in der Diskussion schnell gemeinsam weiterzuentwickeln: Mehrere Mitarbeiter denken kurz über eine Idee nach und geben ihre kompakten Kommentare ab, ehe sie sich wieder ihren eigenen Aufgaben widmen. Der Erfolgsfaktor ist die Effektivität der internen Kommunikation und die damit verbundene Möglichkeit, schnell breitgefächertes Feedback aus vielen Perspektiven zu erhalten.

20. Abbildung von Datenströmen aus anderen Systemen zur Information und Diskussion

Über Schnittstellen lassen sich dynamische Informationen aus anderen internen Systemen wie dem Wiki oder dem Aufgabenmanagementsystem in den Microblog integrieren und direkt diskutieren.

21. Mobiler Zugriff auf Microblog über Handy

Professionelle Microblogging-Systeme wie Status.net oder Communote erlauben den mobilen Zugriff via Smartphone. Dabei können Inhalte nicht nur gelesen, sondern aktiv gepostet werden. So lassen sich z.B. Neuigkeiten von einem Kundentermin kurzfristig kommunizieren und zur Diskussion stellen, Ankündigungen von wichtigen Ansprechpartnern im Unternehmen wie “Mein Auto ist kaputt, ich bin deswegen heute erst ab 12 Uhr im Büro!” können von unterwegs mitgeteilt werden. Es ist kein Problem, z.B. auch während einer Bahnfahrt Microblog-Einträge zu erstellen und an Diskussionen teilzunehmen.

22. Information über die Unternehmens-News

Von der eigenen Unternehmens-Website kann der RSS-Feed mit den aktuellen Nachrichten in den Microblog eingeleitet werden, um die Mitarbeiter über die dort veröffentlichten Meldungen zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

23. Termine, Verschiebungen und Erinnerungen intern kommunizieren

Eine Schulung wird verschoben, die Teilnehmerliste für eine externe Weiterbildungsmaßnahme schließt in Kürze, ein internes Event steht an. Diese und ähnliche Mitteilungen sind klassische E-Mail-an-alle-Kandidaten und deutlich besser im Microblog aufgehoben, wo sie einfach und schnell intern kommuniziert werden können.

24. Projektentscheidungen vorbereiten, diskutieren und gemeinsam treffen

Wenn Projekte in entscheidende Phasen gehen, bietet sich neben dem Wiki zur ausführlichen Dokumentation der Microblog an, um Entscheidungen vorzubereiten, zu diskutieren und gemeinsam zu treffen.

Haben Sie Fragen zum Thema Microblogging im Unternehmen? Ist die Einführung eines Enterprise Microblogs für Sie interessant? Wir sind Experten für Unternehmenskommunikation und beraten Sie gerne zu geeigneter Microblogging-Software, zu nötigen und möglichen Anpassungen sowie zu den organisatorischen Aspekten einer Einführung. Bitte sprechen Sie uns unverbindlich an.

Weiterführende Informationen

36 Anwendungsfälle für einen Enterprise Microblog (1 – 12)
36 Anwendungsfälle für einen Enterprise Microblog (25 – 36)
Ausführliche Infos und Videos zum Thema in unserem öffentlichen Wiki
Argumente für das “Twittern” im Unternehmen
Potenziale eines Microblogs am Beispiel von //SEIBERT/MEDIA

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