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	<title>//SEIBERT/MEDIA Weblog &#187; Trends</title>
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	<description>Internet-Consulting, Online-Marketing, Design, Programmierung, Technologie und Ideen</description>
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		<title>Web-Design-Trends: Mit intuitiver Navigation und informativen Mouseover-Effekten schnell ans Ziel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Wittrowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zentraler Faktor für den Erfolg einer Website ist eine gute Usability – und damit auch eine intuitive Navigation. Findet ein Website-Besucher das, was er sucht? Wie schnell gelangt er ans Ziel? Welche Trends im Bereich Navigation haben sich in den letzten Monaten gezeigt? Wir zeigen einige Beispiele für Navigationsmöglichkeiten, Mouseover-Effekte, Teaser &#038; Co.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zentraler Faktor für den Erfolg einer Website ist eine gute Usability – und damit auch eine intuitive Navigation. Findet ein  Website-Besucher das, was er sucht? Wie schnell gelangt er ans Ziel?  Welche Trends im Bereich Navigation haben sich in den letzten Monaten  gezeigt? Wir zeigen einige Beispiele für Navigationsmöglichkeiten, Mouseover-Effekte,  Teaser &amp; Co.</p>
<h3>Innovative Navigation</h3>
<p>Erfahrungsgemäß sind es oft Verbesserungen im Detail, die zur besseren Nutzererlebnissen und zufriedeneren Usern führen. Es gibt mehrere interessante Ansätze, um falsche Klicks zu vermeiden und dem Nutzer zu helfen, sein Ziel möglichst schnell und intuitiv zu erreichen. Wir haben einige exemplarische Beispiele gesammelt.</p>
<p>Entega.de verwendet beispielsweise drei Hauptnavigationspunkte, die zugleich  die drei inhaltlichen Bereiche der Website abbilden. Klickt man einen  Bereich an, klappt dieser auf, wobei die anderen weiterhin sichtbar bleiben. Die  Unterpunkte sind dann im jeweiligen Bereich platziert.</p>
<p>Dieses Beispiel ist  durchaus interessant, aber es belegt ebenso, dass gutes Web-Design insbesondere im Zusammenhang mit Usability ein schmaler Grat ist:  Wird durch die innovative Navigation auch die Nutzerfreundlichkeit verbessert? Verstehen vor allem wenig Internet-affine User diese Navigation  intuitiv? Hier sind – auch ohne die Website einer Usability-Analyse  unterzogen zu haben – Zweifel sicherlich zulässig, und solche Fragen  muss sich jede gelaunchte Website natürlich gefallen lassen.</p>
<p><a href="http://www.entega.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8948" title="entega.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/entega.jpg" alt="entega.de" /></a></p>
<h3>Informative Mouseover-Effekte, Dropdown-Menüs und Teaser</h3>
<p>Andere Websites nutzen die Navigation für die Darstellung weiterführender Inhalte bzw. von Detailinformationen: Durch den innovativen Einsatz von Mouseover-Effekten mit inhaltlichem Mehrwert soll der Nutzer schon vor dem Klick wissen, ob er sich auf dem richtigen Weg befindet.</p>
<p>Darüber hinaus haben vor allem Aufklappmenüs zuletzt eine spannende Entwicklung genommen: Immer häufiger werden sie genutzt, um einzelne Punkte gezielt besonders hervorzuheben. Auch Teaser-Boxen füllen heute Funktionen aus, die weit über die Darstellung von Links hinausgehen. Auf der Audi-Website öffnen sich beispielsweise in der Teaserbox „Konfigurator“ direkt Eingabefelder beim Mouseover, sodass der Nutzer einen Klick spart. Auffällig ist hier zudem die Schiebenavigation von der linken Seite.</p>
<p><a href="http://www.audi.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-9111" title="audi.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/audi1.jpg" alt="" /></a></p>
<h3>Weitere gelungene Beispiele</h3>
<p>Es ist erfreulich, dass immer mehr Unternehmen grundsätzlich nicht nur gesteigerten Wert auf intuitive, nutzerfreundliche Navigationskonzepte legen, sondern diese auch in Form von hochwertigen, originellen Design-Lösungen abbilden. Natürlich eignet sich nicht jeder Ansatz für jede Website, denn grundsätzlich muss beim Einsatz von innovativen Konzepten immer die Zielgruppe im Auge behalten werden: So kann beispielsweise eine  dreidimensionale und animierte Navigation zwar sehr ästhetisch  sein, stellt aber nicht in jedem Fall die geeignete Lösung dar und  dürfte Nutzergruppen mit eher geringer Internet-Affinität überfordern.</p>
<p>Einige weitere innovative Beispiele für moderne Navigationslösungen, die für sich selbst sprechen:</p>
<p><a href="http://www.mercedes-benz.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8950" title="mercedes-benz.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/mercedes.jpg" alt="mercedes-benz.de" /></a></p>
<p><a href="http://www.nike.com" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-9041" title="nike.com" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/nike1.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://www.whitevoid.com" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8953" title="whitevoid.com" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/whitevoid.jpg" alt="whitevoid.com" /></a></p>
<p><a href="http://www.umbro.com"><img class="alignnone size-full wp-image-9042" title="umbro.com" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/03/umbro1.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Haben Sie Fragen zum Thema Web-Design? Benötigen Sie Unterstützung bei  Web-Projekten oder bei der Modifikation Ihres Erscheinungsbilds im  Internet? <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Bitte  sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://design.seibert-media.net">Die Website von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/04/21/navigationsmenus-trends-und-beispiele/">Navigationsmenüs: Trends und Beispiele</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/07/experten-interview-was-machen-web-designer-eigentlich-genau-teil-1/">Experten-Interview: Was machen Web-Designer eigentlich genau?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/05/29/design-auszeichnung-seibert-media-design-erhaelt-den-if-award/">Design-Auszeichnung: //SEIBERT/MEDIA/DESIGN erhält den iF-Award</a></p>
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		<title>Web-Design-Trends: Was ist typisch für aktuelle Websites?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/03/15/web-design-trends-was-ist-typisch-fuer-aktuelle-websites/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Wittrowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Web-Design steht nicht still: Laufend treten große und kleine Websites mit interessanten Neuerungen und Innovationen auf den Plan. Welche Trends haben sich in den letzten Monaten durchgesetzt? In diesem einführenden Artikel fassen wir zusammen, was uns zuletzt aufgefallen ist und was wir für 2010 noch erwarten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web-Design steht nicht still: Laufend treten große und kleine Websites mit interessanten Neuerungen und Innovationen auf den Plan. Welche Trends haben sich nun in den letzten Monaten durchgesetzt? In diesem einführenden Artikel und im Rahmen einer losen Reihe von Beiträgen fassen wir zusammen, was uns zuletzt aufgefallen ist und was wir in der nächsten Zeit noch erwarten.</p>
<h3>Mut zur Reduktion</h3>
<p>Typisch für aktuelle Websites ist ihre großzügige, leichte Wirkung: Dezente Verläufe und Transparenzen sorgen für eine hochwertige Anmutung. Es kommen weiter verstärkt große Bilder zum Einsatz. Viele Websites werden zentriert im Browser-Rahmen platziert, um auch auf großen Bildschirmen nicht verloren zu wirken. Häufig fällt auf, dass sich die Layout-Raster ziemlich ähnlich sind – die mitunter erheblichen Unterschiede liegen im Detail.</p>
<p>Eine interessante Entwicklung ist zudem der zunehmende Mut zur Reduktion und zu weniger Text auf Startseiten von Web-Portalen. Umfangreiche Navigationen werden häufig in Form von Drop-down-Menüs umgesetzt. Nicht eingeklappte Navigationsmenüs finden sich heute oft im Footer-Bereich.</p>
<p><a href="http://www.zugspitze.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8919" title="zugspitze.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/02/zugspitze.jpg" alt="zugspitze.de" /></a></p>
<h3>Zielgruppenorientierung</h3>
<p>Auffällig ist auch die zunehmende Fokussierung auf die User: Gerade Texte und Teaser sind heute deutlich zielgruppenorientierter konzipiert und gestaltet als etwa noch 2008. Es wird sich immer stärker um eine intuitive Nutzerführung bemüht. Websites bieten mehrere Einstiegspunkte und Möglichkeiten zur Interaktion. Auch große Bildbereiche vermitteln nicht nur Image, sondern werden häufig mit weiterführenden Inhalten verlinkt.</p>
<p><a href="http://www.post.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-9044" title="post.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/02/post1.jpg" alt="" /></a></p>
<h3>Dezente Animationen und professionelles Bewegtbild</h3>
<p>Sinnvoll eingesetzte Animationen erhöhen auf vielen Websites den Joy of Use. Einfacher Content wird immer häufiger in Form sorgfältig aufbereiteter Infografiken abgebildet und dadurch schneller erfassbar. Auch der Einsatz von professionell erstelltem, hochwertigem Bewegtbild ist inzwischen Standard im Web. Nicht selten werden Videos direkt in Anwendungen integriert, wodurch nun sehr spannende und anschauliche Ergebnisse dort erzielt werden, wo Nutzer sich vor nicht allzu langer Zeit noch mit langweiligen Suchformularen konfrontiert sahen.</p>
<p><a href="http://www.converse.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8922" title="converse.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/02/converse.jpg" alt="converse.de" /></a></p>
<h3>Inhalte im interessanten und innovativen Gewand</h3>
<p>Grundsätzlich gelingt es immer mehr Unternehmen und Organisationen, sich im Internet ebenso unaufdringlich wie lebendig zu präsentieren und sogar eigentlich recht langweilige (oder gar ungeliebte) Inhalte interessant und innovativ zu verpacken. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Website der GEZ:</p>
<p><a href="http://www.gebuehrenchecker.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-8921" title="gebuehrenchecker.de" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/02/gez.jpg" alt="gez" width="560" height="402" /></a></p>
<p>Diesen Trends und Phänomenen widmen wir uns in den folgenden Artikeln ausführlicher und gehen z.B. auf die Zielgruppenorientierung, auf <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/03/17/web-design-trends-mit-intuitiver-navigation-und-informativen-mouseover-effekten-schnell-ans-ziel/">Navigation und Effekte</a>, auf die Art und den Einsatz von Grafiken und auf besondere Features und Funktionen ein.</p>
<p>Haben Sie Fragen zum Thema Web-Design? Benötigen Sie Unterstützung bei Web-Projekten oder bei der Modifikation Ihres Erscheinungsbilds im Internet? <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Bitte sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://design.seibert-media.net">Die Website von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/04/21/navigationsmenus-trends-und-beispiele/">Navigationsmenüs: Trends und Beispiele</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/07/experten-interview-was-machen-web-designer-eigentlich-genau-teil-1/">Experten-Interview: Was machen Web-Designer eigentlich genau?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/05/29/design-auszeichnung-seibert-media-design-erhaelt-den-if-award/">Design-Auszeichnung: //SEIBERT/MEDIA/DESIGN erhält den iF-Award</a></p>
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		<title>Alexa-Rank: Ein wertloses Aushängeschild</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/03/05/alexa-rank-ein-wertloses-aushaengeschild/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<description><![CDATA[Hält man im Web nach Informationen über Reichweiten von Websites Ausschau, wird man schnell fündig und stößt auf Übersichten, die auf Daten des Dienstes Alexa, einer Amazon-Tochter, basieren. Allerdings ist der sog. Alexa-Rank einer Website aus mehreren Gründen ein ziemlich wertloses Aushängeschild.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hält man im Web nach Informationen über Reichweiten von Websites Ausschau, wird man schnell fündig und stößt auf Übersichten, die auf Daten des Dienstes <a href="http://www.alexa.com/" target="_blank">Alexa</a>, einer Amazon-Tochter, basieren.</p>
<p>Das Alexa-Konzept ist schnell erklärt: Der Dienst zählt die Besucher jeder Website und ermittelt aus diesen Daten und mithilfe von Hochrechnungen ein Ranking nach Reichweite. Die Website, die am meisten Traffic generiert, kommt auf den ersten Platz, hat also den Alexa-Rank 1. Im Drei-Monats-Rhythmus wird aus diesen Daten eine Liste der reichweitenstärksten 100.000 Websites im Netz generiert.</p>
<p>Sehen wir uns zunächst einmal die <a href="http://www.alexa.com/topsites" target="_blank">aktuellen Alexa-Top-40</a> an. Auf den ersten Blick entspricht die Liste den Erwartungen: Google.com, Facebook.com und YouTube.com landen auf dem Siegerpodest, illustre Domains wie z.B. Yahoo.com oder Wikipedia.org rangieren auf vorderen Plätzen, die guten Positionen von Baidu und Yandex zeigen, <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/06/globales-suchmaschinen-marketing-darf-nicht-nur-auf-google-setzen/">wer in China und in Russland suchmaschinentechnisch das Sagen hat</a>, etc.</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/Alexa-Ranking1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8346" title="Das Alexa-Ranking (Stand Januar 2010)" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/Alexa-Ranking1.jpg" alt="Das Alexa-Ranking (Stand Januar 2010)" width="550" height="928" /></a></p>
<p><em>Abb.: Ausriss aus dem Alexa-Ranking (Stand Januar 2010)</em></p>
<p>Doch einige Namen würde man unter den Top-40 der Welt vielleicht nicht unbedingt erwarten: Auf Platz 7 ist die Domain Blogger.com aufgeführt, auf Rang 18 (und noch vor Amazon.com) die Domain WordPress.com. RapidShare.com landet auf Platz 26 und damit nur zwei Ränge hinter eBay. An 32. Stelle und einen Platz vor Flickr.com entdecken wir eine ominöse Domain namens FC2.com.</p>
<p>Seltsam ist das schon und regt einige Fragen an: Blogger.com unter den besten Zehn? Interessieren sich also doch weitaus mehr Leute für Weblogs und dafür, aktiv zu bloggen, als es uns <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/19/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/">repräsentative Studien zur Web-2.0-Nutzung</a> weismachen wollen? WordPress ist ohne jeden Zweifel eine phantastische Software für den Betrieb professioneller Blogs, doch sollte sich das so weit herumgesprochen haben, dass die entsprechende Website Amazon.com die Schau stiehlt? Beim File-Hoster RapidShare sind die Internet-Nutzer dieser Welt fast ebenso gerne wie auf Schnäppchensuche bei eBay? Und wer oder was ist FC2.com?</p>
<p>Wir könnten die Liste weiter durchgehen und würden auf weitere etwas verwunderliche Beispiele stoßen. Wo sind also die Haken?</p>
<h3>Datenerhebung nur von Alexa-Toolbar-Nutzern</h3>
<p>Da Alexa freilich nicht auf die Log-Dateien sämtlicher Server zugreifen kann, wird ein Umweg genommen: Damit ein Besuch auf einer Website gezählt wird, muss der Nutzer die Alexa-Toolbar (oder ein anderes Tool bzw. Plugin, das den Alexa-Rank von Websites anzeigt) im Browser installiert haben. Diese User senden automatisch Nutzungsdaten an Alexa, auf deren Basis das Ranking dann berechnet wird. Echten Traffic kann also Alexa nicht messen.</p>
<p>Und wer hat die Alexa-Toolbar installiert? Leider sind konkrete Zahlen Mangelware. Offenbar ist Alexa im englischsprachigen Raum und auch in Teilen Asiens deutlich bekannter als in Deutschland, aber es ist wohl nicht unrealistisch, zumindest hierzulande von Werten im Promille-Bereich auszugehen, was die Verbreitung in der Web-Gemeinde angeht.</p>
<p>(Erschwerend kommt hinzu, dass die Alexa-Toolbar unter Sicherheitsaspekten wahrlich nicht unumstritten ist: Offenbar stufen mehrere weit verbreitete Sicherheits-Programme die Toolbar als Spyware ein und behandeln sie auch als solche, was der ohnehin  schon sehr geringen Akzeptanz kaum zuträglich sein dürfte.)</p>
<p>Die dramatische Beschränkung auf Toolbar-Nutzer hat Alexa immer wieder Kritik eingebracht und erhebliche Zweifel an der Validität des Rankings geweckt. Inzwischen hat Alexa den Ranking-Algorithmus einigen Überarbeitungen unterzogen und erfasst <a href="http://www.alexa.com/help/traffic-learn-more" target="_blank">nach eigenen Angaben</a> nun auch „<em>data obtained from other, diverse traffic data sources</em>“.<em> </em>Um welche Quellen es sich dabei handeln soll, wird jedoch leider verschwiegen. Man geht davon aus, dass die mittels Toolbar erhobenen Daten nach wie vor die wesentliche Grundlage für den Alexa-Rank bilden.</p>
<h3>Daten sind nicht repräsentativ</h3>
<p>Nun würden sicherlich Daten, die von 0,1% aller Web-Nutzer erhoben werden, vollkommen ausreichen, um ein repräsentatives Bild zu schaffen – wenn diese Nutzer die gesamte Web-Gemeinde auch tatsächlich repräsentieren würden. Davon kann jedoch keine Rede sein.</p>
<p>Es liegt in der Natur der Sache, dass sich vor allem Technologie-affine Anwender für Informationen wie das Alexa-Ranking interessieren. Dementsprechend dürfte die Toolbar unter erfahrenen Anwendern und Web-Experten prozentual deutlich weiter verbreitet sein als unter Gelegenheits- bzw. Durchschnitts-Surfern. Man wird davon ausgehen können, dass das Gros der Gelegenheitsnutzer Alexa gar nicht kennt – geschweige denn nutzt. Die Alexa-Toolbar wird also nicht nur von einer sehr kleinen User-Gruppe verwendet, sondern darüber hinaus von einer nicht repräsentativen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund lassen sich die oben angeführten Beispiele bereits erklären: Blogger.com, WordPress.com oder RapidShare.com sind allesamt Websites, die sich an versierte, Technologie-affine Kreise richten, in denen die Verbreitung der Alexa-Toolbar aller Wahrscheinlichkeit nach überdurchschnittlich hoch ist.</p>
<p>Auf der anderen Seite müssen unter diesem Ungleichgewicht Web-Angebote leiden, die kein Publikum mit großer Expertise ansprechen. Jenseits der Mega-Websites wie Google &amp; Co. ist die Gleichung klar: Keine Technologie-Inhalte im weiteren Sinne, keine Besucher mit installierter Alexa-Toolbar, kein guter Alexa-Rank. Hinter der tatsächlichen Aussagekraft des Alexa-Rankings muss also ein dickes Fragezeichen stehen, besser noch setzt man das Wort „Aussagekraft“ gleich in Anführungszeichen.</p>
<h3>Der Alexa-Rank ist manipulierbar</h3>
<p>Das Alexa-Ranking ist eine Spielwiese für SEO-Cracks und Marketing-Leute, die auf höhere Werbe- und Affiliate-Erlöse durch gute Einstufungen spekulieren. Und die geringe Anzahl von Usern, von denen Nutzungsdaten erhoben werden, öffnet der Manipulierbarkeit des Rankings Tür und Tor.</p>
<p>So helfen offensichtlich schon eigene Besuche auf der eigenen Website, um den Alexa-Rank signifikant zu verbessern: Allein die Tatsache, so <a href="http://www.ulf-theis.de/suchmaschinen/alexa-ranking-mit-einfachen-tipps-optimieren-und-kontinuierlich-steigern.html" target="_blank">ein Blogger, der Optimierungsvorschläge gesammelt hat</a>, dass man selbst über ein Alexa-taugliches Tool verfügt, würde innerhalb eines Zeitraums von wenigen Wochen den Alexa-Rank auf etwa Platz 150.000 oder besser ansteigen lassen, sofern man der eigenen Website tägliche Besuche abstattet.</p>
<p>Gut, das ist ebenso legitim wie die Bitte an Freunde und Kollegen, mittels Toolbar regelmäßig die betreffende Website ansteuern. Doch einschlägige Blogs und Foren sind prall gefüllt mit <a href="http://floern.com/blog/alexa-rank-manipulieren" target="_blank">Tipps zur ernsthaften Manipulation</a>, beispielsweise mithilfe von in die Website eingebundenen JavaScripts, die unzählige eindeutige Besucher mit Alexa-Toolbar simulieren.</p>
<p>Und anders als Google, das unlautere SEO-Maßnahmen <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/04/07/linkpopularitat-und-suchmaschinenerfolg-teil-2-wenn-google-meine-website-nicht-mehr-kennt/">rigoros sanktioniert</a>, scheinen bei Alexa solche Aktivitäten folgenlos zu bleiben. Könnte damit vielleicht auch die Frage beantwortet sein, wie eine Website wie FC2.com unter die Top-40 der angeblich reichweitenstärksten Websites der Welt gelangen konnte? Wer weiß.</p>
<h3>Was taugt das Alexa-Ranking nun?</h3>
<p>Trotz aller Kritik wird gerne angeführt, dass das Alexa-Ranking sich immerhin dazu eignen würde, eine Website mit thematisch ähnlichen Konkurrenzseiten zu vergleichen. Doch wie beschrieben ist auch das mit Vorsicht zu genießen: Bei Websites ohne technischen Hintergrund werden wahrscheinlich kaum genügend Daten generiert, die wirklich einen Vergleich zulassen, eine Handvoll Klicks hat bereits signifikante Auswirkungen, die Manipulierbarkeit ist nachgewiesen.</p>
<p>Der KI-Wissenschaftler Peter Norvig, seines Zeichens Direktor der Forschungsabteilung von Google, hat schon vor Jahren <a href="http://norvig.com/logs-alexa.html" target="_blank">anhand exemplarischer Beispiele gezeigt</a>, dass sich das Alexa-Ranking von den tatsächlichen Reichweiten teilweise um den Faktor 50 unterscheidet und bezeichnet dieses Instrument als klassischen Fall von „Garbage in, Garbage out“.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-8348" title="Ein Alexa-Widget" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/Alexa_Widget.png" alt="Ein Alexa-Widget" width="110" height="86" />Zurückhaltend ausgedrückt sind die Alexa-Daten alles andere als Referenzwerte. Weniger diplomatisch formuliert taugt das Alexa-Ranking allenfalls zum Längenvergleich unter SEO-Freaks und ist das Alexa-Widget, auf das man hier und da stößt und das den aktuellen Alexa-Rank der Website darstellt, ein ziemlich wertloses „Aushängeschild“.</p>
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		<title>Social Media: Acht Tipps für einen erfolgreichen Auftritt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Schmitt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Media birgt ein hohes Potenzial in sich. Kaum eine andere Mediengattung gewährt einen ähnlich engen Kontakt zur eigenen Zielgruppe bei verhältnismäßig geringen Investitionskosten. Darüber hinaus ist der Einstieg in die Nutzung von Social-Media-Diensten einfach, sodass sich praktisch jeder über das Web mit der Außenwelt vernetzen kann. Es gelten jedoch einige Regeln, die für eine effiziente Eigendarstellung beachtet werden sollten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media birgt ein hohes Potenzial in sich. Kaum eine andere Mediengattung gewährt einen ähnlich engen Kontakt zur eigenen Zielgruppe bei verhältnismäßig geringen Investitionskosten. Darüber hinaus ist der Einstieg in die Nutzung von Social-Media-Diensten einfach, sodass sich praktisch jeder über das Web mit der Außenwelt vernetzen kann. Es gelten jedoch einige Regeln, die für eine effiziente Eigendarstellung beachtet werden sollten. Wir fassen die acht wichtigsten Tipps zusammen, die <a href="http://holykaw.alltop.com/top-8-ways-to-use-social-media-1" target="_blank">Lewis Howes  in seinem Videoblog</a> aufgegriffen hat.</p>
<h3>1. Verstellen Sie sich nicht</h3>
<p>Authentizität ist ein wichtiges Prinzip in sozialen Netzwerken. Einerseits honoriert Ihre Zielgruppe einen authentischen Auftritt, andererseits erkennt sie Aufgesetztheit sehr schnell und straft Sie mit entsprechender      Nichtbeachtung Ihrer Person bzw. Marke.</p>
<h3>2. Werden und bleiben Sie aktiv</h3>
<p>Dieser Rat spielt weniger darauf an, eine Zeit X auf einem Portal Y zu verbringen. Vielmehr ist wichtig, die richtigen Dienste zu nutzen und kontinuierlich am Ball zu bleiben. Die vier wichtigsten Namen sind Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing. Sollten Sie nicht mindestens diese vier Dienste nutzen, müssen Sie um die Effektivität Ihrer Aktivitäten fürchten. Ihr      Zielpublikum bewegt sich im Web auch auf anderen Wegen? Dann müssen Sie auch dort sein, um mit ihm in Kontakt treten zu können.</p>
<h3>3. Bieten Sie guten Inhalt an</h3>
<p>Sein Sie ehrlich zu sich selbst. Wenn Sie Ihr eigener Kunde wären – würden Ihre Inhalt Sie selbst ansprechen? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht einfach und wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Sie sollten diese Investition allerdings tätigen, denn was nicht interessiert, wird nicht wahrgenommen und auch nicht weiterverbreitet.</p>
<h3>4. Investieren Sie Ihre Zeit effizient</h3>
<p>Social Media birgt eine Menge Potenzial für Ihr Unternehmen. Einen positiven Effekt erzielt aber nur, wer sich auch intensiv mit der Materie beschäftigt. Vor allem ist ein effizientes Vorgehen entscheidend, denn Ihre limitierende Variable ist Ihre Zeit. Gehen Sie unstrukturiert vor, wird soziales Netzwerken mehr Zeit beanspruchen, als Sie eigentlich zur Verfügung haben. Das können Sie vermeiden, indem Sie ein konsequentes Monitoring durchführen und Ihre Aktivitäten bündeln. Mögliche Dienste hierfür sind beispielsweise <a href="http://ping.fm/" target="_blank">ping.fm</a> oder <a href="http://tubemogul.com/" target="_blank">tubemogul.com</a>.</p>
<h3>5. Konsistenz ist Trumpf</h3>
<p>Fokussieren Sie sich auf den Kern Ihrer Persönlichkeit bzw. Ihrer Marke und vermeiden Sie einen zu universellen Ansatz Ihrer Aktivitäten. Wenn Sich sich heute als Spezialist für Gesundheitsfragen profilieren und morgen durch eine Tweet-Serie mit Steuertipps glänzen wollen, wird man Ihnen mit verständlicher Skepsis begegnen. Etablieren Sie sich online so konsistent und seriös, wie Sie es auch offline tun.</p>
<h3>6. Reden ist Silber, über andere reden ist Gold</h3>
<p>Sie haben guten Content? Dann reden Sie darüber! Sprechen Sie aber auch über den guten Content anderer Leute, sofern es sich nicht gerade um Ihre größten Konkurrenten handelt. Wer nur über sich selbst redet, macht sich schon im normalen Leben auf Dauer wenig Freunde – warum sollte es dann im Netz anders sein? Wenn Sie guten eigenen Content vorzuweisen haben und parallel dazu auch über die guten Inhalte anderer berichten, bekommen Sie nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern sind zudem glaubwürdig.</p>
<h3>7. Netzwerken von Angesicht zu Angesicht</h3>
<p>Für eine langfristige Wertschöpfung sollten Sie Ihre Kontakte nicht ausschließlich als digitales Portfolio verwalten. Nutzen Sie die Möglichkeit, fachspezifische Konferenzen oder Tagungen zu besuchen und Ihre Kontakte zu treffen. Social Media hilft Ihnen, Ihre Zeit durch vorherige Terminabstimmung sinnvoll zu planen und Entscheidungen durch gezielte Kommunikation vorzubereiten. Letztendlich ist in vielen Fällen aber immer noch der persönliche Kontakt ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Online-Tätigkeiten.</p>
<h3>8. Danken Sie anderen</h3>
<p>In den meisten Fällen werden Sie auf Ihrem Weg zum Social-Media-Olymp Helfer haben. Nutzen Sie jede Möglichkeit, um diesen Personen für Support und Inspiration zu danken. Auch dies wird sich positiv auf Ihre weiteren Aktivitäten auswirken.</p>
<p>Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie früher oder später die Früchte Ihrer Arbeit ernten. Um unsererseits konsistent zu bleiben, möchten wir in diesem Zusammenhang noch einmal Lewis Howes für den wertvollen Input danken.</p>
<p>Haben Sie Fragen zum Einsatz von Social Media in der externen oder internen Kommunikation? Wir sind Experten für Unternehmenskommunikation und beraten Sie gerne. <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Bitte sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/01/facebook-potenziale-fuer-unternehmen-und-aussichten/">Facebook: Potenziale für Unternehmen und Aussichten</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/25/hype-cycle-2009-wo-stehen-cloud-computing-social-media-und-unternehmens-blogs/">Hype Cycle 2009: Wo stehen Cloud Computing, Social Media und Unternehmens-Blogs</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/">Social-Software-Projekte: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Sound 3: Anwendung in der Praxis</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/26/corporate-sound-3-anwendung-in-der-praxis/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/02/26/corporate-sound-3-anwendung-in-der-praxis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolin Kutter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Audio Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Sound]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser dritte Artikel zum Thema Corporate Sound widmet sich verschiedenen Strategien, die Unternehmen im Zusammenhang mit Audio-Branding verfolgen, sowie Anwendungsmöglichkeiten in der externen Kommunikation und dem Einsatz von Corporate-Sound-Elementen im Unternehmen selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/22/corporate-sound-1-bedeutung-und-entwicklung/">ersten</a> und <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/24/corporate-sound-2-akustische-markenelemente/">zweiten Beitrag</a> zum Thema Corporate Sound ist auf den Stellenwert von Audio-Branding und auf die einzelnen Elemente eingegangen worden. Dieser dritte Artikel widmet sich verschiedenen Strategien, die Unternehmen im Zusammenhang mit Audio-Branding verfolgen, sowie Anwendungsmöglichkeiten in der externen Kommunikation und dem Einsatz von Corporate-Sound-Elementen im Unternehmen selbst.</p>
<h3>Für welche Unternehmen ist Corporate Sound sinnvoll?</h3>
<p>Im Grunde genommen ist es für jedes Unternehmen sinnvoll, sich über den Einsatz von Corporate Sound Gedanken zu machen. Vor allem große Unternehmen, die nicht nur über das Internet, sondern auch über Medien wie TV und Radio kommunizieren, erkennen den Vorteil von akustischem Branding und setzen immer mehr auf ganzheitliche Klangwelten in Form eines Corporate Sounds. Einzelanwendungen sind jedoch auch für kleinere Unternehmen sinnvoll, beispielsweise in Form einer zum Unternehmen passenden Telefonwarteschleife.</p>
<h3>Verschiedene Strategien zum Einsatz eine Corporate Sounds</h3>
<p><strong>Campaign Driven Strategy</strong><br />
Bei diesem Ansatz handelt es sich um eine Audio-Branding-Strategie, die nur auf einer einzelnen Kampagne basiert. Diese Strategie ist kurzfristig angelegt und kann deshalb nicht zum nachhaltigen Markenwert beitragen.</p>
<p><strong>Integrated Strategy</strong><br />
Dieser Ansatz geht davon aus, dass alle akustischen Berührungspunkte der Zielgruppe mit der Marke aufeinander abgestimmt werden sollten. Eine akustische Leitidee findet sich dabei in sämtlichen Corporate-Sound-Elementen wieder. Diese Strategie wirkt sich dank ihrer Stringenz positiv auf den Wiedererkennungswert einer Marke aus.</p>
<p><strong>Logo-Focused Strategy</strong><br />
Hier konzentriert sich Corporate Sound auf das Logo. Neben einem konsequent und stringent eingesetzten Audio-Logo werden zumeist noch weitere musikalische Elemente eingesetzt, die jedoch keine Ähnlichkeit mit dem Audio-Logo aufweisen.</p>
<p>(Quelle für diesen Abschnitt: <a href="http://www.audio-branding.de/" target="_blank">Audio-Branding.de</a>)</p>
<h3>Anwendung in der externen Kommunikation</h3>
<p><strong>Internet-Auftritt</strong><br />
Hier können ein Audio-Logo und evtl. die passende Soundscape sinnvoll sein. Die immer wieder gerne „vertonten“ Menü-Buttons sind jedoch mit Bedacht anzugehen: Schnell wird ein sich wiederholender Ton bei der Navigation durch eine Website als anstrengend empfunden, geht auf die Nerven und führt womöglich zum Nutzungsabbruch.</p>
<p><strong>Unternehmens-Präsentation</strong><br />
Präsentationen mit Beamer und Sound sind ein weiteres Anwendungsgebiet für den Corporate Sound eines Unternehmens. Das Sound-Logo zur Einleitung des Vortrags und eine nicht allzu ablenkende Soundscape während der Präsentation bilden eine gute Möglichkeit, wichtigen Personen das eigene Unternehmensbild „einzubrennen“.</p>
<p><strong>Messestand</strong><br />
An Messeständen kommen immer öfter Soundscapes zum Einsatz. Allerdings sollte man die Besonderheiten der Raumakustik berücksichtigen und die Soundscape an diese anpassen.</p>
<p><strong>Warteschleifen</strong><br />
In Warteschleifen können Soundscapes und auch das Audio-Logo zum Einsatz kommen.</p>
<p><strong>Acoustic Brand Placement</strong><br />
Ein für das Audio-Branding interessanter Ansatz ist das sog. Acoustic Brand Placement, das immer häufiger Anwendung findet. So ertönt beispielsweise im Kinohit „Transformers“ bei der Verwandlung einer XBox 360 das Audio-Logo der Spielekonsole. Ein weiteres Beispiel ist der neue Pixar-Film „Wall-e“: Die Roboterheldin gibt beim Neustart die akustische Apple-Kennung von sich.<br />
<span style="color: #f0f8ff;">.</span><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bBmM4VM8Bv8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/bBmM4VM8Bv8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Corporate-Sound-Anwendungen in der internen Kommunikation</h3>
<p><strong>Rechner</strong><br />
Auf jedem Betriebsrechner sind System-Sounds integriert (Start, Klickgeräusche etc.), die an die Corporate-Sound-Vorgaben angepasst werden können.</p>
<p><strong>Aufzug</strong><br />
Für eine Corporate-Sound-konforme Klangkulisse im Fahrstuhl empfiehlt sich ein Soundscape-Einsatz.</p>
<p><strong>Eingang/Ausgang</strong><br />
Selbst der Sound der Türklingel ist eine elegante Möglichkeit, dem einheitlichen akustischen Bild Ausdruck zu verleihen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wegschauen ist leichter als Weghören. Gerade deshalb ist Corporate Sound ein Thema, an das mit viel Sensibilität und Feingefühl herangegangen sein will. Es besteht immer die Gefahr, statt professionellen Audio-Brandings akustische Umweltverschmutzung zu betreiben.</p>
<p>Dennoch hat Corporate Sound erhebliches Potenzial: Er wird sich mit Sicherheit nach und nach als fester Bestandteil der Corporate Identity etablieren und sollte bereits bei der Entwicklung eines visuellen Erscheinungsbildes bedacht werden, damit nicht (wie heute oft üblich) zu einem bestehenden Logo nachträglich noch eine einigermaßen passende Melodie komponiert werden muss.</p>
<p>Dass das Thema Corporate Sound mittlerweile sehr ernst genommen wird, sieht man nicht zuletzt daran, dass bereits einige sehr renommierte Design-Agenturen wie Metadesign oder die Peter Schmidt Group entsprechende Abteilungen gegründet haben.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://corporatesound.twoday.net/" target="_blank">Der Corporate-Sound-Blog</a><br />
<a href="http://hoermarke.blogspot.com/" target="_blank">Hörmarke.de</a><br />
<a href="http://audio-branding.de/" target="_blank">Audio-Branding.de</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Markenf%C3%BChrung" target="_blank">Corporate Sound bei Wikipedia</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Sound 2: Akustische Markenelemente</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/24/corporate-sound-2-akustische-markenelemente/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/02/24/corporate-sound-2-akustische-markenelemente/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolin Kutter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Audio Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
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		<category><![CDATA[Markenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Artikel zum Corporate Sound, der akustischen Markenführung eines Unternehmens, ist auf den Stellenwert von Audio-Branding und die Entwicklung einer Klangidentität eingegangen worden. In diesem Beitrag stehen die einzelnen Elemente im Mittelpunkt, die zu einem Corporate Sound beitragen können: Welche Bestandteile machen ein ganzheitliches Audio-Branding aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/22/corporate-sound-1-bedeutung-und-entwicklung/">ersten Artikel zum Corporate Sound</a>, der akustischen Markenführung eines Unternehmens, ist auf den Stellenwert von Audio-Branding und die Entwicklung einer Klangidentität eingegangen worden. In diesem Beitrag stehen die möglichen Elemente im Mittelpunkt, die zu einem Corporate Sound beitragen können.</p>
<h3>Begriffseigener Klang</h3>
<p>Grundlage hier ist, dass mit dem erzeugten Klangbild eines Markennamens oder Slogans bestimmte Eigenschaften assoziiert werden. Dunkle Vokale wie U und O werden eher mit Größe und Kraft assoziiert, I dagegen verweist auf etwas Kleines („Mini“). Harte Konsonanten K, P oder T bringt man eher mit Schnelligkeit in Verbindung, stimmhafte wie B, D und G klingen eher sanft und mild.</p>
<p>Auch die Nachahmung von Geräuschen, die Assoziationen mit dem Produkt oder Gefühle wecken – z.B. bei „Taft“ (Haarspray) oder „Bizzl“ (spritzige Limo) – tragen zur Merkbarkeit bei. Zudem können lautmalerische Stilelemente wie Alliteration und Reim die Eingängigkeit von Slogans steigern („Actimel aktiviert Abwehrkräfte“, „Geiz ist geil“ oder „Haribo macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso“).</p>
<p>Dass bei der Namensfindung indes auch einiges schiefgehen kann, zeigt diese <a href="http://www.markenlexikon.com/markenflops.html" target="_blank">nette Liste mit Markennamen-Flops</a>.</p>
<h3>Produkteigener Klang</h3>
<p>Beim produkteigenen Klang geht es nicht nur darum, lästige, unerwünschte Geräusche zu reduzieren (Sound Cleaning), sondern auch um die bewusste Gestaltung von Geräuschen wie etwa das Brummen eines Porsche-Motors oder aber auch einfach eines Staubsaugers. Kunden haben oft eine präzise Vorstellung davon, wie sich ein Produkt anhören „muss“, damit es seinen Zweck erfüllt. Der Klang kann somit Kaufargument sein. Wenn ein Keks z.B. nicht richtig knackt, klingt er eben nicht frisch.</p>
<p>Bekannte Beispiele für einen auffälligen produkteigenen Klang sind das „Popp“ der Pringles-Verpackung und das charakteristische Geräusch beim Öffnen einer Flensburger-Flasche. Durch den Klang wird hier die Verpackung an sich zum Marketing-Instrument.</p>
<h3>Interaktiver Klang (Sound Object)</h3>
<p>Heute wird fast jedes Gerät digital gesteuert, weshalb der Bedarf an interaktiven Klängen deutlich gestiegen ist. Auf Websites dienen akustische Signale dazu, Handlungen zu steuern oder zu strukturieren. Hierzu gehören z. B. Signale bei einer Fehlermeldung oder dem Eingang einer E-Mail.</p>
<p>Bei Produkten werden interaktive Klänge oft verwendet, um durch technologische Verbesserungen weggefallene mechanische Geräusche durch künstlich erzeugte Klänge zu ersetzen und dem Anwender eine Kontrolle seiner Eingabe zu ermöglichen, z. B. bei einem Touch-Screen.</p>
<h3>Sound-Logo (Audio-Logo)</h3>
<p>Ein Sound-Logo kann eine kurze, einprägsame Melodie, ein Klang oder auch ein Geräusch sein. Häufig wird es am Anfang oder am Ende eines Werbespots eingesetzt, kommt aber auch darüber hinaus zur Anwendung.</p>
<p>Das Sound-Logo kann als akustisches Äquivalent zum visuellen Logo gesehen werden. Oft treten beide gemeinsam auf, um den Wiedererkennungswert der Marke zu erhöhen. Marken mit bekannten Sound-Logos sind beispielsweise die Telekom und Nokia. Einige Hörbeispiele nebst Bewertungen in Sachen Bekanntheit und korrekter Zuordnung finden sich in diesem interessanten <a href="http://www.rms.de/index.php?id=1123" target="_blank">Sound-Logo-Check</a>.</p>
<h3>Jingle</h3>
<p>Ein Jingle ist eine kurze, einprägsame Tonfolge oder Melodie in Verbindung mit gesprochenem Text. Man kennt Jingles als ein akustisches Erkennungsmerkmal eines Radio- oder TV-Senders oder einer bestimmten Sendung. Ein Jingle kann aber auch der vertonte Slogan eines beworbenen Produktes sein. Bei steigendem Bekanntheitsgrad werden die Texte manchmal irgendwann weggelassen, wie es z. B. bei Haribo der Fall ist. Spannend ist die <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=45C4D7EEE4FFFB01&amp;search_query=vorspann+tagesschau&amp;rclk=pti" target="_blank">Entwicklung des Tagesschau-Jingles im Laufe der Zeit</a>.</p>
<h3>Markenlied (Corporate Song, Brand Song)</h3>
<p>Markenlieder transportieren eine Atmosphäre, die der Marke angemessen sein soll. Dabei handelt es sich entweder um eigens zu diesem Zweck produzierte Stücke (an denen die werbenden Unternehmen also die Rechte besitzen) oder aber um lizenzierte Songs – bekannte Beispiele sind „Summer Dreamin’“ aus der Bacardi-Werbung oder der Stones-Klassiker „Start me up“, dessen Nutzungslizenz sich Microsoft im Zuge der Marketing-Kampagne für Windows 95 seinerzeit kolportierte 18 Millionen Dollar hat kosten lassen.</p>
<p>Ein Spot erscheint durch die Untermalung mit angenehmer Musik schöner und attraktiver. Solche Songs stehen nicht immer direkt mit dem Corporate Sound eines Unternehmens in Verbindung, es gibt aber auch Song-Beispiele, die auf einer für das Unternehmen typischen Tonfolge aufbauen oder in die spezifische Geräusche integriert sind.</p>
<p>Nicht selten schaffen es durch Werbung gepushte Songs bis in die Charts, prominente Beispiele dafür sind etwa „Little less Conversation“ (Elvis), „Adiemus“ (Adiemus), „It’s cool Man“ (XXL feat. Peter Steiner) oder „Bohemian like you“ (The Dandy Warhols). Zahlreiche Beispiele sind in der Werbe-Song-Liste zusammengestellt: <a href="http://www.werbesongliste.de/" target="_blank">Werbe-Songs bis 2004</a>, <a href="http://www.werbesongs.tv/" target="_blank">Werbe-Songs ab 2005</a>.</p>
<h3>Brand Voice</h3>
<p>Stimme ist ein sehr variabel anwendbares Instrument des Corporate Sounds. Gezielt eingesetzt besitzt eine Stimme die Fähigkeit, eine sehr emotionale Verbindung zwischen Sender und Empfänger herzustellen. Je nach Stimmfarbe, Aussprache, Akzent und Betonung variiert die Anmutung. Passende Sprecher finden Agenturen heute problemlos online in Sprecherdateien. Beliebt sind Synchronsprecher, die den Konsumenten bekannt sind und die deshalb Vertrautheit erzeugen. Einige Beispiele für Stimmlagen und ihre Wirkung (Quelle: <a href="http://www.audio-branding.de" target="_blank">Audio-Branding.de</a>):</p>
<p>Männer:</p>
<ul>
<li> Bass-Stimmlage: beruhigend, warm, vertrauensvoll</li>
<li>Junge Bariton-Stimmlage: jung, dynamisch</li>
<li>Hohe Tenor-Stimmlage: humoristisch, skurril, amüsant</li>
</ul>
<p>Frauen:</p>
<ul>
<li> Alt-Stimmlage: sanft, ruhig, vertrauensvoll, mütterlich</li>
<li>Junge Mezzosopran-Stimmlage: innovativ, dynamisch</li>
</ul>
<p>Kinderstimmen:</p>
<ul>
<li> Junge/Mädchen (4 bis 10 Jahre): unschuldig, frech, naiv</li>
</ul>
<h3>Soundscape</h3>
<p>Jeder Raum besitzt seine eigene Klangumgebung: die Soundscape. So klingt ein Wald anders als ein Fußballstadion oder ein Büro. Die gezielte Gestaltung einer Soundscape ist eine unterschwellige Art des Audio-Branding und kann beispielsweise in einem Geschäft oder an einem Messestand sinnvoll sein. Ohne dass die Zielgruppe sich bewusst mit der Soundscape auseinandersetzen muss, kann ein Gefühl des Vertrauens geweckt oder die gewünschte Stimmung ausgelöst werden.</p>
<p>Das Thema Corporate Sound und Anwendung in der Praxis wird in unserem <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/26/corporate-sound-3-anwendung-in-der-praxis/">dritten und abschließenden Artikel über Audio-Branding</a> behandelt.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://corporatesound.twoday.net/" target="_blank">Der Corporate-Sound-Blog</a><br />
<a href="http://hoermarke.blogspot.com/" target="_blank">Hörmarke.de</a><br />
<a href="http://audio-branding.de/" target="_blank">Audio-Branding.de</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Markenf%C3%BChrung" target="_blank">Corporate Sound bei Wikipedia</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Sound 1: Bedeutung und Entwicklung</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/22/corporate-sound-1-bedeutung-und-entwicklung/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/02/22/corporate-sound-1-bedeutung-und-entwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolin Kutter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Audio Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gesungene Slogan von Milka, das Da-da-da-di-daa der Telekom, das Herzpochen von Audi, Becks' „Sail away“, der charakteristische Sound beim Starten eines Macs, das Ploppen der Pringles-Packung: Beim Corporate Sound (auch Audio-Branding) handelt es sich um die akustische Markenführung eines Unternehmens. Er sorgt dafür, dass eine Marke hörbar wird, und ist wie das Corporate Design oder die Corporate Language als Element der Corporate Identity zu verstehen. Eine Einführung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Musik ist hochgradig assoziativ und gerade deshalb der kürzeste Weg in  das Unterbewusstsein der Konsumenten.“ (John Groves – Musikproduzent für  Werbung und Kommunikation aus Hamburg)</p></blockquote>
<p>Der gesungene Slogan von Milka, das Da-da-da-di-daa der Telekom, das Herzpochen von Audi, Becks&#8217; „Sail away“, der charakteristische Sound beim Starten eines Macs, das Ploppen der Pringles-Packung oder aber auch einfach das Läuten der Kirchenglocken: Beim Corporate Sound (auch Audio-Branding) handelt es sich um die akustische Markenführung eines Unternehmens. Er sorgt dafür, dass eine Marke hörbar wird, und ist wie das Corporate Design oder die Corporate Language als Element der Corporate Identity zu verstehen.</p>
<p>Corporate Sound schließt sämtliche akustischen Aktivitäten einer Marke mit ein, die das Ziel haben, das eigene Angebot wiedererkennbar aus der Masse hervorzuheben. Es geht also darum, über Klänge eine emotionale Bindung an ein Unternehmen oder ein Produkt aufzubauen. Durch das Einbeziehen verschiedener Sinne ist es möglich, ein Unternehmens-Image noch tiefer zu verankern als allein durch visuelle Reize.</p>
<p><strong>Bedeutung von Corporate Sound</strong></p>
<p>Im Zeitalter extremer Reizüberflutung ist es schwierig, die Zielgruppen noch auf rein visuelle Art und Weise zu erreichen. Die sog. Multisensualität gewinnt an Bedeutung und Corporate Sound ist neben visuellen und haptischen Elementen zu einem wichtigen Teil einer Markenwelt geworden. Print-Medien verlieren mehr und mehr an Bedeutung und die neuen Medien bieten vielfältige Möglichkeiten des Soundeinsatzes.</p>
<p>Das Thema Sound als Bestandteil der Corporate Identity ist noch relativ neu, seine Bedeutung als strategisches Instrument in der Markenführung wird jedoch weiter wachsen.</p>
<p>Bestimmte Melodien oder Klänge lösen Erinnerungen und Empfindungen aus, das erleben wir auch immer wieder im Kino, wenn dramatische Musik den Spannungsaufbau begleitet.</p>
<p>In Verbindung mit anderen Sinneseindrücken kann die emotionale Wirkung von Klängen strategisch für die Markeninszenierung genutzt werden. Die Kunst besteht darin, mit Sound genau die Gefühle auszulösen, die mit der Marke assoziiert werden: So transportiert der doppelte Herzschlag von Audi z.B. „Menschlichkeit“ und „positive Aufregung“.</p>
<p><strong>Entwicklung eines Corporate Sounds</strong></p>
<p>Am Anfang der Arbeit von Designern steht immer zuerst die Analyse der Kernwerte einer Marke oder eines Unternehmens. Dies ist beim Sound-Designer nicht anders.</p>
<p>Er analysiert die Corporate Identity, den Markenkern, die Zielgruppe, die Marketingziele, das Design usw. Erst dann skizziert er eine dazu passende Klangwelt. Diese kann laut oder leise sein, harmonisch oder dissonant, modern oder klassisch, Saxophon oder Leierkasten, auffällig oder unterschwellig &#8230; Soll sich zum Beispiel eine Biermarke nach Natur und Entspannung anhören, ist klassische Musik passend (Krombacher). Eine raue Stimme und rockige Klänge bringen eine andere Biermarke (Becks) dagegen in Verbindung mit Abenteuer.</p>
<p>Steht die Klangwelt fest, werden verschiedene Sound-Elemente für den unterschiedlichen Einsatz erstellt. Wie beim Corporate Design wird ein Manual entwickelt welches vorgibt, welche Sound-Elemente wo, wie und wann eingesetzt werden. Auch Faktoren wie Klangfarbe, Lautstärke, Dauer oder auch eine zeitliche Dramaturgie werden in diesem Manual definiert.</p>
<p>Die vier Basiselemente des Corporate Sounds sind Corporate Music, Corporate Soundscape, Corporate Voice und das Sound-Logo. All diese Basiselemente leiten sich aus der Leitidee und der Tonalität der Marke ab.</p>
<p>Klangidentität ist für die Sound-Designer ein Gesamtkunstwerk. Sie soll sich zeigen, wo immer der Kunde mit einem Unternehmen in Kontakt kommt: In Werbespots, Telefonwarteschleifen, Verkaufsräumen, an Messeständen, bei Präsentationen usw.</p>
<p>In den anschließenden Artikeln zum Thema Audio-Branding stehen <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/24/corporate-sound-2-akustische-markenelemente/">Corporate Sound und seine Elemente</a> sowie <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/02/26/corporate-sound-3-anwendung-in-der-praxis/">Corporate Sound und die Anwendung in der Praxis</a> im Mittelpunkt.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/articles/http://corporatesound.twoday.net/');" href="http://corporatesound.twoday.net/" target="_blank">Der Corporate-Sound-Blog</a><br />
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		<title>Firmenwikis: Im Wiki zählt Qualität vor Quantität – oder doch nicht?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/19/firmenwikis-im-wiki-zaehlt-qualitaet-vor-quantitaet-%e2%80%93-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es um den Zugang zu digitalen Informationen geht, ist die Qualität besonders wichtig. Nur was vereinheitlicht und kategorisiert wird, ist auch auffindbar. Gerade bei einem Firmenwiki sollte über diesen Ansatz eigentlich keine Diskussion nötig sein. Tatsächlich muss es sie aber doch geben, denn im Unternehmenswiki steht die Quantität klar vor der Qualität – zumindest vorerst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Kindesbeinen an lernt man, die Güte der eigenen Arbeit der Fülle vorzuziehen und entsprechend höher zu gewichten. Wenn es um den Zugang zu digitalen Informationen geht, ist die Qualität besonders wichtig. Nur was vereinheitlicht und kategorisiert wird, ist auch auffindbar. Gerade bei einem <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki</a>, dem Inbegriff für die gemeinsame Er- und Bearbeitung eines zentralen Wissensbestands, sollte über diesen Ansatz eigentlich keine Diskussion nötig sein. Tatsächlich muss es sie aber doch geben, denn im Unternehmenswiki steht die Quantität klar vor der Qualität – zumindest vorerst.</p>
<h3>Einheitliche Aufbereitung aller Dokumente ist unmöglich</h3>
<p>Häufig werde ich von Kunden gefragt, ob man nicht irgendwie sicherstellen kann, dass alle im Wiki befindlichen Dokumente richtig eingeordnet, kategorisiert und verschlagwortet werden. Dies ist in Wikis nämlich <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/23/neue-wiki-dokumente-richtig-anlegen-wo-und-wie-einsortieren/">häufig nicht der Fall</a> und eigentlich sollte man dieses Thema daher intensiv verfolgen. Meine Antwort auf diese Frage lautet dennoch: Nein!</p>
<p>Tagging, Verschlagwortung oder Kategorisierung sind zusätzliche Möglichkeiten, um die Auffindbarkeit von einzelnen Dokumenten zu verbessern. Es ist meines Erachtens aber nicht möglich, eine einheitliche Qualität von Inhalten in einem internen System wie dem Wikis zu erreichen: Immer wird es hochqualitativen Content auf der einen und grobe, unfertige Entwürfe auf der anderen Seite geben. Der Versuch, sämtliche Dokumente auf ein einheitliches Niveau zu heben – und sei es nur durch Kategorisierung, Verschlagwortung oder die Formatierung der Überschrift – ist in der Realität zum Scheitern verurteilt.</p>
<h3>Existenz von Inhalten ist wichtig, nicht Form</h3>
<p>In einem Wiki zählt vielmehr, dass die bisher nicht digital und zentral erfassten Informationen überhaupt verfügbar sind und von allen Beteiligten eingesehen werden können. Die meisten Unternehmen sind froh, wenn Inhalte und Konzepte einfach zentral und für alle transparent dokumentiert werden. Es ist aus meiner Sicht ein sinnvolles Opfer, zunächst auf die Kategorisierung und die Verschlagwortung von Dokumenten zu verzichten. Befindet sich der Content erst einmal im Wiki, kann die Pflege der Informationen nachgeholt werden, dafür gibt es beispielsweise sog. Wiki-Gärtner im Unternehmen.</p>
<p>Das eingangs angesprochene Prinzip muss im Zusammenhang mit Wikis also teilweise revidiert werden. Zu Beginn eines Wiki-Projektes ist die digitale, zentrale Existenz von Informationen deutlich wichtiger als formale Qualität. Um diese kann und sollte man sich erst später kümmern.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass es nicht weiterhin sehr wichtig ist, dass die im Wiki existenten Inhalte hochwertig sind. Es geht hier um die formale Aufbereitung, nicht um die inhaltliche Güte.</p>
<p>Wie sind Ihre Erfahrungen mit den Anforderungen Inhaltsmenge, hohe Qualität und korrekte formale Aufbereitung?</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unsere spezielle Seite zum Thema Firmenwikis</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/23/neue-wiki-dokumente-richtig-anlegen-wo-und-wie-einsortieren/">Neue Wiki-Dokumente richtig anlegen: Wo und wie einsortieren?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/04/strukturieren-von-inhalten-teil-2-facettenklassifikation-und-tagging/">Strukturieren von Inhalten: Facettenklassifikation und Tagging</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur  eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/05/architektur-eines-wiki-projekts-haeufige-fragen-von-kunden-und-informationsquellen/">Architektur  eines Wiki-Projekts: Häufige Fragen und Informationsquellen</a><br />
<a href="../2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/" class="broken_link" ></a><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/16/strategische-firmenwikis-und-unternehmenswikis-im-tagesgeschaeft-eine-wichtige-unterscheidung/">Strategische  Wikis und Unternehmenswikis im Tagesgeschäft: eine wichtige  Unterscheidung</a></p>
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		<title>Link-Titel und Suche: Die ersten beiden Wörter entscheiden über Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/05/link-titel-und-suche-die-ersten-beiden-woerter-entscheiden-ueber-aufmerksamkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten beiden Wörter eines Link-Titels entscheiden darüber, ob die Aufmerksamkeit des Nutzers auf den Link gelenkt wird oder nicht. Damit der User ihn in einer langen Liste mit zahlreichen Links auch tatsächlich anklickt, muss schon der Anfang des Titels darauf hindeuten, was sich hinter dem Link verbirgt und was den Nutzer auf der Zielseite erwartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten beiden Wörter eines Link-Titels entscheiden darüber, ob die Aufmerksamkeit des Nutzers auf den Link gelenkt wird oder nicht. Damit der Nutzer ihn in einer langen Liste mit zahlreichen Links auch tatsächlich anklickt, muss schon der Anfang des Titels darauf hindeuten, was sich hinter dem Link verbirgt und was den Nutzer auf der Zielseite erwartet.</p>
<h3>Nutzerverhalten beim Lesen und Erfassen von Listen</h3>
<p>Mit Listen im Web hat jeder Internet-Nutzer tagtäglich zu tun, und zwar nicht nur bei der Google-Suche, sondern auch in Form von Produktlisten, News-Übersichten, Inhaltsverzeichnissen, häufigen Fragen (FAQ) auf Websites usw. usf. Und häufig sind solche Listen sehr lang.</p>
<p>Bekanntlich legen Nutzer am Bildschirm grundsätzlich ein anderes Leseverhalten an den Tag als bei Print-Publikationen. So auch hier: User lesen sich Listen nicht vollständig durch, sondern überfliegen sie nur. Das heißt, sie lassen den Blick über die Liste gleiten und versuchen möglichst schnell zu erfassen, welche Links angeboten werden und welchen Inhalt sie versprechen. Dies geschieht in einer bemerkenswerten Geschwindigkeit, wie Eye-Tracking-Studien belegen.</p>
<p>Dabei nehmen Nutzer die ersten abgebildeten Seitentitel noch nahezu vollständig zur Kenntnis. Gehen sie die Liste aber weiter durch, lassen Testpersonen ihre Blicke nur noch in vertikaler Linie am linken Seitenrand von oben nach unten schweifen. Dabei erfassen User im Durchschnitt die ersten beiden Wörter jedes Links bzw. Seitentitels, genauer: die ersten elf Zeichen.</p>
<p>Jakob Nielsen, der für dieses Phänomen bereits 2004 den Begriff <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/02/08/blickverlaeufe-neue-eye-tracking-studien-bestaetigen-f-muster/">F-Muster</a> geprägt hat, hat <a href="http://www.useit.com/alertbox/nanocontent.html" target="_blank">in einer Studie untersucht</a>, was einen guten Seitentitel ausmacht und welche Aspekte Nutzer dazu bringen, einen Link in einer Liste anzuklicken.</p>
<h3>Gute Titel: Informationen zum Inhalt am Anfang</h3>
<p>In der Untersuchung erreichten die Links die besten Klickraten, bei denen bereits aus den ersten beiden Wörtern hervorgeht, welches Angebot die Nutzer auf der Zielseite erwartet. Bei der Suche nach bestimmten Inhalten entscheiden sich User also für diejenigen Links, deren Titel schon am Anfang eine konkrete Information zum Seiteninhalt enthält.</p>
<p>Wie Nielsen weiterhin herausgefunden hat, erzielen (in Abhängigkeit vom Seiteninhalt) sowohl einfache, verständliche und aktionsorientierte Begriffe als auch spezifische Fachtermini gute Resultate und ziehen die Aufmerksamkeit des Suchenden auf sich.</p>
<h3>Schlechte Titel: Kaum relevante Informationen oder Informationen am Ende</h3>
<p>Bei vielen Links lässt der Anfang des Titels keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt der Zielseite zu, Nutzer haben nach dem Überfliegen der ersten beiden Wörter keine Ahnung, was sich hinter einem Link verbergen und welcher Content sie erwarten könnte, und klicken diesen in der Regel auch nicht an.</p>
<p>Diese Titel weisen Nielsen zufolge insbesondere zwei Schwächen auf: 1) Es werden generell zu allgemeine und wenig aussagefähige Begriffe verwendet. 2) Der Titel beginnt mit (im Hinblick auf den Inhalt) belanglosen Begriffen und enthält konkrete Informationen erst am Ende. Diese Informationen erfassen die meisten Nutzer aufgrund des F-Muster-Verhaltens jedoch gar nicht.</p>
<h3>Fazit: Den Lesegewohnheiten entgegenkommen beginnt beim Titel</h3>
<p>Nun ist es in der Regel kaum möglich, den Inhalt einer Seite mit zwei aussagefähigen Wörtern wiederzugeben. Doch ein Link soll auch keineswegs mit den ersten beiden Wörtern schon den gesamten Content vorwegnehmen, sondern kann durchaus länger sein.</p>
<p>Wichtig ist indes, dass der Anfang eines Titels Aufmerksamkeit generiert und sich so gegenüber der „Konkurrenz“ in einer Liste zu behauptet: Selbst beim schnellen Überfliegen hat der User die Möglichkeit, ohne Umschweife den gesamten Titel zu lesen, sobald sein Blick an einem der ersten Wörter hängenbleibt. Im Optimalfall wecken also die ersten Zeichen Interesse und informiert der Titel als Ganzes den Nutzer schließlich ganz konkret, welchen Inhalt er findet, wenn er dem Link folgt.</p>
<p>Gerade im Zusammenhang mit Landing-Pages, die heute <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/21/landing-pages-und-corporate-website-goldgrube-und-millionengrab/">immens wichtige Online-Marketing-Instrumente sind</a>, ist es folglich ratsam, sich intensive Gedanken über eine zielgruppenadäquate und erfolgversprechende Ansprache zu machen, die den Lesegewohnheiten der Nutzer im Web entgegenkommt – schon im Seitentitel.</p>
<p>Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Landing-Pages auf diese und andere Internet-spezifische Besonderheiten hin zu optimieren. Nutzen Sie gerne das Kontaktformular auf unserer <a href="http://landing-pages.seibert-media.net">speziellen Seite zum Thema Landing-Pages</a> für Ihre Anfrage.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/02/08/blickverlaeufe-neue-eye-tracking-studien-bestaetigen-f-muster/">Blickverläufe: Neue Eye-Tracking-Studien bestätigen F-Muster</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/21/landing-pages-und-corporate-website-goldgrube-und-millionengrab/">Landing-Pages und Corporate Websites: Goldgrube und Millionengrab?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2006/10/10/texten-fuer-das-web-was-ist-wichtig/">Texten fürs Web: Was wichtig ist</a></p>
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		<title>Facebook: Potenziale für Unternehmen und Aussichten</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/02/01/facebook-potenziale-fuer-unternehmen-und-aussichten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Unternehmensperspektive hat Facebook in Deutschland noch längst nicht den Stellenwert, den es in Amerika bereits genießt. Ebenso wenig werden alle Potenziale, die es in sich birgt, ausgeschöpft. Wie nutzen Unternehmen Facebook und wohin geht der Trend? Kann Facebook auch den Business-Netzwerken gefährlich werden? Wie sieht es um den (vermeintlichen) Wettstreit zwischen Facebook und Twitter aus? Wir wagen einen Ausblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 22. Januar 2010 auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/facebook-potenziale-fur-unternehmen-und-aussichten/" target="_blank">im Online-Magazin Dr. Web erschienen</a>.</p>
<p>Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt, lag jedoch in Deutschland lange Zeit hinter StudiVZ zurück. Dies hat sich in den letzten Monaten verändert: Facebook hat in Sachen Marktanteile enorm zugelegt, die Mitgliederzahlen haben sich innerhalb weniger Monate verdoppelt, zuletzt sind die Nutzerzahlen monatlich um 10% gestiegen. Im November 2009 gab es nun erstmals mehr als fünf Millionen deutsche Facebook-User, die das Netzwerk überwiegend privat nutzen.</p>
<p>Angesichts dieser Daten muss man kein Prophet sein, um zu ahnen, dass Facebook in Sachen Social Media über kurz oder lang das Nonplusultra sein und vergleichbare Dienste weiter abhängen wird: Facebook hat die meisten Mitglieder und schlicht die besten Funktionen; die Größe und Akzeptanz, die der Dienst inzwischen erreicht hat, sind beeindruckend.</p>
<p>Aus Unternehmensperspektive hat Facebook in Deutschland aber noch längst nicht den Stellenwert, den es in Amerika bereits genießt. Ebenso wenig werden alle Potenziale, die es in sich birgt, ausgeschöpft. Wie nutzen Unternehmen Facebook und wohin geht der Trend? Kann Facebook auch den Business-Netzwerken gefährlich werden? Wie sieht es um den (vermeintlichen) Wettstreit zwischen Facebook und Twitter aus? Wir wagen einen Ausblick.</p>
<h3>B2B-Bereich</h3>
<p>Im B2B-Bereich spielt Facebook heute noch keine große Rolle und ist hierzulande (anders als in den USA) tatsächlich noch ziemlich uninteressant. Zwar gibt es auch hier bereits einige Firmen, die Facebook aktiv und erfolgreich für Marketing-Zwecke einsetzen, insgesamt verhalten sich deutsche Unternehmen jedoch eher zurückhaltend und abwartend.</p>
<p>Marketing-Maßnahmen müssen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr genau geplant und abgewogen werden. Zunächst muss sich ein Unternehmen deshalb zum jetzigen Zeitpunkt fragen, welche Zielgruppe es anspricht bzw. ansprechen will und inwiefern diese Unternehmenskunden ein soziales Netzwerk wie Facebook bereits nutzen, bzw. ob sie dies in absehbarer Zukunft tun werden. Einfach voraussetzen kann man dies sicherlich nicht: Erstens sind Web 2.0 und Social Media nach wie vor eine Domäne der jungen Leute. Zweitens ist hierzulande eine recht strikte Trennung zwischen beruflichen und privaten Aktivitäten im Zusammenhang mit Social Software zu beobachten – sehr viele User nutzen verschiedene Plattformen für die jeweiligen Aktivitäten.</p>
<p>Dank der raschen Ausdehnung des Nutzerkreises und dank immer mehr junger Mitarbeiter im eigenen Unternehmen und bei Kunden wird jedoch auch Facebook mittelfristig mehr und mehr Bedeutung im B2B-Bereich gewinnen. Großes Potenzial liegt zweifellos in der Eigenschaft von Facebook als wichtiger Infrastruktur-Anbieter. Darauf sollten Unternehmen vorbereitet sein.</p>
<h3>B2C-Bereich</h3>
<p>Im B2C-Bereich ist Facebook in Amerika schon richtig angesagt: Immerhin etwa ein Drittel aller US-Unternehmen sind auf Facebook präsent, manche Kampagnen erregen sogar <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/01/09/wieviele-freunde-sind-dir-einen-whopper-wert/" target="_blank">international Aufmerksamkeit</a> mit der Folge, dass sich Kunden intensiv mit dem Produkt beschäftigen. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die inzwischen gestoppte Aktion „Whopper Sacrifice“ des Frikadellenbraters Burger King. Das Prinzip: Kündige zehn Facebook-Kontakten die Freundschaft und werde dafür mit einem Gratis-Whopper belohnt. Die Kampagne hat ein breites Medienecho ausgelöst und Zigtausende Teilnehmer haben eifrig ihre Kontaktlisten verschlankt, ehe Facebook dem Treiben ein Ende gesetzt hat.</p>
<p><img title="Die Whopper-Sacrifice-Aktion" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/ws.png" alt="Die Whopper-Sacrifice-Aktion" /></p>
<p><em>Abb.: Die Whopper-Sacrifice-Aktion von Burger King</em></p>
<p>Die Potenziale von Facebook im B2C sind offensichtlich: Die Reichweite ist relativ groß, Unternehmen können sich virale Effekte – die „digitale Form der Mund-zu-Mund-Propaganda“ – zunutze machen und sich vom Wettbewerb abheben, indem sie wirklich auf allen Kommunikationskanälen präsent sind.</p>
<p>Auch hier haben deutsche Unternehmen enormen Nachholbedarf: In Deutschland sind derzeit beispielsweise nur vier Prozent der  DAX-Unternehmen auf Facebook vertreten, und einige dieser Kampagnen werden zudem nicht aus Deutschland, sondern aus den USA gesteuert.</p>
<h3>Facebook als Konkurrenz für Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn?</h3>
<p>Facebook wird ständig weiterentwickelt, bietet bereits zahlreiche Funktionen, die auch klassische Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn beinhalten, und baut diese Features immer weiter aus. Ein großer Vorteil von Facebook ist außerdem die kostenlose Nutzung ohne Einschränkungen. Eigentlich müsste Facebook ein gefährlicher Konkurrent für die beruflichen Netzwerke sein.</p>
<p>Allerdings kann davon nicht die Rede sein: Facebook wird hauptsächlich als private Plattform genutzt;  wie erwähnt trennen User geschäftliche und private Belange offenbar weitgehend und vermengen diese nicht, was Facebook ja theoretisch und praktisch ermöglichen würde.</p>
<p>Die Nutzerzahlen bei Business-Netzwerken sind sicherlich nicht mit denen von Facebook zu vergleichen. Allerdings sind hier auch so gut wie keine negativen Verschiebungen zu erkennen – im Gegenteil: <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/19/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/">2009 nutzen 9% aller Onliner Xing und ähnliche Dienste</a> und damit sogar mehr als im Jahr davor. Vom Erfolg von Facebook sind berufliche Netzwerke bisher offensichtlich nicht „betroffen“.</p>
<h3>Facebook als Konkurrenz für Twitter?</h3>
<p>Vergleicht man die Nutzerzahlen, liegt Facebook  deutlich vor Twitter, doch die Zuwachsraten sind in beiden Fällen sehr beachtlich. Als Micro-Blogging-Tool ist Twitter die klare Nummer Eins und wird allmählich auch von deutschen Unternehmen als Kommunikationskanal entdeckt. Facebook kämpft nun offenbar verbissen darum, sich in Sachen Micro-Blogging deutlicher zu positionieren.</p>
<p>Gerade die jüngste Modifikation der Oberfläche zeigt, dass Facebook verstärkt Wert auf die Micro-Blogging-Funktion legt und hier Twitter zu Leibe rücken will. Mit Facebook Lite, einer abgespeckten Version von Facebook, wird nun das Micro-Blogging-Konzept von Twitter quasi imitiert.</p>
<p>Wird Facebook Twitter wirklich gefährlich? Nein, denn die beiden Dienste verfolgen ganz unterschiedliche Ansätze und sind so gar nicht miteinander vergleichbar. Der wohl entscheidende Unterschied ist, dass auch die schlankere, auf die Micro-Blogging-Funktionen begrenzte Version von Facebook darauf ausgerichtet ist, Informationen und Mitteilungen vor allem dem privaten Bekanntenkreis und nicht einer eher breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>
<p>Ein Vorteil von Twitter besteht in seiner Offenheit: Über die API können externe Dienste Twitter direkt ansprechen, bei Status-Updates in Facebook ist das uneingeschränkte Lesen und Bearbeiten über externe Dienste so nicht möglich. Twitter geriete möglicherweise tatsächlich unter Druck, wenn Facebook den Status über eine API direkt ansprechbar machen würde.</p>
<p>Heute kann man aber wohl davon ausgehen, dass beide Dienste künftig friedlich koexistieren werden. Verdrängen wird Facebook Twitter ganz sicher nicht.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Facebook wird derzeit noch nicht in all seinen Umfängen genutzt, obwohl es im Prinzip alle Möglichkeiten bietet und die Funktionen auch ständig erweitert werden. Deutsche Unternehmen halten sich  bis auf einige Ausnahmen, die Facebook schon sehr erfolgreich im Marketing einsetzen, zurück.</p>
<p>In absehbarer Zeit –  darauf lassen die steigenden Nutzerzahlen und die Entwicklung in den USA schließen – wird sich dies ändern; man wird von einem Zeitraum zwischen 12 und 36 Monaten ausgehen können. Dann dürfte es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein, entsprechend vorbereitet zu sein und die Möglichkeiten von Facebook zu kennen. <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Hierbei beraten wir Sie gerne</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://de-de.facebook.com/seibertmedia" target="_blank">//SEIBERT/MEDIA auf Facebook</a><br />
<a href="http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/dax-30-aktivitaten-in-facebook" target="_blank">Facebook und die Aktivitäten der deutschen DAX-Unternehmen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/17/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/">Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer generiert die Inhalte?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/19/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/">Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer nutzt das Web 2.0 eigentlich?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Missbrauch 3: Aufgaben gehören nicht in E-Mails</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/01/22/e-mail-missbrauch-3-aufgaben-gehoeren-nicht-in-e-mails/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 08:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dr. Web]]></category>
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		<category><![CDATA[JIRA]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=6377</guid>
		<description><![CDATA[Neben der Kommunikation von statischem Wissen ist der Versand von Aufgaben per E-Mail eine Missbrauchsform dieser Technologie, die Unternehmen hemmt und zu Verlusten an Effizienz und Arbeitseffektivität führt. Dieser dritte und abschließende Beitrag zum E-Mail-Missbrauch widmet sich also Formen des Aufgaben-Managements.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 12. Januar 2010 auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/e-mail-missbrauch-3-aufgaben-gehoeren-nicht-in-e-mails/" target="_blank">im Online-Magazin Dr. Web erschienen</a>.</p>
<p>Neben der <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/20/e-mail-missbrauch-2-der-e-mail-anhang-ist-oft-die-falsche-anwendung-von-technologie/">Kommunikation von statischem Wissen per Anhang</a> ist der Versand von Aufgaben per E-Mail eine Missbrauchsform dieser Technologie, die Unternehmen hemmt und zu dramatischen Verlusten an Effizienz und Arbeitseffektivität führt. In diesem dritten und abschließenden Beitrag zum E-Mail-Missbrauch widme ich mich also Formen des Aufgaben-Managements.</p>
<h3>Aufgaben gehören in ein zentrales System, nicht in E-Mails</h3>
<p>Sicherlich kann diese These zunächst für Stirnrunzeln sorgen, doch die meisten Leute halten es nur deshalb für zweifelhaft, wenn jemand die Auffassung vertritt, man dürfe keine Aufgaben per E-Mail verschicken, weil sie keine konkrete Vorstellung davon haben, welche anderen, weitaus besseren Möglichkeiten es gibt.</p>
<blockquote><p>Aufgaben sollten in einem zentralen und professionellen Aufgaben-Management-System wie <a href="http://jira.seibert-media.net">JIRA</a> abgebildet werden. In die E-Mail gehören nur der Hinweis auf das Vorhandensein einer Aufgabe und die Bitte um Erledigung. Dies ist die bestimmungsgemäße Anwendung der jeweiligen Technologie.</p></blockquote>
<p>Dabei definiert sich nicht über die Größe des Projekt-Teams, ob es sinnvoll ist, eine Aufgabe per E-Mail zu verschicken oder nicht – selbst Kleinst-Teams aus vier, drei oder zwei Mitarbeitern profitieren von einem systematischen Aufgaben-Management.</p>
<p>Ich räume ein, dass es immer Mitarbeiter geben wird, die ihr Aufgaben-Management weiterhin in der spontanen E-Mail-Hülle betreiben werden. Das sei diesen Leuten ungenommen. In vielen Aspekten schlägt ein zentrales, professionelles Aufgaben-Management die Verwaltung per E-Mail allerdings um Längen. Stellen wir die Vorteile beider Arbeitsweisen einander gegenüber.</p>
<h3>Vorteile von E-Mails</h3>
<ul>
<li>E-Mails sind einfach und schnell erstellt, Aufgaben rasch kommuniziert.</li>
<li>Die spontane Hülle funktioniert.</li>
<li>Es ist keine Einarbeitung nötig, jeder Mitarbeiter kann eine E-Mail schreiben.</li>
<li>Das Aufgaben-Management per E-Mail ist opportun („Ich mache das, was alle machen.“). Selbst in Unternehmen, die ein zentrales System betreiben, werden auch (noch) Aufgaben per E-Mail verschickt.</li>
</ul>
<p>Damit wären die Vorteile jedoch bereits dargestellt – oder können Sie weitere ins Feld führen? Das stärkste Argument ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich die Lobbyfähigkeit der E-Mail, und lobbyfähig wird sie wohl auch bleiben – geeigneter macht sie das indes nicht.</p>
<h3>Vorteile eines Aufgaben-Management-Systems</h3>
<ul>
<li><strong>Dokumentation</strong>: Es ist immer nachvollziehbar, wer wem welche Aufgabe zugeteilt hat.</li>
<li><strong>Vollständigkeit und Zentralisierung</strong>: Alle Aufgaben sind erfasst und zentral verfügbar. Keine Aufgaben gehen in E-Mail-Postfächern (bzw. gar in der Zettelwirtschaft) unter oder geraten in Vergessenheit.</li>
<li><strong>Planbarkeit</strong>: Der Aufwand für die Erledigung einzelner Aufgaben wird im Vorfeld beschätzt, eine verlässliche Kapazitätsplanung ist möglich. Es ist ersichtlich, wie viele Aufgaben einem Mitarbeiter zugeteilt sind und wie lange er benötigen wird, um diese zu bearbeiten.</li>
<li><strong>Transparenz</strong>: Anhand der Statusinformationen ist erkennbar, ob mit der Erledigung einer Aufgabe schon begonnen wurde und wie der aktuelle Stand der Bearbeitung ist.</li>
<li><strong>Kontrolle</strong>: Die Erledigung und die Einhaltung von Terminen kann nachverfolgt werden. Ein professionelles Aufgaben-Management-System bietet zudem mächtige automatisierte Auswertungsmöglichkeiten.</li>
<li><strong>Kundeneinbindung</strong>: Dank der Rechtestruktur ist es möglich, Kunden in die Planung einzubeziehen und so die Transparenz bei der Zusammenarbeit zwischen Projekt-Team und Kunden zu erhöhen.</li>
<li><strong>Minimales Briefing</strong>: Projekte können in jeder Phase einem anderen Projekt-Manager übergeben, neue Mitarbeiter jederzeit problemlos integriert werden. Alle Aufgabenbeschreibungen sind inklusive aktueller Statusinformationen zentral verfügbar.</li>
<li><strong>Integration</strong>: Ein System wie JIRA verfügt über eine API, über die die Software an andere Applikationen wie das Projektmanagement-System, die Zeiterfassung usw. angebunden werden kann. Die Software ist nahtlos in die bestehende IT-Landschaft integrierbar und in hohem Maße anpassbar.</li>
</ul>
<p>Mit einer ausgereiften Aufgaben-Management-Software ist die Abbildung kompletter Entwicklungslebenszyklen von der Ideensammlung und dem Anforderungs-Management über die Abarbeitung bis zur Qualitätssicherung möglich. Ein solches System bietet die Möglichkeit, sich zentral einen aktuellen Überblick über sämtliche Fortschritte in einem Projekt zu verschaffen. An diesen Eigenschaften muss sich das Aufgaben-Management per E-Mail messen lassen und kann hier natürlich nicht gewinnen.</p>
<h3>Hindernisse für die Etablierung eines Aufgaben-Management-Systems</h3>
<p>Freilich ist eine Aufgaben-Management-Software wie JIRA komplex, sie erfordert Einarbeitung und die Etablierung ist (ähnlich wie die <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Wiki-Einführung</a>) kein Selbstläufer: Maßnahmen zur Mitarbeiteraktivierung müssen getroffen werden, Schulungsaufwände sind in der Regel unverzichtbar, auch fallen für JIRA Lizenzkosten an (<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/28/atlassian-lizenzen-warum-ein-kauf-bei-seibert-media-die-beste-wahl-ist/">wobei die Lizenzpolitik des Herstellers Atlassian allerdings sehr transparent und fair ist</a>).</p>
<p>Doch die Vorteile überwiegen die Nachteile, die durch einige zu überwindende Hürden entstehen, ganz klar; der Effizienz-, Transparenz- und Arbeitseffektivitätsgewinn, den ein Unternehmen aus einem professionellen Aufgaben-Management-System ziehen kann, ist unschätzbar.</p>
<h3>Eine bestimmungsgemäße Technologieanwendung bringt Unternehmen voran</h3>
<p>Stellt man also die spontane E-Mail-Hülle und ein professionelles Aufgaben-Management einander gegenüber, wird deutlich, dass der sinnvollste Umgang mit der E-Mail ihr sachgemäßer Gebrauch ist. Es geht nicht darum, dass der Mitarbeiter keine E-Mail erhalten soll, in der er über eine Aufgabe informiert wird; das ist sinnvoll. Allerdings soll es dabei bleiben. Und es ist gewiss möglich, dass sich aus einer E-Mail eine Aufgabe extrahieren lässt, dass aus dem Inhalt heraus also eine Aufgabe entsteht. Der Inhalt sollte aber nie die Beschreibung der Aufgabe sein – ein feiner, aber bedeutsamer Unterschied.</p>
<p>Wenn Aufgaben nicht per E-Mail kommuniziert und zumindest intern und innerhalb bestehender Geschäftsbeziehungen <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/20/e-mail-missbrauch-2-der-e-mail-anhang-ist-oft-die-falsche-anwendung-von-technologie/">keine Anhänge per E-Mail ausgetauscht werden</a>, nähern wir uns der bestimmungsgemäßen Nutzung von Technologie ein gehöriges Stück. Unternehmen können davon nur profitieren, denn sie ziehen signifikante Vorteile aus dieser Arbeitsweise:</p>
<ul>
<li>E-Mails, die mit dem Lesen erledigt sind</li>
<li>Reduzierung des E-Mail-Aufkommens</li>
<li>Effizienzsteigerung</li>
<li>Effektivitätsgewinn</li>
<li>produktivere Zusammenarbeit</li>
<li>mehr Transparenz</li>
<li>systematische Projektabläufe</li>
<li>hochwertigere Ergebnisse</li>
</ul>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/20/aufgabenmanagement-argumente-fuer-jira/">Aufgaben-Management: Argumente für JIRA</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/09/jira-aufgabenmanagement-scrum-und-agiles-projektmanagement-fuer-entwickler-und-manager-vodcast/">JIRA: Aufgaben-Management, Scrum und agiles Projekt-Management für Entwickler und Manager</a> (Vodcast)<br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/22/jira-workflows-aufgaben-in-systematische-und-transparente-ablaeufe-ueberfuhren/">JIRA-Workflows: Aufgaben in systematische und transparente Abläufe überführen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/28/atlassian-lizenzen-warum-ein-kauf-bei-seibert-media-die-beste-wahl-ist/">Atlassian-Lizenzen: Warum ein Kauf bei //SEIBERT/MEDIA eine gute Wahl ist</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.seibert-media.net/2010/01/22/e-mail-missbrauch-3-aufgaben-gehoeren-nicht-in-e-mails/feed/</wfw:commentRss>
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Neben der Kommunikation von statischem Wissen per Anhang ist der Versand von Aufgaben ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 12. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.

