Qualität: abhängig von den Kundenanforderungen

Als guter Dienstleister ist man immer bemüht, den Kundennutzen zu steigern. Je besser die eigenen Fähigkeiten werden, desto besser soll auch das Ergebnis sein, das der Kunde erhält.

Der High-end-Programmierer will am liebsten große und komplexe Applikationen entwickeln. Und der erfahrene Marketing-Berater am liebsten einen Millionen-Etat verplanen. Und so wird im Gespräch mit dem Kunden und im Verkauf häufig versucht, mehr zu verkaufen, als eigentlich erforderlich ist.

Qualität ist subjektiv

Dabei wird gerne die gute alte Qualität bemüht. Sie sei besser, wenn noch Dieses oder Jenes getan würde... Und meist können Dienstleister auch mit nur etwas mehr Arbeit noch mehr Anforderungen erfüllen. Der Wunsch nach besonders hochwertigen und ausgefeilten Ergebnissen ist oft so hoch, dass Kunden etwas einfach kaufen müssen.

  • Es gibt zum Beispiel Agenturen, die keine fremden Layout-Vorschläge umsetzen wollen.
  • Andere programmieren nur, was selbst konzipiert wurde.
  • Manche Agenturen arbeiten mit Mindestauftragsvolumen pro Projekt.

Ein solches Vorgehen ist für Agenturen vielleicht sinnvoll. Im Sinne des Kunden ist jedoch eine hohe Qualität. Und da ist es nicht angesagt, ein falsch verstandenes "Viel hilft viel!" zu propagieren, sondern die tatsächlichen Kundenbedürfnisse zu erfüllen.

Qualität hängt von den Erfordernissen ab!

Qualität kann nämlich folgendermaßen definiert werden:

Qualität = Leistung / Erfordernisse = 1

Und dabei gilt ein Wert von "1" als Optimum. Ein Wert unter 1 ist ein Signal für schlechte Arbeit und ein Wert über 1 ist Verschwendung.

Als Kunde sollten Sie daher darauf achten, dass Agenturen nicht einfach ihr Standardprogramm durchziehen, sondern genau erfassen, was Ihre "Erfordernisse" sind. Denn nur so können Sie ein optimales Ergebnis sicherstellen.

Wann hat Ihre Agentur zuletzt mangelhaft gearbeitet? Wann wurde zuletzt Ihr Budget für nicht erforderliche Spielereien verschwendet?

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