Amerikanische Anwälte suchen nach Sammelklägern gegen Google und Co

Einige Kunden von stichwortbezogener Werbung bezweifeln, dass wirklich alle Klicks, die Google, Yahoo! und Co ausliefern, echt sind. Wer hat nicht schon einmal auf den Werbelink eines Konkurrenten geklickt.

Einige tun das sogar wohlwissend, dass es den Konkurrenten Geld kostet. Allein die Anzahl der selbst Werbenden, die (wenn auch im geringen Umfang) Klick-Betrug bei den Konkurrenten betreiben, würde ich im persönlichen Umfeld auf deutliche mehr als 5% einschätzen. Das Phänomen existiert jedenfalls. Und daran ändern auch alle Dementis von Google-Mitarbeitern nichts.

Die Realität ist jedoch, dass Google einen Anteil von 0,01% bis 0,1% der anfallenden Kosten für Klickbetrug wieder gutschreibt. Für viele Kunden einfach nur ein Ärgernis oder (bei einigen sogar) ein Affront. Das Verhalten wird vermutlich auch dadurch begünstigt, dass es schwer ist, Google einen etwaigen Betrug nachzuweisen. Siehe: Kontrolle für Klicks auf Keywords

Konsequenterweise haben amerikanische Anwälte nun zu einer Sammelklage gegen Google und Co aufgerufen.

Vielen würde bereits ein offener und ehrlicher Umgang mit Klick-Betrug genügen. Die stichwortbasierte Werbung ist trotz 10% "Streuverlust" immer noch die mit Abstand günstigste Werbeform im Online-Markt.

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