Neben der Kommunikation von statischem Wissen per Anhang ist der Versand von Aufgaben per E-Mail eine Missbrauchsform dieser Technologie, die Unternehmen hemmt und zu dramatischen Verlusten an Effizienz und Arbeitseffektivitauml;t fuuml;hrt. In diesem dritten und abschlieszlig;enden Beitrag zum E-Mail-Missbrauch widme ich mich also Formen des Aufgaben-Managements.
Aufgaben gehouml;ren in ein zentrales System, nicht in E-Mails
Sicherlich kann diese These zunauml;chst fuuml;r Stirnrunzeln sorgen, doch die meisten Leute halten es nur deshalb fuuml;r zweifelhaft, wenn jemand die Auffassung vertritt, man duuml;rfe keine Aufgaben per E-Mail verschicken, weil sie keine konkrete Vorstellung davon haben, welche anderen, weitaus besseren Mouml;glichkeiten es gibt.
Aufgaben sollten in einem zentralen und professionellen Aufgaben-Management-System wie JIRA abgebildet werden. In die E-Mail gehouml;ren nur der Hinweis auf das Vorhandensein einer Aufgabe und die Bitte um Erledigung. Dies ist die bestimmungsgemauml;szlig;e Anwendung der jeweiligen Technologie.
Dabei definiert sich nicht uuml;ber die Grouml;szlig;e des Projekt-Teams, ob es sinnvoll ist, eine Aufgabe per E-Mail zu verschicken oder nicht ndash; selbst Kleinst-Teams aus vier, drei oder zwei Mitarbeitern profitieren von einem systematischen Aufgaben-Management.

Ich rauml;ume ein, dass es immer Mitarbeiter geben wird, die ihr Aufgaben-Management weiterhin in der spontanen E-Mail-Huuml;lle betreiben werden. Das sei diesen Leuten ungenommen. In vielen Aspekten schlauml;gt ein zentrales, professionelles Aufgaben-Management die Verwaltung per E-Mail allerdings um Lauml;ngen. Stellen wir die Vorteile beider Arbeitsweisen einander gegenuuml;ber.
Vorteile von E-Mails

	E-Mails sind einfach und schnell erstellt, Aufgaben rasch kommuniziert.
	Die spontane Huuml;lle funktioniert.
	Es ist keine Einarbeitung nouml;tig, jeder Mitarbeiter kann eine E-Mail schreiben.
	Das Aufgaben-Management per E-Mail ist opportun (bdquo;Ich mache das, was alle machen.ldquo;). Selbst in Unternehmen, die ein zentrales System betreiben, werden auch (noch) Aufgaben per E-Mail verschickt.

Damit wauml;ren die Vorteile jedoch bereits dargestellt ndash; oder kouml;nnen Sie weitere ins Feld fuuml;hren? Das stauml;rkste Argument ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich die Lobbyfauml;higkeit der E-Mail, und lobbyfauml;hig wird sie wohl auch bleiben ndash; geeigneter macht sie das indes nicht.
Vorteile eines Aufgaben-Management-Systems

	Dokumentation: Es ist immer nachvollziehbar, wer wem welche Aufgabe zugeteilt hat.
	Vollstauml;ndigkeit und Zentralisierung: Alle Aufgaben sind erfasst und zentral verfuuml;gbar. Keine Aufgaben gehen in E-Mail-Postfauml;chern (bzw. gar in der Zettelwirtschaft) unter oder geraten in Vergessenheit.
	Planbarkeit: Der Aufwand fuuml;r die Erledigung einzelner Aufgaben wird im Vorfeld beschauml;tzt, eine verlauml;ssliche Kapazitauml;tsplanung ist mouml;glich. Es ist ersichtlich, wie viele Aufgaben einem Mitarbeiter zugeteilt sind und wie lange er benouml;tigen wird, um diese zu bearbeiten.
	Transparenz: Anhand der Statusinformationen ist erkennbar, ob mit der Erledigung einer Aufgabe schon begonnen wurde und wie der aktuelle Stand der Bearbeitung ist.
	Kontrolle: Die Erledigung und die Einhaltung von Terminen kann nachverfolgt werden. Ein professionelles Aufgaben-Management-System bietet zudem mauml;chtige automatisierte Auswertungsmouml;glichkeiten.
	Kundeneinbindung: Dank der Rechtestruktur ist es mouml;glich, Kunden in die Planung einzubeziehen und so die Transparenz bei der Zusammenarbeit zwischen Projekt-Team und Kunden zu erhouml;hen.
	Minimales Briefing: Projekte kouml;nnen in jeder Phase einem anderen Projekt-Manager uuml;bergeben, neue Mitarbeiter jederzeit problemlos integriert werden. Alle Aufgabenbeschreibungen sind inklusive aktueller Statusinformationen ...</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Arbeitstechniken,,Intranet,,Podcast,,Trends,,Web-Technologien</itunes:keywords>
		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Missbrauch 2: Der E-Mail-Anhang ist oft die falsche Anwendung von Technologie</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/01/20/e-mail-missbrauch-2-der-e-mail-anhang-ist-oft-die-falsche-anwendung-von-technologie/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/01/20/e-mail-missbrauch-2-der-e-mail-anhang-ist-oft-die-falsche-anwendung-von-technologie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Confluence]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Web]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenwikis]]></category>
		<category><![CDATA[Foswiki]]></category>
		<category><![CDATA[TWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=6362</guid>
		<description><![CDATA[Eine Form dieses Technologie-Missbrauchs, die einen maßgeblichen Anteil an der E-Mail-Flut hat, ist der E-Mail-Versand von statischem Wissen, Referenzmaterial, Unternehmens-Know-how und Nachschlageinformationen per E-Mail-Anhang. Die Kern-These dieses Artikels lautet: Wenn E-Mails Dateianhänge enthalten, ist dies in den meisten Fällen die falsche Anwendung von Technologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/der-e-mail-anhang/" target="_blank">im Online-Magazin Dr. Web erschienen</a>.</p>
<p>Im Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/18/e-mail-missbrauch-1-warum-der-siegeszug-der-e-mail-zu-weit-gegangen-ist/">Warum der Siegeszug der E-Mail zu weit gegangen ist</a> habe ich zwei Missbrauchsformen der E-Mail kurz angerissen, die ich für gefährlich halte und die schwerwiegende Folgen für Unternehmen haben. Eine Form dieses Missbrauchs, die einen maßgeblichen Anteil an der E-Mail-Flut hat, ist der E-Mail-Versand von statischem Wissen, die Kommunikation von Referenzmaterial, Unternehmens-Know-how und Nachschlageinformationen per E-Mail-Anhang. Meine Kern-These lautet:</p>
<blockquote><p>Wenn E-Mails Dateianhänge enthalten, ist dies in den meisten Fällen die falsche Anwendung von Technologie.</p></blockquote>
<h3>Effizienzgewinn durch die Nutzung eines zentralen Systems</h3>
<p>Damit vertrete ich eine Auffassung, die viele Leute nicht nachvollziehen können. Und das ist oft durchaus verständlich: Viele Personen, die hier skeptisch sind, wissen nur nicht, wie Wissensmanagement anders funktionieren kann. Und manche Gesprächspartner, die Alternativen (zumindest vom Hörensagen) kennen, sind der Meinung, dieses „Anders-Machen“ sei zu kompliziert und praktisch nicht gangbar – insbesondere höre ich nicht selten, dass die Usability und die Integration von Wiki-Lösungen angeblich so schlecht wären, dass die Anwender einfach nicht mit diesen arbeiten würden und dass Alternativen deshalb im Unternehmensalltag nicht praktikabel sein könnten.</p>
<p>Das ist jedoch falsch. Ein ums andere Mal sehe ich bestätigt, dass die sach- und bestimmungsgerechte Anwendung von Technologie in aller Regel zu einem Effizienzgewinn führt. Software-Systeme für den Einsatz im Unternehmen sind heute so ausgereift, dass selbst Mitarbeiter ohne Technologie-Know-how mit ihnen produktiv und sinnvoll arbeiten können – das gilt natürlich auch für professionelle Enterprise-Wiki-Lösungen wie <a href="http://confluence.seibert-media.net">Confluence</a> und <a href="http://foswiki.seibert-media.net">Foswiki</a>.</p>
<p>Ein <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki</a> ist in diesem Zusammenhang die optimale Lösung: Die Vorteile, kein Referenzwissen per E-Mail zu verschicken, sondern Know-how in einem zentralen, digitalen, Web-basierten System zu speichern und für alle verfügbar zu machen, überwiegen die möglicherweise noch verbliebenen Nachteile deutlich.</p>
<blockquote><p>Im erstrebenswerten Optimalfall ist eine E-Mail eine Nachricht, die sich mit dem Lesen durch den Empfänger erledigt hat.</p></blockquote>
<h3>Organische Inhalte statt „toter“ Anhänge</h3>
<p>Deshalb plädiere ich dafür, Datei-Anhänge in einem zentralen System zu speichern, das allen Empfängern zugänglich ist; eine E-Mail sollte lediglich den Verweis auf das entsprechende Dokument beinhalten. Dafür gibt es überzeugende Argumente, die deutlich werden, wenn man diesen Prozess an einem konkreten Beispiel durchexerziert.</p>
<p>Verschicke ich beispielsweise einen Bericht per E-Mail an mehrere Empfänger, ist dieser Bericht ein „totes“ Dokument: Es verändert sich nicht, es kann nicht kommentiert werden, Leser können nicht mit ihm interagieren, es entwickelt sich nicht weiter und es ist nicht zentral verfügbar.</p>
<p>Bilde ich diesen Bericht in einem Wiki-System ab, „leben“ die Inhalte: Die Adressaten können das Dokument sinnvoll modifizieren und ggf. selbst Fehler beheben oder Unklarheiten ansprechen, Aufstellungen sind um aktuelle Daten erweiterbar, über die Kommentarfunktion können die Daten gemeinsam mit anderen Empfängern interpretiert und diskutiert werden – der Bericht wird besser, ohne dass eine einzige weitere E-Mail auszutauschen ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8250" title="Unternehmenskommunikation: E-Mail vs. Wiki" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/wiki-kommunikation.png" alt="Unternehmenskommunikation: E-Mail vs. Wiki" width="530" height="200" /></p>
<p>Auf diese Weise durchläuft das Dokument im Wiki mehrere Iterationen und werden Inhalte organisch weiterentwickelt und interpretiert, wobei der ursprüngliche Sender stets die Kontrolle über die Inhalte behält: Er kann das Topic z.B. via RSS abonnieren und wird über jede Modifikation benachrichtigt, über die Revisionskontrolle ist jede Änderung lückenlos nachvollziehbar.</p>
<p>Der Geschäftsführer oder der Abteilungsleiter, der sich das Dokument schließlich ansieht, findet einen ganz anderen, einen wesentlich hochwertigeren Bericht vor, als er per E-Mail erhalten hätte, während gleichzeitig das E-Mail-Aufkommen deutlich reduziert worden ist und dieses Wissen auch später jederzeit zur Verfügung steht.</p>
<p>Darüber hinaus löst sich das immer wieder auftretende Problem, etwa zunächst einen falschen Anhang zu versenden, in Luft auf: Der Initiator des Wiki-Dokuments kann in diesem jederzeit Korrekturen vornehmen, die Empfänger haben sofort Zugriff auf das korrekte Dokument. Streng vertrauliche Informationen liegen zudem nicht in individuellen Postfächern, sondern in einem zentralen, sicheren System. Das Dokument hinter dem Link kann natürlich nur aufrufen, wer dazu legitimiert ist.</p>
<p>Die Kommunikation über das Wiki und der Verzicht auf Dateianhänge in E-Mails wirken sich also auf mehreren Ebenen positiv aus:</p>
<ul>
<li>produktiverer Umgang mit den Informationen aus dem Dateianhang</li>
<li>organische und interaktive Inhalte statt „toter“ Dateien</li>
<li>verstärkte Sicherheit durch Zugriffsbeschränkung</li>
<li>zentrale Dokumentation des Unternehmenswissens</li>
<li>bessere Zusammenarbeit und Kollaboration, aktives Teilen</li>
</ul>
<h3>Intern keine Anhänge, in der Kundenkommunikation geht es selten anders</h3>
<p>Beim Versand von Dateianhängen per E-Mail spielt immer die Sender-Empfänger-Struktur eine Rolle, weshalb hier Einschränkungen nötig sind. Für E-Mails unter Kollegen sollte die Regel, keine Anhänge zu verschicken, meiner Überzeugung nach immer gelten. Auch bei E-Mails an einen Kunden, mit dem man bereits im Projekt zusammenarbeitet, ist eine zentrale die optimale Lösung: In einem modernen Unternehmen sollte es ein System geben, in dem Informationen gemeinsam mit dem Kunden gesammelt und ausgetauscht werden können. Ein <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/20/kundenservice-und-transparenz-das-kunden-extranet-von-seibert-media-vodcast/">Extranet auf Wiki-Basis</a> bildet dafür eine ausgezeichnete Plattform, deren Rechtestruktur es ermöglicht, den Zugriff auf das Projekt-Team und die Mitarbeiter beim Kunden zu beschränken.</p>
<p>Eine andere Frage ist die nach der Kommunikation mit Interessenten, zu denen noch keine Geschäftsbeziehung besteht. Eine pragmatische Möglichkeit, diese Empfänger wie beschrieben zu integrieren, besteht leider noch nicht. Kann bzw. darf man voraussetzen, dass der kaum bekannte Empfänger in einem Wiki-System kollaborieren kann bzw. überhaupt <em>möchte</em>? Sicherlich nicht. In Fällen wie diesen ist der Versand von Dokumenten per Anhang trotz einiger Bedenken die besser gangbare Lösung.</p>
<p>Ein weiteres Problem: Nicht alle Menschen sind <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/31/was-aendert-sich-wenn-alle-always-on-sind/">immer und überall online</a>. So ist es möglich, dass der Empfänger den Wiki-Link öffnen und die Informationen gerne abrufen möchte, es aber einfach nicht kann, weil er unterwegs keinen Internet-Zugang hat oder weil er seine E-Mails z.B. per Mobiltelefon abruft o.ä.</p>
<p>Der Absender muss also immer eigenverantwortlich entscheiden, in welcher Form er Dokumente kommuniziert. Die Probleme, die durch die E-Mail-Flut und durch die damit verbundene Ineffizienz entstehen, wiegen allerdings weitaus schwerer als die Frage, ob der Empfänger einen Link öffnen kann oder doch besser ein E-Mail-Anhang versendet werden sollte. Die allermeisten Mitarbeiter sind problemlos in der Lage, diese Entscheidung zu treffen.</p>
<p>Ich möchte also nicht einseitig argumentieren: In sehr vielen Fällen ist die Ablage von Dokumenten im Wiki zwar der empfehlenswerte und effizientere Weg, es gibt aber durchaus Szenarien, in denen es nach wie vor sinnvoller ist, Dateien per E-Mail zu versenden. Generell gilt:</p>
<blockquote><p>Wir sind noch nicht soweit, ausschließlich von Schwarz und Weiß reden zu können. Allerdings sind wir auch längst über das Stadium hinaus, in dem es nur um Nuancen an zusätzlicher Produktivität geht.</p></blockquote>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/22/e-mail-missbrauch-3-aufgaben-gehoeren-nicht-in-e-mails/">E-Mail-Missbrauch 3: Aufgaben gehören nicht in E-Mails</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/20/kundenservice-und-transparenz-das-kunden-extranet-von-seibert-media-vodcast/">Kundenservice und Transparenz: Das Kunden-Extranet von //SEIBERT/MEDIA</a> (Vodcast)<br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/10/wiki-studie-2-was-bringen-wikis-konkret-und-welche-probleme-treten-auf/">Wiki-Studie: Was bringen Wikis konkret und welche Probleme treten auf?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/25/wikis-sind-der-kitt-der-intranets-zusammenhaelt/">Wikis sind der Kitt, der Intranets zusammenhält</a></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.

Im Artikel Warum der Siegeszug der E-Mail zu weit gegangen ist habe ich ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.

Im Artikel Warum der Siegeszug der E-Mail zu weit gegangen ist habe ich zwei Missbrauchsformen der E-Mail kurz angerissen, die ich fuuml;r gefauml;hrlich halte und die schwerwiegende Folgen fuuml;r Unternehmen haben. Eine Form dieses Missbrauchs, die einen maszlig;geblichen Anteil an der E-Mail-Flut hat, ist der E-Mail-Versand von statischem Wissen, die Kommunikation von Referenzmaterial, Unternehmens-Know-how und Nachschlageinformationen per E-Mail-Anhang. Meine Kern-These lautet:
Wenn E-Mails Dateianhauml;nge enthalten, ist dies in den meisten Fauml;llen die falsche Anwendung von Technologie.
Effizienzgewinn durch die Nutzung eines zentralen Systems
Damit vertrete ich eine Auffassung, die viele Leute nicht nachvollziehen kouml;nnen. Und das ist oft durchaus verstauml;ndlich: Viele Personen, die hier skeptisch sind, wissen nur nicht, wie Wissensmanagement anders funktionieren kann. Und manche Gesprauml;chspartner, die Alternativen (zumindest vom Houml;rensagen) kennen, sind der Meinung, dieses bdquo;Anders-Machenldquo; sei zu kompliziert und praktisch nicht gangbar ndash; insbesondere houml;re ich nicht selten, dass die Usability und die Integration von Wiki-Louml;sungen angeblich so schlecht wauml;ren, dass die Anwender einfach nicht mit diesen arbeiten wuuml;rden und dass Alternativen deshalb im Unternehmensalltag nicht praktikabel sein kouml;nnten.

Das ist jedoch falsch. Ein ums andere Mal sehe ich bestauml;tigt, dass die sach- und bestimmungsgerechte Anwendung von Technologie in aller Regel zu einem Effizienzgewinn fuuml;hrt. Software-Systeme fuuml;r den Einsatz im Unternehmen sind heute so ausgereift, dass selbst Mitarbeiter ohne Technologie-Know-how mit ihnen produktiv und sinnvoll arbeiten kouml;nnen ndash; das gilt natuuml;rlich auch fuuml;r professionelle Enterprise-Wiki-Louml;sungen wie Confluence und Foswiki.

Ein Firmenwiki ist in diesem Zusammenhang die optimale Louml;sung: Die Vorteile, kein Referenzwissen per E-Mail zu verschicken, sondern Know-how in einem zentralen, digitalen, Web-basierten System zu speichern und fuuml;r alle verfuuml;gbar zu machen, uuml;berwiegen die mouml;glicherweise noch verbliebenen Nachteile deutlich.
Im erstrebenswerten Optimalfall ist eine E-Mail eine Nachricht, die sich mit dem Lesen durch den Empfauml;nger erledigt hat.
Organische Inhalte statt bdquo;toterldquo; Anhauml;nge
Deshalb plauml;diere ich dafuuml;r, Datei-Anhauml;nge in einem zentralen System zu speichern, das allen Empfauml;ngern zugauml;nglich ist; eine E-Mail sollte lediglich den Verweis auf das entsprechende Dokument beinhalten. Dafuuml;r gibt es uuml;berzeugende Argumente, die deutlich werden, wenn man diesen Prozess an einem konkreten Beispiel durchexerziert.

Verschicke ich beispielsweise einen Bericht per E-Mail an mehrere Empfauml;nger, ist dieser Bericht ein bdquo;totesldquo; Dokument: Es verauml;ndert sich nicht, es kann nicht kommentiert werden, Leser kouml;nnen nicht mit ihm interagieren, es entwickelt sich nicht weiter und es ist nicht zentral verfuuml;gbar.

Bilde ich diesen Bericht in einem Wiki-System ab, bdquo;lebenldquo; die Inhalte: Die Adressaten kouml;nnen das Dokument sinnvoll modifizieren und ggf. selbst Fehler beheben oder Unklarheiten ansprechen, Aufstellungen sind um aktuelle Daten erweiterbar, uuml;ber die Kommentarfunktion kouml;nnen die Daten gemeinsam mit anderen Empfauml;ngern interpretiert und diskutiert werden ndash; der Bericht wird besser, ohne dass eine einzige weitere E-Mail auszutauschen ist.



Auf diese Weise durchlauml;uft das Dokument im Wiki mehrere Iterationen und werden Inhalte organisch weiterentwickelt und interpretiert, wobei der urspruuml;ngliche Sender stets die Kontrolle uuml;ber die Inhalte behauml;lt: Er kann das Topic z.B. via RSS abonnieren und wird uuml;ber jede Modifikation benachrichtigt, uuml;ber die Revisionskontrolle ist jede Auml;nderung lu...</itunes:summary>
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		<item>
		<title>E-Mail-Missbrauch 1: Warum der Siegeszug der E-Mail zu weit gegangen ist</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/01/18/e-mail-missbrauch-1-warum-der-siegeszug-der-e-mail-zu-weit-gegangen-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 08:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die E-Mail hat die (geschäftliche) Kommunikation so stark verändert wie keine zweite Kommunikationsform in den letzten Jahrzehnten. Es ist völlig unbestritten, dass die E-Mail die Dinge dramatisch modernisiert und beschleunigt hat, ihr ist eine schnellere und unkompliziertere Kommunikation als je zuvor zu verdanken. Die falsche Anwendung dieser Technologie schadet Unternehmen jedoch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/e-mail-missbrauch-warum-der-siegeszug-der-e-mail-zu-weit-gegangen-ist/" target="_blank">im Online-Magazin Dr. Web erschienen</a>.</p>
<h3>Die E-Mail: Segen für Unternehmen</h3>
<p>Die E-Mail hat die (geschäftliche) Kommunikation so stark verändert wie keine zweite Kommunikationsform in den letzten Jahrzehnten. Es ist völlig unbestritten, dass wir ihr eine dramatische Modernisierung und Beschleunigung, eine schnellere und unkompliziertere Kommunikation als je zuvor verdanken.</p>
<p>Versuchen wir kurz, uns vorzustellen, wie wir ohne E-Mails kommunizieren würden:</p>
<ul>
<li>Wir würden den Großteil des Tages telefonieren.</li>
<li>Wir würden stundenlang mit persönlichen Gesprächen und in Meetings verbringen.</li>
<li>Wir würden täglich Dutzende oder Hunderte Faxe lesen und schreiben.</li>
<li>Dokumente würden sich in Briefumschlägen in der Ablage stapeln, die klassische Portokasse wäre ein Muss.</li>
</ul>
<p>Natürlich telefonieren viele Menschen notgedrungen auch heute noch häufig geschäftlich und verbringen reichlich Zeit in Meetings. Doch um das Kommunikationspensum, das wir heute dank der E-Mail täglich leisten, mithilfe von Telefon, persönlichen Gesprächen, Fax und Briefen abzubilden, würde auch ein sehr langer Arbeitstag ganz sicher nicht ausreichen, von produktiver Arbeit ganz zu schweigen. (Es wäre vielleicht einen separaten und wohl ziemlich umfangreichen Artikel wert, um eine solche Situation einmal intensiver zu durchdenken.)</p>
<h3>Die falsche Anwendung von E-Mails: Fluch für Unternehmen</h3>
<p>Wir haben also zum Glück die E-Mail. Alles ist gut? Ganz und gar nicht, denn:</p>
<blockquote><p>Der Siegeszug der E-Mail ist viel zu weit gegangen.</p></blockquote>
<p>Wir sehen uns nämlich einer offenkundigen Diskrepanz gegenüber: Die E-Mail wird missbraucht, es wird versucht, Dinge mit ihr abzubilden, die auf andere Art und Weise (und mit anderen Technologien) viel besser und sinnvoller abgebildet werden können. Die Frage lautet also: Wofür ist die E-Mail gemacht und wofür wird sie genutzt?</p>
<p>Die Grundfunktion einer E-Mail besteht darin, Textinformationen zu versenden. Das funktioniert prima. E-Mails können Dateien hinzugefügt werden. Auch das ist mitunter sinnvoll – der Rechner des Empfängers muss diese natürlich verarbeiten können.</p>
<p>Doch schon die HTML-E-Mail ist meiner Auffassung nach eine Form des „Missbrauchs“: Nicht jeder Anwender kann sie problemlos ansehen, die HTML-Darstellung ist kein unmittelbarer Dienst eines Mail-Programms, zusätzlich sind Browser-Komponenten erforderlich. Dies aber nur am Rande – das HMTL-Format ist in erster Linie <a href="http://blog.seibert-media.net/2006/09/18/text-oder-html-welches-e-mail-format-ist-besser/">unter Marketing- und auch Usability-Aspekten zu betrachten</a>. An dieser Stelle soll indes die Produktivität von Mitarbeitern im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Meiner Erfahrung nach gibt es zwei entscheidende Formen des E-Mail-Missbrauchs in der Unternehmenskommunikation, die sich auf mehreren Ebenen negativ auswirken, nämlich auf die Produktivität (auf die Qualität von Dokumenten und Arbeitsergebnissen) und auf die Transparenz im Unternehmen. Hier meine ich den Versand von statischem Wissen in E-Mails mit Anhängen und das Versenden von Aufgaben.</p>
<p>Diese Thesen werde ich in zwei Artikeln, die sich diesem Beitrag anschließen, ausführlich begründen. Zunächst aber zu den Auswirkungen des E-Mail-Missbrauchs, für den es ein untrügliches Indiz gibt: Manager, Bereichsleiter, Projektmanager und viele Mitarbeiter in großen und auch in kleinen Unternehmen ertrinken förmlich in E-Mails!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8202" title="Die E-Mail-Flut" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/email_flut.jpg" alt="Die E-Mail-Flut" width="550" height="290" /></p>
<h3>Die E-Mail-Flut und die Produktivität</h3>
<p>Ich möchte das an einem Bild verdeutlichen: Stellen wir uns jemanden vor, der vor einem großen Berg Münzen sitzt und die Aufgabe hat, diese zu sortieren – abzuarbeiten also. Jede Münze muss er in die Hand nehmen, auf ihren Wert prüfen und in einer bestimmten Schale ablegen. Es wird dem Mitarbeiter indes nicht leicht gemacht, denn klimpernd fallen aus einem stets aufgedrehten Hahn immer wieder weitere Münzen auf dem Tisch.</p>
<p>Mit konzentrierter und konsequenter Arbeit gelingt es ihm, alle Münzen zu sortieren und dabei schneller zu sein als der nachfließende Münzstrom, er lehnt sich zufrieden zurück, der Tisch ist leer – für 30 Sekunden. Dann klimpert aus dem Hahn eine neue Münze, gleich darauf eine zweite und eine dritte. Innerhalb von Minuten hat sich wieder ein respektables Häuflein angesammelt, das schnell größer wird; die Freude ist verflogen, die Arbeit beginnt von vorn.</p>
<p>Gewiss: Bestünde ausschließlich darin das Tagwerk dieser Person, wäre das nicht weiter bemerkenswert. Auch die Müllbehälter im Wohngebiet sind stets aufs Neue randvoll, wenn das Trio von der Müllabfuhr das nächste Mal seine Runde dreht; auch der Busfahrer fährt seine Stammstrecke jeden Tag wieder ab; auch der Fußball-Weltmeister muss sich nach dem Triumph erneut durch die Qualifikation kämpfen, um beim nächsten Turnier dabei zu sein.</p>
<p>Was aber, wenn das Sortieren nur eine von vielen Aufgaben wäre, die zu erledigen sind, wenn das Sortieren nicht einmal die <em>wichtigste</em> Aufgabe ist? Wann widmet er sich den anderen Tätigkeiten?</p>
<p>Damit sind wir bei der Bearbeitung von E-Mails. Viele Leser dürften das Gefühl kennen, wenn nach einem „Kraftakt“ endlich einmal keine ungelesenen E-Mails mehr im Posteingang liegen: Ein Gefühl der Zufriedenheit stellt sich ein, während in diesem Moment zwei neue E-Mails eingehen. Bearbeitet man auch diese noch rasch, um den Posteingang „sauber“ zu halten? Bearbeitet man auch die vier weiteren E-Mails, die angekommen sind, während man eine etwas umfangreichere Antwort verfasst hat? Aber wann will man produktiv sein und die Aufgaben angehen, die vielleicht soeben aus den E-Mails extrahiert wurden?</p>
<p>Ich habe schon einmal das Szenario beschrieben, dass, wer wollte oder wer nicht aufpasst, <a href="http://blog.seibert-media.net/2006/03/18/rezepte-gegen-die-e-mail-flut-e-mails-effizient-beantworten/">den ganzen Tag damit zubringen könnte, E-Mails zu bearbeiten</a> – der Nachschub ist ungebrochen. Ein entscheidendes Problem ist also, dass man angesichts der E-Mail-Flut mitunter nicht mehr in der Lage ist, die Arbeitszeit sinnvoll und produktiv zu nutzen, die sich aus den E-Mails ergebenden Aufgaben zu extrahieren, zu priorisieren und vor allem zu erledigen. (Ich habe Manager kennengelernt, die offen zugeben, E-Mail überhaupt nicht zu bearbeiten, weil sie sonst nichts anderes tun würden.)</p>
<p>Aus dem Missbrauch der E-Mail resultiert eine E-Mail-Flut, die die Produktivität jedes „Betroffenen“ reduziert und die den Nutzen deutlich einschränkt, den das Unternehmen aus der Leistung des (durch das immense E-Mail-Aufkommen zudem unzufriedeneren) Mitarbeiters ziehen möchte. In den folgenden Beiträgen <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/20/e-mail-missbrauch-2-der-e-mail-anhang-ist-oft-die-falsche-anwendung-von-technologie/">Der E-Mail-Anhang ist oft die falsche Anwendung von Technologie</a> und <a href="http://blog.seibert-media.net/2010/01/22/e-mail-missbrauch-3-aufgaben-gehoeren-nicht-in-e-mails/">Aufgaben gehören nicht in E-Mails</a> gehe ich darauf ein, wie sich dieses Problem meiner Meinung besser in den Griff bekommen lässt und wie sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/23/nicht-relevante-e-mails-sind-boese/" target="_self">Nicht relevante E-Mails sind böse</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2006/03/18/rezepte-gegen-die-e-mail-flut-e-mails-effizient-beantworten/" target="_self">Rezepte gegen die E-Mail-Flut: E-Mails effizient beantworten</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/05/wiki-einfuehrung-teil-4-die-e-mail-flut-bringt-geschaeftsleute-um/">Die E-Mail-Flut bringt Geschäftsleute um</a></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.
Die E-Mail: Segen fuuml;r Unternehmen
Die E-Mail hat die (geschauml;ftliche) Kommunikation so stark verauml;ndert ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 6. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.
Die E-Mail: Segen fuuml;r Unternehmen
Die E-Mail hat die (geschauml;ftliche) Kommunikation so stark verauml;ndert wie keine zweite Kommunikationsform in den letzten Jahrzehnten. Es ist vouml;llig unbestritten, dass wir ihr eine dramatische Modernisierung und Beschleunigung, eine schnellere und unkompliziertere Kommunikation als je zuvor verdanken.

Versuchen wir kurz, uns vorzustellen, wie wir ohne E-Mails kommunizieren wuuml;rden:

	Wir wuuml;rden den Groszlig;teil des Tages telefonieren.
	Wir wuuml;rden stundenlang mit persouml;nlichen Gesprauml;chen und in Meetings verbringen.
	Wir wuuml;rden tauml;glich Dutzende oder Hunderte Faxe lesen und schreiben.
	Dokumente wuuml;rden sich in Briefumschlauml;gen in der Ablage stapeln, die klassische Portokasse wauml;re ein Muss.

Natuuml;rlich telefonieren viele Menschen notgedrungen auch heute noch hauml;ufig geschauml;ftlich und verbringen reichlich Zeit in Meetings. Doch um das Kommunikationspensum, das wir heute dank der E-Mail tauml;glich leisten, mithilfe von Telefon, persouml;nlichen Gesprauml;chen, Fax und Briefen abzubilden, wuuml;rde auch ein sehr langer Arbeitstag ganz sicher nicht ausreichen, von produktiver Arbeit ganz zu schweigen. (Es wauml;re vielleicht einen separaten und wohl ziemlich umfangreichen Artikel wert, um eine solche Situation einmal intensiver zu durchdenken.)
Die falsche Anwendung von E-Mails: Fluch fuuml;r Unternehmen
Wir haben also zum Gluuml;ck die E-Mail. Alles ist gut? Ganz und gar nicht, denn:
Der Siegeszug der E-Mail ist viel zu weit gegangen.
Wir sehen uns nauml;mlich einer offenkundigen Diskrepanz gegenuuml;ber: Die E-Mail wird missbraucht, es wird versucht, Dinge mit ihr abzubilden, die auf andere Art und Weise (und mit anderen Technologien) viel besser und sinnvoller abgebildet werden kouml;nnen. Die Frage lautet also: Wofuuml;r ist die E-Mail gemacht und wofuuml;r wird sie genutzt?

Die Grundfunktion einer E-Mail besteht darin, Textinformationen zu versenden. Das funktioniert prima. E-Mails kouml;nnen Dateien hinzugefuuml;gt werden. Auch das ist mitunter sinnvoll ndash; der Rechner des Empfauml;ngers muss diese natuuml;rlich verarbeiten kouml;nnen.

Doch schon die HTML-E-Mail ist meiner Auffassung nach eine Form des bdquo;Missbrauchsldquo;: Nicht jeder Anwender kann sie problemlos ansehen, die HTML-Darstellung ist kein unmittelbarer Dienst eines Mail-Programms, zusauml;tzlich sind Browser-Komponenten erforderlich. Dies aber nur am Rande ndash; das HMTL-Format ist in erster Linie unter Marketing- und auch Usability-Aspekten zu betrachten. An dieser Stelle soll indes die Produktivitauml;t von Mitarbeitern im Mittelpunkt stehen.

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei entscheidende Formen des E-Mail-Missbrauchs in der Unternehmenskommunikation, die sich auf mehreren Ebenen negativ auswirken, nauml;mlich auf die Produktivitauml;t (auf die Qualitauml;t von Dokumenten und Arbeitsergebnissen) und auf die Transparenz im Unternehmen. Hier meine ich den Versand von statischem Wissen in E-Mails mit Anhauml;ngen und das Versenden von Aufgaben.

Diese Thesen werde ich in zwei Artikeln, die sich diesem Beitrag anschlieszlig;en, ausfuuml;hrlich begruuml;nden. Zunauml;chst aber zu den Auswirkungen des E-Mail-Missbrauchs, fuuml;r den es ein untruuml;gliches Indiz gibt: Manager, Bereichsleiter, Projektmanager und viele Mitarbeiter in groszlig;en und auch in kleinen Unternehmen ertrinken fouml;rmlich in E-Mails!


