Google will Änderungen nicht mehr selbst ermitteln – bitte anmelden!

Mit dem neuen Dienst "Google Sitemaps" ändert der Suchmaschinen-Primus seine Strategie und läßt Webmaster jetzt auch selbst melden, wenn Änderungen durchgeführt werden. Jeder kann damit dem Google-Robot jetzt mitteilen, welche Seiten sich geändert haben oder neu sind und nun indiziert werden sollen.

Für den Suchmaschinen-Anbieter hat das eigentlich nur Vorteile:

  • Google braucht nicht mehr so viele Seiten zu indizieren, um festzustellen, dass sich doch nichts geändert hat.
  • Die Traffic-Kosten des Suchmaschinen-Anbieters sinken. Aber auch die der Webseitenbetreiber dürften zurückgehen.
  • Ob die Meldungen von Google berücksichtigt werden oder nicht, wird nicht verraten. Es würde nicht überraschen, wenn der Anbieter von Sitemap zu Sitemap unterschiedlich vorgeht.
  • Google kann noch schneller indizieren und Informationen in den Index aufnehmen. Das ist insbesondere für Informationsportale, die nicht unter news.google.de gelistet werden, interessant.
  • Die Webprogrammierer von Content-Management-Systemen haben ein neues "ziemlich überflüssiges" Feature für die eigene Funktionsliste. Für WordPress gibt es bereits ein Plugin zur Generierung von Google Sitemaps.
  • Der Suchmaschinen-Primus darf darauf hoffen, dass seine Version der Website-RSS-Feeds zum Standard wird. Mal sehen, was Yahoo! und MSN machen.

Quellen:

Sitemaps: Webseiten automatisch bei Google anmelden
Neues Programm soll den Google-Crawler ergänzen

Mit dem neuen Google-Dienst "Sitemaps" können Webmaster die Suchmaschine über neue Websites oder Änderungen an Websites automatisch informieren. URLs, die Google in seinen Index aufnehmen sollen, werden in Form von Listen eingereicht, so dass der Suchmaschinenbetreiber diese schneller erfassen kann.