Google verbannt Trickser aus Suchindex

Ich bin versucht zu sagen: "endlich". Es gibt inzwischen ein offensichtliches und nachweisliches Beispiel, bei dem Google die Trickserei offensichtlich so sehr satt hatte, dass man die komplette Website kurzerhand vollständig aus dem Indext geworfen hat.

Es handelt sich um das Autoportal automobile.de. Auf eine Suchanfrage nach der Domain hin, antowortet Google mit "Zur URL automobile.de wurden keine Informationen gefunden." fällt Martin Recke in seinem Artikel "Google meint es ernst" auf.

Dadurch dürften zwar die Zeiten des Tricksens lange nicht vorbei sein. Es ist einfach zu verlockend und lukrativ obendrein, die Suchergebnisse zu beeinflussen. Aber nun gibt es ein dokumentiertes Beispiel, das wenigstens den Vernünftigen Angst einflößen wird.

Siehe auch:


Und es gilt weiter:

Content is King!

(Warum musste Bill Gates das nur sagen?) 🙂

Technorati Tags: automobile.de, Google-Ban, Delisting

8 thoughts on “Google verbannt Trickser aus Suchindex”

  1. Ramping up on international webspam
    […] It appears that at least some of the JavaScript-redirecting pages have already been removed from bmw.de, which is very encouraging, but given the number of pages that were doing JavaScript redirects, I expect that Google’s webspam team will need a reinclusion request with details on who created the doorway pages. We’ll probably also need some assurances that such pages won’t reappear on the sites before the domains can be reincluded. […]

    Insgesamt schein http://www.bmw.de insbesondere deshalb aus dem Index geworfen zu worden sein, weil man sogenanntes Cloaking nutzte. Mehr zum Thema:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cloaking
    http://www.suchfibel.de/6gefunden/cloaking.htm
    http://www.suchmaschinentricks.de/lexikon/cloaking.php

  2. Google sperrt nun auch deutsche Webseiten mit versteckten Suchwörtern aus
    Man kann es auch in den deutschen Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers nachlesen, dass Webseiten mit versteckten Wörtern und anderen Tricks zur Erhöhung des Trefferrankings unerwünscht sind. Bisher hatte Google sich auf die Sperrung englischsprachiger Sites beschränkt, in diesem Jahr sollen auch alle ausländischen Seiten mit unerwünschten Manipulationen vom Suchergebniss ausgeschlossen werden, kündigte der Chef-Entwickler von Google Matt Cutts in seinem Blog an.

  3. BMW sieht Google-Vorwürfe gelassen
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/69264

    Google straft BMW ab
    Um bei der Google-Trefferliste ganz oben zu landen, tun Unternehmen inzwischen so einiges. Mit unterschiedlichsten Methoden versuchen sie deshalb, die Suchmaschine zu manipulieren. Einige Seiten von BMW hat Google deshalb jetzt aus dem Suchindex verbannt.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,399214,00.html

    Wie sich BMW ausgoogelte
    Web-Werbemethoden wie die, bei denen sich BMW am Wochenende von Google erwischen ließ, sind heiß umstritten. Das Austricksen von Suchmaschinen ruiniere die Orientierungsmöglichkeiten im Web. BMW sieht das anders – und plädiert dafür, “die Kirche im Dorf” zu lassen.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,399267,00.html

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