Die E-Mail-Flut und die Produktivitauml;t
Ich mouml;chte das an einem Bild verdeutlichen: Stellen wir uns jemanden vor, der vor einem groszlig;en Berg Muuml;nzen sitzt und die Aufgabe hat, diese zu sortieren ndash; abzuarbeiten also. Jede Muuml;nze muss er in die Hand nehmen, auf ihren Wert pruuml;fen und in einer bestimmten Schale ablegen. Es wird dem Mitarbeiter indes nicht leicht gemacht, denn klimpernd fallen aus einem stets auf...</itunes:summary>
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		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen eines Gast-Blog-Artikels bei TechCrunch</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/01/15/auswirkungen-eines-gast-blog-artikels-bei-techcrunch/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/01/15/auswirkungen-eines-gast-blog-artikels-bei-techcrunch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[//SEIBERT/MEDIA hat einen Artikel zum Thema Google Wave auf TechCrunch.com veröffentlicht, dem größten Tech-Blog der Welt. Lohnt sich der Aufwand für einen solchen Gastbeitrag? Ja, wie die Reaktionen im Twitter-Umfeld und die vielen neuen Kontakte belegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2009 ist im TechCrunch-Blog der ausführliche Gastartikel <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/26/why-google-wave-sucks/" target="_blank">Why Google Wave Sucks, And Why You Will Use It Anyway</a> erschienen, den //SEIBERT/MEDIA-Kollegen und externe Kontakte zusammen mit mir entwickelt haben. In diesem Beitrag sind wir auf die positiven Aspekte von Google Wave ebenso eingegangen wie auf die massiven Probleme, die die Software im derzeitigen Stadium hat. Den Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/18/warum-google-wave-nichts-taugt-und-warum-es-trotzdem-alle-nutzen-werden/">Warum Google Wave nichts taugt und warum es trotzdem alle nutzen werden</a> können Sie bei uns übrigens auch auf deutsch lesen.</p>
<p><a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/26/why-google-wave-sucks/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8047 alignnone" title="Ausriss aus dem TechCrunch-Artikel" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/gw_techcrunch.png" alt="Ausriss aus dem TechCrunch-Artikel" /></a></p>
<p><em>Abb.: Der //SEIBERT/MEDIA-Artikel über Google Wave auf TechCrunch.com</em></p>
<p>Ein Posting im größten Tech-Blog der Welt zu einem der heißesten Themen des Jahres bilden eine vielversprechende Kombination und wir waren gespannt, was dabei herauskommen würde, zumal in den Beitrag eine Menge Arbeit investiert worden ist. Grund genug also, sich einmal genauer mit den Auswirkungen eines eigenen Artikels in einem der wichtigsten Weblogs zu befassen und ein paar Daten zu sammeln.</p>
<h3>Fast meistbeachteter TechCrunch-Artikel im November 2009</h3>
<p>Tatsächlich sprechen schon die mehr als 250 Kommentare zum Beitrag eine deutliche Sprache: Der Artikel hat große Aufmerksamkeit erhalten und ist sehr rege und kontrovers diskutiert worden, wobei sich Feedback von eingefleischten Google-Hassern und Diskussionsbeiträge von Leuten, die sich ernsthaft und aus einer neutralen Perspektive mit der Idee und der Anwendung auseinandersetzen, in etwa die Waage gehalten haben.</p>
<p>„Why Google Wave Sucks …“ einer der der erfolgreichsten TechCrunch-Beiträge im November 2009 und einer der meistbeachteten TechCrunch-Artikel überhaupt. Selbst wer recht gründlich sucht, findet nur eine Handvoll Beiträge, die auf ein ähnlich großes oder auf größeres Interesse gestoßen sind und die mehr Feedback generiert haben. Einige Zahlen im Überblick:</p>
<ul>
<li>mehr als 250 Kommentare im Artikel selbst</li>
<li>mehr als 325 Sharings via Facebook</li>
<li>Tausende Videozugriffe auf den eingebundenen YouTube-Film (bisher über 16.000)</li>
<li>neue Abonnenten des <a href="http://www.youtube.com/seibertmedia" target="_blank">//SEIBERT/MEDIA-YouTube-Channels</a></li>
<li>Tausende Zugriffe auf die eingebundenen Flickr-Bilder (bisher über 4.200)</li>
<li>mehr als 2.250 Retweets</li>
</ul>
<h3>Hochwertige Kontakte</h3>
<p>Unter den Retweetern befinden sich einige wirklich profilierte Leute aus dem Tech-Umfeld sowie amerikanische und deutsche Größen der Blogosphäre. Besonders habe ich mich über den persönlichen Kontakt zu <a href="http://scobleizer.com/" target="_blank">Robert Scoble</a> gefreut, dem bekannten Blogger, Autoren und früheren Technologie-Botschafter in Diensten von Microsoft, der u. a. in einem eigenen Blog-Beitrag auf den TechCrunch-Artikel eingegangen ist. Weitere interessante Kontakte haben sich via XING und LinkedIn ergeben.</p>
<h3>Große Resonanz im Twitter-Umfeld</h3>
<p>Besonders interessante Auswirkungen zeigt „Why Google Wave Sucks …“ im Twitter-Umfeld: Immerhin hat es der Beitrag auf einen Platz in den Top-1000 der Tweet-basierten Suchmaschine <a href="http://topsy.com/" target="_blank">Topsy</a> gebracht (wobei ich mich frage, wie viel an einer Top-100-Platzierung gefehlt hat). Über die Retweets hinaus ist viel anerkennende Erwähnung (auch in Form einiger Direct Messages) über Twitter eingegangen, zudem erfreut sich auch <a href="http://twitter.com/mseibert" target="_blank">mein eigener Twitter-Account</a> eines deutlich gestiegenen Interesses, wie diese kleine Auswertung zeigt:</p>
<ul>
<li>Tag der Veröffentlichung: +77 Follower</li>
<li>2. Tag: +67 Follower</li>
<li>3. Tag: +21 Follower</li>
<li>4. Tag: +15 Follower</li>
<li>5. Tag: +14 Follower</li>
<li>6. Tag: +14 Follower</li>
<li>7. Tag: +28 Follower</li>
<li>8. Tag: +67 Follower</li>
</ul>
<p>Nicht zuletzt hat mich erfreulich viel positives persönliches Feedback erreicht: Beispielsweise haben //SEIBERT/MEDIA-Mitarbeiter den Artikel in unserem <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">internen Micro-Blog</a> rege diskutiert und haben mich mehrere TechCrunch-Leser auch direkt per E-Mail angesprochen.</p>
<h3>Hat sich der Aufwand nun gelohnt?</h3>
<p>Die Entwicklung eines solchen Beitrags ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden: Neben der gemeinsamen Sammlung von Argumenten in einer Wave habe ich ein ganzes Wochenende in die Erstellung des Artikels investiert, die anschließende Qualitätssicherung hat weitere Ressourcen gekostet.</p>
<p>Aber ja, der Aufwand hat sich gelohnt. Für //SEIBERT/MEDIA ist Twitter längst ein ernstzunehmendes Marketing-Instrument und bislang mehr als 300 neue Follower sind wirklich ein ausgezeichnetes Ergebnis; von der weiteren Aufmerksamkeit im Twitter-Umfeld ganz abgesehen. Auch die vielen neuen, hochkarätigen Kontakte sind Gold wert und werden sich auszahlen. Ich freue mich auf weitere //SEIBERT/MEDIA-Artikel auf TechCrunch.com <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://google-wave.seibert-media.net/" target="_self">Unsere spezielle Seite zum Thema Google-Wave-Beratung</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/18/blog-artikel-im-corporate-weblog-von-der-ideenfindung-zur-veroeffentlichung/" target="_self">Blog-Artikel im Corporate Weblog: Von der Ideenfindung zur Veröffentlichung</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">Google Wave: Ein Ausblick auf eine neue Stufe der Unternehmenskommunikation</a></p>
<p><a href="http://google-wave.seibert-media.net"><img class="size-full wp-image-8109 alignnone" title="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2010/01/googlewave_teaser_fin.jpg" alt="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz-URL-Dienst bit.ly: Libysche URLs und moralische Bedenken</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2010/01/06/kurz-url-dienst-bitly-libysche-urls-und-moralische-bedenken/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2010/01/06/kurz-url-dienst-bitly-libysche-urls-und-moralische-bedenken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 09:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Brüggemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[URL]]></category>
		<category><![CDATA[URL-Shortener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=6772</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem Ritterschlag durch Twitter ist bit.ly der Kurz-URL-Dienst der Stunde. Doch diese Domain-Endung steht für Libyen, und damit drängen sich Fragen auf: Kann man guten Gewissens die Nutzung eines Dienstes vertreten, von dem Libyen – in welcher Form auch immer – profitiert? Konkret: Ist dies mit unseren moralischen Vorstellungen vereinbar? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 18.12.2009 auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/kurz-url-dienst-bitly-libysche-urls-und-moralische-bedenken/" target="_blank">im Online-Magazin Dr. Web erschienen</a>.</p>
<h3>URL-Shortener: von tr.im zu bit.ly</h3>
<p>Kurz-URL-Dienste sind aus dem Tagesgeschäft bei //SEIBERT/MEDIA nicht mehr wegzudenken. Aus der URL <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1">http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1</a> mit ihren 133 Zeichen wird der handliche Link <a href="http://tr.im/DT7d">blog.seibert-m&#8230;</a>.</p>
<p>Die Erstellung dauert wenige Sekunden, Short-URLs werden in E-Mails, in Blog-Artikeln, in Twitter- und Facebook-Postings, in Beiträgen im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">internen Micro-Blog</a>, in Präsentationen und selbst in Print-Publikationen wie unseren Marketing-Broschüren verwendet. Für die interne wie auch die Kundenkommunikation haben die Mitarbeiter im Consulting-Bereich von //SEIBERT/MEDIA zumeist den Dienst <a href="http://tr.im" target="_blank">tr.im</a> genutzt, der durch seine konkurrenzlos kurzen URLs und seine einfache Handhabung besticht.</p>
<p>Eine Nachricht hat unsere eifrigen tr.im-User jedoch im Sommer 2009 mit Sorge erfüllt: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/10/trim-schmeisst-hin-wegen-zu-hoher-kosten-und-fehlender-moeglichkeit-zum-geldverdienen/" target="_blank">tr.im gibt auf</a>, hieß es. Was würde das bedeuten? Sämtliche Short-URLs, die mit diesem Dienst generiert worden sind, würden von einem Tag auf den anderen ins Leere führen. Höchste Zeit, sich nach zukunftsfähigen Alternativen umzusehen.</p>
<p>Da kürzlich Twitter <a href="http://tinyurl.com" target="_blank">tinyurl.com</a> durch <a href="http://bit.ly/" target="_blank">bit.ly</a> als URL-Shortener ersetzt hat, bietet sich dieser Dienst an: Die URLs sind einen Hauch länger als die mit tr.im erstellten, aber die Twitter-Integration und auch das praktikable Handling sind überzeugende Argumente. Also sollte fortan möglichst bit.ly genutzt werden, nicht zuletzt, um eine möglichst homogene Kommunikation nach innen wie nach außen sicherzustellen.</p>
<h3>Das Problem mit bit.ly: zwei Buchstaben</h3>
<p>Doch halt – .ly? Diese Domain-Endung steht für Libyen – und wir damit vor einem kleinen Problem. Wenn wir einen Moment darüber nachdenken, drängen sich nämlich Fragen auf: Kann man guten Gewissens die Nutzung eines Dienstes vertreten, von dem Libyen – in welcher Form auch immer – profitiert? Konkret: Ist dies mit unseren moralischen Vorstellungen vereinbar?</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6784" title="© 10b travelling (Flickr.com)" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/11/Libyen.jpg" alt="© 10b travelling (Flickr.com)" width="284" height="192" />Weltpolitisch macht Libyen in den letzten Monaten seinem zweifelhaften Ruf als unberechenbarer Partner einmal mehr alle Ehre. Leidtragende ist derzeit die Schweiz, die sich einer grotesken Kampagne gegenübersieht, die inzwischen in eine <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,646905,00.html" target="_blank">handfeste diplomatische Krise</a> ausgeufert ist. (Auslöser des Konflikts war die vorübergehende Festnahme des Gaddafi-Sohns Hannibal wegen einer Prügelei in einem Genfer Hotel.)</p>
<p>Noch ernstzunehmender und tragischer ist die innenpolitische Lage in Libyen: Die Verfolgung politisch Engagierter ist, wie Amnesty International feststellt, an der Tagesordnung, immer wieder wird einerseits von Schauprozessen gegen Oppositionelle und andererseits von langjährigen Inhaftierungen ganz ohne Anklage berichtet, in Gefängnissen wird gefoltert, für vergleichsweise geringfügige Delikte drohen archaische körperliche Strafen, die Bevölkerung ächzt unter dem Sicherheitsapparat mit seinem Netzwerk aus Spitzeln. Die Menschenrechtssituation in Libyen ist offensichtlich also nach wie vor sehr problematisch. (Weitere ausführliche Informationen stehen auf der <a href="http://www.amnesty.de/laenderbericht/libyen" target="_blank">Website von Amnesty International</a> zur Verfügung.)</p>
<h3>Libysche URLs salonfähig machen: moralisch vertretbar?</h3>
<p>Nun ist bit.ly natürlich kein libyscher Dienst, und es geht auch nicht darum, dass Libyen sich eine goldene Nase verdienen würde: Das ist höchstwahrscheinlich nicht der Fall, denn es handelt sich ja lediglich um eine Domain, die in Libyen 75 US-Dollar kostet. Und gewiss eignet sich die Endung -ly ganz wunderbar für „sprechende“ URLs wie short.ly, simp.ly oder eben bit.ly.</p>
<p>Vielmehr steht das Problem im Raum, dass durch die millionenfache Nutzung libysche URLs „salonfähig“ gemacht werden. Ist das moralisch vertretbar? Kann man das zweifelhafte außenpolitische Gebaren und die vielen menschenrechtlich bedenklichen Vorfälle einfach missachten, nur um eine kurze URL zu erhalten? Sollte man diese Endungen nicht besser boykottieren, anstatt sie millionenfach zu publizieren?</p>
<p>Wie erwähnt hat gerade Twitter tinyurl.com durch bit.ly als Short-URL-Dienst ersetzt. Ist das unter moralischen Gesichtspunkten haltbar? Schließlich gibt es viele andere Anbieter, die ähnliches leisten. Wieso also ausgerechnet Libyen?</p>
<p>Neben den moralischen Bedenken besteht zudem eine Gefahr ganz praktischer Natur: Libyen hat nach wie vor die Hoheit über die Domain. Wenn Libyen es (aus welchem Grund auch immer) möchte, kann es dem Anbieter die URL bit.ly morgen wieder wegnehmen. Millionen toter Links wären die Folge. Wie ernstzunehmen ist diese Gefahr?</p>
<p>Aus zwei unscheinbaren Buchstaben ergeben sich also viele Fragen. Denken wir noch einen Schritt weiter: An welchem Punkt würden wir denn „Halt!“ sagen? Würden wir hypothetische Dienste namens ea.sy, one.mm oder fa.ir nutzen, um Links zu verkürzen? (Diese Domain-Endungen stehen für Syrien, Myanmar, das ehemalige Birma, und den Iran, drei waschechte „Schurkenstaaten“, wenn man so will.)</p>
<h3>Kann man sich im Tagesgeschäft moralische Bedenken leisten?</h3>
<p>Natürlich kann dieses Thema nicht ausführlich besprochen werden, ohne Gegenfragen zu stellen: Nimmt man im grenzenlosen Web auf Aspekte wie die eben beschriebenen keine Rücksicht? Ist es im Tagesgeschäft nicht unsere Aufgabe, Bewertungen auf politischer Ebene vorzunehmen? Ja, kämen wir, selbst wenn wir wollten, überhaupt um bit.ly herum, wenn alle Welt es nutzt?</p>
<p>Oder resultieren diese Bedenken womöglich aus einer übertriebenen politischen Korrektheit? Denn andererseits hat Libyen am 15. September 2009 turnusmäßig den Vorsitz der UNO-Generalversammlung für ein Jahr übernommen. In der Staatengemeinschaft nimmt der Gaddafi-Staat einen festen Platz ein und genießt offenbar zwar wenig Vertrauen, aber doch weitgehend uneingeschränkte Anerkennung.</p>
<p>Freunde von tr.im sind aus dieser Zwickmühle indes durch die Nachricht befreit worden, dass der Dienst von einer Community weitergeführt und auch über 2010 hinaus existieren wird, und das sogar als Open-Source-Anwendung. Und wer bit.ly als Domain doof findet, kann alle bit.ly-Links auch in j.mp-Links umwandeln. Diese deutlich kürzere Domain besitzt bit.ly auch. Doch die Fragen bleiben:</p>
<blockquote><p>Zählen im grenzenlosen Web und insbesondere im Tagegeschäft allein praktische Erwägungen? Oder darf (bzw. muss?) man sich Überlegungen auch auf einer anderen Ebene leisten?</p></blockquote>
<p>Wie sehen Sie das? Vielleicht gibt es noch weitere Aspekte, die hier berücksichtigt werden sollten? Bitte nutzen Sie gerne das Kommentarfeld unten für Ihre Anmerkungen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/07/28/kurz-url-dienste-nutzlich-und-riskant/">Kurz-URL-Dienste: nützlich und riskant</a><br />
<a href="http://yuccatree.de/2009/08/warum-nur-bit-ly-erhalt-zuspruch-von-google-und-co-formiert-allianz-mit-yfrog/" target="_blank">Warum nur? bit.ly erhält Zuspruch von Google und Co., formiert Allianz mit Yfrog</a><br />
<a href="http://upload-magazin.de/blog/3150-so-funktioniert-bitly-urls-kurzen-klickstatistiken-inklusive/" target="_blank">So funktioniert bit.ly: URLs kürzen, Klickstatistiken inklusive</a></p>
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URL-Shortener: von tr.im zu bit.ly
Kurz-URL-Dienste sind aus dem Tagesgeschauml;ft bei //SEIBERT/MEDIA nicht mehr wegzudenken. Aus ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 18.12.2009 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen.
URL-Shortener: von tr.im zu bit.ly
Kurz-URL-Dienste sind aus dem Tagesgeschauml;ft bei //SEIBERT/MEDIA nicht mehr wegzudenken. Aus der URL http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1 mit ihren 133 Zeichen wird der handliche Link blog.seibert-m....

Die Erstellung dauert wenige Sekunden, Short-URLs werden in E-Mails, in Blog-Artikeln, in Twitter- und Facebook-Postings, in Beitrauml;gen im internen Micro-Blog, in Prauml;sentationen und selbst in Print-Publikationen wie unseren Marketing-Broschuuml;ren verwendet. Fuuml;r die interne wie auch die Kundenkommunikation haben die Mitarbeiter im Consulting-Bereich von //SEIBERT/MEDIA zumeist den Dienst tr.im genutzt, der durch seine konkurrenzlos kurzen URLs und seine einfache Handhabung besticht.

Eine Nachricht hat unsere eifrigen tr.im-User jedoch im Sommer 2009 mit Sorge erfuuml;llt: tr.im gibt auf, hieszlig; es. Was wuuml;rde das bedeuten? Sauml;mtliche Short-URLs, die mit diesem Dienst generiert worden sind, wuuml;rden von einem Tag auf den anderen ins Leere fuuml;hren. Houml;chste Zeit, sich nach zukunftsfauml;higen Alternativen umzusehen.

Da kuuml;rzlich Twitter tinyurl.com durch bit.ly als URL-Shortener ersetzt hat, bietet sich dieser Dienst an: Die URLs sind einen Hauch lauml;nger als die mit tr.im erstellten, aber die Twitter-Integration und auch das praktikable Handling sind uuml;berzeugende Argumente. Also sollte fortan mouml;glichst bit.ly genutzt werden, nicht zuletzt, um eine mouml;glichst homogene Kommunikation nach innen wie nach auszlig;en sicherzustellen.
Das Problem mit bit.ly: zwei Buchstaben
Doch halt ndash; .ly? Diese Domain-Endung steht fuuml;r Libyen ndash; und wir damit vor einem kleinen Problem. Wenn wir einen Moment daruuml;ber nachdenken, drauml;ngen sich nauml;mlich Fragen auf: Kann man guten Gewissens die Nutzung eines Dienstes vertreten, von dem Libyen ndash; in welcher Form auch immer ndash; profitiert? Konkret: Ist dies mit unseren moralischen Vorstellungen vereinbar?

Weltpolitisch macht Libyen in den letzten Monaten seinem zweifelhaften Ruf als unberechenbarer Partner einmal mehr alle Ehre. Leidtragende ist derzeit die Schweiz, die sich einer grotesken Kampagne gegenuuml;bersieht, die inzwischen in eine handfeste diplomatische Krise ausgeufert ist. (Auslouml;ser des Konflikts war die voruuml;bergehende Festnahme des Gaddafi-Sohns Hannibal wegen einer Pruuml;gelei in einem Genfer Hotel.)

Noch ernstzunehmender und tragischer ist die innenpolitische Lage in Libyen: Die Verfolgung politisch Engagierter ist, wie Amnesty International feststellt, an der Tagesordnung, immer wieder wird einerseits von Schauprozessen gegen Oppositionelle und andererseits von langjauml;hrigen Inhaftierungen ganz ohne Anklage berichtet, in Gefauml;ngnissen wird gefoltert, fuuml;r vergleichsweise geringfuuml;gige Delikte drohen archaische kouml;rperliche Strafen, die Bevouml;lkerung auml;chzt unter dem Sicherheitsapparat mit seinem Netzwerk aus Spitzeln. Die Menschenrechtssituation in Libyen ist offensichtlich also nach wie vor sehr problematisch. (Weitere ausfuuml;hrliche Informationen stehen auf der Website von Amnesty International zur Verfuuml;gung.)
Libysche URLs salonfauml;hig machen: moralisch vertretbar?
Nun ist bit.ly natuuml;rlich kein libyscher Dienst, und es geht auch nicht darum, dass Libyen sich eine goldene Nase verdienen wuuml;rde: Das ist houml;chstwahrscheinlich nicht der Fall, denn es handelt sich ja lediglich um eine Domain, die in Libyen 75 US-Dollar kostet. Und gewiss eignet sich die Endung -ly ganz wunderbar fuuml;r bdquo;sprechendeldquo; URLs wie short.ly, simp.ly oder eben bit.ly.

Vielmehr steht das Problem im Raum, dass durch die millionenfache Nutzung libysche URLs bdquo;salonfauml;higldquo; gemacht werden. Ist das moralisch vertretbar? Kann man das...</itunes:summary>
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		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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		<title>Rückblick 2009: Die Themen des Jahres im //SEIBERT/MEDIA-Blog</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im nun abgelaufenen Jahr sind exakt 150 Fachartikel zu interessanten Entwicklungen, Technologien und Projekten im //SEIBERT/MEDIA-Weblog erschienen, der, wie unsere Analysedaten zeigen, immer größeren Zuspruch findet. An dieser Stelle werfen wir einen Blick zurück auf die spannendsten Themen und Trends, die wir in diesem Jahr mit Beiträgen begleitet haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im nun abgelaufenen Jahr sind exakt 150 Fachartikel zu interessanten Entwicklungen, Technologien und Projekten im //SEIBERT/MEDIA-Weblog erschienen, der, wie unsere Analysedaten zeigen, immer größeren Zuspruch findet. An dieser Stelle werfen wir einen Blick zurück auf die spannendsten Themen und Trends, die wir in diesem Jahr mit Beiträgen begleitet haben.</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/monatsverlauf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7941" title="Visits im Jahresverlauf" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/monatsverlauf.jpg" alt="Visits im Jahresverlauf" width="550" height="272" /></a></p>
<p><em>Abb.: Zugriffsentwicklung im 12-Monats-Verlauf, Grafik realisiert mit <a href="http://confluence.seibert-media.net">Confluence</a>-Charts</em></p>
<h3>Schwerpunkt Film</h3>
<p>Zunächst zu einem konzeptionellen Schwerpunkt. Wir haben 2009 auf bewährte Formate gesetzt und mehr als <a href="http://blog.seibert-media.net/category/podcast/">40 neue Podcasts</a> produziert, aber auch neue Konzepte integriert: Seit diesem Jahr bereichert mit nützlichen <a href="http://blog.seibert-media.net/tag/tutorial/">Tutorials</a> und <a href="http://blog.seibert-media.net/tag/vodcast/">vielen Vodcasts</a> das Format Bewegtbild unseren Blog.</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/27/confluence-ausgereift-viele-funktionen-gute-usability-vodcast/"><img title="Confluence-Vodcast" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/confluence.png" alt="Confluence-Vodcast" width="180" height="111" /></a> <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/09/jira-aufgabenmanagement-scrum-und-agiles-projektmanagement-fuer-entwickler-und-manager-vodcast/"><img title="Jira-Vodcast" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/jira.png" alt="Jira-Vodcast" width="180" height="110" /></a> <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/07/iphone-applikationsentwicklung-und-iphone-websites-von-seibertmedia-vodcast/"><img title="iPhone-Vodcast" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/iphone.png" alt="iPhone-Vodcast" width="181" height="111" /></a></p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/tag/vodcast/">Alle Vodcasts von //SEIBERT/MEDIA</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Unternehmenskommunikation</h3>
<p>Kollaborative Tools gehören zu <em>den</em> Themen des Jahres und das Stichwort Enterprise 2.0 ist eines der meistgebrauchten Buzzwords, wenn es um Intranet-Technologien geht. Hinter diesem Hype steckt tatsächlich etwas, denn Unternehmen können von Social-Media-Konzepten und -Tools signifikant profitieren – eine geeignete Einführungsstrategie und eine entsprechende Unternehmenskultur vorausgesetzt.</p>
<p>2009 haben wir <a href="http://blog.seibert-media.net/tag/wiki/">mehr als 30 Wiki-Artikel</a> publiziert, die sich mit Potenzialen, Funktionen und Anwendungsfällen von <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Enterprise Wikis</a> befassen, und Wissenswertes über Projektabläufe veröffentlicht. Darüber hinaus sind die Anwendung des Micro-Blogging-Konzepts im Unternehmen und das systematische Aufgabenmanagement mit professionellen Tools in mehreren ausführlichen Beiträgen thematisiert worden.</p>
<p>Und nicht zuletzt haben wir uns Google Wave gewidmet, dem Thema der Stunde weit über Unternehmensgrenzen hinaus. <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Unser vielbeachteter Beitrag</a> blickt auf Google Wave voraus, stellt die zu erwartenden Features vor und wagt eine erste Prognose. Ein halbes Jahr später haben wir die Beta-Version von Google Wave testen können und eine ausführliche Bestandsaufnahme erarbeitet, die auch <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/26/why-google-wave-sucks/" target="_blank">im TechCrunch-Blog erschienen ist</a> und dort erhebliche Resonanz hervorgerufen hat. Unser Zwischenfazit:</p>
<blockquote><p>Wenn man sich ansieht, wie die Waves in einer Geschwindigkeit, der kein Mensch folgen kann, aktualisiert werden, wird klar, warum vor allem wenig Technologie-affine Nutzer Google Wave als zu komplex empfinden werden. Für professionelle Zusammenarbeit empfehle ich nach wie vor Wikis. Wer jedoch tatsächlich an Echtzeit-Kollaboration interessiert ist, wird mittelfristig wohl kaum um Google Wave herum kommen. Allerdings sind sehr gute Web-Kenntnisse und Technologie-Know-how im Unternehmen unverzichtbar.</p></blockquote>
<p>Die wichtigsten Artikel zum Thema Social Media:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">Google Wave: Ein Ausblick auf eine neue Stufe der Unternehmenskommunikation</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/18/warum-google-wave-nichts-taugt-und-warum-es-trotzdem-alle-nutzen-werden/">Warum Google Wave nichts taugt und warum es trotzdem alle nutzen werden</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">Micro-Blogging im Unternehmen: Potenziale und Anwendung am Beispiel des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/20/aufgabenmanagement-argumente-fuer-jira/">Aufgabenmanagement: Argumente für JIRA</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Web 2.0 und Internet-Nutzung</h3>
<p>Nachdem sich der Hype um das Web 2.0 in den letzten Jahren etwas gelegt hat, beschreiben immer mehr seriöse Studien den tatsächlichen Stand der Dinge in Sachen Web-Nutzung sowie die Möglichkeiten und auch die Schwierigkeiten, mit denen das Web-2.0-Umfeld zu schaffen hat. Diese Entwicklung haben wir auch 2009 intensiv verfolgt und regelmäßig aktuelle Forschungsergebnisse aufgegriffen, kommentiert und interpretiert. Unser Zwischenbilanz:</p>
<blockquote><p>Man wird im Zusammenhang mit dem Web 2.0 sozusagen von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft sprechen dürfen: Einerseits bedienen Angebote wie die großen Portale und die privaten Netzwerke ein Mainstream-Publikum und haben es teilweise auf eine beeindruckende Durchdringung des Webs gebracht, andererseits stagnieren die Zahlen bei Angeboten, die „nur“ Partikularinteressen entgegenkommen und von den Zielgruppen auch intensiv genutzt werden, aber sich der Mehrheit der User verschließen. Tatsächlich kann man wohl auch davon ausgehen, dass hier die Nutzerpotenziale weitgehend ausgeschöpft sind.</p></blockquote>
<p>Die wichtigsten Artikel zum Thema Web-Nutzung:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/14/internet-nutzung-nutzerzahlen-auf-hoechstem-niveau-web-bindung-immer-enger/">Internet Nutzung: Nutzerzahlen auf höchstem Niveau, Web-Bindung immer enger</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/trends/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/">Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer generiert die Inhalte?</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/19/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/">Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer nutzt das Web 2.0 eigentlich?</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Usability</h3>
<p>Wie wichtig Usability im Web ist, hat sich glücklicherweise herumgesprochen. Wir beobachten nun, dass immer mehr Unternehmen auch die Nutzerfreundlichkeit ihrer Intranet-Anwendungen verbessern möchten. Vor diesem Hintergrund haben wir in diesem Jahr neben Personas insbesondere User-Tests thematisiert und deren Bedeutung gerade im Zusammenhang mit der Optimierung von Intranet-Software hervorgehoben:</p>
<blockquote><p>Vor einem User-Test wird häufig leidenschaftlich diskutiert, und die Beteiligten klammern sich an ihre Überzeugungen. Nach einem User-Test gibt es keine Diskussionen mehr, die Fakten sprechen eine klare Sprache. Entscheidern fällt es wie Schuppen von den Augen, wenn sie in den Highlight-Videos sehen, wie ein Proband nach dem anderen über ein Problem stolpert.</p></blockquote>
<p>Die exklusiven deutschen Übersetzungen der <a href="http://blog.seibert-media.net/die-essays-von-jared-m-spool-bei-seibertmedia/">Fachartikel des renommierten Usability-Experten Jared M. Spool</a>, dessen Kompetenz Leser in aller Welt ebenso schätzen wie seine sprachliche Verve, runden unser Portfolio an Usability-Beiträgen ab.</p>
<p>Die wichtigsten Usability-Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/02/die-politische-bedeutung-von-user-tests/">Die politische Komponente von User-Tests</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/04/mehr-als-nice-to-have-in-welchen-projekten-personas-unverzichtbar-sind/">Mehr als nice-to-have: In welchen Projekten Personas unverzichtbar sind</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/12/warum-mailto-links-auf-websites-vermieden-werden-sollten/">Warum Mailto-Links auf Websites vermieden werden sollten</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/23/der-moderator-als-multiple-persoenlichkeit-drei-rollen-bei-der-durchfuehrung-von-user-tests/">Der Moderator als multiple Persönlichkeit: Drei Rollen bei der Durchführung von User-Tests</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Design</h3>
<p>Auch die Design-Abteilung hat im Jahr 2009 einmal mehr Akzente im //SEIBERT/MEDIA-Blog gesetzt. Neben aktuellen Artikeln rund um interessante Projekte sind unsere Design-Fachleute in Form ausführlicher Experten-Interviews zu den Themen Logo-Entwicklung und Web-Design zu Wort gekommen. Die Schlagzeile des Jahres aber ist und bleibt:</p>
<blockquote><p>//SEIBERT/MEDIA/DESIGN erhält den iF-Award!</p></blockquote>
<p>Die wichtigsten Design-Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/05/29/design-auszeichnung-seibert-media-design-erhaelt-den-if-award/">Design-Auszeichnung: //SEIBERT/MEDIA erhält den iF-Award</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/11/experten-interview-logo-analyse-geschichtenerzaehlende-logos-und-logo-trends/">Experten-Interview: Logo-Analyse, geschichtenerzählende Logos und Logo-Trends</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/07/experten-interview-was-machen-web-designer-eigentlich-genau-teil-1/">Experten-Interview: Was machen Web-Designer eigentlich genau?</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/07/sichtweisen-auf-tag-clouds-teil-1-wortwolken-unter-design-aspekten/">Sichtweisen auf Tag-Clouds: Wortwolken unter Design-Aspekten</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Online-Marketing</h3>
<p>Der Bereich Online-Marketing spielt im //SEIBERT/MEDIA-Blog nach wie vor eine gewichtige Rolle. Im Mittelpunkt steht vor allem Google, dessen Dienste natürlich zentrale Instrumente in Sachen Werbung und Marketing sind – doch wir blicken auch über den Tellerrand hinaus. Und im Zusammenhang mit Google, SEO und SEM sind auch <a href="http://landing-pages.seibert-media.net">Landing-Pages</a> eines der Themen der Stunde, dem wir uns intensiv widmen:</p>
<blockquote><p>Wir beobachten den Trend, dass normale Unternehmens-Websites im Zuge eines viel bewussteren und zielstrebigeren Online-Marketings immer weniger Chancen gegenüber klar positionierten Landing-Pages haben. Viele Websites entstanden unter dem „Wir-müssen-im-Web-sein“-Ansatz und wiesen vor allem beschreibende Inhalte auf. Eine eigens auf die Leistung oder das Produkt ausgerichtete Landing-Page bietet dagegen das, wonach der User sucht, nämlich die wichtigsten Informationen zum Thema ohne Ablenkungen oder Alternativen und eine eindeutige, konkrete Aufforderung zu einer erfolgversprechenden Handlung.</p></blockquote>
<p>Die wichtigsten Artikel zum Thema Online-Marketing:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/21/landing-pages-und-corporate-website-goldgrube-und-millionengrab/">Landing-Pages und Corporate Websites: Goldgrube und Millionengrab?</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/03/25/google-adwords-vs-bannerwerbung-%E2%80%93-ein-bericht-aus-der-online-marketing-praxis/">Google AdWord vs. Bannerwerbung: Ein Bericht aus der Online-Marketing-Praxis</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/06/globales-suchmaschinen-marketing-darf-nicht-nur-auf-google-setzen/">Globales Suchmaschinen-Marketing darf nicht nur auf Google setzen</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/29/online-werbung-trotz-krise-auf-wachstumskurs-aber-auch-vor-herausforderungen/">Online-Werbung trotz Krise auf Wachstumskurs, aber auch vor Herausforderungen</a></li>
</ul>
<h3>Schwerpunkt Technologie</h3>
<p>2009 sind die Entwickler von //SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES leider etwas zu selten zu Wort gekommen – daran werden wir im anbrechenden Jahr arbeiten! Trotzdem haben wir auch in diesem Jahr über einige spannende Technologien berichtet und z.B. Micro-Blogging-Systeme auf Herz und Nieren geprüft, eine TYPO3-Bestandsaufnahme gemacht und das Framework Grails thematisiert. Dem Cloud Computing – laut <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/25/hype-cycle-2009-wo-stehen-cloud-computing-social-media-und-unternehmens-blogs/">Gartner Hype Cycle</a> <em>dem</em> IT-Trend 2009 schlechthin – haben wir uns schon Anfang des Jahres ausführlich gewidmet:</p>
<blockquote><p>Wie so viele neue Technologien birgt das Cloud-Computing nicht nur Potenziale, sondern stellt Unternehmen auch vor Herausforderungen. Ein kritischer Faktor ist die Sicherheit. Unternehmen sollten auch berücksichtigen, dass in den europäischen Ländern hohe Anforderungen an das Auslagern von Daten bestehen: So dürfen Kundendaten in der Regel nur im Unternehmen selbst gespeichert werden. Für einzelne Anwendungsgebiete wie beispielsweise die Ablage des E-Mail-Verkehrs ist die Auslagerung in die „Rechnerwolke“ allerdings auch für deutsche Unternehmen eine vielversprechende Option – ein schlüssiges Sicherheitskonzept vorausgesetzt.</p></blockquote>
<p>Die wichtigsten Technologie-Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/18/cloud-computing-chancen-und-herausforderungen/">Cloud-Computing: Chancen und Herausforderungen</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/04/grails-kurze-entwicklungszeiten-und-nahtlose-java-integration-vodcast/">Grails: Kurze Entwicklungszeiten und nahtlose Java-Integration</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/28/experten-interview-typo3-kritische-punkte-und-gute-aussichten/">Experten-Interview: TYPO3, kritische Punkte und gute Aussichten</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/24/micro-blogging-2-laconica-und-yammer-im-intranet/">Micro-Blogging: Laconica und Yammer im Intranet</a></li>
</ul>
<p><strong>An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen für das Interesse und den Input bedanken – bleiben Sie weiter dabei! Allen Lesern einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr wünschen das //SEIBERT/MEDIA-Blog-Team und alle Mitarbeiter!</strong></p>
<p><strong><a href="http://google-wave.seibert-media.net"><img class="alignnone size-full wp-image-8117" title="Zur Google-Wave-landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/googlewave_teaser_fin2.jpg" alt="Zur Google-Wave-landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" /></a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Why Google Wave Sucks, And Why You Will Use It Anyway</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/21/why-google-wave-sucks-and-why-you-will-use-it-anyway/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 09:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[This post outlines how you’ll probably use Google Wave in the future and also gives you advice on how to implement it in your company or your team of coworkers. It also reveals some big usability problems in the current version. Those issues aside, I would like to show you the advantages of the “wave” once again and describe some cool use cases that might make you love it at some point in the future.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This article was also published <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/26/why-google-wave-sucks/" target="_blank">on TechCrunch.com</a>.</p>
<p>Read <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/18/warum-google-wave-nichts-taugt-und-warum-es-trotzdem-alle-nutzen-werden/">this article in German</a>.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/GoogleWavesketch.jpg" class="broken_link" ><img class="alignright" title="Google Wave" src="/wp-content/uploads/2009/12/GoogleWavesketch.jpg" alt="Google Wave" width="221" height="298" /></a>Google Wave is a <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">hot topic</a> at the moment. The <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/28/google-wave-drips-with-ambition-can-it-fulfill-googles-grand-web-vision/" target="_blank">ambitious group collaboration and micro-messaging platform</a> started rolling out in beta via an initial batch of <a href="http://www.techcrunch.com/2009/09/29/google-wave-starts-rolling-picks-up-over-100000-new-riders/" target="_blank">100,000 invitations</a> two months ago. Many people still want invitations. Among those who’ve tried it, some criticize it, some praise it. For now it has a lot of usability problems that are described below. Yes, you should look at Google Wave. But there is no need to <a href="http://tr.im/F6sx" target="_blank">desperately long for an invitation</a> yet.</p>
<p>Nevertheless, this post outlines how you’ll probably use Google Wave in the future and also gives you advice on how to implement it in your company or your team of coworkers. It also reveals some big usability problems in the current version. Those issues aside, I would like to show you the advantages of the “wave” once again and describe some cool use cases that might make you love it at some point in the future.</p>
<h3>Introduction to Google Wave</h3>
<p>If you don’t know the wave yet, you might want to see this movie:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Itc4253kjhw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Itc4253kjhw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Advantages of Google Wave</h3>
<p><strong>Innovative interface</strong><br />
The user interface of Google Wave breaks new ground and yet is not unfamiliar as its layout resembles the inbox of your mail application. The timeline that lets you recap how the wave has evolved and changed since your last visit is something that even wikis don’t have today—a feature that will surely be copied extensively in the future due to its intuitive usability.</p>
<p><strong>Waves activate participants to contribute</strong><br />
Furthermore, the user interface motivates further contributions to the wave. This is an excellent way to convince a lot of people to participate.</p>
<p><strong>Real-time collaboration</strong><br />
It is a completely new experience to actually see your friends, colleagues and contacts type in and change content in real time. No other application apart from a few client-side chat tools currently offers such a service via a web interface. If you’re a tech geek, you’ll love that part of Google Wave. It is a powerful innovation when it comes to real-time communication and collaboration. It is competing with the well-known comforts of email, wikis and chat, but in a lot of use cases, I think Wave will win.</p>
<h3>What is Google Wave good for?</h3>
<p>Brainstorming, early concept creation and discussion is what I see Google Wave being used for extensively in the near future. It can also serve as a multi-user note-taking platform for meetings and sessions in your company or university. If you want to organize an event collaboratively, Google Wave will most likely replace wikis. That’s a punch in the gut for all creators of wiki software.  These are just the most obvious uses.  As more people use Google Wave and become comfortable with it, they will begin using it in entirely new ways.  The real-time communications it makes possible will override its weak points because of the greater efficiency it allows for any group trying to work together.  One day the wave is gonna rock! But that is not today.</p>
<h3>Google Wave is overly complex <a href="http://www.steverubel.com/google-wave-rss-the-sequel-in-other-words-doa" target="_blank">(Steve Rubel)</a></h3>
<p><a href="http://scobleizer.com/2009/10/01/google-wave-crashes-on-beach-of-overhype/" target="_blank">Robert Scoble</a> put it this way: “This service is way overhyped and as people start to use it they will realize it brings the worst of email and IM together: unproductivity.”</p>
<p>What he means is shown in this video I have put on YouTube:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZlZpH-CUkOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/ZlZpH-CUkOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>If you look at the public waves being updated at a speed that none of us can follow, you will understand how especially non-tech-savvy users will find it overly complex. I hear them say: <em>“I just don’t want to know all this stuff.”</em></p>
<p>Even if “all this stuff” is relevant content from your teammates, you’ll have to filter and sort it all out to make it manageable. I believe it’s possible, but Google Wave users will have to learn how to do it. That&#8217;s the interface after login with an open wave:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kalyxo/4110923602/" target="_blank"><img title="Eine geöffnete Wave nach dem Einloggen" src="/wp-content/uploads/2009/12/4110923602_88902886b3.jpg" alt="Eine geöffnete Wave nach dem Einloggen" width="500" height="278" /></a></p>
<h3>Disadvantages and usability problems</h3>
<p><strong>Missing revisions with rollbacks</strong><br />
There is no professional revisioning system in place yet. If somebody messes up your wave and you want to undo it, you’re in for an unpleasant surprise: You have to do it manually. So folks, please do not delete too much content on waves.</p>
<p><strong>No permanent hiding of replies yet</strong><br />
At the same time, Google Wave does not offer a way to permanently hide replies. Result? The main text in the wave is disturbed by images, boxes, colors and text from all participants. This can become a real mess and might even prevent you from reading the important content. The Google Wave team should definitely address this.<br />
(Look at the screenshot above and see how nice the small “+” sign fits in. That should be the default.)</p>
<p><strong>Why can’t I invite everybody yet? Closed preview kills value</strong><br />
Right now Google Wave is not suitable for real usage as too few people have an account. If you can’t invite everybody, the value of a wave decreases dramatically.</p>
<p><strong>Where are notifications for updates of the waves I follow?</strong><br />
There are no means of monitoring waves. This is Google Wave’s biggest weakness.  I don’t get an email, Gtalk alert, or any other notification in the communication systems I already use today when there is new activity in a wave.  As I am still heavily using RSS feeds, I’d love an RSS feed of the waves I want to keep an eye on. Unfortunately, this isn’t yet an option.</p>
<p><strong>Too slow for a real chat</strong><br />
For a real chat, Google Wave is much too slow. The performance of live transmissions varies from good to very poor and back without any understandable pattern. Today, you’ll want to keep using Skype or Jabber clients for chatting. I expect this to change, once we see local implementations of Google Wave in companies. Most of the server power can then go to the companies’ employees, clients and partners.</p>
<p><strong>Google Wave is unstable</strong><br />
If there are peeks, Google Wave seems to have trouble with the load of lots of users. Here is a screenshot that I see way to often.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kalyxo/4110133037/" target="_blank"><img title="Google Wave ist viel zu oft überlastet" src="/wp-content/uploads/2009/12/4110133037_b98dc7f66d.jpg" alt="Google Wave ist viel zu oft überlastet" width="500" height="342" /></a></p>
<p><strong>Portability: no exporting of waves possible yet</strong><br />
There isn’t an export feature to my beloved wiki yet. I’d love to have the wave content “natively” (not as an embed) in my <a href="http://confluence.seibert-media.net">Confluence</a>, <a href="http://foswiki.seibert-media.net">Foswiki</a> (TWiki) or <a href="http://mediawiki.seibert-media.net">MediaWiki</a> whenever I want it. To Google and wiki vendors: please give us that kind of portability.</p>
<p><strong>Google accounts should not be required</strong><br />
Why do I need a Google Account to participate in a wave? That is a big problem if you want to engage with clients and non-tech-savvy users.</p>
<p><strong>Who is really online?</strong><br />
Google Wave tries to display who is online by showing a green dot on the profile picture, but it’s not reliable yet. In fact, I’ve even seen people writing content who were identified as being offline.</p>
<p><strong>Remember: don’t share confidential information in waves</strong><br />
As soon as you invite somebody to a wave, he can access it forever. If the discussion reveals secrets you don’t want to share with all participants, you’re out of luck: there is no way to get anybody out of the wave. The only chance you have is to create a new wave from the existing one. If you don’t want to do that, you’d better keep confidential information out.</p>
<p><strong>No markup editing like in wikis</strong><br />
There is no source code view in Google Wave that you would want to use as an experienced wiki user to control what appears and how.</p>
<p><strong>Waves lack readable URLs</strong><br />
Waves already have permanent URLs. But how readable is this? “https://wave.google.com/wave/#minimized:nav,minimized:contact,minimized:search,restored:wave:googlewave.com!w%252Be-cg7PN0A.1?. The Google Wave team will have to come up with more readable versions that are short and self-explanatory. This one should instead read: “https://wave.google.com/wave/google-wave-learnings-advantages-usecases-and-usability-flaws/252Be-cg7PN0A/fullscreen/”</p>
<h3>To-do’s for you to use Google Wave in your company</h3>
<p>The following list to be a bit premature. As one cannot install Google Wave yet, this is just a checklist to help you prepare for it.</p>
<p><strong>1. Technology</strong></p>
<ul>
<li><strong>Server infrastructure and a good sysadmin</strong>: You will clearly need a server and a skilled admin to set up a Google Wave server, if you want to use it in your company. If you want a lot of employees, partners and clients to use it, you should prepare to invest in good hardware to make the real-time experience a good one. Up until now no one has been allowed to install the preview version of Google Wave. This means that nobody knows how difficult or easy it will be to install it and how easy it will be to connect it with other public wave servers. Still, it should be helpful to have a sysadmin around who knows what he is doing.</li>
<li><strong>HTML5-compatible browsers</strong>: Google Wave is an HTML5 application. If your company still works on Internet Explorer 6 or below, you will not be able to use Google Wave flawlessly. Therefore, make sure all participants have access to up-to-date browsers.</li>
<li><strong>Fast web connection</strong>: A decent web connection for both servers and clients is highly recommended to have a good real-time communication experience.</li>
<li><strong>Firewall configuration</strong>: Your admin should know how to configure your firewall so that your Google Wave server can communicate with the world.</li>
</ul>
<p><strong>2. Organization</strong></p>
<ul>
<li><strong>Define the goal of the wave</strong> and make sure everybody understands the purpose and the content of your wave. If you don’t, a lot of “side-noise” will arise.</li>
<li><strong>Create wave guidelines</strong>: You should set up guidelines for your wave participants to make sure they understand what the wave is for.</li>
<li><strong>On-boarding</strong>: Make sure that everybody you want to work with has a Google Wave account. (I know, this is quite difficult today. And that’s why Google Wave isn’t that useful yet.)</li>
<li><strong>What application is to be used?</strong> Differentiate the systems in your company so that everybody understands when to use emails, wikis, chats, databases and when to use Google Wave. How to set them apart? I don’t know.  This will emerge organically.</li>
<li><strong>Give Google Wave a purpose</strong>: Make sure people understand how to use Google Wave. You don’t want them to turn it down before even testing it thoroughly. That is especially true for the non-geek users.</li>
<li><strong>Not too many wavers on one wave</strong>: You should beware of inviting too many people because you can’t kick them out afterwards.</li>
</ul>
<p><strong>3. Culture</strong></p>
<ul>
<li><strong>Do not delete content without permission</strong>: My brother had created a new wave to evaluate Google Wave. We were all filling in texts, comments and arguments. Within a very short period of time, a really cool document had evolved, and I thought: “you should make this a blog post.” So I started to restructure it, changed arguments and content into text, and deleted the comments afterwards. The bashing and flaming that triggered from people who were angry with me for killing their content was enormous.</li>
<li><strong>Make rules and copyright clear</strong>: After I had restructured our wave and taken all the bashing for deleting the obsolete comments, the first participants asked if they could use the content in their blogs. We became aware of the as-yet unanswered question: “Who owns a wave? Who may do what with it? Who is allowed to use its content?” Make sure to clarify this in advance with your coworkers.</li>
<li><strong>Be aware of the complexity</strong>: The basic use and advantage of Google Wave should be clear to your employees once you roll out Google Wave. If the purpose is not clear, its complexity will quickly drive away many of your colleagues. Good luck trying to convince them to come back.</li>
<li><strong>Get ready for live feedback stress</strong>: A special problem in a wave is that you get answers to what you write while you’re still writing it. Every other means of communication leaves room to formulate and write your message first. In Google Wave the stress of a personal meeting with live communication can occur. (See the video above if you don’t know what I mean.)</li>
<li><strong>For now, consider only inviting geeks</strong>: Today, nobody can really control documents in waves, and there’s no real revision yet. And waves change a lot. Therefore, it’s better to invite people who can give good feedback. The more wavers, the more complex a wave will become.</li>
</ul>
<h3>Overall evaluation and outlook</h3>
<p>If you criticize Google Wave, you should keep in mind that it is a “preview” now. It’s not a beta, and it’s not a final release. The Google Wave team has set out to create “email as it should be in 2010”. And from what I see, they have a good chance of doing so, but 2010 is less than two months away. However, I am willing to bet that this piece of software will eventually overcome <a href="http://scobleizer.com/2009/10/01/google-wave-crashes-on-beach-of-overhype/" target="_blank">Robert Scoble’s criticism</a>.</p>
<p>For professional collaboration, I still recommend the wikis mentioned above. But if you’re into real-time collaboration, Google Wave will eventually be your choice. Just make sure to bring advanced web skills.</p>
<h3>Sources</h3>
<p>A lot of the content for this blog post was created in a wave. As no one knows who owns the content in a wave, I would like to list all who participated: <a href="http://twitter.com/mseibert">mseibert</a> (That’s me!), <a href="https://www.xing.com/profile/Joachim_Seibert3">jseibert</a>, <a href="http://twitter.com/eicker">eicker</a>, <a href="http://twitter.com/bfri">bfri</a>, <a href="http://twitter.com/LyzeLotte">Silke</a>, <a href="http://twitter.com/shoggothscorner">Sam</a>, <a href="http://twitter.com/bytestorm">Gerrit</a>, <a href="http://www.zylstra.org/blog/">Ton</a>, <a href="http://twitter.com/pherwarth">Paul</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://google-wave.seibert-media.net"><img class="size-full wp-image-8113 alignnone" title="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/googlewave_teaser_fin1.jpg" alt="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Google Wave nichts taugt und warum es trotzdem alle nutzen werden</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/18/warum-google-wave-nichts-taugt-und-warum-es-trotzdem-alle-nutzen-werden/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/12/18/warum-google-wave-nichts-taugt-und-warum-es-trotzdem-alle-nutzen-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 08:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Micro-Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Wave ist derzeit ein mächtig heißes Thema. Wer sich nun intensiv mit der Preview-Version beschäftigt, stellt jedoch schnell fest, dass Google Wave noch mit etlichen Mängeln behaftet ist: Usability-Probleme, übermäßige Komplexität, fehlende Revisionskontrolle, Performance-Schwierigkeiten - um nur einige zu nennen. In diesem Beitrag gehe ich auf den Stand der Dinge ein, führe Vor- und Nachteile an und erläutere, wie man Google Wave später wahrscheinlich nutzen wird und wie es am besten im Unternehmen implementiert werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel wurde von Martin Seibert am 26. November 2009 <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/26/why-google-wave-sucks/" target="_blank">auf TechCrunch.com</a> veröffentlicht.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/GoogleWavesketch.jpg" class="broken_link" ><img class="alignright" title="Google Wave" src="/wp-content/uploads/2009/12/GoogleWavesketch.jpg" alt="Google Wave" width="268" height="360" /></a>Google Wave ist zurzeit ein <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">mächtig heißes Thema</a>. Die ehrgeizige Plattform für Micro-Messaging und für die Zusammenarbeit in Teams ist vor wenigen Monaten im Beta-Stadium angekommen, 100.000 Einladungen wurden verschickt, viele Leute warten noch darauf. Von denjenigen, die Google Wave bereits ausprobiert haben, hört man sowohl kritische als auch lobende Stimmen. Insbesondere hat Google Wave noch zahlreiche Usability-Probleme, auf die ich eingehen werde. Ja, Sie sollten Google Wave ausprobieren, aber es gibt keinen Grund für schlaflose Nächte, in denen man <a href="http://asset.soup.io/asset/0536/4069_9afd_500.jpeg">die Einladung herbeisehnt</a>.</p>
<p>In diesem Beitrag erläutere ich, wie Sie Google Wave später wahrscheinlich nutzen werden und wie Sie es am besten in Ihrem Unternehmen oder in Ihrem Team implementieren. Ich spreche auch einige der größten Usability-Probleme an. Zunächst möchte ich aber die Vorteile der „Welle“ noch einmal beschreiben und Ihnen einige coole Anwendungsmöglichkeiten zeigen, die vielleicht künftig dazu führen, dass Sie einige Aspekte von Google Wave doch lieben werden.</p>
<h3>Eine kurze Einführung</h3>
<p>In unserem Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">Google Wave: Ein Ausblick auf eine neue Stufe der Unternehmenskommunikation</a> haben wir wichtige Funktionen des Systems vorgestellt. Falls Sie Google Wave noch nicht kennen, sollten Sie sich auch diesen einführenden Film ansehen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Itc4253kjhw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Itc4253kjhw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Vorteile von Google Wave</h3>
<p><strong>Innovative Oberfläche </strong><br />
In Sachen Oberfläche geht Google Wave neue Wege, ist aber dennoch nicht unvertraut, da das Interface dem Posteingang eines E-Mail-Accounts ähnelt. Die Zeitleiste, auf der man verfolgen kann, wie eine Welle entstanden ist und wie sie sich seit dem letzten Besuch entwickelt hat, ist ein Feature, das heute noch nicht einmal Wikis vorweisen können –  ein Feature, das man aufgrund seiner intuitiven Usability in Zukunft gewiss immer wieder kopieren wird.</p>
<p><strong>Waves aktivieren Teilnehmer </strong><br />
Darüber hinaus motiviert die Oberfläche die Leute, sich an der Wave zu beteiligen. Tatsächlich ist dies eine hervorragende Möglichkeit, viele Teilnehmer zu generieren.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit in Echtzeit </strong><br />
Es ist eine ganz neue Erfahrung, Kollegen, Freunden und Kontakten dabei zuzusehen, wie sie Inhalte eingeben und verändern. Keine andere Anwendung (von einigen Chat-Tools abgesehen) bietet derzeit eine solche Funktion über eine Web-Oberfläche an. Technologie-Freaks werden diesen Aspekt von Google Wave lieben. Das ist tatsächlich eine mächtige Innovation in Sachen Echtzeitkommunikation und -zusammenarbeit; hiermit tritt Google Wave in direkte Konkurrenz zu den bekannten Technologien E-Mail, Wikis und Chats und deckt all diese Anwendungsfälle ab. Ich gehe davon aus, dass Wave in diesem Punkt als Sieger vom Platz gehen wird.</p>
<h3>Wofür ist Google Wave gut?</h3>
<p>Meiner Meinung nach dürfte Google Wave in naher Zukunft intensiv für Brainstorming, für frühe Stadien der Konzepterstellung und für Diskussionen genutzt werden. Es wird sicherlich auch als „Multi-User-Note-Taking“-Plattform bei Meetings Anwendung finden. Bei der kooperativen Organisation von Events wird Google Wave höchstwahrscheinlich Wikis ersetzen, ein schwerer Schlag für alle Entwickler von Wiki-Software. Dies sind die naheliegenden Anwendungsfälle. Wenn viele Leute Google Wave nutzen und sich damit gut auskennen, werden sie es auch in ganz anderen Bereichen einsetzen. Die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation und die damit verbundene enorme Effizienz der Kommunikation in der Gruppe werden die Schwächen jedenfalls übertünchen; eines Tages wird die Welle rocken! Aber noch nicht heute.</p>
<h3>Google Wave ist übermäßig komplex (<a href="http://www.steverubel.com/google-wave-rss-the-sequel-in-other-words-doa" target="_blank">Steve Rubel</a>)</h3>
<p><a href="http://scobleizer.com/2009/10/01/google-wave-crashes-on-beach-of-overhype/" target="_blank">Robert Scoble</a> drückt es so aus: „Dieses System ist overhyped und wenn die Leute es nutzen, werden sie merken, dass in ihm das Schlechteste aus E-Mail und Instant Messaging kombiniert wird: Unproduktivität.“</p>
<p>Was damit gemeint ist, sieht man gut in diesem Video, das ich auch bei YouTube eingestellt habe:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZlZpH-CUkOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/ZlZpH-CUkOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Tatsächlich: Wenn man sich ansieht, wie die Waves in einer Geschwindigkeit, der kein Mensch folgen kann, aktualisiert werden, wird klar, warum vor allem wenig Technologie-affine Nutzer Google Wave als zu komplex empfinden werden. Ich höre es schon: „Das will ich alles gar nicht wissen.“</p>
<p>Auch wenn <em>das alles</em> wertvolle Beiträge des eigenen Teams sind, wird man sie filtern und sortieren müssen, um sie nutzbar zu machen. Ich bin sicher, dass das klappen kann, aber Google-Wave-User werden lernen müssen, wie es funktioniert. So sieht eine geöffnete Wave nämlich beispielsweise aus:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kalyxo/4110923602/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-7523" title="Eine geöffnete Wave nach dem Einloggen" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/4110923602_88902886b3.jpg" alt="Eine geöffnete Wave nach dem Einloggen" /></a></p>
<h3>Nachteile und Usability-Probleme</h3>
<p><strong>Keine Revisionen mit „Rollback“</strong><br />
Bislang gibt es kein professionelles Revisionssystem. Wenn Ihnen jemand Ihre Wave „verhunzt“ und Sie dies rückgängig machen möchten, werden Sie staunen: Sie müssen es manuell und in Handarbeit erledigen! Also: Vorsicht vor dem spontanen Löschen von Inhalten!</p>
<p><strong>Kein dauerhaftes Verbergen von Antworten</strong><br />
Zur Zeit gibt es noch keine Möglichkeit, Antworten dauerhaft zu verbergen. Das Resultat? Der Haupttext in der Wave wird durch Bilder, Kästen, Farben und Anmerkungen von sämtlichen Teilnehmern massiv gestört. Das kann wirklich für Verwirrung sorgen und sogar vom Lesen des eigentlichen Inhalts abhalten. Hierum sollte sich das Google-Wave-Team wirklich kümmern.  (Sehen Sie sich im Screenshot oben mal an, wie schön, das „+“ eingefügt ist. Das sollte Standard sein.)</p>
<p><strong>Geschlossene Previews mindern den Nutzen</strong><br />
Haute kann man Google Wave nur eingeschränkt nutzen, da nur sehr wenige Leute einen Zugang haben. Nicht einladen zu können, wen man will, reduziert den Nutzen der Anwendung dramatisch.</p>
<p><strong>Keine Update-Benachrichtigungen</strong><br />
Es gibt keine Information über Updates der Waves, und dies ist der größte Schwachpunkt der Software. Ich erhalte keine E-Mail, keinen Gtalk-Alarm, keine wie auch immer geartete Mitteilung über ein Drittsystem, wenn es neue Aktivitäten in einer Wave gibt. Da ich selbst RSS-Feeds intensiv nutze, fände ich es toll, Waves via RSS im Auge behalten zu können. Leider ist das bisher nicht angedacht.</p>
<p><strong>Zu langsam für wirklichen Chat</strong><br />
Für einen richtigen Chat ist Google Wave viel zu langsam. Die Performance im Hinblick auf die Übertragungsgeschwindigkeit schwankt zwischen gut und wirklich mies, ohne dass ein Muster zu erkennen wäre. Für viele Leute sieht es momentan danach aus, als würden Jabber-Clients oder Skype auch weiterhin die besseren Alternativen bleiben. Ich rechne aber damit, dass sich das Performance-Problem von Google Wave mit der Etablierung von lokalen Installationen in Unternehmen erübrigen wird, da dann der Großteil der Server-Kapazitäten natürlich von Mitarbeitern, Kunden und Partnern genutzt werden kann.</p>
<p><strong>Google Wave ist instabil</strong><br />
In Spitzenzeiten hat Google Wave offensichtlich Probleme, die Nutzerlast zu stemmen. Diesen Bildschirm sehe ich viel zu oft:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kalyxo/4110133037/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-7524" title="Google Wave ist viel zu oft überlastet" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/4110133037_b98dc7f66d.jpg" alt="Google Wave ist viel zu oft überlastet" /></a></p>
<p><strong>Kein Wiki-Export von Waves</strong><br />
Bis jetzt gibt es keine Wiki-Exportfunktion. Es wäre sehr hilfreich, Waves nativ (und nicht über embed) im Firmenwiki auf Basis von <a href="http://confluence.seibert-media.net">Confluence</a>, <a href="http://foswiki.seibert-media.net">Foswiki</a>, <a href="http://mediawiki.seibert-media.net">MediaWiki</a> etc. verfügbar machen zu können. Auch das sollten sowohl Google als auch die Wiki-Hersteller bzw. -Communities auf die Tagesordnung setzen.</p>
<p><strong>Obligatorische Google-Accounts</strong><br />
Warum benötige ich ein Google-Account, um an einer Wave teilzunehmen? Dies ist ein großes Problem, wenn man mit Kunden und wenig Technologie-versierten Benutzern zusammenarbeiten möchte.</p>
<p><strong>Wer ist wirklich online?</strong><br />
Google Wave versucht durch einen grünen Punkt neben dem Profil anzuzeigen, wer online ist, aber das funktioniert noch nicht zuverlässig. Tatsächlich habe ich Nutzer Beiträge schreiben sehen, die als offline angezeigt wurden.</p>
<p><strong>Gefahr für vertrauliche Informationen in Waves</strong><br />
Wenn Sie jemanden einmal zu einer Wave eingeladen haben, kann er bis in alle Ewigkeit auf diese zugreifen. Werden in der Diskussion irgendwann vertrauliche Informationen thematisiert, die nicht für jedermanns Augen gedacht sind, haben Sie Pech: Es gibt keine Möglichkeit, jemanden aus der Wave auszuschließen. Die einzige Lösungsmöglichkeit besteht darin, eine neue Wave aus der bestehenden heraus zu eröffnen. Wem das nicht gangbar erscheint, sollte in Waves lieber auf vertrauliche Inhalte verzichten.</p>
<p><strong>Kein Markup-Editor</strong><br />
Es gibt keine Quellcodeansicht in Google Wave. Gerade erfahrene Wiki-Nutzer wünschen sich einen solchen Modus, um die Aufbereitung und Struktur der Inhalte zu steuern.</p>
<p><strong>Keine lesbaren URLs</strong><br />
Jede Wave hat einen Perma-Link. Aber lesbar ist eine solche URL nicht: https://wave.google.com/wave/#minimized:nav,minimized:contact,minimized:search,restored:wave:googlewave.com!w%252Be-cg7PN0A.1?.</p>
<p>Das Google Wave-Team wird URLs entwickeln müssen, die möglichst kurz und vor allem selbsterklärend sind. Der oben dargestellte Link sollte besser so lauten: https://wave.google.com/wave/google-wave-learnings-advantages-usecases-and-usability-flaws/252Be-cg7PN0A/fullscreen/.</p>
<h3>To-dos, um Google Wave im Unternehmen zu nutzen</h3>
<p>Die folgende Liste ist zwangsläufig natürlich unfertig: Bisher kann ja niemand Google Wave lokal implementieren. Als zu erweiternde Rohfassung einer Checkliste dürften diese Anmerkungen aber allemal ihre Berechtigung haben.</p>
<p><strong>Technologie</strong></p>
<ul>
<li><strong>Server-Infrastruktur und ein guter Admin. </strong>Voraussetzungen sind natürlich eigene Server und ein guter Systemadministrator, um einen Google-Wave-Server aufzusetzen. Wer Google Wave gemeinsam mit zahlreichen Angestellten, Partnern und Kunden nutzen will, sollte auch in wirklich gute Hardware investieren &#8211; vor allem, damit die Echtzeitkomunikation auch eine solche ist. Da bis jetzt noch niemand die Preview-Version von Google Wave lokal installieren durfte, sind die Kenntnisse hinsichtlich der Installation und der Verbindung mit anderen Google-Wave-Servern sehr überschaubar. Es dürfte jedenfalls sinnvoll sein, einen Admin zu haben, der weiß, was er tut.</li>
<li><strong>HTML5-kompatible Browser.</strong> Google Wave ist eine HTML5-Applikation. In Unternehmen, die noch mit dem Internet Explorer 6 und abwärts arbeiten, wird das System nicht fehlerlos laufen. Alle Mitarbeiter (und die zu integrierenden Kunden!) brauchen aktuelle Browser.</li>
<li><strong>Schnelle Web-Verbindung.</strong> Eine ordentliche Web-Verbindung auf Server- und auf Client-Seite ist für eine funktionierende Echtzeitkommunikation unerlässlich.</li>
<li><strong>Firewall-Konfiguration.</strong> Die Admins im Unternehmen sollten wissen, wie die Firewall zu konfigurieren ist, damit der interne Google-Wave-Server auch mit der Welt kommunizieren kann.</li>
</ul>
<p><strong>Organisation</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zieldefinition.</strong> Eine zentrale Bedeutung wird der Zieldefinition zukommen: Jede Wave muss einen fest definierten Gegenstand haben, jeder muss Zweck und Inhalt der Wave verstehen. Ist das nicht der Fall, entstehen garantiert viele Nebengeräusche.</li>
<li><strong>Richtlinien erstellen.</strong> Damit Google Wave im Unternehmen sinnvoll genutzt werden kann, müssen Regeln eingehalten werden und muss jeder Teilnehmer wissen, wozu Google Wave dient. Man wird nicht umhinkommen, einen ausführlichen Leitfaden zu erstellen.</li>
<li><strong>Onboarding.</strong> Es muss sichergestellt werden, dass alle einzubindenden Nutzer über einen Google-Account verfügen. (Gerade das ist derzeit ziemlich problematisch und gerade deshalb ist Google Wave auch momentan noch nicht sehr nützlich.)</li>
<li><strong>Communication Patterns.</strong> Welche Applikation soll wofür verwendet werden? Im Unternehmen muss unterschieden werden, welche Anwendungsfälle ein System jeweils am besten abbildet. Alle müssen wissen, wann sie E-Mails schreiben sollen und wann die Nutzung von Wiki, Chat, Datenbank oder eben Google Wave am sinnvollsten und effizientesten ist.</li>
<li><strong>Zweck definieren.</strong> Geben Sie Google Wave einen Zweck. Jedes neu einzuführende System braucht eine Daseinsberechtigung. Es muss also deutlich werden, was ein System besser, effektiver, effizienter abbilden kann als andere Anwendungen. (Was das im Falle von Google Wave tatsächlich ist, wird sich mittelfristig organisch entwickeln.) Zudem müssen Mitarbeiter verstehen, wie sie mit Google Wave arbeiten: Niemand will, dass Mitarbeiter ein System ablehnen, ohne es richtig ausprobiert zu haben. Hier wird man sich insbesondere Mitarbeitern widmen müssen, die nun nicht unbedingt Computerfreaks sind.</li>
<li><strong>Nicht zu viele Waver in einer Wave.</strong> Wie erwähnt: Bei der Einladung zahlreicher Nutzer zu einer Wave ist Bedacht geboten. Später kann niemand mehr ausgeschlossen werden.</li>
</ul>
<p><strong>Kultur</strong></p>
<ul>
<li><strong>Keine Inhalte ohne Erlaubnis löschen. </strong>Hier möchte ich ein Beispiel aus eigener Erfahrung einbringen: Mein Bruder hat eine neue Wave eingerichtet, um Google Wave zu evaluieren. Mehrere Kollegen haben diese nun mit Texten, Kommentaren und Argumenten gefüllt, gemeinsam ist schon nach kurzer Zeit ein ziemlich eindrucksvolles Dokument entstanden. Mein naheliegender Gedanke: „Das sollte ein Blog-Artikel werden.“ Also habe ich mich daran gemacht, die Wave umzustrukturieren, habe Argumente und Inhalte in Fließtextform gebracht und die so verarbeiteten Kommentare anschließend gelöscht. Das Gewitter, das seitens der Teilnehmer über mich hereingebrochen ist, war ziemlich heftig! Meine Kollegen waren schlicht verärgert, weil ich mich einfach an ihrem Input vergriffen habe.</li>
<li><strong>Regeln und Copyright klarstellen.</strong> Nachdem ich unsere Wave neu strukturiert und den Ärger der Leute über das Löschen veralteter Kommentare über mich ergehen lassen hatte, haben mich die ersten Teilnehmer gefragt, ob sie die Inhalte der Wave für ihre Blogs nutzen könnten. Hier ist uns bewusst geworden, dass es noch einige ungeklärte Fragen gibt: Wem „gehört“ eine Wave? Wer darf was damit machen? Wer darf die Inhalte weiterverwenden? Darauf müssen Antworten gefunden werden, wenn Google Wave im Unternehmen eingesetzt wird.</li>
<li><strong>Sich der Komplexität bewusst sein.</strong> Wenn Google Wave einmal im Unternehmen ausgerollt wird, sollten die Mitarbeiter wissen, wie sie das System grundsätzlich bedienen und seine Vorteile kennen. Wenn insbesondere nicht klar ist, welchen Sinn und Zweck Google Wave hat, werden viele Mitarbeiter ganz schnell wieder abspringen. Viel Spaß dabei, diese Leute später wieder zur Nutzung von Google Wave zu animieren!</li>
<li><strong>Auf Live-Feedback-Stress vorbereitet sein.</strong> Ein spezielles Problem in einer Wave ist, dass man bereits Antworten erhält, während man seine Nachricht noch formuliert. Jedes andere Kommunikationsmittel lässt dem Nutzer Zeit, seine Mitteilung in Ruhe zu formulieren und zu verfassen. Mit Google Wave kann durchaus der gleiche Stress entstehen wie mitunter in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht. (Sehen Sie sich das Video oben doch noch einmal an, dann wissen Sie, was ich meine.)</li>
<li><strong>Zunächst nur Waver mit Technik-Know-how einladen.</strong> Anfangs sollten nur Technologie-interessierte, erfahrene User eingeladen werden: Derzeit kann niemand Dokumente in einer Wave wirklich kontrollieren, zudem gibt es noch keine wirkliche Revisionskontrolle. Und Waves verändern sich andauernd. Bei der Evaluation von Google Wave dürfte es zunächst sinnvoll sein, Leute einzuladen, die ein ausgeprägtes Technologieverständnis haben und wirklich gutes Feedback geben können. Und: Je mehr Waver, desto komplexer wird eine Wave.</li>
</ul>
<h3>Zusammenfassung und Ausblick</h3>
<p>Wer Google Wave in diesem Stadium kritisiert, sollte freilich bedenken, dass wir es mit einer Preview-Version und längst nicht mit einem amtlichen Release zu tun haben. Das Google-Wave-Team hat angekündigt, mit der Software die „E-Mail, wie sie 2010 sein sollte“ abzubilden. Und was ich bisher gesehen habe, lässt mich damit rechnen, dass dies den Google-Wave-Leuten auch gelingen wird. Allerdings ist 2010 inzwischen ziemlich nahe. Dennoch gehe ich davon aus, dass diese Software die Kritik von Robert Scoble überwinden wird.</p>
<p>Für professionelle Zusammenarbeit empfehle ich nach wie vor Wikis. Wer jedoch tatsächlich an Echtzeit-Kollaboration interessiert ist, wird mittelfristig wohl kaum um Google Wave herum kommen. Allerdings sind sehr gute Web-Kenntnisse und Technologie-Know-how im Unternehmen unverzichtbar.</p>
<p>Eine Großteil des Inhalts dieses Artikels entstammt einer Wave. Da niemand weiß, wem der Inhalt einer Wave gehört, möchte ich alle Teilnehmer aufzählen, die mit <a href="http://twitter.com/mseibert" target="_blank">mir</a> zusammen für diesen Beitrag verantwortlich sind: <a href="https://www.xing.com/profile/Joachim_Seibert3" target="_blank">jseibert</a>, <a href="http://twitter.com/eicker" target="_blank">eicker</a>, <a href="http://twitter.com/bfri" target="_blank">bfri</a>, <a href="http://twitter.com/LyzeLotte" target="_blank">Silke</a>, <a href="http://twitter.com/shoggothscorner" target="_blank">Sam</a>, <a href="http://twitter.com/bytestorm" target="_blank">Gerrit</a>, <a href="http://www.zylstra.org/blog/" target="_blank">Ton</a>, <a href="http://twitter.com/pherwarth" target="_blank">Paul</a>.</p>
<p><a href="http://google-wave.seibert-media.net"><img class="alignleft size-full wp-image-8100" title="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/googlewave_teaser_fin.jpg" alt="Zur Google-Wave-Landing-Page von //SEIBERT/MEDIA" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Hier wird gebaut!&#8221; – Design von Übergangsseiten im Web</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Delang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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		<category><![CDATA[Baustellenseite]]></category>
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		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich will man nicht zu viel Zeit in eine vorübergehende Seite stecken, während man an der eigentlichen Website arbeiten muss, aber zu einem professionellen Auftritt gehört sie einfach dazu. Heute wissen weitsichtige Unternehmen und Website-Betreiber, dass auch mit einer Baustellenseite Aufmerksamkeit generiert werden kann und sogar Marekting-Effekte zu erzielen sind – sofern sie professionell umgesetzt wird und zentrale Anforderungen erfüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Diese Seite wird zurzeit neu gestaltet und steht Ihnen in Kürze zur Verfügung.“ Nicht selten liest man im Web diesen oder ähnliche Sätze. Gründe dafür gibt es viele: In den meisten Fällen wurde eine Domain zwar registriert, kann aber noch nicht genutzt werden, weil die Programmierung noch nicht beendet ist, die Texte noch ausstehen, rechtliche Fragen noch nicht geklärt sind usw.</strong></p>
<p>Natürlich will man nicht zu viel Zeit in eine vorübergehende Seite investieren, während man noch mit der Erstellung der eigentlichen Website beschäftigt ist. Für einen professionellen Auftritt ist es jedoch sinnvoller, den frühen Besucher, der einem Link gefolgt ist oder die URL manuell aufgerufen hat, gebührend zu empfangen und ihn kurz über die demnächst verfügbaren Inhalte zu informieren. Und wo vor zehn Jahren ein simpler Under-Construction-Hinweis gang und gäbe war, wissen weitsichtige Unternehmen und Website-Betreiber heute, dass auch mit einer Baustellenseite Aufmerksamkeit generiert werden kann und sogar Marketing-Effekte zu erzielen sind – sofern sie professionell umgesetzt wird und zentrale Anforderungen erfüllt.</p>
<h3>Welche grundlegenden Arten gibt es?</h3>
<p><strong>Die Informative</strong>: Sie kündigt den Launch oder Relaunch der Seite an und informiert den Besucher über das, was ihn in Zukunft auf der Seite erwartet. Dabei kann es sich um eine bloße Andeutung handeln, um Neugier zu wecken, oder so weit gehen, dass bereits erste, besonders wichtige Inhalte der zukünftigen Website enthalten sind.</p>
<p><strong>Die Einladende</strong>: Sie geht einen Schritt weiter und animiert den User zur Interaktion. In der Regel handelt es sich dabei um die Aufforderung, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, um über Fortschritte auf dem Laufenden gehalten zu werden, den Go-live-Termin nicht zu verpassen, eine Einladung für eine Testversion zu erhalten oder ähnliches.</p>
<h3>Welche Anforderungen sollte eine Baustellenseite erfüllen?</h3>
<p>Eine gute Baustellenseite sollte drei zentrale Fragen beantworten: Wer, was, wozu? Es sei denn, man plant die ganz große Überraschung und will tatsächlich bewusst Rätsel aufgeben &#8230;</p>
<p><strong>WER</strong> ist der Absender der Seite? Zu den wichtigen Informationen gehören das Logo und die Kontaktdaten. Aber auch ein erstes Branding der Seite durch Corporate-Design-Elemente ist sehr sinnvoll (z. B. durch Verwendung des Schrift- und/oder Farbkonzepts und grafischer Elemente).<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>WAS</strong> macht das Unternehmen bzw. die Person hinter der entstehenden Website? Ein Slogan und ein kurzer Infotext sollten erklären, was eigentlich im Entstehen begriffen ist.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>WOZU</strong> dient die Website? Welchen Zweck hat sie? Und vor allem: Warum ist die Seite nützlich für mich? Baustellenseiten sind weniger eine Übergangslösung als vielmehr eine Ankündigung, deren Sinn darin besteht, Aufmerksamkeit zu gewinnen, im Optimalfall neugierig zu machen und Besucher zu einem weiteren Besuch der Seite zu animieren.</p>
<p>Deshalb sollte man zwar einige Informationen zur Verfügung stellen, aber noch nicht zu viel verraten – die Inhalte der gesamten späteren Website können und sollen natürlich nicht auf einer Baustellenseite abgebildet und angeteasert werden. Es ist gut und sinnvoll, Spannung aufzubauen, denn Neugier ist ein guter Motivator.</p>
<h3>Ein Mehrwert für User und Betreiber der Website</h3>
<p>Die Registrierungsoption ist eine zentrale Funktionalität einer Baustellenseite: Sie bietet dem Nutzer die Möglichkeit, über Fortschritte an der Website und den Launch auf dem Laufenden gehalten zu werden, er verpasst den Go-live-Termin nicht. Für den Betreiber wiederum ist die Registrierungsoption ein gutes Marketing-Tool, denn er generiert hochwertige Kontakte in einem sehr frühen Stadium seiner Web-Präsenz bzw. in einer Phase, während der sonst kaum Conversions zu erzielen sind. Darüber hinaus kann eine Baustellenseite noch mehr leisten, indem sie den User um seinen Input bittet. Häufig geschieht das in Form der Einladung zu einer Umfrage oder zu einem Alpha- oder Beta-Test. Einerseits kann der Nutzer an der Optimierung der Seite mitwirken (und ggf. sogar etwas gewinnen), andererseits erhält der Betreiber wertvolle, aufschlussreiche Informationen unmittelbar aus der Zielgruppe.</p>
<h3>Kurz gesagt</h3>
<p>Eine gute Baustellenseite weckt nicht nur Aufmerksamkeit, informiert und macht Lust auf die zukünftige Seite, sondern sie kann durch gezielte SEO-Maßnahmen der zukünftigen Website auch zu einem guten Start zu verhelfen. Es lohnt sich für Unternehmen also, auch bei einer „Übergangslösung“ Sorgfalt walten zu lassen.</p>
<h3>Beispiele</h3>
<ol>
<li><a href="http://www.uooo.tv" target="_blank">uoOo</a>: Deutet das Thema der Website – Video – bildhaft an.</li>
<li><a href="http://www.twentyfeet.com" target="_blank">TwentyFeet</a>: Animierte Baustellenseite in Form eines Layers über der  bereits bestehenden Startseite.</li>
<li><a href="http://www.foundationsix.com" target="_blank">Foundation Six</a>: Reduzierte Baustellenseite, die bereits Logo und Farbwelt erkennen lässt.</li>
<li><a href="http://remindness.com" target="_blank">Remindness</a>: Diese Seite bietet Besuchern die Möglichkeit, sich für E-Mail-Updates einzutragen</li>
<li><a href="http://www.elw.de" target="_blank">ELW</a>: Informative Baustellenseite, die über ein integriertes Kontaktformular verfügt.</li>
<li><a href="http://www.betterblogger.net" target="_blank">Better Blogger</a>: Gibt einen Eindruck von der Website, ohne zu viel zu verraten.</li>
</ol>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7460" title="Beispiele für Baustellenseiten" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/beispiele_baustellenseiten.jpg" alt="Beispiele für Baustellenseiten" /></p>
<p>Weiterführende Informationen und viele Beispiele:<br />
<a href="http://www.smashingmagazine.com/2009/11/10/designing-coming-soon-pages/" target="_blank">Designing &#8220;Coming Soon&#8221; Pages</a></p>
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		<itunes:summary>bdquo;Diese Seite wird zurzeit neu gestaltet und steht Ihnen in Kuuml;rze zur Verfuuml;gung.ldquo; Nicht selten liest man im Web diesen oder auml;hnliche Sauml;tze. Gruuml;nde dafuuml;r gibt es viele: In den meisten Fauml;llen wurde eine Domain zwar registriert, kann aber noch nicht genutzt werden, weil die Programmierung noch nicht beendet ist, die Texte noch ausstehen, rechtliche Fragen noch nicht geklauml;rt sind usw.

