Bonfire für JIRA: Tests und Qualitätssicherung in der Software-Entwicklung vereinfachen, beschleunigen und zentralisieren

Im Rahmen des Atlassian Summit 2011 hat die australische Software-Schmiede eine neue Software vorgestellt: Bonfire soll Test- und Qualitätssicherungsprozesse in der Software-Entwicklung vereinfachen, beschleunigen und zentralisieren. Wir stellen das Plugin für JIRA kompakt vor.

Was ist Bonfire?

Grundsätzlich will Bonfire helfen, Web-Anwendungen schnell umfangreichen Tests zu unterziehen und einfach umfassende Bug-Reports zu erstellen und zentral zu erfassen. Wer heute schon mit Jing arbeitet, wird in Bonfire zunächst einige Parallelen entdecken. Mit Bonfire kann man ganz einfach Screenshots der Seite, auf der man sich gerade befindet, erstellen, mit Pfeilen oder Kreisen versehen, Bereiche ausschneiden oder vergrößern usw.; es stehen etliche Werkzeuge zur Verfügung.

Das Interessante ist nun die JIRA-Integration, denn JIRA und Bonfire sind eng miteinander verknüpft. So können aus Bonfire heraus neue Vorgänge erstellt werden, und jedes Ticket enthält alle testrelevanten Informationen: Wie lange hat die Test-Session gedauert? Wie viele Vorgänge wurden auf Basis eines Tests erstellt? Wie viele Personen haben an der Session teilgenommen? Und was ist beim Test überhaupt herausgekommen?

Das Plugin kann über Plugin Exchange oder ab Jira 4.4 auch direkt aus dem Universal Plugin Manager heruntergeladen und in eine bestehende JIRA-Instanz eingespielt werden. Nach der Installation der notwendigen Browser-Extension kann man direkt loslegen. Bonfire ist Cross-Browser-kompatibel.

Key Features

Es gibt vier Schlüssel-Features, die Bonfire zu einem hochinteressanten, wertvollen Tool für manuelle Tests machen.

In-app Bug Submission: Da Bonfire eine Browser-Erweiterung ist, kann man schnell Bugs berichten oder Verbesserungen vorschlagen, ohne die Web-Applikation, die gerade getestet wird, verlassen zu müssen.

Kommentierte Screenshots: Mit Bonfire können sofort Screenshots der Seite, auf der man sich gerade befindet, erstellt und kommentiert werden.

Templates: Nutzer können Templates für Bug-Reports erstellen und die Felder einfach und schnell sowohl mit statischen Inhalten als auch mit dynamischem Content füllen. So wird z.B. sichergestellt, dass jeder Testbericht alle relevanten Metadaten enthält.

Test-Sessions: Die meisten Bugs und Probleme werden gefunden, wenn man neue Features testet oder gefixte Bugs überprüft. Hier kommt die Test-Session ins Spiel. Für jeden beliebigen JIRA-Vorgang (Anforderungen, User-Stories, Bugs) kann eine Test-Session gestartet werden, in deren Rahmen jedes Problem, jeder Bug und jede Auffälligkeit dokumentiert wird. Diese Sessions sind mit den entsprechenden JIRA-Vorgängen verknüpft und somit zentral verfügbar. (Die folgenden Screenshots wurden von Atlassian zur Verfügung gestellt.)

Bonfire für Tester und in der Qualitätssicherung

Bei vielen Aspekten wie Usability-Problemen oder diversen Grenzfällen sind manuelle Tests unumgänglich. Allerdings sind die meisten Teams gegen Ende eines Release-Zyklus’ erfahrungsgemäß voll ausgelastet und können selten so viele Kapazitäten für manuelle Tests zur Verfügung stellen, wie eigentlich nötig wären. Die Nutzung von Bonfire für umfassende Fehlerberichte spart hier Zeit.

Test-Sessions machen es Testern leicht, Anmerkungen festzuhalten und Probleme systematisch zu erfassen. Am Ende jeder Session können die entdeckten Bugs und Auffälligkeiten einfach mit dem JIRA-Vorgang verknüpft werden. Auch die Zeitbuchung auf den Vorgang ist aus Bonfire heraus möglich. Zudem sind alle Testaktivitäten inklusive sämtlicher Notizen zentral dokumentiert.

Bonfire für agile Entwickler

In den meisten agilen Teams liegen die Test-Verantwortlichkeiten nicht allein beim QS-Team; vielmehr ist jeder Beteiligte selbst auch Tester. Bonfire ermöglicht es jedem Teammitglied, vollständige und akkurate Fehlerberichte schnell und einfach zu erstellen. Dabei gewährleisten Test-Templates, dass jeder Entwickler die JIRA-relevanten Metadaten erfasst, damit ein Vorgang beispielsweise schnell adressiert werden kann.

Bonfire für alle

Grundsätzlich können alle Jira-Nutzer im Unternehmen von Bonfire profitieren, um schnell JIRA-Vorgänge zu erstellen: Dank der Browser-Extension ist das Anlegen eines Tickets eine Sache von einem Klick. Wie erwähnt, ist Bonfire Cross-Browser-kompatibel und unterstützt alle gängigen modernen Browser wie Firefox, den Internet Explorer, Safari und Chrome.

Bonfire: Infos und Demonstration in Bild und Ton

In einer unserer jeden Dienstag live stattfindenden Online-Sprechstunden hat Martin Seibert Bonfire für Jira bereits in aller Kürze vorgestellt. Hier ist die Videoaufnahme:

Dieses Video downloaden (30,19 MB, MP4)

Demnächst werden wir das Plugin (zusammen mit einem live zugeschalteten Gast aus dem Hause Atlassian) im Rahmen einer Live-Session ausführlich und direkt im System demonstrieren. Unsere regelmäßigen Sendungen zur kostenlosen Online-Beratung finden immer donnerstags um 11:15 Uhr auf unserer Live-Session-Portalseite statt. Über den Termin informieren wir Sie in unserem Microblog.

Lizenzrabatt in der ersten drei Monaten

In den ersten drei Monaten nach Einführung von Bonfire 1.0 gewährt Atlassian einen Rabatt in Höhe von 40% auf Bonfire-Lizenzen. Wenn Bonfire für Sie also grundsätzlich interessant ist, sollten Sie sich am besten möglichst bald ausgiebiger mit dem Tool beschäftigen. 🙂

Gerne beraten wir Sie individuell und stellen Ihnen das Plugin in einem Workshop oder einer Desktop-Sharing-Sitzung persönlich vor. Sprechen Sie uns einfach unverbindlich an.

Weitere Informationen

Bonfire auf der Atlassian-Website
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