10 Fehler von WebLogs

Der Web-Usability-Experte Jakob Nielsen hat die Betreiber von WebLogs analysiert und die häufigsten Fehler notiert, die ihm aufgefallen sind. Die Erkenntnisse in englischer Sprache finden sich unter www.useit.com unter dem Titel "Weblog Usability: The Top Ten Design Mistakes". Eine gute deutsche Übersetzung der relevanten Passagen und inklusive Meinungsäusserung finden sich bei agenturblog unter "Jakob Nielsen über Weblog Usability: Die 10 größten Fehler":

  1. Keine Informationen zum Autor hinterlegt - Sie brauchen eine kurze Biografie über Autor und ggf. das Unternehmen. In Deutschland ist ein Impressum Pflicht.
  2. Kein Foto - An Bilder kann man sich besser erinnern, meint Nielsen.
  3. Nicht aussagekräftige Beitragstitel - Gute Titel sorgen für mehr Besucher: sowohl durch Klicks als auch durch Suchmaschinen.
  4. Links verraten nicht, wohin Sie zeigen - Schöner Satz dazu: Life is too short to click on an unknown.
  5. Gute Einträge verschwinden mit der Zeit - Wer eine ordentliche Software nutzt, sollte das Problem nicht haben.
  6. Ein Kalender ist die einzige Navigation - Dito. Mit guter Software kein Problem.
  7. Unregelmässiger Publikationszyklus - Nielsen empfiehlt lieber mal einen Artikel auf Halde zu halten und regelmäßig zu veröffentlichen. Jedenfalls eine Überlegung wert.
  8. Fokussiere auf ein Thema - Spezialisierung sorgt für mehr Besucher. Das ist richtig. Machen Sie sich bewusst, für wen Sie den Blog schreiben und welche Themen da interessieren.

  9. Vergiss nie, dass Dein zukünftiger Vorgesetzter Dein Blog liest - Wichtiger Aspekt: Jeder Post wird über Syndicatoren, Aggregatoren, RSS-Feed-Leser und Suchmaschinen sozusagen unwiderruflich ins Web gemeisselt. Man sollte mit Bedacht publizieren.
  10. Besitze den Namen (und die Technik) Deines Blogs - kurz gesagt: veröffentlich Sie nicht auf fremden Internet-Adressen wie .blogger.com oder .typead.com. Das wirkt so wie eine E-Mail-Adresse @t-online.de oder @aol.com.

Weitere Informationen und Quellen:


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