Natuuml;rlich will man nicht zu viel Zeit in eine voruuml;bergehende Seite investieren, wauml;hrend man noch mit der Erstellung der eigentlichen Website beschauml;ftigt ist. Fuuml;r einen professionellen Auftritt ist es jedoch sinnvoller, den fruuml;hen Besucher, der einem Link gefolgt ist oder die URL manuell aufgerufen hat, gebuuml;hrend zu empfangen und ihn kurz uuml;ber die demnauml;chst verfuuml;gbaren Inhalte zu informieren. Und wo vor zehn Jahren ein simpler Under-Construction-Hinweis gang und gauml;be war, wissen weitsichtige Unternehmen und Website-Betreiber heute, dass auch mit einer Baustellenseite Aufmerksamkeit generiert werden kann und sogar Marketing-Effekte zu erzielen sind ndash; sofern sie professionell umgesetzt wird und zentrale Anforderungen erfuuml;llt.
Welche grundlegenden Arten gibt es?
Die Informative: Sie kuuml;ndigt den Launch oder Relaunch der Seite an und informiert den Besucher uuml;ber das, was ihn in Zukunft auf der Seite erwartet. Dabei kann es sich um eine bloszlig;e Andeutung handeln, um Neugier zu wecken, oder so weit gehen, dass bereits erste, besonders wichtige Inhalte der zukuuml;nftigen Website enthalten sind.

Die Einladende: Sie geht einen Schritt weiter und animiert den User zur Interaktion. In der Regel handelt es sich dabei um die Aufforderung, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, um uuml;ber Fortschritte auf dem Laufenden gehalten zu werden, den Go-live-Termin nicht zu verpassen, eine Einladung fuuml;r eine Testversion zu erhalten oder auml;hnliches.
Welche Anforderungen sollte eine Baustellenseite erfuuml;llen?
Eine gute Baustellenseite sollte drei zentrale Fragen beantworten: Wer, was, wozu? Es sei denn, man plant die ganz groszlig;e Uuml;berraschung und will tatsauml;chlich bewusst Rauml;tsel aufgeben ...

WER ist der Absender der Seite? Zu den wichtigen Informationen gehouml;ren das Logo und die Kontaktdaten. Aber auch ein erstes Branding der Seite durch Corporate-Design-Elemente ist sehr sinnvoll (z. B. durch Verwendung des Schrift- und/oder Farbkonzepts und grafischer Elemente).


WAS macht das Unternehmen bzw. die Person hinter der entstehenden Website? Ein Slogan und ein kurzer Infotext sollten erklauml;ren, was eigentlich im Entstehen begriffen ist.
 

WOZU dient die Website? Welchen Zweck hat sie? Und vor allem: Warum ist die Seite nuuml;tzlich fuuml;r mich? Baustellenseiten sind weniger eine Uuml;bergangslouml;sung als vielmehr eine Ankuuml;ndigung, deren Sinn darin besteht, Aufmerksamkeit zu gewinnen, im Optimalfall neugierig zu machen und Besucher zu einem weiteren Besuch der Seite zu animieren.

Deshalb sollte man zwar einige Informationen zur Verfuuml;gung stellen, aber noch nicht zu viel verraten ndash; die Inhalte der gesamten spauml;teren Website kouml;nnen und sollen natuuml;rlich nicht auf einer Baustellenseite abgebildet und angeteasert werden. Es ist gut und sinnvoll, Spannung aufzubauen, denn Neugier ist ein guter Motivator.
Ein Mehrwert fuuml;r User und Betreiber der Website
Die Registrierungsoption ist eine zentrale Funktionalitauml;t einer Baustellenseite: Sie bietet dem Nutzer die Mouml;glichkeit, uuml;ber Fortschritte an der Website und den Launch auf dem Laufenden gehalten zu werden, er verpasst den Go-live-Termin nicht. Fuuml;r den Betreiber wiederum ist die Registrierungsoption ein gutes Marketing-Tool, denn er generiert hochwertige Kontakte in einem sehr fruuml;hen Stadium seiner Web-Prauml;senz bzw. in einer Phase, wauml;hrend der sonst kaum Conversions zu erzielen sind. Daruuml;ber hinaus kann eine Baustelle...</itunes:summary>
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	</item>
		<item>
		<title>User-Tests: Debriefings sind wichtig und haben sich durchgesetzt</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/11/user-tests-debriefings-sind-wichtig-und-haben-sich-durchgesetzt/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Debriefing]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[User-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Whiteboard]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Durchführung eines User-Tests besteht die Gefahr, die Kommunikation mit dem Kunden zu unterschätzen. Für diesen ist ein User-Test zumeist Neuland, eine gewisse Unsicherheit ist hier verständlich. Mit einem Debriefing nimmt man den Kunden quasi bei der Hand und baut ein vertrauensvolles Verhältnis auf, indem man ihm gleich nach der Durchführung der eigentlichen Tests ein wichtiges Zwischenfazit kommuniziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der User-Test ist die <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/30/der-user-test-die-koenigsdisziplin-der-usability-forschung/">Königsdisziplin der Usability-Forschung</a>: Beobachtet man echte Nutzer bei der Arbeit mit einer Anwendung, findet man die Usability-Probleme, die in der Praxis tatsächlich zu Fehlern führen und bringt so nahezu alle Schwachpunkte ans Licht.</p>
<p>Bei der Durchführung eines User-Tests besteht allerdings die Gefahr, die Kommunikation mit dem Kunden zu unterschätzen. Für diesen ist ein User-Test zumeist Neuland, eine gewisse Unsicherheit ist hier verständlich. Mit einem Debriefing nimmt man den Kunden quasi bei der Hand und baut ein vertrauensvolles Verhältnis auf, indem man ihm gleich nach der Durchführung der eigentlichen Tests ein wichtiges Zwischenfazit kommuniziert.</p>
<h3>Der User-Test erhält einen sinnvollen Rahmen</h3>
<p>Bei einem User-Test erledigen die Nutzer eine Reihe von Aufgaben und äußern dabei, was ihnen bei der Arbeit auffällt: Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen, was empfinden sie als verwirrend, wo sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten? Bei einem Debriefing handelt es sich um eine unmittelbare Nachbesprechung nach Beendigung dieser Test-Sessions mit den Probanden.</p>
<p>Es gehört zu den zentralen Aufgaben des Versuchsleiters, die Probanden zur Anwendung der Methode lauten Denkens zu animieren. Während der User seine Aufgaben erledigt und jeden Schritt kommentiert, macht sich der Moderator ständig Notizen. Häufig entsteht schon nach wenigen Tests ein konkretes Bild von den größten Schwierigkeiten, die bei der Nutzung der Anwendung auftreten, denn erfahrungsgemäß stolpern User immer wieder über die gleichen Probleme.</p>
<p>Im Debriefing werden diese ersten wichtigen Erkenntnisse, die man bspw. <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/09/user-tests-whiteboards-erleichtern-die-systematisierung-und-erhoehen-die-transparenz/">auf einem Whiteboard gesammelt</a> und vor der Nachbesprechung strukturiert hat, ausführlich mit dem Kunden erörtert. Somit bildet das Debriefing zusammen mit den Vorbesprechungen einen sinnvollen Rahmen, in den der User-Test eingebettet ist.</p>
<h3>Das Debriefing stopft eine Lücke im Projektablauf</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-7226" title="Debriefing nach einem User-Test" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/11/iStock_000000281560XSmall.jpg" alt="Debriefing nach einem User-Test" width="360" height="238" />In aller Regel vergeht einige Zeit zwischen dem User-Test und der Präsentation der Ergebnisse, denn die Tests müssen systematisch ausgewertet und aufbereitet werden, Highlight-Videos sind zu erstellen, konkrete Handlungsvorschläge auszuarbeiten usw.</p>
<p>Der Kern des Debriefings besteht darin, dass der Kunde einen ersten Überblick bekommt und in das Projekt involviert bleibt. Kunden brennen auf Feedback. Erhalten Sie dieses nicht unmittelbar, sondern packen die Usability-Experten ihre Sachen ein und verabschieden sich mit dem bloßen Verweis auf die Abschlusspräsentation in 14 Tagen, entsteht ein Loch im Projektablauf.</p>
<p>Es liegt im Wesen eines User-Tests, dass zwischen der Durchführung und der Präsentation der Ergebnisse also eine Lücke klafft: Während die Usability-Experten an der Auswertung arbeiten, ist der Kunde längst wieder ins Tagesgeschäft zurückgekehrt. Die durchführende Agentur muss den Kunden später erst wieder „wecken“ bzw. sensibilisieren, zurück ins Boot holen und ihm noch einmal deutlich machen, wie wichtig die Ergebnisse sind.</p>
<h3>Gesicherte Zwischenergebnisse sorgen für Transparenz und Vertrauen</h3>
<p>Ein User-Test ist zudem kein alltägliches, sondern für die meisten Kunden ein besonderes Ereignis. Viele Auftraggeber sind zum ersten Mal bei einem User-Test dabei und dementsprechend auch etwas unsicher: Die Abläufe sind unbekannt, die Konsequenzen im Hinblick auf nötig werdende Investitionen sind im Vorfeld kaum absehbar.</p>
<p>Setzt man sich direkt nach Beendigung der User-Tests mit dem Kunden zusammen, geht bereits jetzt die wichtigsten Erkenntnisse durch und weist auf einige der zentralen Probleme hin, gibt ihm dies viel Sicherheit: Der Kunde weiß bereits ungefähr, was ihn im Abschlussbericht erwartet, er erhält verlässliche erste Hinweise darauf, wie umfangreich die Maßnahmen zur Behebung der Probleme sein werden etc. Debriefings füllen die Lücke im Projektablauf aus und schaffen Vertrauen in die durchführende Agentur und in die Ergebnisse des User-Tests.</p>
<h3>Debriefings generieren wertvolles Kunden-Feedback</h3>
<p>Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Moderatoren ihrerseits auch frühzeitig Feedback vom Kunden erhalten. Sieht der Kunde dies und jenes ähnlich, kann er die Probleme nachvollziehen? Ist ihm klar, dass es sich um Schwachstellen in der Anwendung handelt (und nicht etwa um die vermeintliche Unfähigkeit der Nutzer)? Hat er vielleicht bereits eigene Lösungsansätze, die bei der Abschlusspräsentation berücksichtigt werden könnten?</p>
<p>Das Debriefing ist für die durchführende Agentur mit einem vergleichsweise geringen Aufwand verbunden – ausführliche und aussagefähige Notizen sind, sofern der User-Test professionell durchgeführt wird, vorhanden, erfahrene Usability-Fachleute benötigen für eine vorläufige, grobe Systematisierung relativ wenig Zeit. Somit ist das Debriefing ein ebenso wertvoller wie effizienter Projektbestandteil, der nicht zuletzt maßgeblich zur Kundenzufriedenheit beiträgt: Unserer Erfahrung nach nehmen Kunden dieses Angebot mit Begeisterung an.</p>
<p>Haben Sie Fragen zum Ablauf von User-Forschung? Möchten Sie Ihre Anwendung professionell analysieren lassen oder benötigen Sie Hilfe bei der Durchführung eines User-Tests? Bitte sprechen Sie uns an und füllen Sie das Kontaktformular auf unserer <a href="http://user-test.seibert-media.net">speziellen Seite zum Thema User-Tests</a> aus.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://usability.seibert-media.net/">Die Usability-Website von //SEIBERT/MEDIA/CONSULTING</a><br />
<a href="../2008/01/30/return-on-investment-von-usability/" class="broken_link" >Return on Investment von Usability</a><br />
<a href="../2009/10/23/der-moderator-als-multiple-persoenlichkeit-drei-rollen-bei-der-durchfuehrung-von-user-tests/" class="broken_link" >Der Moderator als multiple Persönlichkeit: Drei Rollen bei der Durchführung von User-Tests</a><br />
<a href="../2008/02/04/effektive-user-forschung-ist-ein-separates-projekt/" class="broken_link" >Effektive User-Forschung ist ein separates Projekt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>User-Tests: Whiteboards erleichtern die Systematisierung und erhöhen die Transparenz</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/09/user-tests-whiteboards-erleichtern-die-systematisierung-und-erhoehen-die-transparenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei jedem User-Test gibt es einen Raum, in dem das Projektteam seine Kommandozentrale einrichtet. Ein zentrales Element in der Kommandozentrale ist das Whiteboard, eine klassische Weißwandtafel mit einer handvoll Stiften für Notizen. Und dieses Medium kann zu einem ganz wichtigen Instrument werden, um die Testergebnisse schnell zu systematisieren und dem Kunden Transparenz zu verschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei jedem <a href="http://user-test.seibert-media.net">User-Test</a> gibt es einen Raum, in dem das Projektteam seine „Kommandozentrale“ einrichtet. Die Kommandozentrale ist ein wichtiger Ort bei einem User-Test und wird für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt: Per Remote-Viewing werden die Aufzeichnungen aus den Testräumen live auf einen Bildschirm gestreamt. Fragebögen, Instruktionen und andere Unterlagen werden hier verwaltet. Die Versuchsleiter können sich in Pausen hierhin zurückziehen. Mitarbeiter des Kunden haben die Möglichkeit, sich einen Eindruck vom Test zu verschaffen.</p>
<p>Ein zentrales Element in der Kommandozentrale ist das Whiteboard, eine klassische Weißwandtafel mit einer handvoll Stiften für Notizen. Wenn der Versuchsleiter nach jeder Test-Session auf dem Whiteboard die soeben gewonnenen Erkenntnisse kurz notiert, kann das Medium zu einem ganz wichtigen Instrument werden, um die Testergebnisse schnell zu systematisieren und dem Kunden Transparenz zu verschaffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7199" title="Foto: Marc.Pilgrim " src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/11/whiteboard.jpg" alt="Foto: Marc.Pilgrim " /></p>
<p><em>Abb.: Das mit Notizen zu befüllende Whiteboard ist ein wichtiger Faktor bei der Durchführung eines User-Tests</em></p>
<h3>Whiteboards erleichtern die Systematisierung</h3>
<p>Die Arbeit mit dem Whiteboard ist eine sehr gute Möglichkeit, um die in den User-Tests gefundenen Usability-Probleme zu systematisieren. In der Regel notiert der Versuchsleiter während des Tests alle Auffälligkeiten auf einem Zettel oder trägt sie direkt in eine Analyse-Software ein. Diese unmittelbare Dokumentation ist für die spätere Auswertung eine absolute Notwendigkeit.</p>
<p>Notizen auf einem Zettel haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie werden erst wieder bei der Auswertung hervorgeholt. Notiert der Versuchsleiter die gefundenen Probleme hingegen unmittelbar nach dem Test auf dem Whiteboard, kann er sich einen Überblick der Gesamtsituation verschaffen. Zusammenhänge und Strukturen werden deutlich, wiederkehrende Fehler stechen ins Auge.</p>
<p>Aus den isolierten Problemen der einzelnen Tests lassen sich so Problemkategorien abstrahieren und überlagernde Problembereiche identifizieren.</p>
<h3>„Sag mal, was hältst du von diesem Problem?“</h3>
<p>Ein weiterer positiver Effekt von Whiteboards: Die Erkenntnisse aus den Tests werden anderen Personen zugänglich gemacht, sie können plötzlich diskutiert werden. In gewisser Weise werden die Notizen aus dem privaten Bereich des Testraums in den öffentlichen Bereich des Gemeinschaftsraums gehoben. Sowohl andere Versuchsleiter als auch Mitarbeiter des Kunden geben Feedback zu den gefundenen Problemen und reflektieren die Erkenntnisse. Häufig führt das auch dazu, dass weitere Anekdoten aus dem Geschäftsalltag erzählt werden, die noch tiefere Einblicke ermöglichen (bspw. Erlebnisse aus dem First-Level-Support).</p>
<p>Whiteboards sind auch dann hilfreich, wenn mehrere Test-Sessions parallel zueinander stattfinden und die Versuchsleiter keine Gelegenheit haben, sich richtig auszutauschen. Via Whiteboard können sie dennoch miteinander kommunizieren und sich über die aktuellen Erkenntnisse auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Usability-Experte Jared Spool <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/23/der-moderator-als-multiple-persoenlichkeit-drei-rollen-bei-der-durchfuehrung-von-user-tests/">empfiehlt statt eines Whiteboards kleine Klebezettel</a>, die Beobachter mit Notizen füllen und diese Informationen nach den Tests zusammenführen sollen. Das Prinzip ist das gleiche: Wichtig ist die Visualisierung, die es ermöglicht, Notizen gemeinsam zu diskutieren und zu reflektieren, zu systematisieren und besser einzuordnen.</p>
<h3>Kunden lieben analoge Medien und Live-Feedback</h3>
<p>Es sind auch digitale Systeme zur Zusammenarbeit möglich, wie <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net/">Wikis</a> oder <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">Google Wave</a>. Doch so innovativ diese Möglichkeiten auch sind, wichtig ist und bleibt, dass der Kunde aktiv eingebunden werden kann. Dafür sind analoge Medien heute meist noch besser geeignet.</p>
<p>Für den Kunden sind User-Tests unbekanntes Terrain und eine Abwechslung vom Arbeitsalltag. Viele Kunden legen deshalb gesteigerten Wert darauf, in das Projekt involviert zu werden und beim User-Test live dabei zu sein. Für den Kunden ist die Kommandozentrale die zentrale Anlaufstelle, um sich über Fortschritte und Zwischenergebnisse zu informieren. Das Whiteboard ist ein Medium, über das direkt mit dem Kunden kommuniziert werden kann: Kommen Personen, die nicht unmittelbar an den Tests beteiligt sind, in den Raum, können sie sich anhand der Notizen schnell einen umfassenden Überblick verschaffen. Die Aufmerksamkeit für Ergebnisse des User-Tests wird nie wieder so hoch sein, wie während des Tests. Umso besser ist es, wenn man dem Kunden noch während des Tests (unverbindlich) erste Erkenntnisse liefern kann.</p>
<p>Bei der Durchführung eines User-Tests darf ein Whiteboard oder ein vergleichbares Medium nicht fehlen. Denn sowohl die Versuchsleiter als auch die Beteiligten auf Kundenseite profitieren davon, dass Informationen gemeinsam gesammelt werden und zentral zur Verfügung stehen. Im Grunde ist das Whiteboard eine Kollaborationsform wie ein <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki</a>, das den effizienten Ablauf des User-Tests unterstützt und zu größtmöglicher Transparenz beiträgt.</p>
<p>Haben Sie Fragen zum Ablauf von User-Tests? Möchten Sie Ihre Anwendung professionell analysieren lassen oder benötigen Sie Hilfe bei der Durchführung eines User-Tests? Bitte sprechen Sie uns an und füllen Sie das Kontaktformular auf unserer speziellen Seite zum Thema <a href="http://user-test.seibert-media.net">User-Tests</a> aus.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://usability.seibert-media.net">Die Usability-Website von //SEIBERT/MEDIA/CONSULTING</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/30/der-user-test-die-koenigsdisziplin-der-usability-forschung/">Der User-Test: Die Königsdisziplin der Usability-Forschung</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/02/die-politische-bedeutung-von-user-tests/">Die politische Bedeutung von User-Tests</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/30/return-on-investment-von-usability/">Return on Investment von Usability</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/23/der-moderator-als-multiple-persoenlichkeit-drei-rollen-bei-der-durchfuehrung-von-user-tests/">Der Moderator als multiple Persönlichkeit: Drei Rollen bei der Durchführung von User-Tests</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/02/04/effektive-user-forschung-ist-ein-separates-projekt/">Effektive User-Forschung ist ein separates Projekt</a></p>
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		<title>Name, Claim, Conversion: Welche Angaben Personas enthalten müssen</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/07/name-claim-conversion-welche-angaben-personas-enthalten-muessen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Factsheet]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Persona]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Personas müssen konsistent und glaubwürdig sein, um einer Zielgruppe ein individuelles Gesicht zu geben. Enthalten sie zu wenige oder die falschen Informationen, funktionieren sie nicht. Ebenso wenig sinnvoll sind zu viele Details, die vom Wesentlichen ablenken. Die Erstellung guter Personas ist in gewissem Sinne also eine Gratwanderung. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist darüber hinaus die tatsächliche Integration.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Personas müssen konsistent und glaubwürdig sein, um <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/09/12/personas-geben-zielgruppen-gesichter/">einer Zielgruppe ein individuelles Gesicht zu geben</a>. Enthalten sie zu wenige oder die falschen Informationen, funktionieren sie nicht. Ebenso wenig sinnvoll sind zu viele Details, die vom Wesentlichen ablenken. Die Erstellung guter Personas ist in gewissem Sinne also eine Gratwanderung. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist darüber hinaus die tatsächliche Integration.</p>
<h3>Keine Persona ohne Name, Foto, Claim und Conversion</h3>
<p>Im Projektalltag wird hauptsächlich mit sog. Persona-Skeletten gearbeitet, Kurzfassungen also. Damit eine Persona funktioniert, muss das Persona-Factsheet einige unverzichtbare Informationen enthalten:</p>
<ul>
<li>Gängiger, „sprechender“ Name, der die Eigenschaften der Persona auf den Punkt bringt</li>
<li>Foto der Persona</li>
<li>Claim, der beschreibt, was die Persona mit der Anwendung erreichen möchte, und der eine konkrete Aussage über die Nutzererwartungen enthält</li>
</ul>
<p>Ohne diese Daten wird keine Persona überzeugend und zielführend sein. Sehr sinnvoll sind darüber hinaus Fakten, die anwendungsabhängig sind und beschreiben, wie der beispielhafte User die Applikation nutzen wird und welche Ziele er verfolgt. Im Rahmen eines Website-Projekts müsste das Factsheet bspw. die folgenden Fragen beantworten:</p>
<ul>
<li>Welche Beziehung hat die Persona zum Unternehmen?</li>
<li>Welche konkrete Interaktion gibt es mit dem Unternehmen?</li>
<li>Warum kommt der Nutzer auf die Website?</li>
<li>Welche Aktion soll der User auf der Website durchführen?</li>
</ul>
<p>Der Kern des Persona-Skelettes ist die Conversion: Nur wer weiß, was der User machen will und sich bewusst ist, was er aus Unternehmenssicht machen soll,  kann Konversionselemente zielgruppengerecht und zielführend einsetzen.</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/nneckermann-vorn.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7472" title="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/nneckermann-vorn.jpg" alt="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" width="270" height="456" /></a> <a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/nneckermann-hinten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7473" title="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/nneckermann-hinten.jpg" alt="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" width="270" height="456" /></a></p>
<p><em>Abb.: Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett</em></p>
<h3>Umriss des sozialen Umfelds</h3>
<p>Häufig wird in Factsheets auch das soziale Umfeld der Persona zumindest skizziert. Dadurch wird der prototypische User greifbarer und verständlicher. Zunächst mögen die Informationen, dass die Persona zwei Kinder hat, eine bestimmte Automarke bevorzugt und regelmäßig joggt, wenig relevant erscheinen. Doch dank solcher Details bekommen die Projektbeteiligten ein Gespür für die späteren Nutzer, für ihre Anforderungen und auch für die zu erwartenden Probleme.</p>
<p>Es entsteht ein konkretes Bild des Menschen hinter der Persona, das wichtig ist, um einschätzen zu können, ob man die richtigen Funktionen anbietet, ob Elemente zielgruppengerecht positioniert sind und ihnen die gewünschte Aufmerksamkeit zuteil wird.</p>
<h3>Zu viele Informationen sind nicht sinnvoll</h3>
<p>Allerdings sollten Personas nicht zum Selbstzweck werden. (Auch wenn es mitunter verlockend ist, die exemplarischen User weiter und weiter auszubauen und ihnen mehr und mehr Leben einzuhauchen.) Die Entwicklung guter Personas ist aus zwei Gründen ein schmaler Grat.</p>
<p>1) Erstens irritieren zu viele Informationen den Kunden – so begeistert sie vom Personas-Konzept auch sein mögen. Personas mit seitenlangen Biographien empfinden Kunden oft als „abgehoben“ und fragen sich, ob die richtigen Prioritäten gesetzt wurden. Der Kunde muss die Personas seinem Chef in einer Minute im Aufzug erklären können. Hier ist weniger oft mehr.</p>
<p>2) Zweitens sind zu ausführliche Personas unter betriebswirtschaftlichen Aspekten problematisch. Gewiss kann man Stunde um Stunde in die Weiterentwicklung der prototypischen User investieren, doch ab einer bestimmten Informationsdichte ist ein weiteres Vordringen in die Tiefe einfach nicht mehr notwendig und sinnvoll.</p>
<p>Wir müssen nicht wissen, wer die Eltern und Großeltern der Persona sind und womit sich diese beschäftigen – dies ist für die Arbeit des Users mit der Anwendung und für das Verständnis des Nutzers unerheblich (es sei denn, wir entwickeln vielleicht gerade eine Genealogie-Software; dann könnten solche Informationen möglicherweise doch interessant sein). In der Praxis reicht das oben abgebildete Factsheet in aller Regel aus.</p>
<h3>Der Rollout ist wichtig</h3>
<p>Die mächtigsten Personas verlieren an Wirkung, wenn sie in einem Wiki-Dokument oder sogar in E-Mail-Postfächern Staub fangen. Sicherlich sollten Personas im Wiki diskutiert und weiterentwickelt werden, doch ihr Potenzial entfaltet diese Arbeitsmethode erst durch einen Rollout.</p>
<p>Im Projektverlauf stoßen immer neue Akteure zum Team: Nach der Design-Abteilung treten die Programmierer auf den Plan, womöglich greift die Marketing-Abteilung des Kunden ein, vielleicht wird ein weiterer Dienstleister für spezielle Aufgaben hinzugezogen, am Ende muss der Vorstand das Ergebnis abnicken. Damit alle Beteiligten und damit das Projekt von den Personas profitieren, müssen sie in alle Team-Bereiche „ausgerollt“ werden.</p>
<p>Konkret bedeutet das, Personas tatsächlich auch zu produzieren und sie dadurch in den Projektablauf zu integrieren. Sehr empfehlenswert ist die Produktion von <a href="http://farm4.static.flickr.com/3186/2412382467_8f0d9d55c9_o.png" target="_blank">Aufstellern</a> oder Quartettkarten wie der oben abgebildeten. (Neben der visuellen Allgegenwart ist gerade auch die Haptik nicht zu unterschätzen: Etwas, das man anfassen kann, bleibt im Kopf.)</p>
<p>Eine gute Idee sind auch Poster, auf dem alle Personas mit den wichtigsten Informationen (Foto, Name, Claim) vereint sind. <a href="http://blog.seibert-media.net/die-essays-von-jared-m-spool-bei-seibertmedia/">Usability-Experte Jared Spool</a> berichtet von einem Team, das einen <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/13/drei-entscheidende-vorteile-von-personas/" target="_self">Bildschirmschoner mit den Personas entwickelt</a> und diesen auf den Rechnern aller Beteiligten installiert hat. Es gibt viele Möglichkeiten, Personas sinnvoll ins Tagesgeschäft zu integrieren. Auf welche Weise auch immer – passieren sollte es auf jeden Fall.</p>
<p>Enthalten Personas die richtigen und konsistente Informationen und werden sie in den Projektalltag eingebunden, können sie zu einem eminent wichtigen Werkzeug werden, das dabei hilft, klare, nutzerfreundliche und erfolgreiche Anwendungen zu entwickeln.</p>
<p>Möchten Sie weitere Informationen über Personas? Denken Sie über den Einsatz von Personas in einem Projekt nach? Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung der <em>richtigen</em> Personas für Ihr Projekt? <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/09/12/personas-geben-zielgruppen-gesichter/">Personas geben Zielgruppen Gesichter</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/12/04/mehr-als-nice-to-have-in-welchen-projekten-personas-unverzichtbar-sind/">Mehr als nice-to-have: In welchen Projekten Personas unverzichtbar sind</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/13/drei-entscheidende-vorteile-von-personas/">Drei entscheidende Vorteile von Personas</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr als nice-to-have: In welchen Projekten Personas unverzichtbar sind</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/12/04/mehr-als-nice-to-have-in-welchen-projekten-personas-unverzichtbar-sind/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Persona]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=7042</guid>
		<description><![CDATA[Keine Website und kein Intranet können erfolgreich sein, wenn die Anforderungen der Zielgruppen nicht erfüllt werden. Personas, hypothetische Nutzer, die stellvertretend für Mitglieder einer realen Gruppe von Usern stehen, sind mächtige Hilfsmittel im Rahmen einer zielgruppengerechten Entwicklung. In langfristigen und/oder komplexen Projekten sind sie unverzichtbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Website und kein Intranet können erfolgreich sein, wenn die Anforderungen der Zielgruppen nicht erfüllt werden. Personas, hypothetische Nutzer, die stellvertretend für Mitglieder einer realen Gruppe von Usern stehen, sind mächtige Hilfsmittel im Rahmen einer zielgruppengerechten Entwicklung. Sie repräsentieren die User, <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/09/12/personas-geben-zielgruppen-gesichter/">die eine zu realisierende Anwendung später tatsächlich nutzen werden</a>. Und sie geben den anonymen Zielgruppen durch prototypische, fiktive Persönlichkeiten mit naheliegenden, individuellen Eigenschaften ein Gesicht:</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/uurlaubsreif-vorn.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7467" title="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/uurlaubsreif-vorn.jpg" alt="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" width="270" height="453" /></a> <a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/uurlaubsreif-hinten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7468" title="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/12/uurlaubsreif-hinten.jpg" alt="Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes Persona-Skelett" width="270" height="452" /></a></p>
<p><em>Abb.: Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes sog. Persona-Skelett, also eine Persona mit den allerwichtigsten Informationen</em></p>
<p>Personas sind Modell-User, die entwickelt werden, um die Motivation, die Ziele und das Verhalten der späteren Nutzer einer Anwendung zu verstehen. Sie bilden Verhaltensmuster ab und helfen den Projektbeteiligten dabei, den Nutzer und die Integration der Anwendung in seinen Alltag zu verstehen.</p>
<p>Grundsätzlich empfehlen wir, bei jedem Web- oder Intranet-Projekt Personas zu erstellen und sich so bewusst zu machen, für wen eine Anwendung realisiert wird. Es gibt allerdings Fälle, in denen Personas absolut unverzichtbare Werkzeuge sind, um ein Projektergebnis zu erreichen, das den Bedürfnissen der Zielgruppen entspricht.</p>
<h3>Projekte mit vielen Beteiligten</h3>
<p>Häufig haben Projekte nicht nur bereichsübergreifenden, sondern sogar unternehmensübergreifenden Charakter. Konstellationen wie diese sind heute keine Seltenheit: Eine Design-Agentur erstellt Layouts, das Entwickler-Team eines zweiten Dienstleisters realisiert die Programmierung, die Marketing-Abteilung des Kunden übernimmt die Vermarktung, etc.</p>
<p>Wenn unterschiedliche Akteure an einem Projekt beteiligt sind, werden naturgemäß unterschiedliche Prioritäten gesetzt. Die Parteien haben abweichende Vorstellungen davon, wie das Projektergebnis aussehen soll: Designer betrachten ein Feature aus einer anderen Perspektive als Programmierer, Entwickler haben einen anderen Blickwinkel auf eine Funktion als Usability-Experten, der Kunde legt strategische Aspekte wert, die anderen Beteiligten weniger präsent sind. Auch die häufig beschworene Betriebsblindheit gefährdet eine zielgruppengerechte Entwicklung.</p>
<p>In Projekten mit vielen Projektbeteiligten sind Personas besonders wichtig: Sie fungieren als verbindendes Element und ermöglichen einen homogenen Blick auf das Projekt und den Entwicklungsprozess. Alle Akteure betrachten die Applikation durch die Augen des späteren Nutzers. Sie fragen nicht „Wie würden <em>wir</em> die Anwendung nutzen?“, sondern „Wie nutzt Ursula Urlaubsreif unsere Applikation?“. Dank der richtigen Personas wird auch in Teams mit zahlreichen Beteiligten immer die Sichtweise des Nutzers als Maßstab angelegt (und nicht die eigene).</p>
<h3>Langfristige Projekte</h3>
<p>Ebenso große Bedeutung kommt Personas in großen Projekten mit einer langen oder kontinuierlichen Entwicklungsdauer zu, bspw. bei der <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/referenz.cgi?action=project&amp;id=124&amp;customer_id=47">Pflege und Erweiterung großer Web-Portale</a>. In der Regel wird in jedem professionell durchgeführten Projekt klar definiert, was mit einer Anwendung erreicht werden soll, was die kritischen Conversions sind, welche Funktionen den Nutzern zur Verfügung stehen sollen, etc. Über einen absehbaren Zeitraum hinweg schaffen es Entwicklungsteams erfahrungsgemäß auch, sich bewusst zu machen, für wen das Projekt realisiert wird.</p>
<p>Wenn es sich jedoch nicht um ein klassisches Projekt handelt, das innerhalb weniger Wochen oder Monate abgeschlossen wird, sondern um einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess, können Personas sehr hilfreich sein, um sich auf das grundsätzliche Ziel zu konzentrieren: Die Erwartungen der Nutzer.</p>
<p>Bei jeder neuen Entwicklung, jeder neuen Funktion und jeder Änderung muss die Frage gestellt werden, ob sie in die Grundkonzeption passt, also den Bedürfnissen der Zielgruppen entspricht. Personas geben die Antwort und helfen dabei, selbst über Jahre hinweg die Basis des Projekts nicht aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Insbesondere will es sich kein Unternehmen leisten, aufwändig realisierte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die die Nutzer überhaupt nicht interessieren oder die sie nicht bedienen können. Andererseits verschenken Unternehmen Potenziale, wenn sie aufgrund fehlender Kenntnisse über die Zielgruppen auf Features verzichten, die Usern einen Mehrwert bieten und die eine Applikation erfolgreicher machen würden.</p>
<h3>In komplexen und/oder langfristigen Projekten sind Personas unverzichtbar</h3>
<p>Je komplexer oder langfristiger ein Projekt ist und je mehr Akteure beteiligt sind, desto wichtiger ist der Einsatz von Personas. Mit ihrer Hilfe kann in jeder Projektphase definiert werden, was sinnvoll ist und was nicht, welche Funktionen User erwarten und wünschen (und welche sie ablehnen) und welche spezifischen Anforderungen sie an Bedienbarkeit, Navigation, Positionierung von Elementen usw. stellen. Somit bilden die richtigen Personas einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zu hervorragenden Nutzererlebnissen und zufriedenen Usern – und folglich zu erfolgreichen, gewinnbringenden Anwendungen.</p>
<p>Möchten Sie weitere Informationen über Personas? Denken Sie über den Einsatz von Personas in einem Projekt nach? Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung der <em>richtigen</em> Personas für Ihr Projekt? <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/09/12/personas-geben-zielgruppen-gesichter/">Personas geben Zielgruppen Gesichter</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/13/drei-entscheidende-vorteile-von-personas/">Drei entscheidende Vorteile von Personas</a></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Keine Website und kein Intranet kouml;nnen erfolgreich sein, wenn die Anforderungen der Zielgruppen nicht erfuuml;llt werden. Personas, hypothetische Nutzer, die stellvertretend fuuml;r Mitglieder einer realen ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Keine Website und kein Intranet kouml;nnen erfolgreich sein, wenn die Anforderungen der Zielgruppen nicht erfuuml;llt werden. Personas, hypothetische Nutzer, die stellvertretend fuuml;r Mitglieder einer realen Gruppe von Usern stehen, sind mauml;chtige Hilfsmittel im Rahmen einer zielgruppengerechten Entwicklung. Sie reprauml;sentieren die User, die eine zu realisierende Anwendung spauml;ter tatsauml;chlich nutzen werden. Und sie geben den anonymen Zielgruppen durch prototypische, fiktive Persouml;nlichkeiten mit naheliegenden, individuellen Eigenschaften ein Gesicht:

 

Abb.: Ein von //SEIBERT/MEDIA entwickeltes sog. Persona-Skelett, also eine Persona mit den allerwichtigsten Informationen

Personas sind Modell-User, die entwickelt werden, um die Motivation, die Ziele und das Verhalten der spauml;teren Nutzer einer Anwendung zu verstehen. Sie bilden Verhaltensmuster ab und helfen den Projektbeteiligten dabei, den Nutzer und die Integration der Anwendung in seinen Alltag zu verstehen.

