Was heißt Browser-kompatibel konkret?

Eine Web-Anwendung kann dann als kompatibel angesehen werden, wenn möglichst viele Nutzer unabhängig von Anzeigegerät und Anzeigesoftware, die Internet-Seiten aufrufen und bedienen können. Es ist zu unterscheiden zwischen funktionsfähig und optimal darstellbar. Die Darstellbarkeit ist häufig stark von der Anzeigesoftware (Browser) und der Auflösung des Anzeigegeräts (z.B. Monitor) abhängig.

Je mehr Nutzer das Online-Angebot verwenden und verwenden sollen, desto höher werden die Ansprüche an die Kompatibilität. Eine Suchmaschine wie Google muss eigentlich dafür sorgen, dass wirklich auch das einfachste Anzeigegerät (z.B. sehr alter Computer oder ein Handy mit Mini-Display) in der Lage sind, Suchschlitz und Suchergebnisse darzustellen. Vergleichsweise gut steuerbar ist die Technologie und Ausstattung in Intranets, weil hier die Rechner, Betriebssysteme, Browser und Auflösungen von der IT-Abteilung gut beeinflusst werden können.

Für eine Unternehmenswebsite sollte folgendes die Mindestanforderung sein:

Alle User, die in einer Umgebung arbeiten, die mindestens 5% aller anderen im Internet üblichen User auch nutzen, müssen alle Funktionen ohne Einschränkungen nutzen können. Bei allen Usern, die mehr als 15% der Internet-Gemeinde ähneln, sollte auch die Darstellung einwandfrei sein.

Oder konkreter (Stand: 10.12.2005):

  • Bei 800x600 Pixel Auflösung darstellbar, für 1024x768 Bildpunkte optimiert
  • Mindestanforderung an Browserversionen: Internet Explorer 5.5, Firefox 1.0, Netscape Navigator 7, Opera 7, ...
  • Die Aktivierung von Javascript und Cookies kann in der Regel vorausgesetzt werden.
  • Verbindung zum Internet: ISDN-Verbindung oder schneller