Grundsauml;tzlich empfehlen wir, bei jedem Web- oder Intranet-Projekt Personas zu erstellen und sich so bewusst zu machen, fuuml;r wen eine Anwendung realisiert wird. Es gibt allerdings Fauml;lle, in denen Personas absolut unverzichtbare Werkzeuge sind, um ein Projektergebnis zu erreichen, das den Beduuml;rfnissen der Zielgruppen entspricht.
Projekte mit vielen Beteiligten
Hauml;ufig haben Projekte nicht nur bereichsuuml;bergreifenden, sondern sogar unternehmensuuml;bergreifenden Charakter. Konstellationen wie diese sind heute keine Seltenheit: Eine Design-Agentur erstellt Layouts, das Entwickler-Team eines zweiten Dienstleisters realisiert die Programmierung, die Marketing-Abteilung des Kunden uuml;bernimmt die Vermarktung, etc.

Wenn unterschiedliche Akteure an einem Projekt beteiligt sind, werden naturgemauml;szlig; unterschiedliche Prioritauml;ten gesetzt. Die Parteien haben abweichende Vorstellungen davon, wie das Projektergebnis aussehen soll: Designer betrachten ein Feature aus einer anderen Perspektive als Programmierer, Entwickler haben einen anderen Blickwinkel auf eine Funktion als Usability-Experten, der Kunde legt strategische Aspekte wert, die anderen Beteiligten weniger prauml;sent sind. Auch die hauml;ufig beschworene Betriebsblindheit gefauml;hrdet eine zielgruppengerechte Entwicklung.

In Projekten mit vielen Projektbeteiligten sind Personas besonders wichtig: Sie fungieren als verbindendes Element und ermouml;glichen einen homogenen Blick auf das Projekt und den Entwicklungsprozess. Alle Akteure betrachten die Applikation durch die Augen des spauml;teren Nutzers. Sie fragen nicht bdquo;Wie wuuml;rden wir die Anwendung nutzen?ldquo;, sondern bdquo;Wie nutzt Ursula Urlaubsreif unsere Applikation?ldquo;. Dank der richtigen Personas wird auch in Teams mit zahlreichen Beteiligten immer die Sichtweise des Nutzers als Maszlig;stab angelegt (und nicht die eigene).
Langfristige Projekte
Ebenso groszlig;e Bedeutung kommt Personas in groszlig;en Projekten mit einer langen oder kontinuierlichen Entwicklungsdauer zu, bspw. bei der Pflege und Erweiterung groszlig;er Web-Portale. In der Regel wird in jedem professionell durchgefuuml;hrten Projekt klar definiert, was mit einer Anwendung erreicht werden soll, was die kritischen Conversions sind, welche Funktionen den Nutzern zur Verfuuml;gung stehen sollen, etc. Uuml;ber einen absehbaren Zeitraum hinweg schaffen es Entwicklungsteams erfahrungsgemauml;szlig; auch, sich bewusst zu machen, fuuml;r wen das Projekt realisiert wird.

Wenn es sich jedoch nicht um ein klassisches Projekt handelt, das innerhalb weniger Wochen oder Monate abgeschlossen wird, sondern um einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess, kouml;nnen Personas sehr hilfreich sein, um sich auf das grundsauml;tzliche Ziel zu konzentrieren: Die Erwartungen der Nutzer.

Bei jeder neuen Entwicklung, jeder neuen Funktion und jeder Auml;nderung muss die Frage gestellt werden, ob sie in die Grundkonzeption passt, al...</itunes:summary>
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		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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		<title>Hype Cycle 2009: Wo stehen Cloud Computing, Social Media und Unternehmens-Blogs?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Analysten von Gartner haben auch in diesem Jahr ihren Hype Cycle aktualisiert. Demnach ist Cloud Computing das Konzept der Stunde, sind die Hypes um Twitter und um integrierte Enterprise-2.0-Pakete über den Zenit hinaus, hat sich rund um das Web 2.0 Ernüchterung breitgemacht und sind Unternehmens-Blogs sowie Wikis auf einem guten Weg, sich endgültig auf breiter Ebene zu etablieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Analysten von Gartner, dem renommierten IT-Marktforschungsunternehmen, haben auch in diesem Jahr ihren <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1124212" target="_blank">Hype Cycle</a> aktualisiert. Demnach ist Cloud Computing das Konzept der Stunde, sind die Hypes um Twitter und um integrierte Enterprise-2.0-Pakete über den Zenit hinaus, hat sich rund um das Web 2.0 Ernüchterung breitgemacht und sind Unternehmens-Blogs sowie Wikis auf einem guten Weg, sich endgültig auf breiter Ebene zu etablieren.</p>
<p><img title="Hype Cycle of Emerging Technologies, 2009" src="/wp-content/uploads/2009/11/Hype-Cycle.png" alt="Hype Cycle of Emerging Technologies, 2009" width="552" height="451" /></p>
<p><em>Abb.: Hype Cycle of Emerging Technologies, 2009 (Quelle: <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1124212" target="_blank">Presseerklärung Gartner</a>)</em></p>
<h3>Phasen des Hype Cycle</h3>
<p>Der Hype Cycle ist in Tech-Kreisen zu einem weitgehend anerkannten (wenn auch nicht ganz unumstrittenen) Tool geworden. Dieses von Jackie Fenn entwickelte Prognosewerkzeug beschreibt die Reife von Technologien mithilfe von Phasen unterschiedlich großer öffentlicher Aufmerksamkeit, die Innovationen entgegengebracht wird, und unterschiedlicher Erwartungen, die an Technologien gestellt werden. Demnach durchlaufen Technologien und Trends fünf Phasen.</p>
<p><strong>Impulsphase: </strong>Eine neue, innovative Technologie wird vorgestellt und findet in Fachkreisen große Aufmerksamkeit. Nachahmer treten auf den Plan, schnell sieht sich die „revolutionäre“ Technologie übertriebenen Erwartungen gegenüber.</p>
<p><strong>Gipfel der überhöhten Erwartungen:</strong> Die Technologie befindet sich auf dem Höhepunkt des Hypes. Die Erwartungen an die Innovation sind ebenso extrem hoch wie die Aufmerksamkeit, die der Technologie gewidmet wird.</p>
<p><strong>Tal der Ernüchterung: </strong>Es wird deutlich, dass die Technologie nicht sämtliche Erwartungen und Anforderungen erfüllen kann und einige Vorschusslorbeeren zu Unrecht erhalten hat. In der öffentlichen Wahrnehmung spielt die Technologie eine immer geringere Rolle. Hier entscheidet sich, ob eine Technologie innovativ genug ist, um sich durchzusetzen, und überhaupt einen Nutzwert hat.</p>
<p><strong>Pfad der Erkenntnis: </strong>Nach der Ernüchterung setzt sich eine realistische Sicht auf die Technologie durch. Ein Verständnis für die Vorteile, für die praktische Anwendung und auch für die Nachteile entsteht. Der reale Nutzwert der Technologie wird erkannt, sie wird vom Ballast überzogener Erwartungen befreit. Darin besteht die Voraussetzung, dass sich die Technologie auf breiter Ebene durchsetzt und produktiv genutzt werden kann.</p>
<p><strong>Plateau der Produktivität</strong>: Die Technologie hat ein Niveau der Akzeptanz auf breiter Ebene erreicht, ihre Vorteile sind bekannt und werden weithin akzeptiert. Sie ist ausgereift und wird ständig weiterentwickelt. Nun entscheidet sich, ob die Technologie den Massenmarkt erobert oder sich vielmehr in einem Nischenmarkt etabliert.</p>
<h3>Technologien innerhalb des Hype Cycle</h3>
<p>An dieser Stelle wollen wir einige Technologien und Trends näher betrachten, für die sich derzeit besonders viele Unternehmen interessieren und mit denen wir uns in Blog-Artikeln immer wieder beschäftigen. Trendsetter der Stunde ist ein IT-Konzept.</p>
<p><strong>Cloud Computing:</strong> Auf dem Höhepunkt des Hypes befindet sich das <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/18/cloud-computing-chancen-und-herausforderungen/">Cloud-Computing</a>, einer der tatsächlich prägenden IT-Trends des Jahres 2009. Gartner dazu:</p>
<blockquote><p>„The levels of hype around cloud computing in the IT industry are deafening, with every vendor expounding its cloud strategy and variations, such as private cloud computing and hybrid approaches, compounding the hype.“ (Dieses und die weiteren Zitate sind der <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1124212" target="_blank">Presseerklärung</a> zur Veröffentlichung des Hype Cycle 2009 entnommen.)</p></blockquote>
<p><strong>Social Software Suites:</strong> Social Software Suites – Enterprise-2.0-Arbeitsplätze bzw. integrierte „Pakete“ also, die Firmenwikis, Blogs und Micro-Blogs im Intranet sowie andere kollaborative Technologien umfassen – befinden sich den Gartner-Experten zufolge auf dem Weg ins Tal der Ernüchterung:</p>
<blockquote><p>„Awareness of social technology is high because of the popularity of related consumer social software and Web 2.0 services. Within businesses, there is strong and rapidly growing evidence of experimentation and early production deployments. The movement from point tools to integrated suites has brought broader adoption but also high expectations. Disillusionment is beginning based on the realization that, even with a suite, much work must be done to build an effective social software deployment.“</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten und um es an dieser Stelle einmal mehr zu betonen: Social Software läuft nicht von allein. Gartner geht also offenbar davon aus, dass viele Unternehmen relativ blauäugig auf den Social-Media-Zug aufspringen oder schlicht noch mit diesen Technologien experimentieren, ohne sich Gedanken über die tatsächliche Etablierung im Unternehmen zu machen – mit der Folge, dass die Erwartungen enttäuscht werden.</p>
<p>In zwei bis fünf Jahren, so Gartner, werden sich Social Software Suites indes endgültig in Unternehmen durchgesetzt haben. Ob es zwischenzeitlich wirklich zu einem Fall ins Tal der Ernüchterung kommen wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p><strong>Twitter:</strong> Gartner zufolge hat auch Micro-Blogging und damit insbesondere Twitter – 2008 noch auf dem Gipfel der überhöhten Erwartungen – den Zenit nun überschritten. Folglich sei mit einer Ernüchterung zu rechnen, Anzeichen hierfür wären laut Gartner bereits erkennbar:</p>
<blockquote><p>„Microblogging, in general, and Twitter, in particular, have exploded in popularity during 2009 to the extent that the inevitable disillusionment around &#8220;channel pollution&#8221; is beginning.“</p></blockquote>
<p>Mit dem zunehmenden Spam-Aufkommen will Gartner auch die Hauptursache für die Desillusionierung ausgemacht haben. Hier ist jedoch Skepsis angebracht: Immerhin steigen die Nutzerzahlen nach wie vor stark an, die mediale Aufmerksamkeit ist ungebrochen, immer mehr Unternehmen erkennen Twitter als zusätzlichen Kommunikationskanal – eigentlich Indizien dafür, dass der Twitter-Hype seinem Höhepunkt vielmehr noch entgegenstrebt.</p>
<p><strong>Web 2.0:</strong> Das Web-2.0-Konzept durchquert dem Hype Cycle zufolge gerade das Tal der Ernüchterung. Insbesondere die Erkenntnisse, dass das Mitmach-Netz <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/17/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/">größtenteils der 90-9-1-Regel unterliegt</a>, dass Web-2.0-Plattformen zwar von vielen Usern genutzt werden, sich aber nur ein geringer Prozentsatz aktiv beteiligt, und dass das Partizipieren wohl eine Domäne einer kleinen Gruppe von Nutzern bleiben wird, dürften den Hype in den letzten Jahren merklich haben abklingen lassen. Dennoch soll sich in den nächsten zwei Jahren eine realistische Sichtweise auf Stärken, Schwächen und Anwendbarkeit des Web-2.0-Konzepts durchsetzen.</p>
<p><strong>Wikis:</strong> Auf dem Pfad der Erleuchtung befinden sich laut Hype Cycle Wikis. Damit hätten sie erst vor nicht allzu langer Zeit das Tal der Ernüchterung verlassen – allerdings war von dieser vermeintlichen „Krise“ wenig zu spüren. Die Gartner-Analysten schätzen, dass es noch zwei bis fünf Jahren dauern wird, bis sich Enterprise-Wikis auf breiter Ebene durchgesetzt haben und sie das Plateau der Produktivität erreichen werden.</p>
<p>Hier stellt sich die Frage, ob das <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki-Konzept</a> nicht schon etablierter ist, als es der Hype Cycle aussagt: Tatsächlich geht beispielsweise die Society for Information Management’s Advanced Practices Council (APC) davon aus, dass bereits heute 50% aller Unternehmen Wikis einsetzen.</p>
<p><strong>Corporate Blogs:</strong> Unternehmens-Blogs folgen ebenfalls dem Pfad der Erleuchtung. Der Corporate Blog etabliert sich demnach also zusehends als ernstzunehmender Kommunikationskanal mit einem tatsächlichen Nutzwert. Den Gartner-Analysten zufolge wird die Technologie allmählich wirklich verstanden und ihre Potenziale werden immer realistischer eingeschätzt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll der Unternehmens-Blog das Plateau der Produktivität erreicht haben.</p>
<p>Soweit einige Aussagen des Hype Cycle 2009, der (wie dargestellt) in Teilen sicherlich diskussionswürdig ist. Vor allem bezieht sich die Gartner-Studie auf US-amerikanische Verhältnisse, die gewiss nicht ohne weiteres auf die hiesige Situation übertragbar sind. Wie sehen Sie das? Spiegelt der Hype Cycle die Realität wider? Oder beurteilen Sie die Entwicklung mancher Technologien und Konzepte ganz anders? Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion unter diesem Artikel für Ihre Anmerkungen. <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://www.fructus-gmbh.de/blog/2009/08/der-hype-und-der-cycle" target="_blank">Der Hype-Cycle: Bedeutung und Kritik</a><br />
<a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwikis: Ihr Wiki-Projekt in guten Händen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/">Social Software: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/01/social-software-der-wikipedia-irrtum/">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">Micro-Blogging im Unternehmen: Potenziale und Anwendung</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/"></a><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/18/cloud-computing-chancen-und-herausforderungen/">Cloud Computing: Chancen und Herausforderungen</a></p>
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		<title>Why Mailto Links Should Be Avoided On Websites</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/11/20/why-mailto-links-should-be-avoided-on-websites/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[A so-called mailto link automatically starts an e-mail program – even if you don’t even use this program. Mailto links on websites are problematic for three main reasons: They lead to usability problems, make tracking more difficult, and could also represent a security risk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe auch den <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/12/warum-mailto-links-auf-websites-vermieden-werden-sollten/">deutschsprachigen Artikel zum Thema</a>.</p>
<p>Numerous internet surfers probably know the following process: you’re surfing a website and you find a link with an e-mail-address. You click on the link, which begins your odyssey-like journey through the depths of your computer. Why? Because the link leads to the whirring of your hard drive, as the mail-client installed on your computer stirs to action (or, possibly, asks to be set up) and all sorts of additional windows begin to pop open on your screen. Even though you had just been comfortably surfing through the web, now you have to master strong currents as you fight off towering waves.</p>
<p>The link in this case is a so-called mailto link, which automatically starts an e-mail program – even if you don’t even use this program. Mailto links on websites are problematic for three main reasons: They lead to <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/04/25/the-next-website-is-only-a-click-away/">usability problems</a>, make tracking more difficult, and could also represent a security risk.</p>
<h3>Usability problems</h3>
<p><strong>No e-mail client is installed on your computer</strong><br />
Many users use internet-based mail services, for example hotmail.com, yahoo.com, and gmail.com. The mailto link can only be really useful if Outlook, Thunderbird, or a similar program has already been set up and configured, i.e., the corresponding POP3- and SMTP- server addresses have been entered. Naturally, not all users are familiar with this requirement when they click on a mailto link. The link then loads the not-yet installed (but usually present on the computer) e-mail software, which of course then wishes to be set up. Most users don’t understand this procedure and are confused. And even those who understand what’s happening are annoyed.</p>
<p><strong>Disappointed user expectations</strong><br />
Most users expect that a click on a link will open a new site within the browser. The user is moving through the web, which they accomplish using Internet Explorer, Firefox, or another browser. When – contrary to expectations – a program installed on their computer is started, this often leads to confusion and annoyance. This is a reaction that you can see over and over again in user-tests, especially with users who have less affinity to technology. Even PDF documents that open in the efficient Acrobat Reader lead to critical glances and negative comments. A weighty mail client can lead to deeply furrowed brows and a feeling of complete and utter helplessness; the computer is once again doing whatever it likes. One of the most important usability heuristics, that of user control, is being completely disregarded.</p>
<p>This is also critical because as the user clicks on a contact link, he or she is at that moment at a critical point in their use. The user has determined to contact the vendor. If at this precise moment the user is confronted with massive problems and a feeling of discontent, it is possible that this decision will be reevaluated, and the contact attempt may be terminated.</p>
<p><strong>Long loading times</strong><br />
The loading of a mail application uses computer resources and is a slow process. Under certain circumstances, the user might even click multiple times on the mailto link, as the mail client requires a bit of time before it can start – with the unhappy result that the mail program opens in several instances and windows. In the worst-case scenario, if the user has an older computer, the start of the mail program could even crash the system.</p>
<h3>Problematic result checking</h3>
<p>A further area of difficulty in the context of mailto links is result checking, which can be implemented with great exactness using tracking tools such as Google Analytics. Every request using a contact form is registered, and it is possible to calculate exactly how many users have opened a contact page and how many actually sent a form to the vendor. The costs invested in an online-marketing campaign can be juxtaposed with the number of conversions, and the cost per conversion can also be calculated perfectly. If you can quantify the value of the request (which is in most cases unfortunately impossible without further effort), you can even calculate a return or yield. Therefore, the use of contact forms allows an exact cost-benefit analysis.</p>
<p>This analysis is much more difficult when additional or only mailto links are offered. It is, admittedly, possible to measure how often the mailto link was activated, but the clicking of the link does not always lead to the sending of an e-mail. Thus, requests sent by e-mail would have to be somehow combined with tracking-data, which can hardly occur automatically or, at the least, would be very difficult. The exact calculation of costs per request and yield on the campaign would likewise no longer be possible.</p>
<p>Moreover, a standardized and – most importantly – efficient further processing of e-mail requests is also decidedly more difficult. For example, one problem would be that in a mail application (opened by a mailto link), receiver and subject are usually already set. If the user changes the subject of the e-mail, it might no longer arrive at the wished-for recipient or in the correct filter, which could delay or even hinder the communication.</p>
<h3>Security risks</h3>
<p><strong>Scripts</strong><br />
Very few users know or worry about the fact that e-mails may contain scripts. These scripts are analyzed when the mail client tries to read the message. If the client software has administrator privileges (which is the case for most users of Windows), then the software can run scripts that could influence the entire system. That the user is responsible for this, as they had to interact with the website in order to open the mailto link, could be possible grounds for argumentation. But in any event, probably almost everyone has at some point in time clicked unintentionally on a mailto link.<br />
Of course, it’s also typically the case that a script can’t access the actual computer system unless there’s a security hole in the e-mail software. Older computers or those with unpatched versions of Outlook are especially at risk.</p>
<p><strong>Spam</strong><br />
A second security-related aspect is that of the opposite side from the user, i.e. the website operator who is using mailto links on the page: If certain security measures aren’t taken, then mailto links can act as a conduit for spam.</p>
<p>Spammers usually use programs that search automatically for mailto entries on websites: Spam bots search through the source text looking for the string “mailto” as well as the @-symbol. It is also for this reason that website operators should avoid using e-mail addresses as links.</p>
<h3>Summary</h3>
<p>Mailto links are simply misunderstood from many website operators: What was once considered to be comfortable now annoys and irritates most current users and is also dangerous for the operator. Mailto links complicate users’ attempts to contact companies (modern browsers even offer users the opportunity to deactivate the mailto function) and could lead to the cancellation of communication, complicate or confound result checking, and are not without problems regarding security aspects.</p>
<p>There is no reason to find the mailto function on a modern website. Good contact forms are far more effective and – thanks to modern technology – can lead to a positive user experience.</p>
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		<item>
		<title>Strategische Firmenwikis und Unternehmenswikis im Tagesgeschäft: Eine wichtige Unterscheidung</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/11/16/strategische-firmenwikis-und-unternehmenswikis-im-tagesgeschaeft-eine-wichtige-unterscheidung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiki-Einführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erfolgreiche Einsatz von Unternehmenswikis ist nicht selbstverständlich. Viele Wiki-Champions in Unternehmen finden es schwer dafür zu sorgen, dass das eigene Wiki nicht nur von wenigen begeisterten Kollegen, sondern von allen Mitarbeitern genutzt wird. Hierfür sind viele verschiedene Faktoren verantwortlich. Einer davon ist die organisatorische Komponente. In ihr wird zum Beispiel definiert, was eigentlich mit einem Wiki gemacht werden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erfolgreiche Einsatz von <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unternehmenswikis</a> ist nicht selbstverständlich. Viele Wiki-Champions in Unternehmen finden es schwierig dafür zu sorgen, dass das eigene Wiki nicht nur von wenigen begeisterten Kollegen, sondern von allen Mitarbeitern genutzt wird. Hierfür sind viele verschiedene Faktoren verantwortlich. Einer davon ist die organisatorische Komponente. In ihr wird zum Beispiel definiert, was eigentlich mit einem Wiki gemacht werden soll. Dieser Artikel soll sich genau darauf konzentrieren und Wiki-Einsatzgebiete im Unternehmen in zwei große Bereiche  kategorisieren:</p>
<ol>
<li>Strategische Wikis</li>
<li>Unternehmenswikis im Tagesgeschäft</li>
</ol>
<p>Kurz zusammenfasst sind strategische Wikis wertvoll und politisch einfach bei der Geschäftsführung einzuführen. Tagesgeschäfts-Wikis sind dafür deutlich besser für eine hohe Mitarbeiterakzeptanz und Nutzungsintensität. Beide Ausprägungen befruchten sich gegenseitig, weshalb die meisten Unternehmen auch planen, beide Formen früher oder später zu nutzen.</p>
<h3>Strategische Firmenwikis: Dokumentation und Wissen</h3>
<p>Die Unternehmen, die Firmenwikis einsetzen, um strategischen Nutzen zu stiften, sind in der Mehrzahl. Vielen Unternehmen imponiert der Erfolg von Wikipedia und es entsteht der Bedarf, vorhandenes Unternehmenswissen und Informationen im Unternehmen systematisch und gemeinschaftlich zu erarbeiten, zu organisieren und zu dokumentieren. Es werden Werte geschaffen, die das Unternehmen voranbringen (Referenzmaterial, Anleitungen, Richtlinien und Prozessdokumentationen). Diese strategische Anwendung von Wikis im Unternehmen ergänzt oder ersetzt häufig bestehende oder andere geplante Wissensmanagement-Systeme.</p>
<h3>Bewertung des strategischen Ansatzes</h3>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li>Hier entsteht das wirklich wertvolle Wissen für das Unternehmen.</li>
<li> Die Arbeiten in diesem Bereich wirken lange nach und veraltren nicht so schnell.</li>
<li> Diese Informationen sind in der Regel für sehr viele Mitarbeiter wichtig und relevant.</li>
<li> Viele Unternehmen haben in diesem Bereich noch gar keine Lösung etabliert, die akzeptabel funktioniert. Auf   diese Weise <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/25/wikis-sind-der-kitt-der-intranets-zusammenhaelt/">stößt ein Wiki in eine existierende Lücke</a> und kann sich vollkommen und ohne Überschneidungspunkte als internes „Lexikon“ oder besser: Referenzwerk etablieren.</li>
<li> Politisch ist die Einführung von einem solchen Wiki häufig vergleichbar einfach. Es gibt einfach keine Argumente dagegen – außer vielleicht ein bestehendes Wissensmanagement-System, das bisher nicht genutzt wird (häufig z.B. <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/19/ms-sharepoint-als-wiki-wenig-funktionen-nicht-kompatibel/" target="_self">Microsoft Sharepoint</a>).</li>
<li> Ein solches Ziel kann vergleichsweise gut in ein Projekt gefasst und kontrolliert werden. Es wird daher häufig in <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/26/wiki-einfuehrung-der-wiki-pilot/">Wiki-Piloten</a> zum Einsatz gebracht.</li>
</ul>
<p><strong>Herausforderungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Mitarbeiter müssen oftmals Überstunden machen, um das strategische Wiki voranzutreiben. Da die Informationen im Tagesgeschäft zwar gebraucht werden, ihre Erstellung aber nicht in Tagesgeschäftsprozesse integriert ist, sind nahezu alle Arbeiten für ein strategisches Wiki „Extra-Leistungen“. Wenn Sie als Unternehmen also einen strategischen Ansatz verfolgen wollen, dann sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie Ihren Mitarbeitern dafür ausreichende Kapazitäten/Ressourcen einräumen müssen und dass Sie wertvolle Arbeitszeit, die sonst vielleicht auf Kundenarbeiten verwendet worden wäre, investieren müssen.</li>
<li> Vielen Unternehmen ist nicht klar, dass die Redaktionsinvestition nicht von selbst entsteht, nur weil Wikis sehr leicht und schnell zu bedienen sind.</li>
<li> Es ist besonders schwierig, einen strategischen Ansatz zu verfolgen, wenn man nicht die Unterstützung der Geschäftsführung hat. In diesem Bereich ist „Strong Backing from the Top“ nahezu unerlässlich.</li>
<li> Es ist schwierig, die Mitarbeiter, die über das meiste Wissen verfügen, aus ihren häufig wichtigen Tagesgeschäftsaufgaben herauszuholen, um für die Dokumentation und den Wissensschatz im Unternehmen zu arbeiten. Hier ist das Fingerspitzengefühl der Projektleiter gefragt.</li>
<li> Die Mitarbeiter mit dem meisten Wissen im Unternehmen sind häufig auch am stärksten ausgelastet. Hier müssen sinnvolle Lösungen geschaffen werden (z.B. Interviews durch Redakteure, die dann die Inhalte erstellen).</li>
</ul>
<h3>Tagesgeschäftswikis: Produktivität steigern und Zeit sparen</h3>
<p>Wikis, die im Tagesgeschäft eingesetzt werden, konzentrieren sich darauf, den Anwendern einen direkten Nutzen bei ihrer täglichen Arbeit zu ermöglichen. Die Probleme, die heute Zeit kosten, und Informationen, die heute im Projekt nicht sinnvoll geteilt werden, können mit einem solchen Wiki verfügbar gemacht werden. Solche Tagesgeschäftswikis haben es häufig deutlich leichter im Unternehmen Fuß zu fassen. Diese Systeme helfen dabei, die E-Mail-Flut im Unternehmen zu reduzieren, etablieren virtuelle Arbeitsbereiche für Teams für eine bessere Zusammenarbeit und ergänzen Projektmanagement-Systeme.</p>
<h3>Bewertung von Wikis im operativen Tagesgeschäft</h3>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li>Tagesgeschäftswikis entfalten Ihren Nutzen nahezu sofort.</li>
<li> Gerade die Mitarbeiter, die besonders stark belastet sind, erfahren durch operative Wikis den größten Nutzen. In Zahlen ausgedrückt: Mitarbeiter, die heute drei Stunden täglich mit E-Mails und deren Bearbeitung verbringen, können mit Wikis diesen Zeitraum auf zwei Stunden verkürzen und trotzdem erreichen, was sie sonst nur in dreieinhalb Stunden erreicht hätten. Das klingt möglicherweise für den einen oder anderen wie „Schaumschlägerei“, ist in der Realität aber das schlagende Argument für den Erfolg vieler Firmenwikis.</li>
<li> Ein kurzes Beispiel zur Demonstration: Ein Projekt wird mit einem Firmenwiki organisiert. Der Projektleiter erstellt eine Aufgabenliste mit Verantwortlichen. Bisher hat er nun regelmäßig alle Verantwortlichen per E- Mail angeschrieben und nach dem Status gefragt. Heute erstellt er ein zentrales Dokument mit einer Aufgabenliste. Die Mitarbeiter berichten ihren Status im Wiki. Der Projektmanager spart dadurch sehr viel Zeit und viel Abstimmungsaufwand und alle haben ständig den aktuellen Projektstand im Blick.</li>
<li> Der Aufwand, um Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass ein Wiki bei der täglichen Arbeit Zeit einsparen kann, ist verhältnismäßig gering.</li>
<li>Operative Wikis sind vergleichsweise leicht und schnell bei Mitarbeitern einzuführen.</li>
<li> Ein intensiv genutztes Tagesgeschäftswiki fördert auch den strategischen Ansatz. Wenn Sie die zentralen Mitarbeiter über das Tagesgeschäft häufig ins Wiki ziehen können, werden diese auch viel häufiger als sonst wertvolles Wissen, Dokumentationen und strategische Informationen dort hinterlegen.</li>
<li> Die Dynamik des Wikis nimmt deutlich zu. Die Informationen darin wachsen schneller und intensiver.</li>
</ul>
<p><strong>Herausforderungen:</strong></p>
<ul>
<li>Gerade große Unternehmen haben bereits zahlreiche Prozesse und Abläufe etabliert, deren Einhaltung wichtig ist und gefördert werden soll. Ein Wiki bildet nun <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/21/ersetzt-ein-wiki-andere-tools-und-macht-diese-somit-ueberfluessig/">viele dieser Prozesse auf andere Weise ab</a>. Es entstehen leicht Redundanzen.</li>
<li> Die klare Regelung von Hierarchien und Abläufen in Projekten und Prozessen geht im Wiki leichter verloren, weil es keine festgeschriebenen Strukturen und Vorgaben gibt. Die Mitarbeiter können dadurch verunsichert werden, dass Prozesse flexibler und offener sind. Die Anforderungen an das Wissen und die Wiki-Erfahrung der „internen Antreiber“ im Wiki-Projekt (Wiki-Champions) sind deutlich höher. Viele Unternehmen, für die Firmenwikis heute ganz neu sind, verfügen zu Beginn nicht über ausreichende Erfahrungen, Grundlagenwissen und auch Vertrauen in die Wiki-Technologie, um bereit zu sein, alte Prozesse über Bord zu werfen und dafür das Wiki einzusetzen. Hier ist ein kontrolliertes und schrittweises Vorgehen sinnvoll.</li>
<li> Die höhere Dynamik von operativen Wikis steigert aber auch das Chaos-Potenzial. Wenn jeder einfach seine Inhalte einstellt, ohne auf Struktur und Vorgaben zu achten, geraten unerfahrene und neue Wiki-Nutzer häufiger in Verwirrung und scheitern beim Versuch, sich einen Überblick über das Wiki zu verschaffen.</li>
</ul>
<h3>Und jetzt? Gut nachdenken und auf ein Ziel fokussieren!</h3>
<p>Es gibt keinen eindeutigen Weg, der zu bevorzugen ist. Wichtig ist eine Übereinstimmung Ihres Vorgehensmodells mit den Zielen Ihres Unternehmens und den Bedürfnissen der Mitarbeiter. Wir empfehlen, dass Sie sich zu Beginn auf klare und wenige Prioritäten im Wiki konzentrieren und dafür gründliche und wirklich hochwertige Lösungen entwickeln. Dann haben Sie  ein erstes, strahlendes Aushängeschild, das die Möglichkeiten eines Wikis eindrucksvoll demonstriert. Ob Sie mit den strategischen Dingen anfangen und entsprechende Ressourcen bereitstellen oder lieber erst auf die Aktivität der Mitarbeiter setzen und im Tagesgeschäft beginnen, ist egal.</p>
<p>Für das Einfach-Durchwursteln fehlt den meisten Unternehmen und Mitarbeitern die Wiki-Vorerfahrung. Deshalb muss beides <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">gut durchdacht und vorbereitet werden</a>. Gerne unterstützen wir Sie hierbei.</p>
<h3>Quellen und weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://www.ikiw.org/2009/07/08/in-the-flow-above-the-flow-two-types-of-wikis-at-work/" target="_blank">In-the-Flow &amp; Above-the-Flow: Two Types of Wikis at Work</a><br />
<a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unsere spezielle Seite zum Thema Firmenwikis</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/05/architektur-eines-wiki-projekts-haeufige-fragen-von-kunden-und-informationsquellen/">Architektur eines Wiki-Projekts: Häufige Fragen von Kunden und Informationsquellen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/">Social-Software-Projekte: Woran die Einführung scheitern kann</a></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Der erfolgreiche Einsatz von Unternehmenswikis ist nicht selbstverstauml;ndlich. Viele Wiki-Champions in Unternehmen finden es schwierig dafuuml;r zu sorgen, dass das eigene Wiki nicht nur von ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Der erfolgreiche Einsatz von Unternehmenswikis ist nicht selbstverstauml;ndlich. Viele Wiki-Champions in Unternehmen finden es schwierig dafuuml;r zu sorgen, dass das eigene Wiki nicht nur von wenigen begeisterten Kollegen, sondern von allen Mitarbeitern genutzt wird. Hierfuuml;r sind viele verschiedene Faktoren verantwortlich. Einer davon ist die organisatorische Komponente. In ihr wird zum Beispiel definiert, was eigentlich mit einem Wiki gemacht werden soll. Dieser Artikel soll sich genau darauf konzentrieren und Wiki-Einsatzgebiete im Unternehmen in zwei groszlig;e Bereiche  kategorisieren:

	Strategische Wikis
	Unternehmenswikis im Tagesgeschauml;ft

Kurz zusammenfasst sind strategische Wikis wertvoll und politisch einfach bei der Geschauml;ftsfuuml;hrung einzufuuml;hren. Tagesgeschauml;fts-Wikis sind dafuuml;r deutlich besser fuuml;r eine hohe Mitarbeiterakzeptanz und Nutzungsintensitauml;t. Beide Ausprauml;gungen befruchten sich gegenseitig, weshalb die meisten Unternehmen auch planen, beide Formen fruuml;her oder spauml;ter zu nutzen.
Strategische Firmenwikis: Dokumentation und Wissen
Die Unternehmen, die Firmenwikis einsetzen, um strategischen Nutzen zu stiften, sind in der Mehrzahl. Vielen Unternehmen imponiert der Erfolg von Wikipedia und es entsteht der Bedarf, vorhandenes Unternehmenswissen und Informationen im Unternehmen systematisch und gemeinschaftlich zu erarbeiten, zu organisieren und zu dokumentieren. Es werden Werte geschaffen, die das Unternehmen voranbringen (Referenzmaterial, Anleitungen, Richtlinien und Prozessdokumentationen). Diese strategische Anwendung von Wikis im Unternehmen ergauml;nzt oder ersetzt hauml;ufig bestehende oder andere geplante Wissensmanagement-Systeme.
Bewertung des strategischen Ansatzes
Vorteile:

	Hier entsteht das wirklich wertvolle Wissen fuuml;r das Unternehmen.
	 Die Arbeiten in diesem Bereich wirken lange nach und veraltren nicht so schnell.
	 Diese Informationen sind in der Regel fuuml;r sehr viele Mitarbeiter wichtig und relevant.
	 Viele Unternehmen haben in diesem Bereich noch gar keine Louml;sung etabliert, die akzeptabel funktioniert. Auf   diese Weise stouml;szlig;t ein Wiki in eine existierende Luuml;cke und kann sich vollkommen und ohne Uuml;berschneidungspunkte als internes bdquo;Lexikonldquo; oder besser: Referenzwerk etablieren.
	 Politisch ist die Einfuuml;hrung von einem solchen Wiki hauml;ufig vergleichbar einfach. Es gibt einfach keine Argumente dagegen ndash; auszlig;er vielleicht ein bestehendes Wissensmanagement-System, das bisher nicht genutzt wird (hauml;ufig z.B. Microsoft Sharepoint).
	 Ein solches Ziel kann vergleichsweise gut in ein Projekt gefasst und kontrolliert werden. Es wird daher hauml;ufig in Wiki-Piloten zum Einsatz gebracht.

Herausforderungen:

	Die Mitarbeiter muuml;ssen oftmals Uuml;berstunden machen, um das strategische Wiki voranzutreiben. Da die Informationen im Tagesgeschauml;ft zwar gebraucht werden, ihre Erstellung aber nicht in Tagesgeschauml;ftsprozesse integriert ist, sind nahezu alle Arbeiten fuuml;r ein strategisches Wiki bdquo;Extra-Leistungenldquo;. Wenn Sie als Unternehmen also einen strategischen Ansatz verfolgen wollen, dann sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie Ihren Mitarbeitern dafuuml;r ausreichende Kapazitauml;ten/Ressourcen einrauml;umen muuml;ssen und dass Sie wertvolle Arbeitszeit, die sonst vielleicht auf Kundenarbeiten verwendet worden wauml;re, investieren muuml;ssen.
	 Vielen Unternehmen ist nicht klar, dass die Redaktionsinvestition nicht von selbst entsteht, nur weil Wikis sehr leicht und schnell zu bedienen sind.
	 Es ist besonders schwierig, einen strategischen Ansatz zu verfolgen, wenn man nicht die Unterstuuml;tzung der Geschauml;ftsfuuml;hrung hat. In diesem Bereich ist bdquo;Strong Backing from the Topldquo; nahezu unerlauml;sslich.
	 Es ist schwierig, die Mitarbeiter, die uuml;ber das meiste Wissen verfuuml;gen, aus ihren hauml;ufig wichtigen Tagesgeschauml;ftsaufgaben he...</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Arbeitstechniken,,Intranet,,Podcast,,Trends,,Web-Technologien</itunes:keywords>
		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>TWiki, Foswiki und der Stand der Dinge ein Jahr nach dem Fork: Produktentwicklung und Marketing</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/11/13/twiki-foswiki-und-der-stand-der-dinge-ein-jahr-nach-dem-fork-produktentwicklung-und-marketing/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 08:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<category><![CDATA[Foswiki]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[TWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Abspaltung der Community vom TWiki-Projekt und der Geburt von Foswiki sind beide Projekte völlig unterschiedliche Wege gegangen. Dies ist der zweite Teil des Beitrags, in dem ein Zwischenfazit gezogen und die Perspektiven beider Systeme ausgelotet werden sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/10/31/twiki-fork-community-spaltet-sich-ab-und-entwickelt-nextwiki/">Abspaltung der Community vom TWiki-Projekt</a> und der Geburtsstunde von Foswiki sind beide Projekte völlig unterschiedliche Wege gegangen. Im ersten Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/11/twiki-foswiki-und-der-stand-der-dinge-ein-jahr-nach-dem-fork-community-aktivitaten/">TWiki, Foswiki und der Stand der Dinge ein Jahr nach dem Fork: Community-Aktivitäten</a> habe ich meine Intention für diese Blog-Beiträge erläutert: Es geht mir nicht darum, TWiki zu verdammen, sondern um eine ernsthafte Analyse der Qualität und der Perspektiven beider Systeme, denn diese Aspekte sind für Unternehmen entscheidend. Anschließend bin ich auf die jeweiligen Community-Aktivitäten eingegangen. Ich empfehle Ihnen, zuerst diesen Artikel zu lesen.</p>
<p>Wie steht es darüber hinaus um die Weiterentwicklung von Foswiki und TWiki und was ist von den jeweiligen Marketing-Aktivitäten zu halten?</p>
<h3>Produktentwicklung</h3>
<p><strong>TWiki-Entwicklung</strong><br />
TWIKI.NET bündelt seine verbleibenden Kräfte auf den Marketing-Bereich. Darin ist TWIKI.NET tatsächlich gut: Es gibt eine neue, moderne <a href="http://www.twiki.net" target="_blank">Website</a>, TWiki nimmt ziemlich erfolgreich an Competions teil und erfährt vergleichsweise große Aufmerksamkeit in Blogs, es werden professionelle Videos erstellt. Doch damit hat es sich. Worauf es allerdings ankommt, ist die Software. Und hier tritt TWiki auf der Stelle. Die Weiterentwicklung wird der Foswiki-Community überlassen.</p>
<p>Natürlich könnte TWiki um neue Plugins, die die Foswiki-Gemeinschaft erstellt hat, erweitert werden – Foswiki ist inklusive aller Extensions Open Source, die Systeme sind kompatibel. Aber es wird bewusst darauf verzichtet, TWiki aufzuwerten. Ignoranz?</p>
<p>Zwar ist auf der Website von neuen TWiki-Komponenten und -Features zu lesen, doch diese sind proprietär und kostenpflichtig. Man wird seine Zweifel haben dürfen, ob diese Praxis, den Nutzern „exklusive“ Features vorzuenthalten, GPL-Lizenz-konform ist, mit der sich TWiki ja nach wie vor schmückt.</p>
<p>Leider sind diese zusätzlichen Funktionalitäten auch nirgends zu sehen, niemand kann sie ausprobieren oder bewerten, ohne eine Testinstallation der kommerziellen TWiki-Variante vorzunehmen. Es existieren keine Marketing-Videos zu neuen Funktionen, nicht einmal Screenshots oder ausführliche Beschreibungen. Wenn jemand von tollen Sachen spricht, sich aber weigert, sie uns zu zeigen, ist das jedenfalls alles andere als vertrauenerweckend und ein gutes Zeichen.</p>
<p>Meines Wissens gibt es in TWiki derzeit kein Feature, das nicht schon in der <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/09/foswiki-1-ist-erschienen/">ersten Foswiki-Version</a> verfügbar gewesen wäre. Es ist offensichtlich, dass die Weiterentwicklung von TWiki seit fast einem Jahr stillsteht.</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/TWiki_neue_Features.png"><img class="alignnone size-full wp-image-6626" title="Eigenschaften der kommerziellen TWiki-Variante" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/TWiki_neue_Features.png" alt="Eigenschaften der kommerziellen TWiki-Variante" /></a></p>
<p><em>Abb.: Zusätzliche Funktionen und Support gibt es nur in der kommerziellen TWiki-Version. Welche Features das konkret sein sollen, erfahren wir nicht. (Stand 23.10.2009)</em></p>
<p><strong>Foswiki-Entwicklung</strong><br />
Innerhalb dieses Zeitraums sind indes mehr als 5.000 Entwicklerzugriffe auf den Foswiki-Code gezählt worden. Nutzer profitieren von zahlreichen neuen Plugins, von denen ich nur diese drei erwähnen möchte:</p>
<ul>
<li>das <a href="http://foswiki.org/Extensions/FwTopicPermissionsPlugin" target="_blank">TopicPermission-Plugin</a> und das <a href="http://foswiki.org/Extensions/SectionPermissionPlugin" target="_blank">SectionPermission-Plugin</a> für das Rechte-Management einzelner Seiten</li>
<li>das <a href="http://foswiki.org/Extensions/AutoSavePlugin" target="_blank">Autosave-Plugin</a>, das vor Datenverlust schützt, wenn der Browser abstürzt</li>
<li>das <a href="http://foswiki.org/Extensions/TopicVotePlugin" target="_blank">InnovationManagement-Plugin</a>, das Unternehmen die Möglichkeit gibt, Mitarbeiter über neue Geschäftsideen abstimmen zu lassen und das Stimmgewicht dabei je nach Position im Unternehmen spezifisch einzustellen</li>
</ul>
<p>Dies sind nur drei von vielen wirklich tollen, neuen Plugins, die samt und sonders Open Source sind. Und nicht nur das: Die Foswiki-Community hat 400 Bugs und damit Probleme behoben, von denen die allermeisten in TWiki bis heute ungelöst sind.</p>
<h3>Marketing</h3>
<p><strong>TWiki</strong><br />
Ich habe angesprochen, dass TWIKI.NET in Sachen Marketing sehr erfolgreich ist. Die Basis dieses Erfolgs und die Grundlage dieser starken Marke bildet indes eine hervorragende Software, die über zehn Jahre hinweg auch von Foswiki-Mitgliedern entwickelt worden ist.</p>
<p>Jeder Leser, der ein Verständnis für das Open-Source-Konzept und den dahinterstehenden Community-Gedanken hat, wird nachvollziehen können, dass es für viele Foswiki-Entwickler etwas schmerzlich ist, das Markenrecht für eine Software, die sie über Jahre hinweg begeistert und unentgeltlich bzw. auf eigene Kosten vorangetrieben haben, nun in den Händen eines Unternehmens zu wissen. Vom erfolgreichen Marketing, das für TWiki betrieben wird, profitiert jedoch auch Foswiki. Also bitteschön, weiter so!</p>
<p>Das TWiki-Marketing hat allerdings eine Kehrseite: Die Kommunikation ist nicht offen und ehrlich, weder der ehemaligen Community (gegen deren Mitglieder man Drohungen mit Rechtsfolgen ausgesprochen hat), noch den Unternehmen gegenüber, die TWiki einsetzen.</p>
<p>Nirgends im TWiki-Umfeld wird auf Foswiki hingewiesen. Tatsächlich äußert sich TWIKI.NET Kunden gegenüber völlig unbegründet sehr negativ über Foswiki. Das ist ebenso wenig stilvoll wie professionell, sondern erweckt vielmehr den Eindruck sturen Eingeschnappt-Seins. Von dieser negativen und bedauernswerten Seite des TWiki-Marketings sollte man dringend Abstand nehmen.</p>
<p><strong>Foswiki</strong><br />
Die gute Seite des Foswiki-Marketings: Die Community verfolgt einen zweigleisigen oder besser: ausgewogenen Ansatz. Es gibt gewiss Mitglieder wie mich selbst, die sich auch einmal aufregen oder die (wie beschrieben), ziemlich sauer auf TWIKI.NET sind, andere gehen ruhig und sachlich mit der Situation um. Es gibt Mitglieder, die viele Artikel verfassen und auch die <a href="http://foswiki.org" target="_blank">Foswiki-Website</a> ständig aktualisieren, andere produzieren regelmäßig <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=Foswiki&amp;search_type=&amp;aq=f" target="_blank">Videos und Tutorials</a>, die einerseits Marketing-Wirkung erzielen, andererseits natürlich auch den Foswiki-Nutzern helfen sollen. Die Marketing-Aktivitäten ruhen auf mehreren Schultern.</p>
<p>Doch die Marke Foswiki ist längst nicht so stark wie TWiki. Das wird mittelfristig sicher auch so bleiben – Foswiki hat keine Vollzeitangestellten, die sich den ganzen Tag um PR-Aktivitäten kümmern können, und keine Budgets, die 5.000-Euro-Filme zulassen. Die Marketing-Kapazitäten sind also leider noch ziemlich begrenzt, doch die Community tut, was sie kann, und wird Woche für Woche besser. Priorität genießt die Software.</p>
<h3>Was bedeutet all das für Sie?</h3>
<p>Der Glanz einer guten Marke bringt Ihr Unternehmen nicht voran. Ein Unternehmen, das Open-Source-Software für den Einsatz im Intranet evaluiert, muss sich auf zwei Dinge konzentrieren: das Produkt und die Community, die hinter diesem steht. Ihre Mitarbeiter, die das Wiki nutzen werden, sollen das tolle Produkt lieben lernen und jeden Tag gerne mit ihm arbeiten. Für Marketing interessieren sie sich nicht, sondern ausschließlich für eine möglichst ausgereifte Software, die ihnen dabei hilft, ihre Arbeit besser und effizienter zu erledigen.</p>
<p>Foswiki ist ein Open-Source-Wiki, das es in sich hat. Meiner Meinung nach sollten Unternehmen, die auf Open Source setzen, sich für Foswiki entscheiden, und Kunden, die eine TWiki-Instanz betreiben, wirklich intensiv darüber nachdenken, auf Foswiki umzusteigen – und damit auf das ausgereiftere und mächtigere System, das deutlich bessere Perspektiven hat und bietet.</p>
<p>//SEIBERT/MEDIA unterstützt Sie gerne dabei: <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Bitte sprechen Sie uns an</a> und besuchen Sie unsere Seiten zum Thema <a href="http://foswiki.seibert-media.net">Foswiki als Enterprise Wiki</a> und zum <a href="http://twiki-consulting.seibert-media.net">Umstieg von TWiki</a> mit weiteren ausführlichen Informationen und Kontaktmöglichkeiten.</p>
<blockquote><p>Hinweis: Diese Ausführungen bilden die Meinung von Martin Seibert als Privatperson ab. Sie sind nicht als offizielles Statement der Foswiki-Community oder der //SEIBERT/MEDIA GmbH zu verstehen. Da ich im letzten Jahr wie die anderen ehemaligen TWiki- und heutigen Foswiki-Community-Mitglieder aus der TWiki-Gemeinschaft geworfen wurde, ist es möglich, dass mir verschiedene TWiki-spezifische Aspekte entgangen sind. Es wäre toll, wenn Sie weitere und neue Informationen zum Thema beisteuern könnten. Bitte nutzen Sie hierfür die Kommentarfunktion unten.</p></blockquote>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.foswiki.org/2009/10/twiki-good-marketing-strong-brand-poor-product-development-no-community/" target="_blank">TWiki: Good Marketing, strong Brand, poor Product, no Community</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/10/31/twiki-fork-community-spaltet-sich-ab-und-entwickelt-nextwiki/">TWiki-Fork: Community spaltet sich ab und entwickelt Foswiki</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/09/foswiki-1-ist-erschienen/">Foswiki 1.0 ist erschienen</a> (Pressemeldung)<br />
Unsere spezielle Seite zum Thema Foswiki: <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/22/foswiki-als-enterprise-wiki-lizenzkostenfrei-und-vollstaendig-anpassbar/">Foswiki als Enterprise Wiki – lizenzkostenfrei und vollständig anpassbar </a> (inkl. Vodcast)<br />
Unsere spezielle Seite zum Thema TWiki: <a href="http://twiki-consulting.seibert-media.net/">Wie geht es weiter mit Ihrer TWiki-Instanz?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>TWiki, Foswiki und der Stand der Dinge ein Jahr nach dem Fork: Community-Aktivitäten</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem sog. TWiki-Fork, also der Abspaltung der Community vom TWiki-Projekt und der Geburt von Foswiki, ist ein Jahr vergangen. Das Unternehmen TWIKI.NET hat das TWiki-Projekt anschließend vollständig übernommen, Foswiki wird hingegen von einer unabhängigen, demokratischen Community entwickelt. Ein guter Zeitpunkt, um sich einmal mit dem Stand der Dinge zu beschäftigen und ein Zwischenfazit zu ziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem sog. TWiki-Fork, also der Abspaltung der Community vom TWiki-Projekt und der Geburt von Foswiki, ist ein Jahr vergangen. (Die Hintergründe werden im Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/10/31/twiki-fork-community-spaltet-sich-ab-und-entwickelt-nextwiki/">TWiki-Fork: Community spaltet sich ab und entwickelt Foswiki</a> ausführlich dargestellt.) Das Unternehmen TWIKI.NET hat das TWiki-Projekt anschließend vollständig übernommen, Foswiki wird hingegen von einer unabhängigen, demokratischen Community entwickelt. Ein guter Zeitpunkt, um sich einmal mit dem Stand der Dinge zu beschäftigen und ein Zwischenfazit zu ziehen.</p>
<p>Dies vorweg: Ich bin, wie regelmäßige Leser des //SEIBERT/MEDIA-Blogs vielleicht wissen, selbst Mitglied der Foswiki-Gemeinschaft. Deshalb mag man mir eine gewisse Befangenheit vorwerfen, bitteschön: In der Tat bin ich ein großer Foswiki-Fan. Doch ich bin auch weit davon entfernt, die Software TWiki zu verdammen, im Gegenteil: //SEIBERT/MEDIA selbst hat vor dem Umstieg auf Foswiki TWiki erfolgreich eingesetzt, mit gutem Gewissen haben wir Unternehmen TWiki als Firmenwiki empfohlen und zahlreichen Kunden bei der Einführung geholfen.</p>
<p>Ich habe nicht die Intention, TWiki-Bashing zu betreiben, sondern die, einen aktuellen Vergleich zu ziehen. Wie Sie (sofern Sie über eine <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Wiki-Einführung</a> nachdenken oder bereits ein Enterprise Wiki betreiben) bin auch ich in erster Linie am bestmöglichen Produkt interessiert. Und hier geht Foswiki als klarer Sieger vom Platz, wie ich in diesem und im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/13/twiki-foswiki-und-der-stand-der-dinge-ein-jahr-nach-dem-fork-produktentwicklung-und-marketing/">folgenden Artikel</a> begründen werde. Innerhalb eines Jahres hat sich nämlich viel getan.</p>
<h3>Thesen: Deshalb ist Foswiki TWiki voraus</h3>
<p>Dies sind meine Thesen, die ich anschließend en detail ausführe:</p>
<ul>
<li>TWIKI.NET betreibt ausgezeichnetes Marketing, TWiki ist Foswiki markentechnisch weit voraus. Die Begeisterung der Mitarbeiter für ein System kann man aber nicht kaufen. Tolles Marketing des amerikanischen Software-Vermarkters „verwandelt“ sich nicht in etwas, das Sie in Ihrem Unternehmen wirklich benötigen.</li>
<li>TWiki hat fast keine Produktentwicklung und keine Community. Doch genau darauf kommt es an: Sie benötigen ein gutes Produkt, kein cooles Marketing. Sie brauchen Programmierer, die neue Lösungen und innovative Plugins entwickeln. Eine Open-Source-Software lebt von einer aktiven und ambitionierten Community und braucht diese, um sich weiterzuentwickeln.</li>
<li>Foswiki hat eine starke Produktentwicklung und eine starke Community. Das ist für Sie als Unternehmen entscheidend. Von der Twiki-Gemeinschaft hingegen ist so gut wie nichts übriggeblieben, nahezu das gesamte Team ist heute im Foswiki-Projekt aktiv.</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_H4K7VRbTGE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/_H4K7VRbTGE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Community-Aktivitäten</h3>
<p><strong>TWiki</strong><br />
Eines wird gerne vergessen: Die Menschen, die hinter einem Produkt stehen, sind am wichtigsten für den langfristigen Erfolg. Im Open-Source-Bereich gibt es keine Produktentwicklung und keine Innovation ohne eine Community.</p>
<p>Im Oktober 2008 hat sich die Community aus dem TWiki-Projekt zurückgezogen und Foswiki ins Leben gerufen. Übrig sind TWIKI.NET-Chef Peter Thoeny und seine Angestellten. Das Resultat: Community-Aktivitäten finden heute offenbar so gut wie gar nicht mehr statt.</p>
<p>Ganz ehrlich: Das ist schade. Ich fände es prima, wenn stattdessen eine aktive TWiki-Community am Start wäre, die mit der Foswiki-Gemeinschaft um das bessere Produkt wetteifern würde – die Nutzer könnten davon nur profitieren. Leider ist das anders und wenn sich daran nicht zügig etwas ändert, wird TWiki „dank“ der Untätigkeit in Sachen Weiterentwicklung schließlich von der Bildfläche verschwinden.</p>
<p>Doch tatsächlich unternimmt TWIKI.NET erhebliche Anstrengungen, um eine neue Community zu <em>verhindern</em>. Ein Beispiel: Wenn Sie sich die Download-Seite des Open-Source-Produkts (!) TWiki einmal genauer ansehen, zählen Sie nicht weniger als elf Hinweise auf den „Rechteinhaber“ TWIKI.NET. Bevor Sie den Download starten konnten, mussten Sie bis vor kurzem ein umfangreiches Formular ausfüllen – inzwischen kann dieser Schritt übersprungen werden. Tun Sie dies nicht, gehen Ihre Daten an wen? Korrekt. Das Produkt und das Unternehmen TWIKI.NET sind inzwischen untrennbar miteinander verwoben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6610" title="Die TWiki-Download-Seite" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/twiki_mit_links.png" alt="Die TWiki-Download-Seite" /></p>
<p><em>Abb.: Die Download-Seite für das Open-Source-Produkt Twiki (Stand: 23.10.2009)</em></p>
<p>Dies ist kein Umfeld, in dem professionelle Berater oder Entwickler in einer Community aktiv werden möchten bzw. können. Und das geschieht meiner Interpretation nach auch genau aus diesem Grund: um nämlich sicherzustellen, dass sich keine selbstbewusste Gemeinschaft mit professionellen Strukturen entwickelt. TWIKI.NET hat in politischer Hinsicht mit einer solchen ja zuletzt keine sehr guten Erfahrungen gemacht.</p>
<p><strong>Foswiki</strong><br />
Die Foswiki-Community ist stark – gerade eben ist ein unabhängiger Verein gegründet worden, die <a href="http://blog.foswiki.org/2009/09/foswiki-association-was-founded-on-20090909/" target="_blank">Foswiki Association</a>. Die Foswiki-Gemeinschaft ist demokratisch und vollkommen unabhängig von kommerziellen Interessen. Und vor allem: Die Wiki-Entwicklung macht den Community-Mitgliedern wieder Spaß. Das ist es, was Projekte wie Foswiki vorwärtskommen lässt. Eine gute, aktive und lebendige Community ist die Basis jeden Open-Source-Projekts.</p>
<p>Im folgenden Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/13/twiki-foswiki-und-der-stand-der-dinge-ein-jahr-nach-dem-fork-produktentwicklung-und-marketing/">TWiki, Foswiki und der Stand der Dinge ein Jahr nach dem Fork: Produktentwicklung und Marketing</a> gehe ich darauf ein, ob und wie die Systeme vorangetrieben werden und welche Marketing-Aktivitäten TWIKI.NET und die Foswiki-Community entfalten bzw. was davon zu halten ist.</p>
<blockquote><p>Hinweis: Diese Ausführungen bilden die Meinung von Martin Seibert als Privatperson ab. Sie sind nicht als offizielles Statement der Foswiki-Community oder der //SEIBERT/MEDIA GmbH zu verstehen. Da ich im letzten Jahr wie die anderen ehemaligen TWiki- und heutigen Foswiki-Community-Mitglieder aus der TWiki-Gemeinschaft geworfen wurde, ist es möglich, dass mir verschiedene TWiki-spezifische Aspekte entgangen sind. Es wäre toll, wenn Sie weitere und neue Informationen zum Thema beisteuern könnten. Bitte nutzen Sie hierfür die Kommentarfunktion unten.</p></blockquote>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.foswiki.org/2009/10/twiki-good-marketing-strong-brand-poor-product-development-no-community/" target="_blank">TWiki: Good Marketing, strong Brand, poor Product, no Community</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/10/31/twiki-fork-community-spaltet-sich-ab-und-entwickelt-nextwiki/">TWiki-Fork: Community spaltet sich ab und entwickelt Foswiki</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/09/foswiki-1-ist-erschienen/">Foswiki 1.0 ist erschienen</a> (Pressemeldung)<br />
Unsere spezielle Seite zum Thema Foswiki: <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/22/foswiki-als-enterprise-wiki-lizenzkostenfrei-und-vollstaendig-anpassbar/">Foswiki als Enterprise Wiki – lizenzkostenfrei und vollständig anpassbar </a> (inkl. Vodcast)<br />
Unsere spezielle Seite zum Thema TWiki: <a href="http://twiki-consulting.seibert-media.net/">Wie geht es weiter mit Ihrer TWiki-Instanz?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hofläden, Supermärkte und Firmenwikis: Misstrauen oder Offenheit?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/11/06/hoflaeden-supermaerkte-und-firmenwikis-misstrauen-oder-offenheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung eines Bauern, seine Waren vor die Tür zu stellen und eine Kasse des Vertrauens zu installieren, ist vergleichbar mit dem Wechsel von einem klassischen Intranet zu einem Unternehmenswiki. Während dem Bauern die Entscheidung jedoch nicht leicht fällt und er berechtigte Zweifel hegt, kann das Unternehmen von der Kultur der Offenheit nur profitieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/04/hoflaeden-supermaerkte-und-firmenwikis-bitte-klingeln-und-herzlich-willkommen/">Hofläden, Supermärkte und Firmenwikis: „Bitte klingeln“ und „Herzlich willkommen“</a> schließt mit dem Vergleich zwischen einem Bauern, der seinen Hofladen grundsätzlich umkonzipiert, und der Etablierung einer Kultur der Offenheit im Unternehmen. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel zuerst zu lesen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Worauf basiert das Miteinander?</h3>
<p style="text-align: left;">Die Entscheidung des Bauern, seine Waren vor die Tür zu stellen und eine Kasse des Vertrauens zu installieren, ist vergleichbar mit dem Wechsel von einem klassischen Intranet zu einem <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unternehmenswiki</a>. Dieser bedeutet nämlich, dass das Bitte-klingeln-Schild abmontiert und durch ein Herzlich-willkommen-Banner ersetzt, die Tür aufgesperrt und die Einladung zur Mitwirkung ausgesprochen wird.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-6519" title="Das //SEIBERT/MEDIA-Wiki" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/2009-10-20_1209.png" alt="Das //SEIBERT/MEDIA-Wiki" /></p>
<p style="text-align: left;">In einem Wiki kann jeder Mitarbeiter mitarbeiten: Jedes Dokument, das ich angelegt habe, kann jeder Kollege, der Zugang zum entsprechenden Wiki-Bereich hat, verändern. Das Unternehmen, das ein Wiki einführt, gibt damit sowohl Mitarbeitern als auch Kunden (die z.B. über ein <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/20/kundenservice-und-transparenz-das-kunden-extranet-von-seibert-media-vodcast/">Extranet auf Wiki-Basis</a> integriert sind) einen hohen Vertrauensvorschuss bzw. sehr viel Macht über die „Transaktion“, um beim Beispiel des Einkaufs beim Bauern oder im Supermarkt zu bleiben.</p>
<p style="text-align: left;">Wie der Hofladen mit der Kasse des Vertrauens verfolgt ein Wiki einen sehr offenen Ansatz. Letztlich gelangen wir damit auch zu der Frage, wie Menschen funktionieren, die sich auch unser Bauer stellt, der sein Geschäftskonzept durchdenkt: Basiert das Miteinander auf Solidarität und Ehrlichkeit oder auf Kontrolle und Misstrauen?</p>
<p style="text-align: left;">Sind wir in dieser Hinsicht pessimistisch, werden wir dem Bauern davon abraten, seine Äpfel und Kartoffeln vor die Tür zu stellen und abzuwarten, ob die Leute bezahlen. Wir gehen davon aus, dass er seine Waren ungewollt verschenkt, dass die Leute den Kofferraum füllen und sich aus dem Staub machen, ohne die Kasse des Vertrauens eines Blickes zu würdigen. Als Optimisten vertrauen wir hingegen darauf, dass die Kunden die Waren, die sie mitnehmen, auch bezahlen und das Vertrauen nicht missbrauchen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Zugegeben: Im Falle des Bauern sind Sorgenfalten eher angebracht als bei einem Unternehmen, das mit einem Wiki eine Kultur der Offenheit schafft. Gerade habe ich bewusst Äpfel mit Birnen verglichen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Im Firmenwiki stiehlt niemand Kartoffeln</h3>
<p style="text-align: left;">Der erste entscheidende Unterschied besteht darin, dass nicht einfach ein Internet-Nutzer im Firmenwiki vorbeikommen und dort Schaden anrichten kann. Auf das Wiki haben ausschließlich autorisierte Mitarbeiter bzw. Kunden Zugriff. Der zweite Unterschied ergibt sich aus der Natur eines Wikis: Im Unternehmenswiki gibt es keine Anonymität.</p>
<p style="text-align: left;">Das System verzeichnet jede Aktivität, ein professionelles Wiki-System wie <a href="http://confluence.seibert-media.net">Confluence</a> oder <a href="http://foswiki.seibert-media.net">Foswiki</a> hält fest, wann und an welchem Ort es welche Modifikation durch wen gegeben hat. Habe ich ein Thema abonniert, werde ich via RSS oder E-Mail automatisch über Änderungen informiert.</p>
<p style="text-align: left;">Fakt ist: Wenn jemand (im übertragenen Sinne) einen Kartoffelsack einfach mitnimmt, erfahre ich das. Insofern ist das Wiki der offene Verkaufsstand des Bauern mit Überwachungskameras. (Aus diesem Grund ist es beispielsweise sinnlos, als Unternehmen darüber nachzudenken, ein Wiki „abzusperren“ und etwa dem Gros der Nutzer keine Schreibrechte einzuräumen. Damit würde lediglich das klassische, weitgehend statische Intranet-Portal kopiert und das Wiki-Konzept käme nicht zur Entfaltung.)</p>
<h3 style="text-align: left;">Vertrauen und Offenheit zahlen sich aus</h3>
<p style="text-align: left;">Der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales wurde einmal gefragt, welche Entwicklung seine Idee hinter sich hätte. Konzeptionell, so Wales darauf, sei der Wikipedia-Vorläufer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nupedia" target="_blank">Nupedia</a> mit einem ziemlich seltsamen Restaurant vergleichbar gewesen:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>In einem Restaurant nutzen Gäste Messer, um ihre Speisen mundgerecht zu portionieren. Der Restaurant-Leitung indes ist dies nicht geheuer: Sie befürchtet, dass Gäste, die unbeaufsichtigt mit Messern hantieren, zwangsläufig aufeinander losgehen und sich verletzen; so sei der Mensch eben und es bedürfe drastischer Beschränkungen.</p></blockquote>
<blockquote style="text-align: left;"><p>Folglich wird jeder Tisch auf „todsichere“ Weise von allen anderen abgeschirmt und mit Gittern gesichert: In ihren Käfigen können Gäste dann essen und Messer benutzen, ohne anderen Leuten gefährlich zu werden.</p></blockquote>
<blockquote style="text-align: left;"><p>Die Auswirkungen lassen nicht allzu lange auf sich warten und trotz der hervorragenden Karte ist das Restaurant bald verwaist – Käfige sind unromantisch und sorgen auch in jeder anderen Hinsicht für Abschreckung.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">So charakterisiert Jimmy Wales Nupedia und begründet anhand dieses gescheiterten Konzepts das radikale Umdenken, das Wikipedia schließlich so erfolgreich gemacht hat: Jeder kann mitmachen, alle sind willkommen. Im Gegensatz zum Vorläufer-Projekt basiert Wikipedia nicht auf Misstrauen, sondern auf Vertrauen in das Gute im Nutzer, und ist deshalb eine so beispiellose Erfolgsgeschichte.</p>
<p style="text-align: left;">Dies ist der Kern des Wiki-Konzepts. Und während der Bauer trotz allen Mutes und trotz aller Innovationskraft verständlicherweise einige Zweifel an der Kultur der Offenheit hegen mag und mit sich ringen muss, hat das Unternehmen, das über eine Wiki-Einführung nachdenkt, <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/31/wiki-faq-fragen-und-antworten-zur-sicherheit/">keine zwielichtigen Umtriebe zu befürchten</a>: Es kann nur gewinnen und wird von den Vorteilen einer „lebenden“, aktuellen, organisch wachsenden Wissensbasis im Intranet profitieren, in der eine unglaubliche <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/17/management-dashboards-im-intranet/">Vielzahl von Prozessen abgebildet werden kann</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/25/wikis-sind-der-kitt-der-intranets-zusammenhaelt/">Wikis sind der Kitt, der Intranets zusammenhält</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/wiki-studie-2-was-bringen-wikis-konkret-und-welche-probleme-treten-auf/">Wiki-Studie: Was bringen Wikis konkret und welche Probleme treten auf?</a><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/"></a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/">Social-Software-Projekte: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hofläden, Supermärkte und Firmenwikis: &#8220;Bitte klingeln&#8221; und &#8220;Herzlich willkommen&#8221;</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/11/04/hoflaeden-supermaerkte-und-firmenwikis-bitte-klingeln-und-herzlich-willkommen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Bauer, der Waren verkauft und ein Bitte-klingeln-Schild vor der Tür stehen hat, und viele klassische Intranets haben etwas gemeinsam, denn auch in diesen heißt es oft: "Bitte klingeln!" Es wäre jeweils eine gute Entscheidung, das Schild durch ein Herzlich-willkommen-Plakat auszutauschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Bauernhof und das Bitte-klingeln-Schild</h3>
<p>Bei einer Autofahrt durch eine ländliche Gegend kam ich vor einiger Zeit an einem hübschen Bauernhof vorbei. Draußen standen die bekannten Tafeln mit Kreideaufschriften wie „Blumen“, „Kartoffeln“, „Süße Äpfel“, „Süßmost“, „Pflaumen“, „Zwiebeln“ und dergleichen. Die Aufschriften mit kräftigem Strich sahen neu und akkurat aus und hatten offenbar nicht bereits Wochen bei Wind und Wetter im Freien hinter sich, sondern waren erst kürzlich erneuert worden. Leider war das Tor zum Hof verschlossen, am Zaun stand ein Schild mit der Aufforderung, bitte zu klingeln.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6493" title="© saksaha_damin" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/3837105403_f3b6256367.jpg" alt="© saksaha_damin" width="212" height="319" />Das ist ein großes Problem: Möchte ich etwas kaufen, muss ich eine Klingel betätigen, jemand wird öffnen und mich wahrscheinlich fragen, was ich gerne hätte, oder mich in einen kleinen Verkaufsraum im Haus führen. Was mich daran stört und mich davon abhält, hier zu klingeln, ist die sehr hohe Verbindlichkeit: Angenommen, der Korb Äpfel, den der Bauer mir zeigt, bietet einen recht ernüchternden Anblick und ich will ihn eigentlich gar nicht haben – gewissermaßen bin ich trotzdem „gezwungen, zu kaufen“.</p>
<p>Ich hätte angehalten, geläutet, meinen Wunsch vorgetragen und den Bauern dazu bewegt, mir seine Produkte zu zeigen, ohne zu wissen, ob die angebotenen Waren überhaupt meinen Vorstellungen entsprechen. Dadurch würde ich mich in der Pflicht fühlen und am Ende die Äpfel vermutlich trotz meiner Bedenken kaufen. Kurz: Die „Transaktionskosten“ sind mir zu hoch erschienen und ich bin weitergefahren.</p>
<p>Anders stellt sich die Situation im Supermarkt dar: Ich kann hineingehen, mir alle Waren in Ruhe anschauen und das Geschäft wieder verlassen, ohne etwas zu kaufen. Diese Handlung ist anonym, die Türen stehen mir in beide Richtungen offen. Das Geschäft mit dem Bauern indes wäre, wie beschrieben, alles andere als anonym und vor allem nicht gerade unkompliziert.</p>
<h3>„Bitte klingeln“ heißt es auch in vielen Intranets.</h3>
<p>Auch in vielen Intranets heißt es: „Bitte klingeln!“ Einem Mitarbeiter, der eine Änderung oder eine Aktualisierung vornehmen und sein Wissen zentral speichern möchte, gelingt dies leider selten sofort und auf effiziente Weise: Vielleicht muss er sich an die IT-Abteilung wenden, um Zugriffsrechte zu erhalten, vielleicht muss er seine Änderung zusammen mit der Bitte um Einstellung einem Redakteur per E-Mail schicken, vielleicht landet die Änderung auch erst einmal auf dem Stapel „Inhalte für das nächste Content-Update“ und fängt eine Weile Staub.</p>
<p>Zunächst ist die Tür also geschlossen. Ebenso wie der Bauer höchstwahrscheinlich nicht über zu hohen Kundenandrang klagen muss, <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/25/wikis-sind-der-kitt-der-intranets-zusammenhaelt/">aktualisiert und erweitert kaum jemand die Inhalte im Intranet</a>. Während der Bauer Ersteres womöglich verkraften kann, da er – um die Geschichte weiterzudenken – seinen Umsatz vor allem durch Lieferungen an einen Großhändler generiert, ist ein Intranet, in dem Informationen veralten und das niemand nutzt, verschwendetes Geld. Wie kann man das ändern?</p>
<h3>Was offene Türen und eine Kasse des Vertrauens bewirken</h3>
<p>Nehmen wir nun an, der Hofumsatz ist dem Bauern plötzlich gar nicht mehr egal, denn sein großer Kunde hat sich für einen anderen Lieferanten von Bio-Produkten entschieden: Es ist also höchste Zeit, den Direktverkauf anzukurbeln.</p>
<p>Eine Möglichkeit bestünde darin, die Tür grundsätzlich zu öffnen und die Bitte-klingeln-Tafel durch ein Herzlich-willkommen-Schild zu ersetzen. Mit einem Schlag würden die Transaktionskosten für potenzielle Kunden sinken. Die Tür generell aufzusperren und allen Mitarbeitern Zugang zu gewähren, wäre auch im Intranet ein <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/24/das-graswurzelkonzept-die-wiki-einfuehrung-von-unten/">richtiger erster Schritt</a>.</p>
<p>Der Bauer hätte noch eine zweite Möglichkeit, die auf den ersten Blick deutlich radikaler erscheint. Er könnte seine Äpfel, Kartoffeln, Zwiebeln, Sträuße und Mostflaschen auf einem Tisch vor der Tür aufbauen, Preisschilder danebenstellen und eine blecherne Kasse des Vertrauens an einen Zaunpfahl nageln.</p>
<p>Wie dramatisch sich die Situation für mich damit ändern würde! Ich könnte anhalten, mir die Waren ansehen, einen Sack Kartoffeln oder eben einen Korb Äpfel nehmen, den ausgezeichneten Betrag in die Box werfen und weiterfahren, ohne dem Bauern zu begegnen. Ebenso könnte ich aber auch wieder einsteigen und meine Fahrt fortsetzen, ohne etwas zu kaufen und ohne schlechtes Gewissen. Meine Transaktionskosten wären in diesem Fall sogar noch geringer als im Supermarkt, wo ich mir einen Einkaufswagen nehmen, mich an der Kasse anstellen, meine Waren auf das Band legen muss etc. Beim Bauern dagegen wäre die Transaktion allein mir als Kunden überlassen.</p>
<h3>Die Vorteile überwiegen die Risiken</h3>
<p>Damit sind wir jedoch bei Kehrseite der Medaille: Der Bauer befürchtet nämlich, wahrscheinlich nicht unbegründet, dass Leute sich Waren einladen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden könnten, ohne dafür zu bezahlen. Vielleicht wird dieser Fall tatsächlich ab und zu eintreten und der Bauer höchstens einen Manschettenknopf (und keine Münzen) in seiner Kasse vorfinden.</p>
<p>Doch Gefahren dieser Art bestehen auch im Supermarkt, denken wir an Kreditkartenmissbrauch, denken wir an eine gestohlene EC-Karte und die Zahlung per Karte und Unterschrift oder schlichten Diebstahl. Auch hier bleibt der Supermarkt auf seiner Forderung sitzen, auch für den Supermarkt besteht das Risiko von Rücklastschriften.</p>
<p>Dennoch sollte der Bauer sich für diesen Schritt entscheiden: Denn trotz der Gefahr, hin und wieder übers Ohr gehauen zu werden, bin ich fest davon überzeugt, dass sein Umsatz deutlich steigen und sich seine Entscheidung langfristig lohnen wird.</p>
<p>Warum diese Entscheidung mit dem Wechsel von einem klassischen Intranet zu einem <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki</a> vergleichbar ist, lesen Sie im zweiten Teil des Artikels <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/06/hoflaeden-supermaerkte-und-firmenwikis-misstrauen-oder-offenheit/">Hofläden, Supermärkte und Firmenwikis: Misstrauen vs. Offenheit</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unsere spezielle Seite zum Thema Firmenwikis</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/25/wikis-sind-der-kitt-der-intranets-zusammenhaelt/">Wikis sind der Kitt, der Intranets zusammenhält</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/08/wiki-studie-1-wer-nutzt-wikis-und-warum/">Wiki-Studie: Wer nutzt Wikis und warum?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social-Software-Projekte: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann (Teil 2)</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/10/30/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=6580</guid>
		<description><![CDATA[Die Potenziale des internen Einsatzes von Social Software entdecken immer mehr Unternehmen für sich. Die Einführung eines kollaborativen Tools ist jedoch selten ein Selbstläufer. Woran können Social-Software-Projekte scheitern? Dies sind sechs weitere Gründe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Potenziale des internen Einsatzes von Social-Software-Tools entdecken immer mehr Unternehmen für sich. Die Einführung eines kollaborativen Tools ist jedoch selten ein Selbstläufer (zumal mit dieser ein nicht unbeträchtlicher Wandel der Kommunikationskultur im Unternehmen verbunden ist). Woran können Social-Software-Projekte scheitern? Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/">ersten Teil dieses Beitrags</a> sind sechs Problemquellen benannt worden; dies sind sechs weitere Gründe, die unter anderem auf den <a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=718" target="_blank">Überlegungen von Dion Hinchcliffe</a> basieren.</p>
<h3>7. Zu frühes Einbinden aller denkbaren Abteilungen</h3>
<p>Schnell kommt es zu bürokratiebedingtem Stillstand, wenn zu früh sämtliche Abteilungen im Unternehmen einbezogen werden und entscheidungsberechtigt sind. Vor allem in großen Unternehmen droht die Gefahr, dass sich unterschiedliche Interessengruppen gegenüberstehen, die der jeweiligen Profilierung mehr Gewicht beimessen als der Lösung von Problemen mithilfe eines Kollaborations-Tools. Die sich hauptsächlich damit beschäftigen, Regeln und Abläufe festzulegen, und sich dabei in Details verlieren.</p>
<h3>8. Nicht auffindbares Wissen</h3>
<p>Zentral verfügbares Unternehmenswissen ist eine Sache, eine unüberschaubare Datensammlung eine andere. Hieran entscheidet sich der Nutzwert, den ein Mitarbeiter aus einem System ziehen kann. Es genügt also nicht, dass Informationen eben vorhanden sind, sie sollen auch auffindbar sein. Einerseits liegt es am Unternehmen, dies bei der Wahl des Tools zu berücksichtigen (Gibt es eine Suchfunktion und wie gut sind die Ergebnisse? Wie ausgereift ist die Möglichkeit, Inhalte hierarchisch abzubilden? etc). Andererseits müssen die Nutzer des Systems verstehen, wie wichtig und sinnvoll es ist, Content in Hierarchien abzulegen, Dokumente mit aussagefähigen Titeln zu versehen, Tags zu vergeben usw.</p>
<h3>9. Mangel an effektiven Teilnehmern</h3>
<p>Wenn Mitarbeiter im Unternehmen das neue System als (fixe) Idee der Geschäftsführung ansehen und keine Identifikation mit dem Tool aufbauen, werden sie es nicht nutzen. Die Geschäftsführung muss den Mitarbeitern aktiv kommunizieren, dass ein Tool nicht etwa aufgrund eines persönlichen Spleens eingeführt wird, sondern dass es das Unternehmen und jeden einzelnen Kollegen grundsätzlich voranbringt und entlastet und warum das so ist. Die Entwicklung einer Strategie, potenzielle Teilnehmer zu aktivieren, ist ein fester Bestandteil eines <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">professionellen Social-Software-Projekts</a> und der wirklich kritische Faktor, mit dem das Projekt steht oder fällt.</p>
<h3>10. Keine langfristige Haushaltsplanung</h3>
<p>Unternehmen sollten sich dessen bewusst sein, dass immer wieder Bedarf an internen oder externen Ressourcen anfallen wird. Nur eine weitsichtige Planung und das Einkalkulieren zusätzlicher Investitionen sichern den langfristigen Erfolg eines Enterprise-2.0-Projekts. Jedes Tool benötigt Pflege, neue Plug-ins sind zu implementieren, gegebenenfalls müssen Mitarbeiter geschult werden, um neue, zusätzliche Funktionalitäten zu beherrschen usw.</p>
<h3>11. Bisher Verantwortliche werden nicht integriert</h3>
<p>In klassischen Intranets gibt es in der Regel einige wenige Mitarbeiter, die über das Firmenwissen „wachen“. Werden diese Kollegen nicht in die neue Informations- und Kommunikationskultur einbezogen und wird ihnen nicht deutlich, dass die Wissensteilung z.B. in einem <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Firmenwiki</a> einen Gewinn und keinen Verlust darstellt, versuchen sie unter Umständen, die Etablierung des neuen Tools zu behindern. Die unbegründete <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/03/die-angst-wissen-zu-teilen/">Angst, Wissen zu teilen</a>, kann mit konsequenter, geduldiger Kommunikation beseitigt werden.</p>
<h3>12. Fehlende Geduld</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/05/architektur-eines-wiki-projekts-haeufige-fragen-von-kunden-und-informationsquellen/">Erfahrungsgemäß kann es lange dauern</a>, bis ein Social-Software-Projekt zum durchschlagenden Erfolg wird, bis sich Gewohnheiten ändern und bis Mitarbeiter neue, innovative Arbeitsmethoden annehmen. Es ist so gut wie unmöglich, einen konkreten Zeitkorridor zu benennen, in dem sich beispielsweise ein Wiki durchsetzt.</p>
<p>Allein der unternehmenskulturelle Wandel braucht Zeit. Hier ist vorrangig das Management gefordert: Es muss den richtigen Weg zu finden, die Mitarbeiter für ein neues Tool zu begeistern und sie zur Nutzung zu motivieren. Wissen Mitarbeiter nicht, wozu ein System eigentlich konkret dient bzw. welche Prozesse es optimieren oder gar ersetzen und welche Probleme es lösen soll, gerät das Projekt unweigerlich in eine Sackgasse.</p>
<p>Kommen dann z.B. noch eine schlechte Usability oder eine <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/14/wikis-brauchen-ein-individuelles-design/">halbherzige Integration</a> (durch die das Tool wie ein Fremdkörper innerhalb des Intranets wirkt) hinzu, besteht die Gefahr, dass die meisten Mitarbeiter an den „bewährten“ Arbeitsmethoden wie der E-Mail als Hauptkommunikationsmittel im Unternehmen festhalten.</p>
<p>Der Identifikation und der konsequenten Behebung solcher Hindernisse kommt große Bedeutung zu. Auch ein System, das zunächst schleppend oder gar nicht in die Gänge kommt, kann zu einem Erfolg werden, wenn man erkannte Hemmschwellen nachträglich beseitigt.</p>
<p>//SEIBERT/MEDIA unterstützt und berät Sie gerne bei der Evaluation von Systemen, bei der Einführungsplanung sowie während der ersten aktiven Schritte mit Ihrem neuen System. Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie bitte <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf">Kontakt mit uns auf</a> oder besuchen Sie <a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">unsere spezielle Seite zum Thema Firmenwikis</a>.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/01/social-software-der-wikipedia-irrtum/">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/10/wiki-studie-2-was-bringen-wikis-konkret-und-welche-probleme-treten-auf/">Wiki-Studie: Was bringen Wikis konkret und welche Probleme treten auf?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/22/micro-blogging-1-argumente-fuer-das-twittern-im-unternehmen/">Micro-Blogging: Argumente für das Twittern im Unternehmen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">Micro-Blogging im Unternehmen: Potenziale und Anwendung am Beispiel des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social-Software-Projekte: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann (Teil 1)</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/10/28/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Effizienzsteigerung bei der internen und externen Zusammenarbeit, die durch Einsatz von Enterprise-2.0-Tools in Unternehmen erreicht werden kann, ist unbestritten. Warum ist der Einsatz von Wikis und Microblogs in Unternehmen dennoch häufig zum Scheitern verurteilt und was sind die erfolgskritischen Faktoren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Effizienzsteigerung bei der internen und externen Zusammenarbeit, die durch den Einsatz  von Enterprise-2.0-Lösungen in Unternehmen erreicht werden kann, ist hier schon häufig thematisiert worden und – <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/10/wiki-studie-2-was-bringen-wikis-konkret-und-welche-probleme-treten-auf/">wie erste Studien am Beispiel der Wiki-Nutzung belegen</a> – kaum bestreitbar.</p>
<p>Und trotzdem ist die Einführung eines kollaborativen Tools selten ein Selbstläufer (zumal mit dieser ein nicht unbeträchtlicher Wandel der Kommunikationskultur im Unternehmen verbunden ist). Woran und warum können Social-Software-Projekte also scheitern? In diesem und im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/30/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-2/">folgenden Beitrag</a> nennen wir 12 Gründe, die unter anderem auf den <a href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=718" target="_blank">Überlegungen von Dion Hinchcliffe</a> basieren.</p>
<h3>1. Eine Lösung erfüllt nur die Bedürfnisse einer Abteilung</h3>
<p>Häufig werden Lösungen „von unten“ und zunächst in einer einzelnen Abteilung implementiert. Für die Belange eben dieser Abteilung mag das entsprechende Tool auch gut geeignet sein. Wenn sich das System aber nicht an den Bedürfnissen des gesamten Unternehmens orientiert, wird die Ausweitung schwierig. Bereits in einer Abteilung vorhandene Lösungen sollten deshalb intensiv daraufhin geprüft werden, ob und inwieweit sie sich für einen flächendeckenden Rollout im Unternehmen eignen. Häufig ist das nämlich nicht oder nur bedingt der Fall.</p>
<h3>2. Zuerst wird das Tool ausgewählt</h3>
<p>Manche Unternehmen begehen den Fehler, das Pferd von hinten aufzuzäumen, und wählen ein Tool aus, ohne dass ein konkreter Bedarf für die Nutzung besteht. Anschließend wird viel Mühe darin investiert, Standardlösungen im Nachhinein an die tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens anzupassen, was häufig nicht gelingt. Auch eine <a href="http://www.useit.com/alertbox/social-intranet-features.html" target="_blank">Studie von Jakob Nielsen</a> bestätigt dies: Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung eines Tools ist deren tatsächliche Notwendigkeit. Wenn das System dabei hilft, ein vorhandenes Problem zu lösen, lernen die Mitarbeiter auf „natürliche“ Weise, es zu nutzen. Löst es dagegen offensichtlich keine Probleme, wird es scheitern.</p>
<h3>3. Das falsche Tool wählen und krampfhaft daran festhalten</h3>
<p>Wenn Unternehmen sich sehr früh für ein bestimmtes System entscheiden, stellt sich während des Prozesses der Etablierung und Anpassung mitunter heraus, dass das Tool nicht uneingeschränkt geeignet ist und nicht alle bestehenden Anforderungen erfüllt. Obwohl hier eigentlich eine Kursänderung nötig wäre, sieht man davon ab und versucht stattdessen, das gewählte System dennoch auf Biegen und Brechen durchzusetzen.</p>
<p>Die Gründe hierfür sind vielfältig: Mal ist die Bedarfsermittlung nicht intensiv genug durchgeführt worden, mal wurden potenzielle Lösungen nicht gründlich evaluiert. Wenn sich herausstellt, dass eine Software ungeeignet ist, scheuen Unternehmen womöglich auch die Mehrkosten, die durch ein Umschwenken entstehen würden (und bedenken dabei nicht, dass ein gescheitertes Projekt das Unternehmen letztlich noch teurer zu stehen käme und die Probleme, die das Tool beheben soll, nach wie vor bestünden). Zudem spielen persönliche Vorlieben und Ressentiments von Führungskräften für oder gegen eine Software gerne eine unrühmliche Rolle, insbesondere dann, wenn diese an der Unternehmensrealität und den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehen. In jedem Fall werden die Akzeptanz und die Nutzung des Tools leiden.</p>
<h3>4. Keine Ressourcen für Einführung und Schulung</h3>
<p>Zur erfolgreichen Einführung eines Enterprise-2.0-Tools gehört mehr als das Zur-Verfügung-Stellen einer geeigneten Plattform. Wenn Unternehmen es versäumen, den Mitarbeitern eine „Bedienungsanleitung“ an die Hand zu geben, werden daraus große Probleme im Hinblick auf die Akzeptanz resultieren: Auch die beste Usability bringt nicht viel, wenn die Mitarbeiter das Konzept nicht verstanden haben, für das ein Tool steht.</p>
<p>Die intensive Aufklärung der Mitarbeiter über die Funktionsweisen des Systems, über die notwendige Veränderung der Kommunikationskultur und über die Vorteile für jeden Einzelnen und für das ganze Unternehmen kann schon in der Anfangsphase viele Barrieren beseitigen. Eine Einführung nach dem Motto „Hier ist das System, nun fangen Sie mal an!“ gelingt in den seltensten Fällen.</p>
<h3>5. Keine Unterstützung „von oben“</h3>
<p>Immer wieder beruht die Einführung eines Kollaborations-Tools auf der Initiative der IT-Abteilung – und das Management interessiert sich nicht wirklich für das System. Die mangelnde Beteiligung der Geschäftsführung ist mit einem hohen Risiko verbunden. Nichts gegen das <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/24/das-graswurzelkonzept-die-wiki-einfuehrung-von-unten/">Graswurzelkonzept</a>, aber ohne Unterstützung und Förderung „von oben“ wird sich ein Tool schwer auf breiter Ebene durchsetzen können.</p>
<h3>6. Fehlende Beteiligung der IT-Abteilung</h3>
<p>Das andere Extrem ist die fehlende oder mangelnde Integration der IT-Experten in das Projekt. Dabei spielen gerade die <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Planung und die Anpassung</a> an die interne Infrastruktur eine wichtige Rolle für das Gelingen des Projekts. Treten hier Probleme und Verzögerungen auf, kommt es auch zu Problemen und Verzögerungen bei der Annahme des Systems und der Mitarbeiterbeteiligung.</p>
<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/30/social-software-projekte-woran-die-einfuehrung-von-enterprise-20-tools-scheitern-kann-teil-2/">zweiten Teil des Artikels</a> werden sechs weitere Hindernisse beschrieben, die erfolgreichen Social-Software-Projekten im Weg stehen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/02/architektur-eines-wiki-projekts-elemente-ablauf-vorgehen-regeln/">Architektur eines Wiki-Projekts: Elemente, Ablauf, Vorgehen, Regeln</a><br />
<a href="http://firmenwikis.seibert-media.net">Unsere spezielle Seite zum Thema Firmenwikis</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/01/social-software-der-wikipedia-irrtum/">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/22/micro-blogging-1-argumente-fuer-das-twittern-im-unternehmen/">Micro-Blogging: Argumente für das Twittern im Unternehmen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/10/26/micro-blogging-im-unternehmen-potenziale-und-anwendung-am-beispiel-des-seibert-media-micro-blogs/">Micro-Blogging im Unternehmen: Potenziale und Anwendung am Beispiel des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs</a></p>
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		<item>
		<title>Micro-Blogging im Unternehmen: Potenziale und Anwendung am Beispiel des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 09:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[//Seibert/Media]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Cafeteria eines Unternehmens kommunizieren die Leute, ventilieren und analysieren Fragen aus Projekten und ihrer täglichen Arbeit. Weitsichtige Unternehmen sehen darin einen großen Nutzen. Ein Micro-Blog im Intranet kann diese wichtige Kommunikation digital abbilden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Micro-Blogging: Warum digitalisierte Cafeteria-Gespräche wichtig sind</h3>
<p>In der Cafeteria eines Unternehmens trinken die Mitarbeiter Kaffee und unterhalten sich. Auf den ersten Blick scheint dies ein unproduktives &#8220;Zeit-miteinander-Verbringen&#8221; zu sein. Bei näherer Betrachtung wird aber deutlich, dass es sich dabei um einen wichtigen Bestandteil der Arbeit handelt: Die Leute kommunizieren, ventilieren und analysieren Fragen aus Projekten, thematisieren ihre tägliche Arbeit und geben sich gegenseitig Tipps. Weitsichtige Unternehmen haben daher ein Interesse daran, dass es diese Kommunikation in der Cafeteria gibt und sehen in ihr einen großen Nutzen.</p>
<p>Nicht jedes Unternehmen kann freilich eine eigene Cafeteria anbieten, es gibt allerdings Möglichkeiten, ähnliche Kommunikationsformen digital abzubilden: Eine vielversprechende Lösung ist ein Micro-Blog. Hier werden, ganz ähnlich wie beim gemeinsamen Kaffeetrinken, Informationen, Nachrichten, Ideen oder Projektdetails ausgetauscht. Teilweise sind diese unmittelbar und zeitnah relevant, teilweise geht es darum, Gedanken einfach einmal mit anderen Leuten zu teilen und Input zu erhalten. Davon können Unternehmen profitieren.</p>
<h3>Vorteil: Effektivere Kommunikation</h3>
<p>Der große Vorteil des Micro-Bloggings ist die Vervielfachung des Vier-Augen-Prinzips und damit eine Qualitätssteigerung im Unternehmen. Im Idealfall verläuft die Kommunikation im internen Micro-Blog in etwa so: Mehrere Leute denken kurz über eine Idee nach und geben ihre kompakten Kommentare ab, ehe sie sich wieder ihren eigenen, individuellen Aufgaben widmen. Der Erfolgsfaktor ist die Effektivität der internen Kommunikation, die Möglichkeit, schnell breitgefächertes Feedback aus vielen Perspektiven zu generieren.</p>
<p>Der Micro-Blog von //SEIBERT/MEDIA ist seit einigen Monaten implementiert und basiert auf <a href="http://status.net" target="_blank">status.net</a> (vormals Laconica). Inzwischen haben sich mehrere Anwendungsfälle für das Micro-Blogging im Unternehmen als sinnvoll erwiesen:</p>
<ul>
<li>Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit („Bereichsleiter ist den ganzen Tag bei einem Kunden.“)</li>
<li>Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog schnell gemeinsam weiterentwickelt werden können (Brainstorming-Elemente)</li>
<li>Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren</li>
<li>Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites („Schaut Euch mal diese Navigation an, innovativ ist das, aber auch praktisch sinnvoll?“)</li>
<li>schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats</li>
<li>zentrale Archivierung von Diskussionen und Wiederauffindbarkeit über eine Suchmaschine</li>
</ul>
<h3>Der Micro-Blog von //SEIBERT/MEDIA auf Basis von status.net</h3>
<p>Die Oberfläche des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs auf Basis von status.net, eines Open-Source-Systems für Kurznachrichten, erschließt sich rasch und intuitiv: Die Navigationselemente befinden sich rechts oben, der Content-Bereich links, zusätzliche (und individuell anpassbare) Funktionalitäten sind in der rechten Sidebar. Die visuelle Gestaltung im eigenen Corporate Design ist hier – wie bei allen internen Systemen – <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/14/wikis-brauchen-ein-individuelles-design/" target="_self">ein wichtiger Erfolgsfaktor</a>:</p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-6250" title="Navigationselemente" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/13.png" alt="Navigationselemente" /><br />
</strong></p>
<p><em>Abb. 1: Die Navigationselemente im rechten oberen Bereich</em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/öffentl-zl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6654" title="Der Nachrichtenbereich" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/öffentl-zl.jpg" alt="Der Nachrichtenbereich" /></a><br />
</strong></p>
<p><em>Abb. 2: Der Nachrichtenbereich</em><strong><br />
</strong></p>
<p>Die Arbeit in status.net ist denkbar einfach: Man gibt die Nachricht in das Textfenster ein, fügt ggf. eine Datei als Anhang hinzu, sendet, fertig. (Dabei ist die von Twitter bekannte Beschränkung auf 140 Zeichen aufgehoben.) Nach dem Abschicken erscheint der Beitrag in der portalartigen öffentlichen Zeitleiste. Andere Nutzer können diesen nun nicht nur sofort sehen, sondern haben verschiedene Funktionen, wie etwa das Hinzufügen zu „Beliebte Nachrichten“ zur Verfügung.</p>
<p>Der status.net-Dienst ermöglicht es zudem, direkt mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren und – ähnlich wie in einem Forum, in dem Postings hierarchisch geordnet sind – unmittelbar und unter Wahrung des Kontextes auf Beiträge zu reagieren. Antworten auf die entsprechende Nachricht sind dann mit „in context“ gekennzeichnet, der Diskussionsbaum öffnet sich per Klick.</p>
<p>Innerhalb des Micro-Blogs können sogenannte Gruppen angelegt werden, in denen bestimmte Themengebiete thematisiert werden. Gruppen im //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blog sind beispielsweise Design, Blog, Tech, Innovation und natürlich Fun. Per Klick können Nutzer bestimmten Gruppen beitreten oder diese verlassen:</p>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/Microblog-Gruppen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-6652" title="Die Gruppenübersicht" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/Microblog-Gruppen.png" alt="Die Gruppenübersicht" /></a></p>
<p><em>Abb. 3: Die Gruppenübersicht</em></p>
<p>In der rechten Sidebar einer jeden Gruppe sind die Mitglieder aufgelistet, die gruppenspezifischen Nachrichten sind nach dem Eintreten sofort sichtbar:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6265" title="Ein Gruppenbereich" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/Gruppen_31.png" alt="Ein Gruppenbereich" /></p>
<p><em>Abb. 4: Ein Gruppenbereich</em></p>
<p>Eine zusätzliche und hilfreiche Navigationsmöglichkeit bilden Tag-Clouds. Beim Klick auf „Aktuelle Tags“ erscheint eine Übersicht über die Themen, die in letzter Zeit besprochen wurden:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6257" title="Die Tag-Cloud" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/10/Tag_Cloud.png" alt="Die Tag-Cloud" /></p>
<p><em>Abb. 5: Die Tag-Cloud</em></p>
<h3>Potenziale von Micro-Blogging für Unternehmen</h3>
<p>Unserer bisherigen Erfahrung nach hat das Micro-Blogging im Intranet das Potenzial, die unternehmensinterne Kommunikation durch Kanalisation und eine damit verbundene Effizienzsteigerung maßgeblich zu verbessern, sowie einerseits die individuelle Produktivität zu erhöhen und andererseits die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit auch jenseits des Wikis zu fördern. An dieser Stelle noch einmal unsere Hauptargumente für das Twittern im Unternehmen:</p>
<ul>
<li>Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen</li>
<li>Reduktion des E-Mail-Aufkommens (E-Mail-Diskussionen, die aus dem E-Mail-Postfach in den Micro-Blog verlagert werden, entlasten alle Mitarbeiter.)</li>
<li>Synchronisation von Arbeiten in Projekten</li>
<li>Austausch über ein schnelles, modernes und unkompliziertes Kommunikationsinstrument</li>
<li>innovationsförderndes Kommunikationsinstrument</li>
<li>Integration räumlich verteilter („virtueller“) Teams</li>
<li>Verbesserung der Qualitätssicherung</li>
<li>Zeitersparnis im Vergleich zur Arbeit in Wiki-Dokumenten</li>
<li>Quelle für interessante, neue Ideen</li>
<li>unaufdringliche Alternative zu E-Mails oder Telefonaten</li>
<li>Team-Bildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation</li>
</ul>
<p>Die Arbeit mit dem Micro-Blog auf Basis von status.net im //SEIBERT/MEDIA-Intranet und die Möglichkeiten eines solchen Systems fasst dieses Tutorial zusammen:</p>
<p><span> </span><span> </span><span> </span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ktDBko92_yA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/ktDBko92_yA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Haben Sie weitere Fragen zu status.net und Micro-Blogging im Unternehmen?  <a href="http://www.seibert-media.net/cgi-smedia-portal/form.cgi?conf=form-portal.conf" target="_blank">Sprechen Sie uns an</a>.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/22/micro-blogging-1-argumente-fuer-das-twittern-im-unternehmen/" target="_blank">Micro-Blogging 1: Argumente für das Twittern im Unternehmen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/06/arbeitstechniken/micro-blogging-2-laconica-und-yammer-im-intranet/" target="_blank">Micro-Blogging 2: Laconica und Yammer im Intranet</a><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/01/social-software-der-wikipedia-irrtum/"></a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/01/social-software-der-wikipedia-irrtum/">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a></p>
]]></content:encoded>
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			<enclosure url="http://blog.seibert-media.net/podpress_trac/feed/5923/0/0158-Podcast-Micro-Blogging-im-Unternehmen-Potenziale-und-Anwendung-an-einem-Beispiel.mp3" length="7838849" type="audio/mpeg"/>
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		<itunes:summary>Micro-Blogging: Warum digitalisierte Cafeteria-Gesprauml;che wichtig sind
In der Cafeteria eines Unternehmens trinken die Mitarbeiter Kaffee und unterhalten sich. Auf den ersten Blick scheint dies ein unproduktives "Zeit-miteinander-Verbringen" zu sein. Bei nauml;herer Betrachtung wird aber deutlich, dass es sich dabei um einen wichtigen Bestandteil der Arbeit handelt: Die Leute kommunizieren, ventilieren und analysieren Fragen aus Projekten, thematisieren ihre tauml;gliche Arbeit und geben sich gegenseitig Tipps. Weitsichtige Unternehmen haben daher ein Interesse daran, dass es diese Kommunikation in der Cafeteria gibt und sehen in ihr einen groszlig;en Nutzen.

Nicht jedes Unternehmen kann freilich eine eigene Cafeteria anbieten, es gibt allerdings Mouml;glichkeiten, auml;hnliche Kommunikationsformen digital abzubilden: Eine vielversprechende Louml;sung ist ein Micro-Blog. Hier werden, ganz auml;hnlich wie beim gemeinsamen Kaffeetrinken, Informationen, Nachrichten, Ideen oder Projektdetails ausgetauscht. Teilweise sind diese unmittelbar und zeitnah relevant, teilweise geht es darum, Gedanken einfach einmal mit anderen Leuten zu teilen und Input zu erhalten. Davon kouml;nnen Unternehmen profitieren.
Vorteil: Effektivere Kommunikation
Der groszlig;e Vorteil des Micro-Bloggings ist die Vervielfachung des Vier-Augen-Prinzips und damit eine Qualitauml;tssteigerung im Unternehmen. Im Idealfall verlauml;uft die Kommunikation im internen Micro-Blog in etwa so: Mehrere Leute denken kurz uuml;ber eine Idee nach und geben ihre kompakten Kommentare ab, ehe sie sich wieder ihren eigenen, individuellen Aufgaben widmen. Der Erfolgsfaktor ist die Effektivitauml;t der internen Kommunikation, die Mouml;glichkeit, schnell breitgefauml;chertes Feedback aus vielen Perspektiven zu generieren.

Der Micro-Blog von //SEIBERT/MEDIA ist seit einigen Monaten implementiert und basiert auf status.net (vormals Laconica). Inzwischen haben sich mehrere Anwendungsfauml;lle fuuml;r das Micro-Blogging im Unternehmen als sinnvoll erwiesen:

	Statusberichte uuml;ber persouml;nliche Verfuuml;gbarkeit (bdquo;Bereichsleiter ist den ganzen Tag bei einem Kunden.ldquo;)
	Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog schnell gemeinsam weiterentwickelt werden kouml;nnen (Brainstorming-Elemente)
	Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persouml;nlichen Kommentaren
	Diskussion uuml;ber bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites (bdquo;Schaut Euch mal diese Navigation an, innovativ ist das, aber auch praktisch sinnvoll?ldquo;)
	schneller Erfahrungsaustausch auml;hnlich eines Chats
	zentrale Archivierung von Diskussionen und Wiederauffindbarkeit uuml;ber eine Suchmaschine

Der Micro-Blog von //SEIBERT/MEDIA auf Basis von status.net
Die Oberflauml;che des //SEIBERT/MEDIA-Micro-Blogs auf Basis von status.net, eines Open-Source-Systems fuuml;r Kurznachrichten, erschlieszlig;t sich rasch und intuitiv: Die Navigationselemente befinden sich rechts oben, der Content-Bereich links, zusauml;tzliche (und individuell anpassbare) Funktionalitauml;ten sind in der rechten Sidebar. Die visuelle Gestaltung im eigenen Corporate Design ist hier ndash; wie bei allen internen Systemen ndash; ein wichtiger Erfolgsfaktor:




Abb. 1: Die Navigationselemente im rechten oberen Bereich





Abb. 2: Der Nachrichtenbereich


Die Arbeit in status.net ist denkbar einfach: Man gibt die Nachricht in das Textfenster ein, fuuml;gt ggf. eine Datei als Anhang hinzu, sendet, fertig. (Dabei ist die von Twitter bekannte Beschrauml;nkung auf 140 Zeichen aufgehoben.) Nach dem Abschicken erscheint der Beitrag in der portalartigen ouml;ffentlichen Zeitleiste. Andere Nutzer kouml;nnen diesen nun nicht nur sofort sehen, sondern haben verschiedene Funktionen, wie etwa das Hinzufuuml;gen zu bdquo;Beliebte Nachrichtenldquo; zur Verfuuml;gung.

Der status.net-Dienst ermouml;glicht es zudem, direkt mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren und ndash; au...</itunes:summary>
		<itunes:keywords>//Seibert/Media,,Arbeitstechniken,,Intranet,,Podcast,,Trends,,Web-Technologien</itunes:keywords>
		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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		<itunes:block>No</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>Landing-Pages und Corporate Websites: Goldgrube und &#8220;Millionengrab&#8221;?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/10/21/landing-pages-und-corporate-website-goldgrube-und-millionengrab/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/10/21/landing-pages-und-corporate-website-goldgrube-und-millionengrab/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Brüggemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Begriffe sind natürlich bewusst provokant gewählt. Hintergrund ist der zu beobachtende Trend, dass normale Unternehmens-Websites im Zuge eines viel bewussteren und zielstrebigeren Online-Marketings im Nachteil gegenüber klar positionierten Landing-Pages sind. Ein Beispiel aus der Online-Marketing-Praxis. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Landing-Pages: Online-Marketing ist zielstrebiger geworden</h3>
<p>Die Begriffe „Goldgrube“ und „Millionengrab“ im Titel sind natürlich bewusst provokant gewählt. Hintergrund ist der zu beobachtende Trend, dass normale Unternehmens-Websites im Zuge eines viel bewussteren und zielstrebigeren Online-Marketings z.B. bei Google immer weniger Chancen gegenüber klar positionierten Landing-Pages haben.</p>
<p>Während eine Vielzahl von Websites in den vergangenen Jahren unter dem „Wir-müssen-im-Web-sein“-Ansatz entstanden sind und vor allem beschreibende Inhalte im Rahmen eines umfassenden, CI-geprägten Umfeldes aufweisen, verfolgen die Landing-Pages von heute einen anderen Ansatz: schlank, leicht und mit der Aufforderung zur Handlung im Mittelpunkt – und deshalb sehr effizient.</p>
<h3>Erfolgsfaktor: Spezifische Angebote werden ausgelagert</h3>
<p>Längst gibt es nicht mehr nur die gewichtigen Domains wie beispielsweise www.karstadt.de, www.hanseaticbank.de, www.deutsche-bank.de oder www.reisebank.de. Vielmehr haben Unternehmen ihre Chancen erkannt und lagern bestimmte Inhalte und Angebote auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet handlungaktiv aus – auf entsprechende Landing-Pages wie <a href="http://www.karstadt-goldwochen.de" target="_blank">www.karstadt-goldwochen.de</a>, <a href="http://www.genialcard.de" target="_blank">www.genialcard.de</a>, <a href="http://www.banking-on-green.de" target="_blank">www.banking-on-green.de</a> und <a href="http://www.reisebank-gold.de" target="_blank">www.reisebank-gold.de</a>. Im Mittelpunkt stehen jeweils kompakte Informationen zu einem spezifischen Service bzw. Produkt und konkrete Handlungsaufforderungen.</p>
<p>In den meisten Fällen dürften diese Landing-Pages nach einer gewissen Zeit beim fokussierten Thema entsprechende Zugriffszahlen erhalten, auch deshalb, weil SEO-Maßnahmen für eine Landing-Page in der Regel deutlich effizienter und gezielter durchgeführt werden können als für eine komplette Unternehmens-Website: Eine professionelle Landing-Page lässt sich daher zumeist einfacher gut in Google und Co. positionieren als eine Produktdetailseite innerhalb der Corporate Website.</p>
<h3>Conversions: Landing-Pages stechen Produktdetailseiten klar aus</h3>
<p>Nun stellt sich natürlich die spannende Frage, ob die Landing-Pages auch tatsächlich in der Lage sind, mehr aktive Handlungen von Seiten der Nutzer zu erzielen, als dies die angestammte Homepage schafft. //SEIBERT/MEDIA ist jüngst für einen Kunden exakt dieser Frage nachgegangen.</p>
<p>Wir haben ein spezielles Thema aus dem umfassenden Webseitenangebot noch einmal in Form einer Landing-Page aufbereitet und die Daten beider Seiten miteinander verglichen. Und tatsächlich ist die Landing-Page der eindeutige Gewinner – gerade was die Anzahl der Conversions angeht.</p>
<p>In unserem Fall geht es um eine sehr spezielle Dienstleistung im Rahmen der Durchführung von Produkttests. Insgesamt vier verschiedene Leistungen werden hier auf der Stamm-Website beschrieben und angeboten, eine davon ist nun zusätzlich separiert angeboten worden. Sowohl für die Website als auch für die Landing-Page wurden nun vergleichbare AdWords-Anzeigen geschaltet.</p>
<blockquote><p>Das Ergebnis: Die Landing-Page erreichte Kosten pro Conversion von 12,51 Euro. Die Kampagne, die sich auf die Homepage-Dienstleistungen bezog, verursachte im Verlauf eines Monats mit 136,82 Euro mehr als das Zehnfache an Kosten pro Conversion.</p></blockquote>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dies ist natürlich keine repräsentative Erfassung, doch bestätigt dieses Ergebnis unsere Erfahrungen nachdrücklich: Für viele Unternehmen dürfte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit lohnen, die in den Tiefen einer gewachsenen Website verborgenen Leistungen oder Produkte direkt und aktiv mithilfe von Landing-Pages anzubieten.</p>
<p>Während Nutzer innerhalb der Corporate Website häufig von anderen Informationen abgelenkt werden oder Gefahr laufen, zwischen vielen Navigationswegen verlorenzugehen, bietet eine eigens auf die Leistung oder das Produkt ausgerichtete Landing-Page das, wonach der User sucht, nämlich die wichtigsten Informationen zum Thema ohne Ablenkungen oder Alternativen und eine eindeutige, konkrete Aufforderung zu einer erfolgversprechenden Handlung: Für viele Nutzer ein willkommenes Angebot mit einem hohen Return on Investment für Unternehmen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://landing-pages.seibert-media.net" target="_self">Unsere Landing-Page zum Thema Landing-Pages</a> <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/08/11/landing-pages-neuerungen-professionell-und-schnell-kommunizieren-und-interne-burokratische-hurden-umgehen/">Landing-Pages: Neuerungen professionell und schnell kommunizieren</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2007/10/16/professionelle-landing-pages/">Professionelle Landing-Pages</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/01/23/white-hat-seo-serioese-suchmaschinenoptimierung-fuer-dauerhaften-erfolg/">White Hat SEO: Seriöse Suchmaschinenoptimierung für dauerhaften Erfolg</a></p>
]]></content:encoded>
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Die Begriffe bdquo;Goldgrubeldquo; und bdquo;Millionengrabldquo; im Titel sind natuuml;rlich bewusst provokant gewauml;hlt. Hintergrund ist der zu beobachtende Trend, dass normale Unternehmens-Websites ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Landing-Pages: Online-Marketing ist zielstrebiger geworden
Die Begriffe bdquo;Goldgrubeldquo; und bdquo;Millionengrabldquo; im Titel sind natuuml;rlich bewusst provokant gewauml;hlt. Hintergrund ist der zu beobachtende Trend, dass normale Unternehmens-Websites im Zuge eines viel bewussteren und zielstrebigeren Online-Marketings z.B. bei Google immer weniger Chancen gegenuuml;ber klar positionierten Landing-Pages haben.

Wauml;hrend eine Vielzahl von Websites in den vergangenen Jahren unter dem bdquo;Wir-muuml;ssen-im-Web-seinldquo;-Ansatz entstanden sind und vor allem beschreibende Inhalte im Rahmen eines umfassenden, CI-geprauml;gten Umfeldes aufweisen, verfolgen die Landing-Pages von heute einen anderen Ansatz: schlank, leicht und mit der Aufforderung zur Handlung im Mittelpunkt ndash; und deshalb sehr effizient.
Erfolgsfaktor: Spezifische Angebote werden ausgelagert
Lauml;ngst gibt es nicht mehr nur die gewichtigen Domains wie beispielsweise www.karstadt.de, www.hanseaticbank.de, www.deutsche-bank.de oder www.reisebank.de. Vielmehr haben Unternehmen ihre Chancen erkannt und lagern bestimmte Inhalte und Angebote auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet handlungaktiv aus ndash; auf entsprechende Landing-Pages wie www.karstadt-goldwochen.de, www.genialcard.de, www.banking-on-green.de und www.reisebank-gold.de. Im Mittelpunkt stehen jeweils kompakte Informationen zu einem spezifischen Service bzw. Produkt und konkrete Handlungsaufforderungen.

In den meisten Fauml;llen duuml;rften diese Landing-Pages nach einer gewissen Zeit beim fokussierten Thema entsprechende Zugriffszahlen erhalten, auch deshalb, weil SEO-Maszlig;nahmen fuuml;r eine Landing-Page in der Regel deutlich effizienter und gezielter durchgefuuml;hrt werden kouml;nnen als fuuml;r eine komplette Unternehmens-Website: Eine professionelle Landing-Page lauml;sst sich daher zumeist einfacher gut in Google und Co. positionieren als eine Produktdetailseite innerhalb der Corporate Website.
Conversions: Landing-Pages stechen Produktdetailseiten klar aus
Nun stellt sich natuuml;rlich die spannende Frage, ob die Landing-Pages auch tatsauml;chlich in der Lage sind, mehr aktive Handlungen von Seiten der Nutzer zu erzielen, als dies die angestammte Homepage schafft. //SEIBERT/MEDIA ist juuml;ngst fuuml;r einen Kunden exakt dieser Frage nachgegangen.

Wir haben ein spezielles Thema aus dem umfassenden Webseitenangebot noch einmal in Form einer Landing-Page aufbereitet und die Daten beider Seiten miteinander verglichen. Und tatsauml;chlich ist die Landing-Page der eindeutige Gewinner ndash; gerade was die Anzahl der Conversions angeht.

In unserem Fall geht es um eine sehr spezielle Dienstleistung im Rahmen der Durchfuuml;hrung von Produkttests. Insgesamt vier verschiedene Leistungen werden hier auf der Stamm-Website beschrieben und angeboten, eine davon ist nun zusauml;tzlich separiert angeboten worden. Sowohl fuuml;r die Website als auch fuuml;r die Landing-Page wurden nun vergleichbare AdWords-Anzeigen geschaltet.
Das Ergebnis: Die Landing-Page erreichte Kosten pro Conversion von 12,51 Euro. Die Kampagne, die sich auf die Homepage-Dienstleistungen bezog, verursachte im Verlauf eines Monats mit 136,82 Euro mehr als das Zehnfache an Kosten pro Conversion.
Fazit
Dies ist natuuml;rlich keine reprauml;sentative Erfassung, doch bestauml;tigt dieses Ergebnis unsere Erfahrungen nachdruuml;cklich: Fuuml;r viele Unternehmen duuml;rfte es sich mit groszlig;er Wahrscheinlichkeit lohnen, die in den Tiefen einer gewachsenen Website verborgenen Leistungen oder Produkte direkt und aktiv mithilfe von Landing-Pages anzubieten.

Wauml;hrend Nutzer innerhalb der Corporate Website hauml;ufig von anderen Informationen abgelenkt werden oder Gefahr laufen, zwischen vielen Navigationswegen verlorenzugehen, bietet eine eigens auf die Leistung oder das Produkt ausgerichtete Landing-Page das, wonach der User sucht, nauml;mlich die wichtigsten Informationen zum Thema ohne Ablenkungen ...</itunes:summary>
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		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum Mailto-Links auf Websites vermieden werden sollten</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/10/12/warum-mailto-links-auf-websites-vermieden-werden-sollten/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 07:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Preuss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Client]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Firebird]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>
		<category><![CDATA[Heuristiken]]></category>
		<category><![CDATA[Outlook]]></category>
		<category><![CDATA[Skripte]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder Nutzer kennt den Vorgang, dass der Klick auf einen Kontakt-Link automatisch eine E-Mail-Client-Anwendung aufruft, selbst wenn der User sie nie nutzt. Mailto-Links auf Websites sind in dreierlei Hinsicht problematisch: Sie führen zu Usability-Problemen, erschweren das Tracking und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Read <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/11/20/why-mailto-links-should-be-avoided-on-websites/">this article in English</a>.</p>
<p>Den folgenden Vorgang dürften viele Internet-Nutzer kennen: Man surft auf einer Website und findet einen Link „Kontakt“. Man klickt den Link an und startet damit eine Irrfahrt durch die Tiefen seines Rechners. Denn der Link führt nicht etwa auf ein Kontaktformular, sondern dazu, dass die Festplatte brummt, der lokal installierte Mail-Client startet (oder eingerichtet werden will) und allerlei zusätzliche Fenster aufgehen. Während man gerade noch gemütlich durch das Web gesurft ist, muss man nun plötzlich Stromschnellen meistern und turmhohe Wellen abwehren.</p>
<p>Der Kontakt-Link ist in diesem Fall ein sogenannter Mailto-Link, der automatisch eine E-Mail-Software aufruft – selbst wenn der User diese nicht nutzt. Mailto-Links auf Websites sind in dreierlei Hinsicht problematisch: Sie führen zu Usability-Problemen, erschweren das Tracking und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.</p>
<h3>Usability-Probleme</h3>
<p><strong>Kein lokaler E-Mail-Client installiert</strong><br />
Viele Nutzer verwenden Web-Mail-Dienste und greifen über web.de, gmx.de und Co. auf ihre E-Mails zu. Der Mailto-Link kann jedoch nur sinnvoll genutzt werden, wenn Outlook, Thunderbird oder ein vergleichbares Programm eingerichtet und konfiguriert ist, also die entsprechenden POP3- und SMTP-Server-Adressen angegeben worden sind. Dieser Umstand ist natürlich nicht allen Nutzern bekannt, wenn sie auf einen Mailto-Link klicken. Der Link startet dann die nicht installierte (aber auf den meisten Rechnern vorhandene) Mail-Software, die ersteinmal eingerichtet werden will. Die Mehrzahl der User versteht diesen Vorgang nicht und ist verwirrt. Und selbst diejenigen, die wissen, was geschieht, sind verärgert.</p>
<p><strong>Enttäuschte Nutzererwartungen</strong><br />
Die meisten User erwarten beim Klick auf einen Link, dass sich eine neue Seite im Browser öffnet. Die Nutzer bewegen sich im Web und das machen sie mit dem Internet Explorer, Firefox oder einem anderen Web-Browser. Wenn stattdessen eine lokal installierte Software gestartet wird, führt das häufig zu Verwirrung und Unmut. Das ist eine Reaktion, die man in User-Tests insb. bei Personen mit geringer Technik-Affinität immer wieder beobachten kann. Schon PDF-Dokumente, die sich im schlanken Acrobat Reader öffnen, rufen kritische Blicke und negative Kommentare hervor. Ein fetter Mail-Client kann zu tiefen Sorgenfalten und einem Gefühl absoluter Ohnmacht führen; &#8220;der Rechner macht eben mal wieder, was er will&#8221;. Eine der wichtigsten Usability-Heuristiken, die der Nutzerkontrolle, wird hier komplett missachtet.</p>
<p>Kritisch ist das auch, weil der User sich beim Klick auf einen Kontakt-Link an einem kritischen Punkt der Nutzung befindet. Er hat die Entscheidung getroffen, den Anbieter zu kontaktieren. Wenn es direkt darauf zu massiven Problemen und einem Gefühl des Unbehagens kommt, wird dieser Entschluss möglicherweise revidiert und der Kontaktversuch abgebrochen.</p>
<p><strong>Lange Ladezeiten</strong><br />
Das Laden einer Mail-Anwendung kostet Rechner-Ressourcen und geschieht langsam. Unter Umständen klickt der User den Mailto-Link sogar mehrfach an, weil der Client bis zum Start ein bisschen Zeit benötigt – mit dem unerfreulichen Resultat, dass sich die Mail-Software ebenfalls mehrfach und in mehreren Fenstern öffnet. Bei alten Rechnern kann der Start des Programms im schlimmsten Fall sogar zum Absturz führen.</p>
<h3>Mangelnde Erfolgskontrolle</h3>
<p>Ein weiterer Problemkomplex im Zusammenhang mit Mailto-Links ist die Erfolgskontrolle, die sich mit Tracking-Tools wie Google Analytics sehr genau durchführen lässt. Jede Anfrage via Kontaktformular wird festgehalten und es lässt sich präzise ermitteln, wie viele Nutzer die Kontaktseite aufgerufen und wieviele ein Formular tatsächlich abgeschickt haben. Den Investitionen in Online-Marketing-Kampagnen kann die Zahl der Conversions gegenübergestellt werden, auch die Kosten pro Conversion lassen sich genau darstellen. Wenn man den Wert der Anfrage beziffern kann (in den meisten Fällen ist das leider nicht ohne weiteres möglich), lässt sich sogar eine Rendite berechnen. Die Verwendung eines Kontaktformulars ermöglicht also eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse.</p>
<p>Diese Analyse ist deutlich schwieriger, wenn zusätzlich oder ausschließlich Mailto-Links angeboten werden. Zwar kann man messen, wie häufig der Mailto-Link angeklickt wurde, aber das Anklicken des Links führt nicht immer zum Abschicken einer Mail. Also müssten per E-Mail eingehende Anfragen und Tracking-Daten irgendwie zusammengeführt werden, was automatisiert kaum gelingen dürfte oder sehr aufwändig ist. Das exakte Bestimmen von Kosten pro Anfrage und Rendite der Kampagne jedenfalls ist nicht mehr möglich.</p>
<p>Zudem ist eine standardisierte und vor allem effiziente Weiterbearbeitung von E-Mail-Anfragen deutlich schwieriger. Ein Problem besteht beispielsweise darin, dass im (via Mailto geöffneten) Mail-Programm meist Empfänger und Betreff bereits vorgegeben sind. Wird nun etwa der Betreff vom Nutzer nach eigenem Ermessen vom User verändert, landet die E-Mail möglicherweise nicht beim gewünschten Adressaten und im korrekten Filter, wodurch die Kommunikation verzögert oder gar verhindert wird.</p>
<h3>Sicherheitsprobleme</h3>
<p><strong>Skripte</strong><br />
Die wenigsten User wissen oder berücksichtigen, dass E-Mails Skripte enthalten können. Diese Skripte werden analysiert, wenn der Mail-Client versucht, die Nachricht zu lesen. Wenn die Client-Software Administrator-Privilegien hat (was bei den meisten Windows-Nutzern der Fall ist), kann sie Skripte ausführen, die das ganze System beeinflussen können. Dass dafür der User verantwortlich ist, der ja mit der Website interagieren muss, um den Client über den Mailto-Link zu öffnen, mag als Argument angeführt werden. Allerdings hat wohl jeder schon mal versehentlich einen Mailto-Link angeklickt.</p>
<p>Generell gilt natürlich, dass ein Skript ohne Lücke in der E-Mail-Software nicht auf das lokale System zugreifen kann. Insb. ältere Rechner oder nicht gepatchte Outlook-Versionen bergen aber nach wie vor Risiken.</p>
<p><strong>Spam</strong><br />
Ein zweiter sicherheitsrelevanter Aspekt betrifft die Gegenseite, also den Website-Betreiber, der Mailto-Links auf seiner Seite einsetzt: Wenn gewisse Sicherheitsmaßnahmen nicht getroffen werden, erweisen sich Mailto-Links nämlich als Anziehungspunkt für Spam.</p>
<p>Spammer nutzen meist Programme, die automatisch nach Mailto-Einträgen auf Websites suchen: Spam-Bots durchforsten den Quelltext also gezielt nach der Zeichenkette „mailto“ und dem @-Zeichen. Auch deshalb sollten Betreiber darauf verzichten, E-Mail-Adressen als Link darzustellen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mailto-Links werden von vielen Website-Betreibern wohl schlicht missverstanden: Was einst als komfortabel gegolten haben mag, stört und irritiert die meisten Nutzer heute und ist auch für den Betreiber gefährlich. Mailto-Links erschweren dem User die Kontaktaufnahme (zudem bieten moderne Browser die Möglichkeit, die Mailto-Funktion zu sperren) und können zu Abbrüchen führen, erschweren oder vereiteln die Erfolgskontrolle und sind unter Sicherheitsaspekten nicht unproblematisch.</p>
<p>Auf einer modernen Website hat die Mailto-Funktion nichts verloren. Gute Kontaktformulare sind wesentlich effektiver und können dank moderner Technologien noch dazu ein positives Nutzungserlebnis schaffen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/05/18/formulare-usability-probleme-und-ihre-vermeidung/" target="_self">Formulare: Usability-Probleme und ihre Vermeidung</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/02/lohnen-sich-spam-filter-in-unternehmen/" target="_self">Lohnen sich Spam-Filter in Unternehmen?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/09/05/der-bestellvorgang-was-haeufig-schief-geht-und-was-user-frustriert-beispiele-tipps-und-richtlinien/">Der Bestellvorgang: Was häufig schiefgeht und was User frustriert?</a></p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Read this article in English.

Den folgenden Vorgang duuml;rften viele Internet-Nutzer kennen: Man surft auf einer Website und findet einen Link bdquo;Kontaktldquo;. Man klickt den Link ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Read this article in English.

Den folgenden Vorgang duuml;rften viele Internet-Nutzer kennen: Man surft auf einer Website und findet einen Link bdquo;Kontaktldquo;. Man klickt den Link an und startet damit eine Irrfahrt durch die Tiefen seines Rechners. Denn der Link fuuml;hrt nicht etwa auf ein Kontaktformular, sondern dazu, dass die Festplatte brummt, der lokal installierte Mail-Client startet (oder eingerichtet werden will) und allerlei zusauml;tzliche Fenster aufgehen. Wauml;hrend man gerade noch gemuuml;tlich durch das Web gesurft ist, muss man nun plouml;tzlich Stromschnellen meistern und turmhohe Wellen abwehren.

Der Kontakt-Link ist in diesem Fall ein sogenannter Mailto-Link, der automatisch eine E-Mail-Software aufruft ndash; selbst wenn der User diese nicht nutzt. Mailto-Links auf Websites sind in dreierlei Hinsicht problematisch: Sie fuuml;hren zu Usability-Problemen, erschweren das Tracking und kouml;nnen ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Usability-Probleme
Kein lokaler E-Mail-Client installiert
Viele Nutzer verwenden Web-Mail-Dienste und greifen uuml;ber web.de, gmx.de und Co. auf ihre E-Mails zu. Dernbsp;Mailto-Link kann jedoch nur sinnvoll genutzt werden, wennnbsp;Outlook, Thunderbird oder ein vergleichbares Programm eingerichtet und konfiguriert ist, also die entsprechenden POP3- und SMTP-Server-Adressen angegeben worden sind. Dieser Umstand ist natuuml;rlich nicht allen Nutzern bekannt, wenn sie auf einen Mailto-Link klicken. Der Link startet dann die nicht installierte (aber auf den meisten Rechnern vorhandene) Mail-Software, die ersteinmal eingerichtet werden will. Die Mehrzahl der User versteht diesen Vorgang nicht und ist verwirrt. Und selbst diejenigen, die wissen, was geschieht, sind verauml;rgert.

Enttauml;uschte Nutzererwartungen
Die meisten User erwarten beim Klick auf einen Link, dass sich eine neue Seite im Browser ouml;ffnet. Die Nutzer bewegen sich im Web und das machen sie mit dem Internet Explorer, Firefox oder einem anderen Web-Browser. Wenn stattdessen eine lokal installierte Software gestartet wird, fuuml;hrt das hauml;ufig zu Verwirrung und Unmut. Das ist eine Reaktion, die man in User-Tests insb. bei Personen mit geringer Technik-Affinitauml;t immer wieder beobachten kann. Schon PDF-Dokumente, die sich im schlanken Acrobat Reader ouml;ffnen, rufen kritische Blicke und negative Kommentare hervor. Ein fetter Mail-Client kann zu tiefen Sorgenfalten und einem Gefuuml;hl absoluter Ohnmacht fuuml;hren; "der Rechner macht eben mal wieder, was er will". Eine der wichtigsten Usability-Heuristiken, die der Nutzerkontrolle, wird hier komplett missachtet.

Kritisch ist das auch, weil der User sich beim Klick auf einen Kontakt-Link an einem kritischen Punkt der Nutzung befindet. Er hat die Entscheidung getroffen, den Anbieter zu kontaktieren. Wenn es direkt darauf zu massiven Problemen und einem Gefuuml;hl des Unbehagens kommt, wird dieser Entschluss mouml;glicherweise revidiert und der Kontaktversuch abgebrochen.

Lange Ladezeiten
Das Laden einer Mail-Anwendung kostet Rechner-Ressourcen und geschieht langsam. Unter Umstauml;nden klickt der User den Mailto-Link sogar mehrfach an, weil der Client bis zum Start ein bisschen Zeit benouml;tigt ndash; mit dem unerfreulichen Resultat, dass sich die Mail-Software ebenfalls mehrfach und in mehreren Fenstern ouml;ffnet. Bei alten Rechnern kann der Start des Programms im schlimmsten Fall sogar zum Absturz fuuml;hren.
Mangelnde Erfolgskontrolle
Ein weiterer Problemkomplex im Zusammenhang mit Mailto-Links ist die Erfolgskontrolle, die sich mit Tracking-Tools wie Google Analytics sehr genau durchfuuml;hren lauml;sst. Jede Anfrage via Kontaktformular wird festgehalten und es lauml;sst sich prauml;zise ermitteln, wie viele Nutzer die Kontaktseite aufgerufen und wieviele ein Formular tatsauml;chlich abgeschickt haben. Den Investitionen in Online-Marketing-Kampagnen kann die Zahl der Conversions gegenuuml;bergestellt werden, auch die Kosten pro Co...</itunes:summary>
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	</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsaktionen von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN: Jenseits von 08/15</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/30/weihnachtsaktionen-von-seibertmediadesign-jenseits-von-0815/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/09/30/weihnachtsaktionen-von-seibertmediadesign-jenseits-von-0815/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 07:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[//Seibert/Media]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[//SEIBERT/MEDIA/DESIGN]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemittel]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=6030</guid>
		<description><![CDATA[Uns als Endverbraucher erscheint es etwas verfrüht, im September die ersten Aufsteller mit Lebkuchen im Supermarkt zu sehen. Für Sie als Unternehmen ist dies aber genau der richtige Zeitpunkt, um an eine originelle Weihnachtsaktion für Ihre Kunden, Kollegen oder Partner zu denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nach dem Sommer ist vor Weihnachten</h3>
<p>Während sich der Spätsommer draußen mancherorts noch ein letztes Mal aufbäumt, stehen drinnen bereits Aufsteller mit Lebkuchen in den Supermärkten, und auch Schoko-Weihnachtsmänner dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen. Uns als Endverbraucher erscheint das vielleicht etwas verfrüht, für Sie als Unternehmen ist spätestens jetzt aber genau der richtige Zeitpunkt, um an eine passende und originelle Weihnachtsaktion für Ihre Kunden, Kollegen oder Partner zu denken.</p>
<p>Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, doch selbst bei vergleichsweise kleinen (aber feinen) Aktionen sollten gewisse Zeitpuffer berücksichtigt werden, beispielsweise wenn neben der Realisierung einer Online-Aktion auch Print-Materialien zu erstellen sind oder nette Give-aways produziert werden sollen. Keine schlechte Idee also, sich rechtzeitig auf die Vorweihnachtszeit einzustellen.</p>
<h3>Originelle Online-Aktionen kommen an</h3>
<p>Wer nicht den klassischen Postweg gehen möchte, kann seine Kunden oder Geschäftspartner online überraschen. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Online-Adventskalender der <a href="http://www.ffpr.de" target="_blank">Fink &amp; Fuchs Public Relations AG</a>.</p>
<p>Die Fink &amp; Fuchs Public Relations AG hatte //SEIBERT/MEDIA/DESIGN im letzten Jahr mit der <a href="http://blog.seibert-media.net/2008/12/17/online-adventskalender-originell-und-zeitgemaess/" target="_self">Gestaltung und Umsetzung eines Online-Adventskalenders</a> beauftragt. Der Anspruch des Online-Kalenders bestand darin, den Leser auf witzige Art und Weise durch die Adventszeit zu begleiten und die Vorweihnachtswochen durch praktische Tipps und originelle Infos etwas entspannter zu machen &#8211; und nebenbei für einen regelmäßigen und dauerhaften Kontakt zum Kunden zu sorgen.</p>
<p>Dies wurde mithilfe von 24 kurzen Flash-Animationen verwirklicht. Passend zum jeweiligen Inhalt setzt Chris, der virtuelle Berater, in seiner lustig-charmanten Art das jeweilige Thema visuell in Szene. Chris ist ein sympathischer, witziger und etwas chaotischer Typ. Er repräsentiert die Fink &amp; Fuchs Public Relations AG als kreative und frische Agentur. Darüber hinaus positioniert sich die Agentur mit der Online-Aktion als Multimedia-affin und Web-erfahren.</p>
<p>Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Liebe zum Detail, die originellen Ideen, die sorgfältige Umsetzung und das investierte Herzblut sind von Kunden, Partnern und Lieferanten sehr positiv aufgenommen worden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6032" title="Der Online-Adventskalender" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/09/FFPR_Adventskalender.jpg" alt="Der Online-Adventskalender" /></p>
<h3>Individuelle Aufmerksamkeiten erregen Aufmerksamkeit</h3>
<p>Auch für Unternehmen, die besonderen Wert auf individuelle Weihnachtsgrüße an ihre Kunden oder Geschäftspartner legen, stehen viele Möglichkeiten offen. Ein Beispiel für eine persönliche Aufmerksamkeit, die auch für Aufmerksamkeit sorgt, ist die Weihnachtsaktion von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN 2008.</p>
<p>Ziel der Aktion war es, uns auf ungewöhnliche Weise bei langjährigen Kunden für ein arbeits- und erfolgreiches Jahr zu bedanken und gleichzeitig das kreative Potenzial von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN noch einmal unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Die Idee: Jede Praline steht für ein gemeinsames Projekt. Die Pralinenschachtel trägt die Aufschrift: „2008 ist gegessen“, und dieser Satz ist wörtlich zu nehmen. Die Überraschung beim Öffnen: Es fehlen einige der leckeren Pralinen; in den leeren Feldern ist vermerkt, für welches gemeinsame Projekt die jeweilige Praline gestanden hat. Auf der Innenseite des Deckels wird der Kreis auf charmante Art und Weise geschlossen: „Danke, das war sehr gut – mehr davon! Hiermit erhalten Sie einen kleinen Vorgeschmack auf 2009.“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6033" title="Unsere Pralinenschachtel" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/09/SM_Pralinenschachtel.jpg" alt="Unsere Pralinenschachtel" /></p>
<p>Denken Sie über eine kreative und gelungene Weihnachtsaktion nach, die zu Ihrem Unternehmen ebenso passt wie zu Ihren Kunden und Partnern? Fragen Sie uns: Unser Team übernimmt gerne die komplette Abwicklung von der Konzeption bis zur Umsetzung. Darüber hinaus kooperieren wir eng mit professionellen Werbemittelpartnern und kümmern uns auch um die Produktion Ihrer vorweihnachtlichen Überraschung.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p><a href="http://design.seibert-media.net" target="_self">Die Website von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/12/17/online-adventskalender-originell-und-zeitgemaess/" target="_self">Online-Adventskalender: Originell und zeitgemäß</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/10/pr/erfolgreich-werben-mit-individuellen-werbemitteln/" target="_self">Erfolgreich werben mit individuellen Werbemitteln</a></p>
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		<itunes:subtitle>Nach dem Sommer ist vor Weihnachten
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		<itunes:summary>Nach dem Sommer ist vor Weihnachten
Wauml;hrend sich der Spauml;tsommer drauszlig;en mancherorts noch ein letztes Mal aufbauml;umt, stehen drinnen bereits Aufsteller mit Lebkuchen in den Supermauml;rkten, und auch Schoko-Weihnachtsmauml;nner duuml;rften nicht mehr lange auf sich warten lassen. Uns als Endverbraucher erscheint das vielleicht etwas verfruuml;ht, fuuml;r Sie als Unternehmen ist spauml;testens jetzt aber genau der richtige Zeitpunkt, um an eine passende und originelle Weihnachtsaktion fuuml;r Ihre Kunden, Kollegen oder Partner zu denken.

Die Mouml;glichkeiten sind nahezu unbegrenzt, doch selbst bei vergleichsweise kleinen (aber feinen) Aktionen sollten gewisse Zeitpuffer beruuml;cksichtigt werden, beispielsweise wenn neben der Realisierung einer Online-Aktion auch Print-Materialien zu erstellen sind oder nette Give-aways produziert werden sollen. Keine schlechte Idee also, sich rechtzeitig auf die Vorweihnachtszeit einzustellen.
Originelle Online-Aktionen kommen an
Wer nicht den klassischen Postweg gehen mouml;chte, kann seine Kunden oder Geschauml;ftspartner online uuml;berraschen. Ein schouml;nes Beispiel hierfuuml;r ist der Online-Adventskalender der Fink #38; Fuchs Public Relations AG.

Die Fink #38; Fuchs Public Relations AG hatte //SEIBERT/MEDIA/DESIGN im letzten Jahr mit der Gestaltung und Umsetzung eines Online-Adventskalenders beauftragt. Der Anspruch des Online-Kalenders bestand darin, den Leser auf witzige Art und Weise durch die Adventszeit zu begleiten und die Vorweihnachtswochen durch praktische Tipps und originelle Infos etwas entspannter zu machen - und nebenbei fuuml;r einen regelmauml;szlig;igen und dauerhaften Kontakt zum Kunden zu sorgen.

Dies wurde mithilfe von 24 kurzen Flash-Animationen verwirklicht. Passend zum jeweiligen Inhalt setzt Chris, der virtuelle Berater, in seiner lustig-charmanten Art das jeweilige Thema visuell in Szene. Chris ist ein sympathischer, witziger und etwas chaotischer Typ. Er reprauml;sentiert die Fink #38; Fuchs Public Relations AG als kreative und frische Agentur. Daruuml;ber hinaus positioniert sich die Agentur mit der Online-Aktion als Multimedia-affin und Web-erfahren.

Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Liebe zum Detail, die originellen Ideen, die sorgfauml;ltige Umsetzung und das investierte Herzblut sind von Kunden, Partnern und Lieferanten sehr positiv aufgenommen worden.


Individuelle Aufmerksamkeiten erregen Aufmerksamkeit
Auch fuuml;r Unternehmen, die besonderen Wert auf individuelle Weihnachtsgruuml;szlig;e an ihre Kunden oder Geschauml;ftspartner legen, stehen viele Mouml;glichkeiten offen. Ein Beispiel fuuml;r eine persouml;nliche Aufmerksamkeit, die auch fuuml;r Aufmerksamkeit sorgt, ist die Weihnachtsaktion von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN 2008.

Ziel der Aktion war es, uns auf ungewouml;hnliche Weise bei langjauml;hrigen Kunden fuuml;r ein arbeits- und erfolgreiches Jahr zu bedanken und gleichzeitig das kreative Potenzial von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN noch einmal unter Beweis zu stellen.

Die Idee: Jede Praline steht fuuml;r ein gemeinsames Projekt. Die Pralinenschachtel trauml;gt die Aufschrift: bdquo;2008 ist gegessenldquo;, und dieser Satz ist wouml;rtlich zu nehmen. Die Uuml;berraschung beim Ouml;ffnen: Es fehlen einige der leckeren Pralinen; in den leeren Feldern ist vermerkt, fuuml;r welches gemeinsame Projekt die jeweilige Praline gestanden hat. Auf der Innenseite des Deckels wird der Kreis auf charmante Art und Weise geschlossen: bdquo;Danke, das war sehr gut ndash; mehr davon! Hiermit erhalten Sie einen kleinen Vorgeschmack auf 2009.ldquo;



Denken Sie uuml;ber eine kreative und gelungene Weihnachtsaktion nach, die zu Ihrem Unternehmen ebenso passt wie zu Ihren Kunden und Partnern? Fragen Sie uns: Unser Team uuml;bernimmt gerne die komplette Abwicklung von der Konzeption bis zur Umsetzung. Daruuml;ber hinaus kooperieren wir eng mit professionellen Werbemittelpartnern und kuuml;mmern uns auch um die Produktion Ihrer vorwe...</itunes:summary>
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		<title>Experten-Interview: TYPO3, kritische Punkte und gute Aussichten</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/28/experten-interview-typo3-kritische-punkte-und-gute-aussichten/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 07:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Teil des Experten-Interviews sind wir auf die Stärken des Content-Management-Systems TYPO3 eingegangen. Gibt es auch Schwachpunkte? Und wie sieht die Zukunft von TYPO3 aus? Der zweite Teil des Interviews mit Maik, Backend-Entwickler bei //SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/25/experten-interview-typo3-und-seine-staerken/" target="_self">ersten Teil des Experten-Interviews</a> sind wir auf die Stärken des Content-Management-Systems TYPO3 eingegangen. Gibt es auch Schwachpunkte? Und wie sieht die Zukunft von TYPO3 aus? Der zweite Teil des Interviews mit Maik, Backend-Entwickler bei <a href="http://technologies.seibert-media.net" target="_blank">//SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES</a>.</p>
<p><strong>Maik, jede Medaille hat zwei Seiten. Die TYPO3-Medaille nicht?</strong></p>
<p>Doch. Ein Nachteil sind bislang noch die Usability-Probleme bei der Arbeit mit TYPO3. Das funktioniert nicht nach dem Motto: Hier haben Sie also Ihr System, dann legen Sie mal los. Man muss dem Kunden schon erklären, wie er seine Inhalte einpflegt, und ein gewisser Schulungsaufwand für die Redakteure ist auf jeden Fall nötig. Man muss die Leute also ein bisschen einarbeiten. Wenn man das System aber verstanden hat, läuft das.</p>
<p><strong>Kommen wir zu den Themen Stabilität und Sicherheit.</strong></p>
<p>Von Stabilitätsproblemen habe ich noch nichts gehört. Es gibt ja Tausende Referenzen und auch wirklich große Websites, die mit TYPO3 umgesetzt wurden und die einwandfrei laufen. TYPO3 verfügt standardmäßig über Caching via Datenbank. Die Seiten liegen also schon vorgeneriert in der Datenbank vor. Es gibt zudem auch die Möglichkeit des Static File Cachings. Bei diesem Verfahren werden die Seiten als statische Dateien exportiert und müssen nur noch vom Webserver ausgeliefert werden, was hinsichtlich der Performance natürlich enorme Vorteile hat. Da gibt es also keine Probleme.</p>
<p><strong>Ich meine, ich hätte mal von Security-Lücken gelesen &#8230;</strong></p>
<p>Richtig, über eine spezielle URL konnte man die Konfigurationsdatei aufrufen, in dem der Hash des TYPO3-Install-Tool-Passworts steht. Über weitere Schritte war es schließlich möglich, sich einen Admin-Zugang anzulegen. Hier wurde dann nachgebessert, das TYPO3 Install-Tool wird jetzt nach einer Stunde automatisch deaktiviert. Auch bieten Extensions Angriffspunkte.</p>
<p>Einmal entdeckte Lücken werden jedoch schnell behoben: Beispielsweise gibt es Ansätze wie den „<a href="http://typo3.org/development/bug-fixing/bug-day/" target="_blank">Last Friday each month is Bug Day</a>“, ständig werden Patches veröffentlicht – die muss man natürlich auch einspielen. Wir reden halt über Software. Keine Software ist perfekt. Ein Sicherheitsproblem hat TYPO3 aber nicht.</p>
<p><strong>Welche Grenzen hat TYPO3 denn? Was kann TYPO3 nicht?</strong></p>
<p>Für eine normale, größere Webseite ist TYPO3 optimal. Man kann Content einpflegen, Bilder hochladen usw. Wenn etwas nicht geht, sind wieder die Extensions der Schlüssel. Für spezielle Anwendungsfälle muss man das System gegebenenfalls halt erweitern. Gerade haben wir für einen Kunden eine Mediathek realisiert und dafür eine Extension geschrieben.</p>
<p><strong>Das geht so ohne weiteres?</strong></p>
<p>Sicher, TYPO3 ist Open-Source-Software. An einer Extension arbeitet man aber schon ein bisschen länger. Das liegt vor allem daran, dass das System ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Es hat sich eben eine Menge angesammelt.</p>
<p><strong>Und wann räumt die Community mal auf?</strong></p>
<p>Die ist längst dabei. Das dauert noch eine Weile, aber mit TYPO3 5.0 fangen die komplett bei Null an. Ende 2009 soll es eigentlich ein Release geben. Was man jetzt schon davon sehen kann, sieht wirklich cool aus. Mit FLOW3 wird es ein eigenes Framework für TYPO3 geben, das momentan im Alpha-Stadium und fast feature-complete ist. Wenn das fertig ist, wird das CMS mit dem Framework sozusagen nochmal neu gebaut und aller Ballast über Bord geworfen. Vor allem die Entwicklung von Extensions dürfte dadurch viel einfacher werden.</p>
<p>Der Relaunch wird auch ordentlich vorangetrieben: Mit der TYPO3-Association gibt es eine Non-Profit-Organisation, die Mittel gesammelt hat bzw. zur Verfügung stellt, um einige Entwickler hauptamtlich zu beschäftigen. Neben der ehrenamtlichen Community arbeiten also (soweit ich weiß) auch zwei Vollzeit-Entwickler an TYPO3. Klar, das merkt man.</p>
<p><strong>Bleiben wir mal bei der Perspektive des Entwicklers. Ist TYPO3 denn aus Programmierersicht gut zu handhaben? Wie ist das im Vergleich zu anderen CMS?</strong></p>
<p>Man braucht sicher Einarbeitungszeit. TYPO3 ist auch aus Entwickler-Sicht kein System, das man anschaltet und dann loslegen kann. Da ist zum Beispiel TYPO-Script, eine eigene Skriptsprache, die schon relativ alt und in Sachen Syntax nicht gerade das Nonplusultra ist. Bis man also erstmal die Syntax und das ganze System richtig versteht, dauert das schon seine Zeit.</p>
<p>Wenn man aber an ein paar TYPO3-Projekten gearbeitet hat, hat man ziemlich schnell eine Art Bibliothek mit den häufigsten Anwendungsfällen beisammen: Menü oben, vertikales Menü, Menü unten usw. – eine Bibliothek mit Standards also, auf die ich im nächsten Projekt mit Copy &amp; Paste zugreifen kann. Die Einarbeitungszeit lohnt sich auf jeden Fall. Dann flutscht das.</p>
<p><strong>Maik, vielen Dank für die Einblicke und die Zeit.</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/25/experten-interview-typo3-und-seine-staerken/" target="_self">Experten-Interview: TYPO3 und seine Stärken</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/02/29/flexibles-content-management-mit-typo3/" target="_self">Flexibles Content Management mit TYPO3</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/03/31/individualitaet-und-funktionsvielfalt-dank-maechtiger-typo3-extensions/">Individualität und Funktionenvielfalt dank mächtiger TYPO3-Extensions</a></p>
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		<title>Experten-Interview: TYPO3 und seine Stärken</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 08:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TYPO3 ist hierzulande inzwischen das am weitesten verbreitete Content-Management-System. Was kann TYPO3 und warum wird es immer häufiger eingesetzt? Ein Interview mit Maik, Backend-Entwickler bei //SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TYPO3 ist hierzulande inzwischen das führende Content-Management-System. Was kann TYPO3 und welche Probleme gibt es? Ist es für Kunden eine gute Nachricht, wenn im Website-Projekt TYPO3 zum Einsatz kommt? Wie präsentiert sich TYPO3 aus Entwickler-Perspektive? Und wie geht es weiter mit TYPO3? Ein Interview in zwei Teilen mit Maik, Backend-Entwickler bei //SEIBERT/MEDIA/TECHNOLOGIES.</p>
<p><strong>Das Content-Management-System TYPO3 wird immer häufiger verwendet, gilt als <em>das</em> Open-Source-CMS für größere Websites schlechthin. Maik, was hat TYPO3 anderen CMS voraus?</strong></p>
<p>Der erste Vorteil besteht darin, <em>dass</em> TYPO3 so oft eingesetzt wird. Dadurch gibt es eine entsprechend große Community, die TYPO3 weiterentwickelt und pflegt. TYPO3 ist sehr gut dokumentiert und es gibt etliche gute Bücher zum Thema, was auf die meisten anderen CMS nicht zutrifft.</p>
<p>Die weite Verbreitung spiegelt sich zudem in der Anzahl des Extensions wieder. Das ist der zweite große Vorteil: Es gibt eigentlich für jede Anforderung und für jedes Problem, das man sich ausmalen kann, eine Extension. Natürlich sind die nicht immer passgenau, aber man hat zumindest einen Ansatzpunkt: Hier habe ich eine Grundlage und kann das weiterentwickeln.</p>
<p><strong>Was heißt das für mich als Kunden, wenn //SEIBERT/MEDIA bei einem Website-Projekt die Umsetzung mit TYPO3 wählt bzw. empfiehlt? Ist das gut für mich? Ist das gut für meine Redakteure, die die Web-Inhalte pflegen? Müssen die zum Beispiel HTML-Kenntnisse haben?</strong></p>
<p>Wenn TYPO3 verwendet wird, ist das für den Kunden und seine Redakteure eine gute Nachricht. HTML müssen die jedenfalls nicht können. Für TYPO3 gibt es das Template-System TemplaVoilá: Damit kann ich für den Kunden sogenannte Flexible Content Elements bauen. Der Kunde muss die jeweilige Komponente nur auswählen und die Daten einfügen.</p>
<p>Ein Beispiel: Ein bestimmter Content-Bereich umfasst ein Bild mit einem Text-Link und rechts daneben den Text. Jetzt muss man nur das Bild angeben und den Text in den WYSIWYG-Editor einstellen. Das Flexible Content Element ist dabei immer im Hintergrund aktiv, Bilder werden zum Beispiel automatisch skaliert usw. Der Redakteur muss keine Angst haben, dass er durch eine Content-Aktualisierung das Layout sprengt.</p>
<p><strong>Der Redakteur loggt sich ein und kann selbst seinen Content verändern, inklusive Bildern, Multimedia-Inhalten, News?</strong></p>
<p>Richtig. Für News gibt es ebenfalls ein sehr komfortables Plugin. TYPO3 hat auch ein sehr gutes Rechtesystem, das ziemlich ausgereift ist. Man kann zum Beispiel Gruppen anlegen und die Rechtevergabe bis zur einzelnen Seite hinunter flexibel einstellen.</p>
<p><strong>TYPO3 ist ein Open-Source-Tool. Haben denn kommerzielle Content-Management-Systeme am Markt überhaupt noch eine Chance?</strong></p>
<p>Der CMS-Markt ist natürlich riesig und hat auch viele Nischen. Es gibt viele gute Systeme, sowohl kommerzielle als auch freie. Schlechte natürlich auch. Gerade kommerzielle CMS sind heute aber eher auf ganz spezielle Anwendungsfälle ausgelegt bzw. werden extra für solche entwickelt.</p>
<p><strong>Aber es ist für ein Unternehmen nie ein Fehler auf TYPO3 zu setzen?</strong></p>
<p>Meiner Erfahrung nach ist TYPO3 das ausgereifteste freie CMS. Bei einem Standard-Website-Projekt würde mir nicht viel einfallen, was gegen TYPO3 spricht und was andere Systeme TYPO3 voraushaben.</p>
<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/28/experten-interview-typo3-kritische-punkte-und-gute-aussichten/" target="_self">zweiten Teil des Interviews</a> sprechen wir darüber, ob die Medaille auch eine andere Seite hat, und werfen einen Blick voraus.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/02/29/flexibles-content-management-mit-typo3/" target="_self">Flexibles Content Management mit TYPO3</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/03/31/individualitaet-und-funktionsvielfalt-dank-maechtiger-typo3-extensions/" target="_self">Individualität und Funktionenvielfalt dank mächtiger TYPO3-Extensions</a></p>
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		<title>Jubiläum: Der 500. Beitrag im //SEIBERT/MEDIA-Blog ist online</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/21/jubilaeum-der-500-beitrag-im-seibert-media-blog-ist-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Artikel ist der 500. Beitrag im //SEIBERT/MEDIA-Weblog online. Zeit also für eine Zwischenbilanz: Welche Inhalte kommen an? Welche Themen werden diskutiert? Wer sind unsere Leser? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Artikel ist der 500. Beitrag im //SEIBERT/MEDIA-Weblog online. Zeit also für eine Zwischenbilanz und einen Blog-Beitrag, in dem wir uns auch einmal mit diesem beschäftigen: Welche Inhalte kommen an? Welche Themen werden diskutiert? Wer sind unsere Leser?</p>
<h3>Die Top-10-Artikel</h3>
<p>Seit 2005 veröffentlichen <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/01/pr/ueber-die-autoren/">unsere Autoren</a> an dieser Stelle regelmäßig Artikel zu den Themen Online-Marketing, Web-Technologien, Design, Trends und Arbeitstechniken. Etwa 150 unserer Artikel stehen auch als Podcast-Beiträge zur Verfügung, die inzwischen laut unserer PodPress-Statistik von über 50.000 Hörern abgerufen wurden. Seit einiger Zeit publizieren wir zudem <a href="http://blog.seibert-media.net/tag/vodcast/">Video-Tutorials und Vodcasts</a>. Dies sind die Top-10 der meistgelesenen Artikel im //SEIBERT/MEDIA-Weblog:</p>
<ol>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2005/11/13/einkommensverteilung-in-deutschland/" target="_self">Einkommensverteilung in Deutschland</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2006/09/online-marketing/e-mail-signaturen-aufbau-moeglichkeiten-und-konventionen/" target="_self">E-Mail-Signaturen: Aufbau und Möglichkeiten</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/27/ms-sharepoint-as-a-wiki-few-functions-less-compatibility/" target="_self">MS SharePoint as a Wiki: Few Funktions, less Compatibility</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/19/ms-sharepoint-als-wiki-wenig-funktionen-nicht-kompatibel/" target="_self">MS SharePoint als Wiki: Wenig Funktionen, nicht kompatibel</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/05/26/wikis-im-intranet-teil-1-mediawiki-und-twiki-sehr-ausgereifte-systeme-fur-sehr-unterschiedliche-anforderungen/" target="_self">Wikis im Intranet: MediaWiki und TWiki</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2006/03/14/vergleich-zwischen-copernic-desktop-search-yahoo-desktop-search-und-google-desktop/" target="_self">Vergleich zwischen Copernic Desktop Search, Yahoo Desktop Search und Google Desktop</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2005/12/01/skype-nutzliche-erweiterungen-plugins/" target="_self">Skype: Nützliche Erweiterungen</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2005/05/28/mindmapping-mit-freemind-wie-mindmanager-aber-kostenlos/" target="_self">Mindmapping mit FreeMind</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2005/05/14/schneller-mit-tastaturshortcuts-und-tastenkuerzel/" target="_self">Schneller mit Tastatur-Shortcuts und Tastenkürzeln</a></li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2006/09/18/text-oder-html-welches-e-mail-format-ist-besser/" target="_self">Text oder HTML: Welches E-Mail-Format ist besser?</a></li>
</ol>
<p>Natürlich sind hier etwas ältere Artikel, die ein vergleichsweise breites Publikum ansprechen und schon sehr viele Klicks gesammelt haben, anteilig häufiger vertreten. Aber auch jüngere Beiträge stoßen auf reges Interesse – so schickt sich beispielsweise unser <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/15/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/" target="_self">Ausblick auf Google Wave</a> gerade an, das Feld von hinten aufzuräumen.</p>
<h3>Kommentare und rege diskutierte Themen</h3>
<p>Wir freuen uns sehr, dass viele Leser unsere Artikel nicht nur rezipieren, sondern durch hochwertige und anregende Kommentare oder auch durch Links und Trackbacks aufwerten und somit Beiträge zu  fruchtbaren (und durchaus auch kontroversen) Diskussionen leisten.</p>
<p>Aktuell verzeichnen wir mehr als 3.000 externe und eigene Kommentare. (Vor bislang ca. 140.000 Spam-Kommentaren hat uns unser Spam-Filter dankenswerterweise bewahrt.) Dies sind unsere am häufigsten kommentierten Artikel:</p>
<ol>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/12/01/entwicklergolf-bei-seibertmedia-alle-programmierer-sind-eingeladen/" target="_self">Entwicklergolf bei //SEIBERT/MEDIA</a>: 55 Kommentare</li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2006/03/14/vergleich-zwischen-copernic-desktop-search-yahoo-desktop-search-und-google-desktop/">Vergleich zwischen Copernic Desktop Search, Yahoo Desktop Search und Google Desktop</a>: 52 Kommentare</li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2005/11/13/einkommensverteilung-in-deutschland/">Einkommensverteilung in Deutschland</a>: 32 Kommentare</li>
<li><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/11/19/ms-sharepoint-als-wiki-wenig-funktionen-nicht-kompatibel/">MS SharePoint als Wiki: Wenig Funktionen, nicht kompatibel</a> / <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/02/27/ms-sharepoint-as-a-wiki-few-functions-less-compatibility/">MS SharePoint as a Wiki: Few Funktions, less Compatibility</a>: jeweils 18 Kommentare</li>
</ol>
<h3>Woher kommen unsere Leser?</h3>
<p>Durchschnittlich 3,65 Seiten ruft jeder Nutzer (ohne Absprünge) pro Besuch auf. 88% unserer Besucher sind deutschsprachig, 9% englischsprachig. Nutzer greifen vor allem aus diesen Staaten auf den //SEIBERT/MEDIA-Blog zu:</p>
<ul>
<li>Deutschland: 83%</li>
<li>Österreich: 4,5%</li>
<li>Schweiz: 4%</li>
<li>USA: 3%</li>
</ul>
<h3>Wie sind unsere Besucher technisch ausgestattet?</h3>
<p>Als Browser bevorzugen unsere Leser mit großem Abstand Firefox (54%), dahinter folgen der Internet Explorer (32%) und Safari (5%). Andere Browser wie Opera und Googles Chrome spielen praktisch keine Rolle. Diese Verteilung ist mit kleineren Schwankungen schon seit vielen Monaten zu beobachten und hat lange vorweggenommen, was 2009 in Deutschland eingetreten ist: Firefox hat hierzulande den Internet Explorer in Sachen Marktanteilen überholt (40% vs. 38%).</p>
<p>85% der Besucher des //SEIBERT/MEDIA-Weblogs verwenden als Betriebssystem Windows, immerhin 10% sind Mac-User und knapp 4% Linuxer. Das entspricht tendenziell auch der Verteilung bezüglich aller deutschen Nutzer, wobei sich unter unseren Lesern etwas weniger Windows-Nutzer und mehr Mac- und Linux-User als im Gesamtdurchschnitt befinden.</p>
<p><img title="Browser-Nutzung" src="/wp-content/uploads/2009/09/500-Browser.jpg" alt="Browser-Nutzung" width="261" height="158" /> <img title="Verteilung Betriebssysteme" src="/wp-content/uploads/2009/09/500-Betriebssystem.jpg" alt="Verteilung Betriebssysteme" width="260" height="165" /></p>
<p>Bei den verwendeten Bildschirmauflösungen zeichnet sich ebenfalls ein interessantes Bild ab: Die Auflösung 1024&#215;756 fällt nach und nach zurück, immer mehr unserer Besucher verwenden eine 1280er-Auflösung. Derzeit präsentiert sich der Stand der Dinge so:</p>
<ul>
<li>1280&#215;1024: 28%</li>
<li>1024&#215;768: 17%</li>
<li>1280&#215;800: 16,5%</li>
<li>1680&#215;1050: 12,5%</li>
</ul>
<p>Hier stellt sich natürlich die Frage, wie viele 1280-User tatsächlich den gesamten Screen für den Browser verwenden und bei wie vielen gar keine 1280er-Auflösung dargestellt wird. (Gibt es hierzu Forschung und Quellen? Nutzen Sie gerne unsere Kommentarfunktion.)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5714" title="Verteilung Bildschirmauflösungen" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/09/500-Auflösung.jpg" alt="Verteilung Bildschirmauflösungen" /></p>
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		<item>
		<title>Kostenlose Mind-Mapping-Software XMind: Viel Glanz mit Schönheitsfehlern</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/18/kostenlose-mind-mapping-software-xmind-viel-glanz-mit-schoenheitsfehlern/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/09/18/kostenlose-mind-mapping-software-xmind-viel-glanz-mit-schoenheitsfehlern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Diagramme]]></category>
		<category><![CDATA[FreeMind]]></category>
		<category><![CDATA[Mind-Mapping]]></category>
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		<category><![CDATA[XMind]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Alternative zu FreeMind hat die Commercial-Open-Source-Software XMind dank der ausgezeichneten Bedienbarkeit, der flexiblen Oberfläche und der mächtigen Features einige Aufmerksamkeit erregt. Wir stellen Stärken und auch Schwächen der Software vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>XMind: Ernsthafte Konkurrenz für FreeMind und große Ambitionen</h3>
<p>Bei konzeptionellen Arbeiten wie der Entwicklung von Informationsarchitekturen und beim Strukturieren von Prozessen und Ideen ist das Mind-Mapping ein unverzichtbares Werkzeug. Mind-Maps sind vergleichsweise rasch erstellt und transferieren komplexe Zusammenhänge auf eine verständliche, anschauliche Ebene: Mind-Mapping „rocks“.</p>
<p>In Sachen Open-Source-Software war FreeMind mit seinen klaren, reduziert-eleganten Maps unserer Meinung nach bis vor kurzem die Referenz. Eine ambitionierte Community schickt sich nun allerdings an, mit XMind die Verhältnisse neu zu ordnen. <a title="So stellt sich XMind selbst vor:" href="http://www.xmind.net/" target="_blank">So stellt sich XMind selbst dar: </a></p>
<blockquote><p>XMind, combined with online sharing service, provides a revolutionary way to enable both team brainstorming and personal mind mapping. With this major upgrade, we bring Web 2.0 concepts on community sharing into a popular desktop application. New Gantt view allows project managers to easily track project tasks and schedules.</p></blockquote>
<p>Große Worte! Doch hält XMind, was die Community verspricht? Wir haben uns die Software intensiv angeschaut und sind zunächst begeistert gewesen. In der Tat stößt XMind in eine neue Dimension des Mind-Mappings vor (zumindest im Open-Source-Bereich) und glänzt als ebenfalls freie Software (EPL- und GPL-Lizenz) durch eine gute Usability und eine sehr flexible Oberfläche mit mächtigen Funktionalitäten. Selbst vor der kommerziellen Konkurrenz wie dem MindManager braucht sich die kostenlose Basisversion von XMind im Hinblick auf den Funktionsumfang kaum zu verstecken.</p>
<h3>Stärken: Bedienkomfort, Flexibilität und Kollaborationsmöglichkeiten</h3>
<p>Prinzipiell ist alles beim alten: Ausgangspunkt einer Darstellung ist ein Knoten, an den etliche weitere Knoten geknüpft und ihrerseits hierarchisch geordnet werden können. Mitentscheidend ist freilich das <em>wie</em> – und hinsichtlich des Bedienkomforts ist XMind in der Tat beeindruckend: Per Doppelklick sind neue (auch freie) Knoten angelegt, via Drag-and-drop werden Knoten zusammengeführt oder z.B. Grafiken eingebunden usw. Wahlweise lässt sich das Programm auch komplett über die Tastatur steuern, wobei alle Tasten frei konfigurierbar sind. Im Vergleich zur hier und da doch etwas hakeligen FreeMind-Steuerung ist die XMind-Bedienung eine wahre Pracht.</p>
<p>Weitere Argumente für XMind sind Flexibilität, Kompatibilität und kollaboratives Potenzial. So können lokal erstellte Mind-Maps im Netz verfügbar gemacht und dort gemeinschaftlich weiterbearbeitet werden. XMind bietet die Möglichkeit, Knoten, Notizen, Links, Bilder, Attachments und Symbole hinzuzufügen. Einzelne Knoten können auch zusammengefasst werden. Zudem reichen die Darstellungsmöglichkeiten über das „klassische“ Mind-Mapping-Diagramm hinaus.</p>
<h3>Features von XMind</h3>
<p>Diese Features und Eigenschaften machen XMind so mächtig und die Arbeit mit der Software so effektiv:</p>
<ul>
<li>Sharing, Einbindung und kollaborative Entwicklung von Mind-Maps</li>
<li>Erstellung von klassischen Mind-Maps, Baum-, SWOT- und Fishbone-Diagrammen sowie Spreadsheets</li>
<li>Tabellarische Darstellung</li>
<li>Einbindung von Links, Bildern, Cliparts, Attachments per Drag-and-drop aus anderen Anwendungen</li>
<li>Vergabe von Knoten-Eigenschaften durch Nummerierung und Gewichtung nach Relevanz</li>
<li>Möglichkeit, Knoten als Aufgaben zu definieren und mit Statusinformationen zu versehen</li>
<li>Setzen freier Knotenpunkte und Zusammenführung von Knoten</li>
<li>Markers und Outline-Modus</li>
<li>Automatische Generierung von Legenden</li>
<li>Notizfunktion und Anmerkungsfelder an Knoten</li>
<li>„Topic as a Map“ (Drill-down)</li>
<li>Spellchecker und Filterung</li>
<li>Frei konfigurierbare Tastenbelegung</li>
<li>Wiederherstellung nach Absturz</li>
<li>Import aus FreeMind und MindManager</li>
<li>HTML-Export</li>
<li>Export als Bild (PNG, GIF, JPEG, BMP)</li>
</ul>
<p>Die Java-basierte Software mit Eclipse-Unterbau ist für Windows, Mac und Linux verfügbar. Für diese Systeme gibt es jeweils auch eine portable Version, um XMind beispielsweise direkt vom USB-Stick aus zu starten. In der (allerdings recht kostspieligen) Pro-Version wird XMind noch um etliche interessante Funktionen ergänzt, beispielsweise den FreeMind- und MindManager-Export und das Einfügen von Bildern aus dem Web per Drag-and-drop. In der Praxis sind die Möglichkeiten der kostenlosen Basisversion allerdings vollkommen ausreichend.</p>
<h3>Schwächen: Performance und Werbung</h3>
<p>Wer XMind nun jedoch über längere Zeit hinweg intensiv nutzt, muss erkennen, dass auch diese Medaille zwei Seiten hat. Im Wesentlichen haben sich drei Hauptkritikpunkte herauskristallisiert.</p>
<p>Erstens gestaltet sich das Öffnen von Dateien aus dem Finder unter Mac oder dem Windows-Explorer heraus problematisch und funktioniert häufig nicht. Das gute Usability-Urteil, das sich XMind durch den Bedienkomfort beim direkten Bearbeiten von Maps verdient hat, muss hier etwas revidiert werden.</p>
<p>Zweitens lässt die Stabilität gerade bei der Arbeit an großen Maps zu wünschen übrig. Insbesondere Mac-User berichten von ärgerlichen und regelmäßigen Abstürzen – da tröstet auch die Wiederherstellen-Funktion nicht sonderlich und man sehnt sich rasch nach der absoluten Verlässlichkeit von FreeMind zurück.</p>
<p>Der dritte Kritikpunkt besteht in der Natur von XMind als Commercial-Open-Source-Software. Da vor dem Download eine Registrierung notwendig ist, muss man als Anwender wohl oder übel lästige Marketing-E-Mails in Kauf nehmen, in denen für die Pro-Version geworben wird. Diese landen zwar nicht täglich, aber doch regelmäßig im Postfach und haben durchaus Nerv-Potenzial.</p>
<p>Dessen ungeachtet ist XMind allemal einen intensiven Blick wert! Um sich einen Eindruck zu verschaffen, ist – lässt man die Tonqualität einmal außen vor – das folgende Tutorial zu empfehlen, in dem allerdings mit der kostenpflichtigen Pro-Version gearbeitet wird:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ao5GakiCsqk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ao5GakiCsqk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p><a href="http://www.xmind.net/" target="_blank">Die XMind-Website</a><br />
<a href="http://pm-blog.com/2009/06/27/xmind-sensationell-gut-und-kostenlos/" target="_blank">XMind: Sensationall gut und kostenlos</a> (Links und Diskussion im PM-Blog)<br />
<a href="http://freewareosx.wordpress.com/2008/11/16/xmind-maechtiges-mindmapping-tool/" target="_blank">XMind: Mächtiges Mind-Mapping-Tool</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2005/05/28/mindmapping-mit-freemind-wie-mindmanager-aber-kostenlos/">Mind-Mapping mit FreeMind: Wie MindManager, aber kostenlos</a></p>
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		<itunes:subtitle>XMind: Ernsthafte Konkurrenz fuuml;r FreeMind und groszlig;e Ambitionen
Bei konzeptionellen Arbeiten wie der Entwicklung von Informationsarchitekturen und beim Strukturieren von Prozessen und Ideen ist das Mind-Mapping ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>XMind: Ernsthafte Konkurrenz fuuml;r FreeMind und groszlig;e Ambitionen
Bei konzeptionellen Arbeiten wie der Entwicklung von Informationsarchitekturen und beim Strukturieren von Prozessen und Ideen ist das Mind-Mapping ein unverzichtbares Werkzeug. Mind-Maps sind vergleichsweise rasch erstellt und transferieren komplexe Zusammenhauml;nge auf eine verstauml;ndliche, anschauliche Ebene: Mind-Mapping bdquo;rocksldquo;.

In Sachen Open-Source-Software war FreeMind mit seinen klaren, reduziert-eleganten Maps unserer Meinung nach bis vor kurzem die Referenz. Eine ambitionierte Community schickt sich nun allerdings an, mit XMind die Verhauml;ltnisse neu zu ordnen. So stellt sich XMind selbst dar: 
XMind, combined with online sharing service, provides a revolutionary way to enable both team brainstorming and personal mind mapping. With this major upgrade, we bring Web 2.0 concepts on community sharing into a popular desktop application. New Gantt view allows project managers to easily track project tasks and schedules.
Groszlig;e Worte! Doch hauml;lt XMind, was die Community verspricht? Wir haben uns die Software intensiv angeschaut und sind zunauml;chst begeistert gewesen. In der Tat stouml;szlig;t XMind in eine neue Dimension des Mind-Mappings vor (zumindest im Open-Source-Bereich) und glauml;nzt als ebenfalls freie Software (EPL- und GPL-Lizenz) durch eine gute Usability und eine sehr flexible Oberflauml;che mit mauml;chtigen Funktionalitauml;ten. Selbst vor der kommerziellen Konkurrenz wie dem MindManager braucht sich die kostenlose Basisversion von XMind im Hinblick auf den Funktionsumfang kaum zu verstecken.
Stauml;rken: Bedienkomfort, Flexibilitauml;t und Kollaborationsmouml;glichkeiten
Prinzipiell ist alles beim alten: Ausgangspunkt einer Darstellung ist ein Knoten, an den etliche weitere Knoten geknuuml;pft und ihrerseits hierarchisch geordnet werden kouml;nnen. Mitentscheidend ist freilich das wie ndash; und hinsichtlich des Bedienkomforts ist XMind in der Tat beeindruckend: Per Doppelklick sind neue (auch freie) Knoten angelegt, via Drag-and-drop werden Knoten zusammengefuuml;hrt oder z.B. Grafiken eingebunden usw. Wahlweise lauml;sst sich das Programm auch komplett uuml;ber die Tastatur steuern, wobei alle Tasten frei konfigurierbar sind. Im Vergleich zur hier und da doch etwas hakeligen FreeMind-Steuerung ist die XMind-Bedienung eine wahre Pracht.

Weitere Argumente fuuml;r XMind sind Flexibilitauml;t, Kompatibilitauml;t und kollaboratives Potenzial. So kouml;nnen lokal erstellte Mind-Maps im Netz verfuuml;gbar gemacht und dort gemeinschaftlich weiterbearbeitet werden. XMind bietet die Mouml;glichkeit, Knoten, Notizen, Links, Bilder, Attachments und Symbole hinzuzufuuml;gen. Einzelne Knoten kouml;nnen auch zusammengefasst werden. Zudem reichen die Darstellungsmouml;glichkeiten uuml;ber das bdquo;klassischeldquo; Mind-Mapping-Diagramm hinaus.
Features von XMind
Diese Features und Eigenschaften machen XMind so mauml;chtig und die Arbeit mit der Software so effektiv:

	Sharing, Einbindung und kollaborative Entwicklung von Mind-Maps
	Erstellung von klassischen Mind-Maps, Baum-, SWOT- und Fishbone-Diagrammen sowie Spreadsheets
	Tabellarische Darstellung
	Einbindung von Links, Bildern, Cliparts, Attachments per Drag-and-drop aus anderen Anwendungen
	Vergabe von Knoten-Eigenschaften durch Nummerierung und Gewichtung nach Relevanz
	Mouml;glichkeit, Knoten als Aufgaben zu definieren und mit Statusinformationen zu versehen
	Setzen freier Knotenpunkte und Zusammenfuuml;hrung von Knoten
	Markers und Outline-Modus
	Automatische Generierung von Legenden
	Notizfunktion und Anmerkungsfelder an Knoten
	bdquo;Topic as a Mapldquo; (Drill-down)
	Spellchecker und Filterung
	Frei konfigurierbare Tastenbelegung
	Wiederherstellung nach Absturz
	Import aus FreeMind und MindManager
	HTML-Export
	Export als Bild (PNG, GIF, JPEG, BMP)

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	</item>
		<item>
		<title>Experten-Interview: Logo-Preise, Logo-Anforderungen und Logo-Zeitgeist</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/14/experten-interview-logo-preise-logo-anforderungen-und-logo-zeitgeist/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 06:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil des Experten-Interviews zum Thema Firmenlogos geht es um Standardpreise, unterschiedliche Anforderungen an Logos und die Frage, wie wichtig Zeitgeist im Hinblick auf Logos nun ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/11/experten-interview-logo-analyse-geschichtenerzaehlende-logos-und-logo-trends/" target="_self">ersten Teil des Experten-Interviews</a> ist Claudia Delang, Art Director bei <a href="http://design.seibert-media.net">//SEIBERT/MEDIA/DESIGN</a>, auf Logo-Analyse, geschichtenerzählende Logos und Logo-Trends eingegangen. In diesem zweiten Teil geht es um Standardpreise, ganz unterschiedliche Anforderungen an Logos und um die Frage, wann ein Unternehmen sein Logo einer kritischen Prüfung unterziehen sollte.</p>
<p><strong>Claudia, kommen wir mal auf den Unternehmer zurück, der in Google das Stichwort Firmenlogo eingibt und nicht verstehen kann, warum er hier einen Preis von 250 Euro liest, da 2.500 Euro und dort wieder gar nichts. Und der sagt sich: Naja, ein Logo müsste ich eigentlich auch selbst gestalten können, wenn ich mich ein bisschen mit Photoshop auskenne.</strong></p>
<p>Ja, tendenziell besteht natürlich die Möglichkeit, dass jeder an seinem Rechner Dinge gestalten und sich ein eigenes Logo erstellen kann. Zum Design gehören aber mehr als nur die Oberfläche, nämlich auch die Konzeption und die inhaltliche Idee. Das finale Logo ist dann das sichtbare Ergebnis aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren.</p>
<p>Aber zu deiner Frage. Die Anforderungen an ein Logo können tatsächlich sehr variieren, deshalb ist es auch problematisch, Standardpreise zu nennen. Der Ein-Mann-Betrieb, der sich ausschließlich gegen die regionale Konkurrenz durchsetzen muss, hat andere Anforderungen als ein internationales Unternehmen, das unter seiner Dachmarke verschiedene Submarken vereint, die wiederum einzelne Produktmarken vertreiben.</p>
<p><strong>Die Unternehmensgröße und die Ambitionen bestimmen die Anforderungen?</strong></p>
<p>Genau. Kleine Unternehmen brauchen unter Umständen einfach ein funktionales Corporate Design, dessen Bestandteil unter anderem das Logo ist. Dieses Logo sollte aussagekräftig und prägnant sein und sich von der Konkurrenz absetzen.</p>
<p>Bei großen Unternehmen kommt es dagegen auf eine durchdachte Markenarchitektur an. Die Logos und Marken müssen zum Gesamtkonzern passen und es muss ein flexibles System entwickelt werden. Deshalb kann man nicht pauschal sagen, was eine Logo-Entwicklung kostet, das muss ganz individuell betrachtet werden.</p>
<p><img class="size-full wp-image-5582 alignnone" title="Mövenpick-Marken" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/09/bild_moevenpick_marken.jpg" alt="Mövenpick-Marken" /></p>
<p><strong>Und wie lange eine Logo-Entwicklung dauert, kann man wahrscheinlich auch nicht sagen?</strong></p>
<p>Natürlich kann man ein Logo an einem Tag erstellen. Das Ergebnis wird dann natürlich ein eher einfaches, funktionales Zeichen sein. Aber wie gesagt: Manche Kunden brauchen ja auch genau das. Sobald man jedoch die Grenzen eines kleinen und regional agierenden Unternehmens überschreitet, sollte ein bisschen mehr Zeit und Geld investiert werden, um den Grundstein für sein äußeres Erscheinungsbild zu legen.</p>
<p>Das Logo ist das Kernstück des Corporate Designs. Darauf baut alles auf und es ist auch das Element, das dem Kunden zuerst begegnet und ihm im Gedächtnis bleibt.</p>
<p><strong>Nun ist oft die Rede davon, dass Firmen mit der Zeit gehen müssen, dass Veränderung etwas bewegt. Ich habe beispielsweise seit zehn oder zwanzig Jahren mein Logo, und das gefällt mir nach wie vor gut. Woran merke ich, dass es vielleicht doch nicht mehr ganz zeitgemäß ist?</strong></p>
<p>Gute Frage. Richtig gute Logos sind zeitlos. Die können mehrere Jahrzehnte alt sein und funktionieren trotzdem noch genauso gut wie am ersten Tag. Natürlich sollte man als Unternehmensführung mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich immer wieder fragen: Wirkt meine Außendarstellung noch? Transportiert sie noch das, wofür mein Unternehmen steht?</p>
<p>Tendenziell ist es ja tatsächlich so, dass Unternehmen und Marken nicht stillstehen, sondern Zyklen unterworfen sind. Wenn sich eine Marke also neu orientiert, kann es notwendig werden, das Logo zu überarbeiten. Ob dabei nun eine Revolution oder Evolution angestrebt wird, hängt mit Sicherheit davon ab, wie groß der Umbruch im Unternehmen ist und wie fest das alte Logo schon verankert ist. Es kann nicht das Ziel sein, durch einen Relaunch die Bekanntheit zu gefährden.</p>
<p>Ein weiterer Grund für eine Logo-Überarbeitung kann auch Expansion sein. Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit dem Kleinunternehmer zurück. Ursprünglich war vielleicht ein kleiner Laden geplant, aber das Geschäftskonzept ist so gut aufgegangen, dass er jetzt expandiert und verschiedene Zweigstellen eröffnet. Vielleicht ist er auch international aktiv. Jetzt benötigt er neben dem ursprünglichen Logo noch Logos für die Zweigstellen oder das Logo muss generell noch einmal in Sachen Aussage oder Form überarbeitet werden.</p>
<p><a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=668" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-5583" title="bild_milkazeitstrahl" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/09/bild_milkazeitstrahl.jpg" alt="bild_milkazeitstrahl" /></a></p>
<p><strong>Aber es gibt keine Faustregel: Nach zehn Jahren ist mein Logo reif für eine Überarbeitung?</strong></p>
<p>Nein. Ein gutes Corporate Design ist so angelegt, dass es langfristig funktioniert. Aber es sollte auch immer wieder kritisch betrachtet werden: Sind wir noch zeitgemäß? Gibt es eine Neuorientierung der Marke? Hat sich der Markt verändert? Wichtig ist immer der Kontext, in dem sich das Unternehmen befindet. Darauf kommt es an und nicht auf fest definierte Zeiträume.</p>
<p><strong>Und da kann ich mich als Unternehmer an //SEIBERT/MEDIA/DESIGN wenden, wenn ich Fragen zu meinem Logo bzw. meinem Corporate Design habe?</strong></p>
<p>Natürlich. Wir haben in der Vergangenheit bereits viele Auftritte analysiert und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Der Kontakt kann zum Beispiel so ablaufen: „Wir haben hier ein Corporate Design – was halten Sie davon? Können Sie das mal professionell unter aktuellen Gesichtspunkten analysieren?“ Mit Sicherheit, ja.</p>
<p><strong>Claudia, vielen Dank für die Einblicke und die Zeit.</strong></p>
<p>Weiterführende Informationen:<br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/05/29/design-auszeichnung-seibert-media-design-erhaelt-den-if-award/" target="_self">Design-Auszeichnung: //SEIBERT/MEDIA/DESIGN erhält iF-Award</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2008/07/09/logodesign-neue-anforderungen-und-innovative-losungen-teil-1/" target="_self">Logo-Design: Neue Anforderungen und innovative Lösungen</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iPhone-Applikationsentwicklung und iPhone-Websites von //SEIBERT/MEDIA (Vodcast)</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/07/iphone-applikationsentwicklung-und-iphone-websites-von-seibertmedia-vodcast/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 07:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[Technologies]]></category>
		<category><![CDATA[Vodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lässt sich der große Erfolg des iPhones erklären? Wie können Sie diesen für Ihr Unternehmen nutzen? Wie können Sie die Markenanziehungskraft von Apple für Ihre Werbung nutzbar machen? Antworten gibt unser Vodcast zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lässt sich der große Erfolg des iPhones erklären? Wie können Sie diesen für Ihr Unternehmen nutzen? Brauchen Sie eine iPhone-Applikation oder eine iPhone-Website? Wie können Sie die Markenanziehungskraft von Apple für Ihre Werbung nutzbar machen? Antworten gibt unser Vodcast zum Thema.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V7kYnIU-occ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/V7kYnIU-occ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Der Siegeszug des iPhones</h3>
<p>Der Hersteller Apple hat durch die Einführung des iPhones nicht nur den Mobiltelefonmarkt umgekrempelt, er hat auch eine mächtige Distributionsplattform für Anwendungen, den App Store, geschaffen. Zusätzlich wurde nach dem Vorbild des iPhones die neueste iPod-Generation, der iPod touch, zum vollwertigen PDA aufgerüstet. Mit mehr als 30 Millionen Geräten weltweit stellen das iPhone und der iPod touch derzeit die beliebtesten und vielfältigsten mobilen Geräte dar.</p>
<h3>Anwendungsfälle von Apps und Websites</h3>
<p>Durch die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten können individuell angepasste iPhone-Anwendungen und iPhone-Websites in Ihrem Unternehmen Prozesse und Abläufe verbessern und ergänzen. Von der einfachen mobilen Lagerverwaltung bis hin zu iPhone-Anwendungen, die mit im Unternehmen eingesetzten Software-Systemen kommunizieren, können hochwertige Lösungen erstellt werden. Dazu gehören das interne CRM- und ERP-System, die IT-Infrastruktur, die Überwachungs-Software und viele weitere Anwendungen und Systeme. Solche iPhone-Anwendungen werden entweder im App Store von Apple kommerziell angeboten oder nur im eigenen Unternehmen bereitgestellt.</p>
<h3>iPhone für Werbung und Marketing</h3>
<p>Die große Anziehungskraft der Marke Apple und das Kultobjekt iPod haben das iPhone binnen kürzester Zeit zu einem Statussymbol gemacht. Mehr und mehr Unternehmen nutzen die Werbewirkung des App Stores aus, um bestehende Inhalte und Angebote in Form einer oder mehrerer iPhone-Anwendungen oder -Spielen zu veröffentlichen. Diese sind teilweise sogar kostenlos. Die iPhone-Anwendungen und –Websites reichen von der einfachen elektronischen Zeitschrift über die Erweiterung von bekannten Web-Applikationen bis hin zu Spielen. Mit einer einfachen iPhone-Website können Sie gezielt diese 30 Millionen Nutzer ansprechen und Ihr bestehendes Website-Angebot ergänzen.</p>
<p>Mit iPhone-Applikationen und iPhone-Websites können Sie nicht nur handfeste Probleme im Unternehmen lösen, sondern Sie können durch die hohe Verbreitung des iPhones auch eine hervorragende Werbewirkung für Ihr Unternehmen erreichen. Darüber hinaus können Sie für die 30 Millionen Anwender, die ein iPhone oder einen iPod touch besitzen, im App Store ein kostenpflichtiges Programm einstellen, mit dem Sie margenträchtigen Umsatz generieren können.</p>
<h3>Gründe für //SEIBERT/MEDIA</h3>
<p>//SEIBERT/MEDIA betreut bereits mehrere Applikationen für Geschäftskunden. Unsere Entwickler und Mitarbeiter haben erfolgreiche Spiele und Anwendungen im App Store veröffentlicht. Wir konzipieren und entwickeln Spiele und Anwendungen und übernehmen die Vermarktung. Gerne erstellen wir auch iPhone-Websites für Ihre Zielgruppe. Wenn Sie daran interessiert sind, nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf unserer <a href="http://iphone.seibert-media.net" target="_self">speziellen Seite zum Thema iPhone-Applikationen und -Websites</a>.</p>
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			<wfw:commentRss>http://blog.seibert-media.net/2009/09/07/iphone-applikationsentwicklung-und-iphone-websites-von-seibertmedia-vodcast/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Grails: Kurze Entwicklungszeiten und nahtlose Java-Integration (Vodcast)</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/04/grails-kurze-entwicklungszeiten-und-nahtlose-java-integration-vodcast/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/09/04/grails-kurze-entwicklungszeiten-und-nahtlose-java-integration-vodcast/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Open-Source-Skriptsprache Groovy und das Entwicklungs-Framework Grails haben sich innerhalb weniger Jahre zu etablierten Programmiersprachen im Web entwickelt. Was ist Grails? Welche Vorteile bietet dieses Entwicklungs-Framework? Können Grails- und Java-Anwendungen nahtlos interagieren? Antworten geben wir in unserem Vodcast zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Open-Source-Skriptsprache Groovy und das Entwicklungs-Framework Grails haben sich innerhalb weniger Jahre zu etablierten Programmiersprachen im Web entwickelt. Was ist Grails? Welche Vorteile bietet dieses Entwicklungs-Framework? Können Grails- und Java-Anwendungen nahtlos interagieren? Antworten geben wir in unserem Vodcast zum Thema:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/30odeiNhtHc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/30odeiNhtHc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Was ist Grails?</h3>
<p>Grails ist der junge Aufsteiger unter den Web-Entwicklungs-Frameworks. Es baut auf der dynamischen Programmiersprache Groovy auf und ist höchst kompatibel zur Java-Plattform. Grails ist Open Source und wird von einer ständig wachsenden Community weiterentwickelt. Inspiriert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruby_on_Rails" target="_blank">Ruby on Rails</a> arbeitet Grails nach dem Paradigma „Convention over Configuration“. Dadurch macht es die Entwicklung von web-basierten Applikationen deutlich schneller und effizienter.</p>
<h3>Welche Vorteile bietet Grails?</h3>
<p>Grails schlägt die Brücke zwischen stabiler Java-Programmierung und schneller Web-Entwicklung mit Skriptsprachen. Es ermöglicht die Entwicklung von Web-Anwendungen in Java ohne den typischen „Java-Wasserkopf“. Daraus ergeben sich kürzere Entwicklungszeiten. Grails integriert bewährte Java-Enterprise-Technologien wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hibernate_(Framework)" target="_blank">Hibernate</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spring_(Framework)" target="_blank">Spring</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SiteMesh" target="_blank">SiteMesh</a> und erlaubt darüber hinaus die Nutzung der Vielfalt und Stabilität aller vorhandenen Java-Frameworks und -Bibliotheken. Mit Grails entwickelte Systeme bieten deshalb die gleiche Systemstabilität, die auch Java auszeichnet. Zudem ist die Ajax-Unterstützung von Grails hervorragend.</p>
<h3>Ist eine Integration von Java und Grails möglich?</h3>
<p>Diese Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Grails integriert sich nahtlos in bestehende Java-Anwendungen und –Plattformen und kann mit all seinen Vorteilen ebenso als Stand-alone genutzt als auch in bestehende Java-Anwendungen integriert werden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Web-Entwicklungs-Framework Grails hat sich in den letzten Jahren zu einer enormen Reife entwickelt und ist voll kompatibel zu bestehenden Java-Anwendungen. Bei //SEIBERT/MEDIA haben wir umfangreiche Tests durchgeführt, um zu prüfen, ob Grails mit bestehenden Java-Anwendungen interagieren und funktionieren kann, und mehrere Grails-Projekte erfolgreich realisiert. Grails hat sich dabei bestens bewährt.</p>
<h3>Gründe für //SEIBERT/MEDIA</h3>
<p>Seit 1996 entwickelt //SEIBERT/MEDIA erfolgreich Web-Software. Mit über 25 Entwicklern erbringen wir jeden Monat mehr als 3.500 Entwicklungsstunden. Von Anfang an haben wir uns mit der Grails- und Groovy-Entwicklung beschäftigt und bereits zahlreiche Enterprise-Projekte umgesetzt.</p>
<p>Planen Sie eine Software in Groovy oder Grails? Haben Sie eine bestehende Java-Software, die Sie mit Groovy- oder Grails-Komponenten erweitern oder verändern möchten? Brauchen Sie Schnittstellen oder planen eine Migration? Wir sind der richtige Ansprechpartner für Ihr Groovy- oder Grails-Projekt. Füllen Sie einfach das <a href="http://groovy.seibert-media.net" target="_self">Kontaktformular auf unserer speziellen Seite über Grails und Groovy</a> aus.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2008/06/web-technologien/die-programmiersprache-groovy/" target="_self">Die Programmiersprache Groovy</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/03/web-technologien/programmiersprachen-und-fachbuchabsatz-c-ueberholt-java-perl-gehoert-zu-den-major-languages/" target="_self">Programmiersprachen und Fachbuchabsatz: C# überholt Java, Perl gehört zu den Major Languages</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>What’s different when everyone is &#8220;always on&#8221;?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/09/02/whats-different-when-everyone-is-always-on/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/09/02/whats-different-when-everyone-is-always-on/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[What is going to happen when you are – always and everywhere – online? As a matter of fact, I haven’t advanced any deeper analyses regarding what would happen; I am merely offering a couple of thoughts. I would be happy to see comments and discussion about the following topics.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe auch den <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/arbeitstechniken/was-aendert-sich-wenn-alle-always-on-sind/">deutschsprachigen Artikel zum Thema</a>.</p>
<p>While I’m writing this blog, I’m walking through the Parisian airport Charles de Gaulle, from Terminal 2F to Terminal 2D. It could become one of those “Oh, how wonderful it is that the iPhone (or more generally, mobile technology) liberates you from your surroundings” blog entries. But it’s not true. To a certain extent, it can’t be true at all: Three sentences ago I walked by Gate 60 as I was concentrating too hard on this text. As far as that goes, certain situations simply demand a certain level of concentration.</p>
<p>At the same time, the technology is still nowhere near as advanced as it could be. While I await my departure, I could go on the web with my phone and my laptop, but in actual fact, I have already seated myself in a WLAN lounge and purchased access to the web for 10 Euros. But during the flight, access to the web is no longer available. My activity is controlled – not by me, but by the situation. So now I’m writing the blog entry and will finish the book later. I would have actually rather done the opposite, but it just doesn’t work.</p>
<p>I’m not writing this article to call for “omnipresent web-access”. And there are enough people who are happy when they can leave their mobile phone off and haven’t any web access, which means they don’t have to use either one of them. That’s completely ok.</p>
<p>But what I think is interesting is the following question:</p>
<blockquote><p>“What is going to happen when you are – always and everywhere – online?”</p></blockquote>
<p>We aren’t really that far from this right now; with the iPhone, I could, for instance, read my e-mail everywhere I wish, even in foreign countries. Still, as mentioned earlier, situation still has great influence on your web activity.</p>
<p>For example, the <strong>speed</strong> of your web access depends on the situation:</p>
<ul>
<li>At home and in the office, web access is racetrack fast.</li>
<li>On the road, it’s undependable, somewhere between non-existent, terribly slow, and acceptably fast.</li>
<li>Abroad, it’s unbelievably expensive (.19 Euro per 100 KB) and slow.</li>
</ul>
<p>And situation has great influence on your working possibilities:</p>
<ul>
<li>Even those who wish to cannot work productively while standing in a bus</li>
<li>While walking, you can really only “play around” with a telephone. This may be enough to read and write e-mails. But if you don’t watch out, you’ll pass your gate.</li>
</ul>
<h3>What would need to happen: The situation in which everyone is always “on”</h3>
<p>If you can imagine what would happen if all of these problems no longer existed:</p>
<ul>
<li><strong>Fast internet-access everywhere</strong>: Everyone has permanent broadband access with at least 400 KB downstream and can do everything from using computer applicatioins to watching films, and all that without limitations on the amount of downloaded data.</li>
<li><strong>High-quality, integrated mobile technology</strong>: There would have to be a possibility – of whatever fashion – to work away from home and office, whether sitting, standing, walking, or lying, just as though one were at a table with a monitor and keyboard. I know that at the moment this description sounds more like a utopia than a possibility. But that doesn’t need to be explained further at this point.</li>
</ul>
<p>Another thing I don’t really care to deal with right now is the fact that a few readers are doing nothing at all to make this a reality. In my judgment, it is not a question of “if”, but rather of “when” and “to what extent” that this situation will be upon us. But this is, as I say, going to be put off for another day.</p>
<h3>What’s going to happen when everyone is “always on”?</h3>
<p>In such a situation, everyone who wishes to can go online and work as he or she likes. Work itself will no longer be so dependent on time and space (with the exception of personal contact) nor anywhere near so dependent on the situation.</p>
<p>As a matter of fact, I haven’t advanced any deeper analyses regarding what would happen; I am merely offering a couple of thoughts. I would be happy to see comments and discussion about the following topics:</p>
<ul>
<li>Internet-use is increasing enormously.</li>
<li><strong>More electronic communication</strong>: The intensity of the use of electronic communication is increasing.</li>
<li><strong>More efficient communication</strong>: New forms of communication are developing, forms which today are not possible through the high amount of offline time in our lives. A good example of this is Google Wave, which at the end of the day can only really be fun online.</li>
<li><strong>Rising pressure to be online</strong>: The acceptance for “wanting to be offline” will decrease (against the wishes of many people).</li>
<li><strong>Smaller private sphere</strong>: The publishing of all possible and impossible private information will become more normal. And that, which <a href="http://www.wir-sprechen-online.com" target="_blank">Gerrit Eicker</a> today <a href="http://wir-sprechen-online.com/2009/06/25/gottlieb-biedermaier-reloaded/" target="_blank">already is describin</a>g: “Out of the blue, private information (i.e. photographs) of me taken by others (without any intended harm) are published, photographs that I would rather not see published.”</li>
<li><strong>Lasting concentration on one topic will continue to sink</strong>: People will be ever more volatile and constantly distracted by “information streams” of all possible kinds. I’m actually scared of what Google Wave will do to people’s ability to concentrate.</li>
<li>People will drown ever more in a sea of e-mail.</li>
<li>It will become more difficult, pressing e-mails to differentiate from important ones.</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>I could probably think of numerous other things. But I just wanted to give voice to some of my thoughts and see what others think of them. What do you think? Is there research about this topic? Who has further information and links[?]</p>
<p>I am really looking forward to a discussion and further commentary. <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ändert sich, wenn alle &#8220;always on&#8221; sind?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/08/31/was-aendert-sich-wenn-alle-always-on-sind/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/08/31/was-aendert-sich-wenn-alle-always-on-sind/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Seibert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet-Zugang]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir sind nicht weit davon entfernt, dass jeder immer und überall auf seine Mails zugreifen kann. Bald werden weitere Dinge hinzukommen, die wir heute nur zu Hause oder am Arbeitsplatz durchführen können. Wie wird sich unser Leben verändern, wenn plötzlich alle immer "online" sind? Hier sind meine Gedanken und die Einladung zum Diskutieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Read this <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/09/arbeitstechniken/whats-different-when-everyone-is-always-on/">article in English</a>.</p>
<p>Während ich diesen Blog-Artikel schreibe, laufe ich durch den Pariser Flughafen Charles-de-Gaulles von Terminal 2F zu Terminal 2D. Das könnte einer dieser „Oh, wie toll ist es, dass das iPhone (oder allgemeiner: die mobile Technologie) so frei von der Situation macht“-Blog-Artikel werden. Aber es stimmt nicht. Teilweise kann es nämlich gar nicht richtig sein: Vor drei Sätzen bin ich an Gate 60 vorbeigelaufen, weil ich zu sehr auf diesen Text konzentriert war. Insofern erfordern bestimmte Situationen einfach ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit.</p>
<p>Gleichzeitig ist die Technologie noch lange nicht da angekommen, wo sie sein könnte. Für die Wartezeit bis zum Abflug kann ich mein Telefon und mein Notebook verwenden, um ins Web zu gehen. Tatsächlich sitze ich inzwischen sogar in einer WLAN-Lounge und habe für 10 Euro einen Web-Zugang gekauft. Aber während des Flugs wird ein Web-Zugriff nicht mehr verfügbar sein. Die Situation bestimmt meine Tätigkeit, nicht ich. Ich schreibe also jetzt den Blog-Artikel und lese erst später das Buch zu Ende. Lieber hätte ich es eigentlich umgekehrt gemacht. Geht aber nicht.</p>
<p>Es geht mir in diesem Artikel nicht darum, nach einem omnipräsenten Web-Zugang zu rufen. Und es gibt genug Leute, die froh sind, wenn sie ihr Handy mal aus lassen können und keinen Web-Zugang haben und daher auch keinen nutzen müssen. Das ist vollkommen in Ordnung.</p>
<p>Was ich aber sehr interessant finde, ist die Frage:</p>
<blockquote><p>Was passiert, wenn man immer und überall online ist?</p></blockquote>
<p>So weit sind wir davon ja gar nicht entfernt. Denn mit dem iPhone konnte ich beispielsweise nach Belieben überall, auch im Ausland, E-Mails abrufen. Trotzdem hat die Situation noch einen sehr großen Einfluss auf die eigene Tätigkeit im Web.</p>
<p>Zum Beispiel ist die <strong>Geschwindigkeit</strong> des Web-Zugriffs von der Situation abhängig:</p>
<ul>
<li>Zu Hause und im Büro ist der Web-Zugang rasend schnell.</li>
<li>Unterwegs ist er unzuverlässig und pendelt zwischen „nicht existent“, „grottenlahm“ und „erträglich schnell“.</li>
<li>Im Ausland ist er urteuer (0,19 Euro pro 100 KB) und langsam.</li>
</ul>
<p>Und die Situation hat einen sehr großen Einfluss auf die Möglichkeit zu arbeiten:</p>
<ul>
<li>Selbst wer will, kann stehend im Bus nicht produktiv arbeiten.</li>
<li>Im Gehen kann man nur mit einem Telefon „herumspielen“. Das mag zum Lesen und Schreiben von E-Mails reichen. Aber wer nicht aufpasst, läuft eben am Gate vorbei.</li>
</ul>
<h3>Die Voraussetzungen für die Situation, in der alle „on“ sind</h3>
<p>Malen wir uns einmal aus, wie es wäre, wenn all diese Probleme nicht mehr bestünden:</p>
<ul>
<li><strong>Schneller Internet-Zugang überall</strong><em>: </em>Jeder hat zu jedem Zeitpunkt einen Breitbandzugang mit mindestens 400 KB im Downstream und kann alle Daten ohne Einschränkungen empfangen. Die gängige Computer-Nutzung ist ebenso unproblematisch wie etwa das Ansehen von Filmen.</li>
<li><strong>Hochwertige, integrierte Mobiltechnologie</strong><em>: </em>Es bräuchte eine – wie auch immer geartete – Möglichkeit, unterwegs, im Sitzen, im Stehen, im Gehen und im Liegen genauso wie an einem Tisch mit einem Bildschirm und einer Tastatur zu arbeiten. (Ich weiß, dass diese Beschreibung derzeit eher nach einer Utopie als nach einer realistischen Möglichkeit klingt. Aber das soll hier nicht weiter beleuchtet werden.)</li>
</ul>
<p>Womit ich mich an dieser Stelle auch nicht beschäftigen möchte, ist die Tatsache, dass einige Leser diese Situation sicherlich alles andere als herbeisehnen. Das Eintreten dieser Situation ist meines Erachtens keine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“ und des „wie stark“. Aber das sei, wie gesagt, erstmal dahingestellt.</p>
<h3>Was passiert, wenn alle „always on“ sind?</h3>
<p>In einer solchen Situation kann jeder online gehen, der möchte, und arbeiten, wie er möchte. Die Arbeit verliert damit Ihre Abhängigkeit von Zeit und Ort (bis auf persönliche Kontakte) und in weitestmöglichem Umfang auch die Abhängigkeit von der Situation.</p>
<p>Tatsächlich habe ich keine tieferen Analysen angestellt, was passieren würde, und gebe hier nur ein paar Gedanken wieder. Ich freue mich auf Kommentare und Diskussionen darüber:</p>
<ul>
<li>Die Internet-Nutzung steigt immens.</li>
<li><strong>Mehr elektronische Kommunikation: </strong>Die Intensität der Nutzung von elektronischer Kommunikation nimmt zu.</li>
<li><strong>Effizienter Kommunizieren:</strong> Neue Formen der Kommunikation entwickeln sich, die heute durch den hohen Offline-Anteil unserer Lebenszeit nicht möglich sind. Ein gutes Beispiel dafür ist <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">Google Wave</a>, das letztendlich nur online wirklich Spaß machen wird.</li>
<li><strong>Zwang, ebenfalls online zu sein:</strong> Die Akzeptanz für das Offline-sein-Wollen nimmt (auch gegen den Willen vieler Leute) ab.</li>
<li><strong>Weniger Privatsphäre:</strong> Die Veröffentlichung von allen möglichen und unmöglichen privaten Informationen wird üblicher. <a href="http://wir-sprechen-online.com/" target="_blank">Gerrit Eicker</a> beschreibt das <a href="http://wir-sprechen-online.com/2009/06/25/gottlieb-biedermaier-reloaded/" target="_blank">schon heute etwa so</a>: „Auf einmal werden private Informationen (z.B. Fotos) über mich von anderen (ohne bösartigen Hintergrund) veröffentlicht, die ich gar nicht veröffentlicht sehen möchte.“</li>
<li><strong>Die dauerhafte Konzentration auf ein Thema wird weiter sinken:</strong> Menschen werden immer sprunghafter und ständig von allen möglichen „Informations-Streams“ abgelenkt. Ich habe schon Angst davor, was Google Wave mit der Aufmerksamkeit der Leute machen wird.</li>
<li><strong>Die Grenzen zwischen regulärer Arbeitszeit und Freizeit werden fließend</strong>: Heute schon sind knapp drei Viertel aller Arbeitnehmer, die das Internet beruflich nutzen, auch in ihrer „Freizeit“ für andere Mitarbeiter und für Kunden erreichbar, 36% davon sogar jederzeit. Das hat eine <a href="http://www.bitkom.org/60655_60651.aspx" target="_blank">repräsentative Umfrage von BITKOM</a> ergeben. Dieser Trend wird sich gravierend verstärken.</li>
<li>Die Menschen werden noch mehr als bisher in E-Mails ertrinken.</li>
<li>Es wird immer schwieriger, „dringend“ von „wichtig“ zu unterscheiden.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Mir würden vermutlich noch zahlreiche weitere Dinge einfallen. Aber ich wollte nur mal den Gedanken aussprechen und sehen, was andere dazu denken. Was meinen Sie? Gibt es weitere Forschung zu diesem Thema? Wer hat weiterführende Informationen und Links.</p>
<p>Ich freue mich riesig auf eine Diskussion und weitere Kommentare. <img src='http://blog.seibert-media.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Read this article in English.

Wauml;hrend ich diesen Blog-Artikel schreibe, laufe ich durch den Pariser Flughafen Charles-de-Gaulles von Terminal 2F zu Terminal 2D. Das kouml;nnte einer ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Read this article in English.

Wauml;hrend ich diesen Blog-Artikel schreibe, laufe ich durch den Pariser Flughafen Charles-de-Gaulles von Terminal 2F zu Terminal 2D. Das kouml;nnte einer dieser bdquo;Oh, wie toll ist es, dass das iPhone (oder allgemeiner: die mobile Technologie) so frei von der Situation machtldquo;-Blog-Artikel werden. Aber es stimmt nicht. Teilweise kann es nauml;mlich gar nicht richtig sein: Vor drei Sauml;tzen bin ich an Gate 60 vorbeigelaufen, weil ich zu sehr auf diesen Text konzentriert war. Insofern erfordern bestimmte Situationen einfach ein gewisses Maszlig; an Aufmerksamkeit.

Gleichzeitig ist die Technologie noch lange nicht da angekommen, wo sie sein kouml;nnte. Fuuml;r die Wartezeit bis zum Abflug kann ich mein Telefon und mein Notebook verwenden, um ins Web zu gehen. Tatsauml;chlich sitze ich inzwischen sogar in einer WLAN-Lounge und habe fuuml;r 10 Euro einen Web-Zugang gekauft. Aber wauml;hrend des Flugs wird ein Web-Zugriff nicht mehr verfuuml;gbar sein. Die Situation bestimmt meine Tauml;tigkeit, nicht ich. Ich schreibe also jetzt den Blog-Artikel und lese erst spauml;ter das Buch zu Ende. Lieber hauml;tte ich es eigentlich umgekehrt gemacht. Geht aber nicht.

Es geht mir in diesem Artikel nicht darum, nach einem omniprauml;senten Web-Zugang zu rufen. Und es gibt genug Leute, die froh sind, wenn sie ihr Handy mal aus lassen kouml;nnen und keinen Web-Zugang haben und daher auch keinen nutzen muuml;ssen. Das ist vollkommen in Ordnung.

Was ich aber sehr interessant finde, ist die Frage:
Was passiert, wenn man immer und uuml;berall online ist?
So weit sind wir davon ja gar nicht entfernt. Denn mit dem iPhone konnte ich beispielsweise nach Belieben uuml;berall, auch im Ausland, E-Mails abrufen. Trotzdem hat die Situation noch einen sehr groszlig;en Einfluss auf die eigene Tauml;tigkeit im Web.

Zum Beispiel ist die Geschwindigkeit des Web-Zugriffs von der Situation abhauml;ngig:

	Zu Hause und im Buuml;ro ist der Web-Zugang rasend schnell.
	Unterwegs ist er unzuverlauml;ssig und pendelt zwischen bdquo;nicht existentldquo;, bdquo;grottenlahmldquo; und bdquo;ertrauml;glich schnellldquo;.
	Im Ausland ist er urteuer (0,19 Euro pro 100 KB) und langsam.

Und die Situation hat einen sehr groszlig;en Einfluss auf die Mouml;glichkeit zu arbeiten:

	Selbst wer will, kann stehend im Bus nicht produktiv arbeiten.
	Im Gehen kann man nur mit einem Telefon bdquo;herumspielenldquo;. Das mag zum Lesen und Schreiben von E-Mails reichen. Aber wer nicht aufpasst, lauml;uft eben am Gate vorbei.

Die Voraussetzungen fuuml;r die Situation, in der alle bdquo;onldquo; sind
Malen wir uns einmal aus, wie es wauml;re, wenn all diese Probleme nicht mehr bestuuml;nden:

	Schneller Internet-Zugang uuml;berall: Jeder hat zu jedem Zeitpunkt einen Breitbandzugang mit mindestens 400 KB im Downstream und kann alle Daten ohne Einschrauml;nkungen empfangen. Die gauml;ngige Computer-Nutzung ist ebenso unproblematisch wie etwa das Ansehen von Filmen.
	Hochwertige, integrierte Mobiltechnologie: Es brauml;uchte eine ndash; wie auch immer geartete ndash; Mouml;glichkeit, unterwegs, im Sitzen, im Stehen, im Gehen und im Liegen genauso wie an einem Tisch mit einem Bildschirm und einer Tastatur zu arbeiten. (Ich weiszlig;, dass diese Beschreibung derzeit eher nach einer Utopie als nach einer realistischen Mouml;glichkeit klingt. Aber das soll hier nicht weiter beleuchtet werden.)

Womit ich mich an dieser Stelle auch nicht beschauml;ftigen mouml;chte, ist die Tatsache, dass einige Leser diese Situation sicherlich alles andere als herbeisehnen. Das Eintreten dieser Situation ist meines Erachtens keine Frage des bdquo;obldquo;, sondern nur des bdquo;wannldquo; und des bdquo;wie starkldquo;. Aber das sei, wie gesagt, erstmal dahingestellt.
Was passiert, wenn alle bdquo;always onldquo; sind?
In einer solchen Situation kann jeder online gehen, der mouml;chte, und arbeiten, wie er mouml;chte. Die Arbeit verliert ...</itunes:summary>
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	</item>
		<item>
		<title>SEO und SEM: Suchphrasen werden länger</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/08/21/seo-und-sem-suchphrasen-werden-laenger/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/08/21/seo-und-sem-suchphrasen-werden-laenger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 07:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Düring</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Suchmaschinen - Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=5289</guid>
		<description><![CDATA[Aus einer Studie, die Hitwise zu Jahresbeginn veröffentlicht hat, geht hervor, dass Internet-Nutzer bei Suchmaschinen offenbar zur Eingabe längerer Suchphrasen tendieren. Kurze, wenig spezifische Suchanfragen dagegen sind rückläufig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Studie, die Hitwise zu Jahresbeginn veröffentlicht hat, geht hervor, dass Internet-Nutzer bei Suchmaschinen inzwischen offenbar zur Eingabe längeren Suchphrasen tendieren. Der Studie liegt die Auswertung der Suchanfragen von 10 Millionen US-amerikanischen Usern über ein Jahr hinweg zugrunde. Berücksichtigt wurden die Suchmaschinen Google, Yahoo!, MSN und Ask.</p>
<p>Das Ergebnis ist nicht uninteressant: Der Anteil der Suchphrasen, die acht oder mehr Wörter umfassen, ist innerhalb eines Jahres um volle 22% gewachsen. Gewiss sind Suchanfragen mit mehr als fünf Suchwörtern weiterhin die Ausnahme, doch ein Aufwärtstrend ist klar festzustellen. Bemerkenswerterweise ist zudem bei sehr kurzen Suchphrasen ein doch nennenswerter Rückgang zu verzeichnen. Die Verwendung von wenigen generischen, allgemein gehaltenen und ein vergleichsweise breites Spektrum abdeckenden Suchbegriffen ist also rückläufig.</p>
<p><img class="size-full wp-image-5291 alignnone" title="Trend zu längeren Suchphrasen" src="http://blog.seibert-media.net/wp-content/uploads/2009/08/Hitwise.png" alt="Trend zu längeren Suchphrasen" /></p>
<p>Die Entwicklung ist einleuchtend und lässt darauf schließen, dass immer mehr Nutzer die Suchergebnisse bei verhältnismäßig wenig spezifischen, kurzen Suchphrasen als unbefriedigend empfinden. Um zufriedenstellende Resultate zu erhalten, bemühen sich mehr User offensichtlich um möglichst konkrete Suchanfragen. Die Logik dahinter: Je länger die Suchphrase, desto exakter das Ergebnis. Stellt der Nutzer etwa eine konkret ausformulierte Frage, erhält er im Idealfall auf ebendiese Frage eine konkrete Antwort.</p>
<p>Inwiefern die Erkenntnisse der Studie auf deutsche Verhältnisse übertragbar sind, ist noch nicht bekannt. Dennoch könnten sich hier Potenziale eröffnen und teilweise ein Umdenken erfolgversprechend sein. Insbesondere bei SEM-Maßnahmen wie Keyword Advertising dürfte es mittelfristig interessant werden, auch geeignete längere Phrasen zu identifizieren und zu berücksichtigen.</p>
<p>Geeignete SEO-Aktivitäten könnten zudem, sofern der Trend sich bestätigt, die Zahl der Mitbewerber um gute Rankings reduzieren, da diese über sehr allgemein gehaltene Suchanfragen gefunden werden, und gerade kleinere Websites würden so ihre Chancen verbessern, nicht angesichts der zahlreichen konkurrierenden Angebote unterzugehen. Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt.</p>
<p>Weiterführende Informationen:<br />
<a href="http://image.exct.net/lib/fefc1774726706/d/1/SearchEngines_Jan09.pdf" target="_blank">Die Zusammenfassung der Studie im PDF-Format</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/online-marketing/suchmaschinen-optimierung/globales-suchmaschinen-marketing-darf-nicht-nur-auf-google-setzen/" target="_self">Globales Suchmaschinen-Marketing darf nicht nur auf Google setzen</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/04/online-marketing/suchmaschinen-optimierung/globales-suchmaschinen-marketing-darf-nicht-nur-auf-google-setzen/" target="_self">Keyword Advertising: Klickraten im Tagesverlauf berücksichtigen</a></p>
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		<itunes:subtitle>Aus einer Studie, die Hitwise zu Jahresbeginn verouml;ffentlicht hat, geht hervor, dass Internet-Nutzer bei Suchmaschinen inzwischen offenbar zur Eingabe lauml;ngeren Suchphrasen tendieren. Der Studie liegt ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Aus einer Studie, die Hitwise zu Jahresbeginn verouml;ffentlicht hat, geht hervor, dass Internet-Nutzer bei Suchmaschinen inzwischen offenbar zur Eingabe lauml;ngeren Suchphrasen tendieren. Der Studie liegt die Auswertung der Suchanfragen von 10 Millionen US-amerikanischen Usern uuml;ber ein Jahr hinweg zugrunde. Beruuml;cksichtigt wurden die Suchmaschinen Google, Yahoo!, MSN und Ask.

Das Ergebnis ist nicht uninteressant: Der Anteil der Suchphrasen, die acht oder mehr Wouml;rter umfassen, ist innerhalb eines Jahres um volle 22% gewachsen. Gewiss sind Suchanfragen mit mehr als fuuml;nf Suchwouml;rtern weiterhin die Ausnahme, doch ein Aufwauml;rtstrend ist klar festzustellen. Bemerkenswerterweise ist zudem bei sehr kurzen Suchphrasen ein doch nennenswerter Ruuml;ckgang zu verzeichnen. Die Verwendung von wenigen generischen, allgemein gehaltenen und ein vergleichsweise breites Spektrum abdeckenden Suchbegriffen ist also ruuml;cklauml;ufig.



Die Entwicklung ist einleuchtend und lauml;sst darauf schlieszlig;en, dass immer mehr Nutzer die Suchergebnisse bei verhauml;ltnismauml;szlig;ig wenig spezifischen, kurzen Suchphrasen als unbefriedigend empfinden. Um zufriedenstellende Resultate zu erhalten, bemuuml;hen sich mehr User offensichtlich um mouml;glichst konkrete Suchanfragen. Die Logik dahinter: Je lauml;nger die Suchphrase, desto exakter das Ergebnis. Stellt der Nutzer etwa eine konkret ausformulierte Frage, erhauml;lt er im Idealfall auf ebendiese Frage eine konkrete Antwort.

Inwiefern die Erkenntnisse der Studie auf deutsche Verhauml;ltnisse uuml;bertragbar sind, ist noch nicht bekannt. Dennoch kouml;nnten sich hier Potenziale erouml;ffnen und teilweise ein Umdenken erfolgversprechend sein. Insbesondere bei SEM-Maszlig;nahmen wie Keyword Advertising duuml;rfte es mittelfristig interessant werden, auch geeignete lauml;ngere Phrasen zu identifizieren und zu beruuml;cksichtigen.

Geeignete SEO-Aktivitauml;ten kouml;nnten zudem, sofern der Trend sich bestauml;tigt, die Zahl der Mitbewerber um gute Rankings reduzieren, da diese uuml;ber sehr allgemein gehaltene Suchanfragen gefunden werden, und gerade kleinere Websites wuuml;rden so ihre Chancen verbessern, nicht angesichts der zahlreichen konkurrierenden Angebote unterzugehen. Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt.

Weiterfuuml;hrende Informationen:
Die Zusammenfassung der Studie im PDF-Format
Globales Suchmaschinen-Marketing darf nicht nur auf Google setzen
Keyword Advertising: Klickraten im Tagesverlauf beruuml;cksichtigen</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Keyword,Advertising,,Podcast,,Suchmaschinen,-,Optimierung,,Trends</itunes:keywords>
		<itunes:author>//SEIBERT/MEDIA GmbH</itunes:author>
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		<title>Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer nutzt das Web 2.0 eigentlich?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/08/19/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Beitrag, der auf den Daten der repräsentativen ARD-ZDF-Online-Studie 2009 basiert, soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wer Web-2.0-Angebote im Internet eigentlich nutzt und inwiefern bestimmte Formate das Web durchdrungen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Web-2.0-Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/trends/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/" target="_self">Wer generiert die Inhalte?</a> ist vor allem auf die Content-Produktion eingegangen worden. In diesem Beitrag, der ebenfalls auf den Daten der repräsentativen <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_self">ARD-ZDF-Online-Studie 2009</a> basiert, soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wer Web-2.0-Angebote im Internet eigentlich nutzt.</p>
<p>Grundsätzlich stellt die Online-Studie fest, dass es bei der Nutzung von typischen Web-2.0-Plattformen im Vergleich zum Vorjahr kaum wesentliche Verschiebungen gibt, was die Nutzungshäufigkeit bzw. die Durchdringung des Webs betrifft – bis auf eine Ausnahme. Die führenden Web-2.0-Plattformen sind unangefochten und wenig überraschend Wikipedia und Video-Portale: Die Wikipedia-Nutzung ist im Vergleich zu 2008 um 5 Prozentpunkte gestiegen, die Beliebtheit von Video-Communities ist nahezu unverändert hoch. Noch einmal die konkreten Zahlen:</p>
<ul>
<li>Wikipedia nutzen 65% aller Onliner.</li>
<li>Video-Portale: 52%</li>
<li>Private Netzwerke und Communities: 34%</li>
<li>Fotosammlungen und -Communities: 25%</li>
<li>Berufliche und Karrierenetzwerke: 9%</li>
<li>Blogs: 8%</li>
<li>Social-Bookmarking-Dienste: 4%</li>
</ul>
<h3>Soziale Netzwerke</h3>
<p>Besagte Ausnahme bilden die privaten Netzwerke, die einen beachtlichen Aufschwung erleben: 34% aller Internet-Nutzer besuchen inzwischen private Soziale Netzwerke, das sind 9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und gar ein Zuwachs um 19 Punkte im Vergleich zu 2007. 29% der Onliner haben ein eigenes Profil in einem Social Network angelegt. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die hohe Nutzungsfrequenz: Vier Fünftel der User, die eigene Profile unterhalten, sind mindestens wöchentlich auf der entsprechenden Plattform aktiv, 37% gar täglich.</p>
<p>Reizvoll sind Soziale Netzwerke insbesondere für jüngere Nutzer: 81% der Teenager und 67% der 20-bis 29-Jährigen nutzen Plattformen wie StudiVZ, MySpace etc., 74% bzw. 61% sind bei mindestens einem Netzwerk registriert. Die Begeisterung für das Social Networking nimmt bei den Ab-30-Jährigen indes rapide ab.</p>
<p>Berufliche Netzwerke können mit den Werten der überwiegend oder ausschließlich privat genutzten Netzwerke nicht mithalten: 9% der Onliner nutzen XING, LinkedIn und Co. Das sind zwar 3 Prozentpunkte mehr als 2008, ein Punkt weniger jedoch als vor zwei Jahren. Insofern ist diese Schwankung wohl von geringer Relevanz. Die wesentlichen Nutzergruppen bilden hier die 20- bis 29-Jährigen sowie die 30- bis 39-Jährigen, in anderen Altersgruppen sind berufliche Netzwerke allenfalls Randerscheinungen hinsichtlich der Web-Nutzung.</p>
<h3>Communities</h3>
<p>Wie erwähnt haben die großen Communities Wikipedia und YouTube sowie vergleichbare Portale das Netz längst durchdrungen. Hier gehören also Angebote, die von nutzergenerierten Inhalten leben, zu den beliebtesten und am stärksten frequentierten Websites überhaupt. Diese Durchdringung ist bei jüngeren Altersgruppen schon nahezu vollständig: So rufen 94% der jungen Onliner unter 20 Jahren Wikipedia-Inhalte ab, 93% der Teenager besuchen regelmäßig YouTube.</p>
<p>So reichweitenstark sind Foto-Communities nicht, aber doch interessant genug, um von 25% aller Internet-User genutzt zu werden; 10% der Onliner haben bereits eigene Fotosammlungen im Web hinterlegt. Auch dieses Angebot erfüllt offenbar eher die Bedürfnisse einer jüngeren Klientel: In der Altersgruppe bis 29 statten 42% Websites wie Flickr immerhin hin und wieder Besuche ab, schon bei der Nutzergruppe der 30- bis 39-Jährigen halbiert sich das Interesse.</p>
<h3>Blogs</h3>
<p>Weblogs und dem Blogging, einer der besonders charakteristischen Ausprägungen des Web 2.0, wird ein vergleichsweise geringes Interesse seitens der Nutzerschaft zuteil. 8% verkehren regelmäßig auf Blogs und werden dem erweiterten Kreis der Blogosphäre zugeschlagen, deren Kern der Studie zufolge die 1,3 Millionen deutschen Internet-Nutzer bilden (3%), die selbst und mindestens wöchentlich Blog-Beiträge veröffentlichen.</p>
<p>Ansonsten sind die Bewegungen im Hinblick auf die Nutzung von Blogs (plus 2 Prozentpunkte gegenüber 2008, minus 3 Punkte gegenüber 2007) noch im überschaubaren Rahmen. Wie bei den vorangehenden Beispielen wecken auch Blog-Inhalte und -Aktivitäten in erster Linie das Interesse jüngerer User. Bei Nutzern ab 40 Jahren nimmt die Begeisterung für Blogs und Blogging rapide ab.</p>
<h3>Social Bookmarking</h3>
<p>Als vergleichsweise exotisch können nach wie vor Social-Bookmarking-Dienste wie del.icio.us, Mister Wong usw. bezeichnet werden: Nur 4% aller Nutzer beschäftigen sich mit Lesezeichensammlungen, wobei auch hier jüngere Nutzer die Hauptklientel bilden.</p>
<p>Interessanterweise ist bei Teenagern eine (wenn auch auf niedrigem Niveau) beträchtliche Zuwachsrate festzustellen: 9% der Bis-19-Jährigen jungen Leute nutzen 2009 Lesezeichensammlungen, 4 Prozentpunkte mehr als vor Jahresfrist. Praktisch keine Rolle spielen diese Dienste allerdings bei den Ab-40-Jährigen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Insgesamt herrscht im Hinblick auf Blogs, Karrierenetzwerke und Social Bookmarking relativ wenig Bewegung mit relativ geringen Ausschlägen nach oben wie nach unten. Tatsächlich kann man wohl auch davon ausgehen, dass hier die Nutzerpotenziale weitgehend ausgeschöpft sind, da in erster Linie Partikularinteressenten angesprochen werden.</p>
<p>Man wird im Zusammenhang mit dem Web 2.0 sozusagen von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft sprechen dürfen: Einerseits bedienen Angebote wie die großen Portale und die privaten Netzwerke ein Mainstream-Publikum und haben es teilweise auf eine beeindruckende Durchdringung des Webs gebracht, andererseits stagnieren die Zahlen bei Angeboten, die „nur“ Partikularinteressen entgegenkommen und von den Zielgruppen auch intensiv genutzt werden, aber sich der Mehrheit der User verschließen.</p>
<p>Derzeit sind Web-2.0-Angebote eine Domäne der jüngeren Nutzer. Es stellt sich die Frage, ob über kurz oder lang die Akzeptanz auch in älteren Nutzergruppen steigen wird. In der Studie fällt der Begriff „Digital Natives“, der junge User meint, die die Nutzung von Web-2.0-Anwendungen habitualisiert hätten. Es bleibt abzuwarten, ob diese Generation der Onliner ihre Nutzungsgewohnheiten auch in spätere Lebensphasen transferiert.</p>
<h3>Weiterführende Informationen:</h3>
<p><a href="http://blog.seibert-media.net/2007/02/web-technologien/was-ist-eigentlich-web-zwei-null/" target="_self">Was ist eigentlich Web 2.0?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/social-software-der-wikipedia-irrtum/" target="_self">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/" target="_self">Google Wave: Aus Ausblick auf eine neue Stufe der Unternehmenskommunikation</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 und der Stand der Dinge: Wer generiert die Inhalte?</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/08/17/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/08/17/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-generiert-die-inhalte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 07:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<description><![CDATA[Vernetzung und Partizipation sind Stichwörter, mit denen das Web-2.0-Konzept häufig beschrieben wird. Wer steuert nun Inhalte zum sog. Mitmach-Netz bei? Eine Bestandsaufnahme auf Basis der ARD-ZDF-Online-Studie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikation ist das zentrale Anliegen der Web-User: Fast 40% ihrer Online-Zeit verbringen die deutschen Internet-Nutzer mit der Bearbeitung von E-Mails, in Chats und Foren, mit Instant Messaging und anderen (vor allem klassischen) Formen des digitalen Austauschs, wie aus der <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">Online-Studie 2009 von ARD und ZDF</a> hervorgeht.</p>
<p>Vernetzung und Partizipation, Stichwörter, mit denen das Web-2.0-Konzept häufig beschrieben wird, sind kommunikative Prozesse, gehen aber über die klassischen Formen der Online-Kommunikation hinaus. Diese Web-2.0-Aktivitäten gehören zu den zentralen Aspekten der Online-Studie, deren Daten die Grundlage für diese Bestandsaufnahme in Sachen Web 2.0 bilden.</p>
<h3>Nutzung von Web-2.0-Plattformen</h3>
<p>Zunächst einige Zahlen. Welche Anteile an der gesamten Internet-Gemeinde stellen diejenigen User, die bestimmte, charakteristische Web-2.0-Angebote nutzen?</p>
<ul>
<li>Wikipedia nutzen 65% aller Onliner.</li>
<li>Video-Portale: 52%</li>
<li>Private Netzwerke und Communities: 34%</li>
<li>Fotosammlungen und -Communities: 25%</li>
<li>Berufliche und Karrierenetzwerke: 9%</li>
<li>Blogs: 8%</li>
<li>Social-Bookmarking-Dienste: 4%</li>
</ul>
<p>Nun haben Daten zur bloßen Nutzung von Wikipedia, YouTube und Flickr freilich noch keine Aussagekraft im Hinblick auf Web-2.0-Aktivitäten im eigentlichen Sinne. Die Basis des Web-2.0-Konzepts bildet bekanntlich nutzergenerierter Content, die Bereitschaft der User, selbst Inhalte beizusteuern. Wie steht es um diese Teilnahmebereitschaft?</p>
<h3>Teilnahmebereitschaft ist vorhanden</h3>
<p>Immerhin 38% der Onliner finden die Möglichkeit, eigene Inhalte ins Web zu stellen, interessant, 13% davon sogar sehr interessant. Hier gibt es jedoch eine recht klare Trennlinie: Bei den Bis-29-Jährigen halten sich Interesse und Zurückhaltung nahezu die Waage, die Nutzer aus älteren Bevölkerungsgruppen legen dagegen überwiegend eine geringe Teilnahmebereitschaft an den Tag und finden es zum Großteil nicht oder kaum interessant, selbst Content zu produzieren.</p>
<p>Grundsätzlich besteht jedoch eine gewisse Bereitschaft, sich aktiv an Web-Inhalten zu beteiligen. Jedoch ist eine deutliche Diskrepanz zwischen Interessant-Finden und dem tatsächlichen Partizipieren festzustellen.</p>
<h3>90-9-1-Regel greift bei Content-Portalen</h3>
<p>Beim Interessant-Finden bleibt es nämlich weitgehend. Web-2.0-Portale werden zwar genutzt (siehe oben), doch zumeist passiv. Insofern hat die gängige Wikipedia-, YouTube- oder Flickr-Nutzung keinen wirklichen Web-2.0-Charakter, da zum Großteil lediglich rezipiert wird. So schlagen 94% in Wikipedia ausschließlich nach, nur 6% steuern auch Inhalte bei, 1% davon häufig. Ganz ähnlich präsentiert sich das Bild bei der Nutzung von Video-Portalen (89% vs. 11% bzw. 1%).</p>
<p>Höher ist die Beteiligung dagegen bei Foto-Communities: Immerhin 38% der User, die solche Plattformen besuchen, haben auch schon eigenen Content hinterlegt, 10% tun dies regelmäßig. Das dürfte auf die spezifischen Eigenschaften der Zielgruppen solcher Portale zurückzuführen sein, die einen konkreten Mehrwert von der Content-Einstellung erwarten.</p>
<h3>Vernetzung bedeutet mehr Aktivität</h3>
<p>Ganz anders stehen die Vorzeichen allerdings in der Blogosphäre: Offenbar produzieren die meisten Nutzer, die Blog-Artikel rezipieren, nämlich 55%, zumindest hin und wieder selbst Blog-Inhalte. Ob es sich dabei um eigene Blogging-Aktivitäten im engeren Sinne oder lediglich um das Kommentieren von Beiträgen handelt, geht aus der Studie leider nicht hervor. Jedenfalls lässt dies auf die enge Vernetzung innerhalb der Blogosphäre schließen, wohl aber auch auf eine gewisse Abschottung. Überspitzt formuliert: Wer mit Blogging zu tun hat, liest auch in Blogs, der Rest der Nutzerschaft tendenziell eher nicht.</p>
<p>Weniger um Partizipation als vielmehr um Vernetzung geht es bei privaten Netzwerken, dem „Shooting-Star“ unter den Web-2.0-Anwendungen. (Dazu mehr in unserem Artikel <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/08/trends/web-20-und-der-stand-der-dinge-wer-nutzt-das-web-20-eigentlich/" target="_self">Wer nutzt eigentlich das Web 2.0?</a>) Hier tritt die 90-9-1-Regel gänzlich außer Kraft: Wer sich in Sozialen Netzwerken bewegt, hat in der Regel auch das Bedürfnis, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und sich selbst auch darzustellen. 85% der Nutzer von privaten Sozialen Netzwerken haben eigene Profile, das passive Konsumieren von Inhalten ist die Ausnahme. Zweifellos profitieren die Netzwerke auch von ihrem inzwischen übergreifenden Charakter: Viele Plattformen bieten Blogging- und Micro-Blogging-Funktionen, andere die Möglichkeit, Fotos oder Videos einzustellen und der Gemeinschaft zugänglich zu machen etc. und somit besonders zahlreiche Optionen, Inhalte zu veröffentlichen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dennoch: Gerade bei den von vielen Usern genutzten Content-Portalen wird deutlich, dass die 90-9-1-Regel nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat und bestimmte klassische Prinzipien auch im Web 2.0 wirken. Auf andere Web-2.0-Anwendungen ist diese Theorie wiederum nicht anwendbar: Wo nicht Content im klassischen Sinne produziert, sondern Vernetzung angestrebt wird, tritt die 90-9-1-Regel außer Kraft.</p>
<p>Die größten Erfolgsgeschichten des Web 2.0 (Wikipedia sowie YouTube und Co.) werden also weitgehend passiv genutzt. Interessant hierbei ist jedoch, dass der prozentuale Anteil an aktiven Nutzern stabil ist, also zwar nicht bedeutend wächst, aber auch nicht abnimmt. Den sog. Online-Aktivisten scheint es nichts auszumachen, dass sie einer überwältigenden passiven Nutzermehrheit Inhalte zur Verfügung stellen.</p>
<p>Möglicherweise sind aber die Sozialen Netzwerke, in denen immer mehr User (und auch besonders häufig) aktiv sind, schon in absehbarer Zeit das dritte große Erfolgsmodell, das zudem auch in der Tat von der Beteiligung aller lebt.</p>
<h3>Weiterführende Informationen</h3>
<p><a href="http://www.useit.com/alertbox/participation_inequality.html" target="_self">Participation Inequality: Encouraging More Users to Contribute</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2007/02/web-technologien/was-ist-eigentlich-web-zwei-null/" target="_self">Was ist eigentlich Web 2.0?</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/social-software-der-wikipedia-irrtum/" target="_self">Social Software: Der Wikipedia-Irrtum</a><br />
<a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/" target="_self">Google Wave: Aus Ausblick auf eine neue Stufe der Unternehmenskommunikation</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet-Nutzung: Nutzerzahlen auf höchstem Niveau, Web-Bindung immer enger</title>
		<link>http://blog.seibert-media.net/2009/08/14/internet-nutzung-nutzerzahlen-auf-hoechstem-niveau-web-bindung-immer-enger/</link>
		<comments>http://blog.seibert-media.net/2009/08/14/internet-nutzung-nutzerzahlen-auf-hoechstem-niveau-web-bindung-immer-enger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 07:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Rauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.seibert-media.net/?p=5242</guid>
		<description><![CDATA[Abgesehen von älteren Bevölkerungsgruppen ist das Web-Nutzerpotenzial laut der ARD-ZDF-Online-Studie 2009 offensichtlich nahezu erschöpft. Die hohe tägliche Nutzungsdauer der "Onliner" und die große Bedeutung des Internets für die User belegen indes die Rolle des Webs als fester und unverzichtbarer Bestandteil der Mediennutzung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ARD und ZDF warten einmal mehr mit aktuellen und sehr interessanten Daten in Sachen Internet-Nutzung auf: Für die repräsentative <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=188" target="_blank">ARD-ZDF-Online-Studie 2009</a> sind 1.