Confluence und JIRA im Scrum-Sprint nutzen

Gelegentlich werden wir gefragt, wie wir in unseren Scrum-Teams mit Confluence und dem Aufgabenmanagementsystem JIRA arbeiten. Daher möchten wir einmal exemplarisch darstellen, welche Rollen diese Werkzeuge im Sprintverlauf spielen.

Abb.: Rugby-Teams beim "Scrum", Gedränge, von dem das agile Modell seinen Namen hat (Bild: Zoonabar unter CC-Lizenz)

Sprint-Vorbereitungen

Der Product Owner verwaltet seinen Product Backlog in JIRA. Dort nimmt er sowohl seine User-Storys als auch Fehlermeldungen auf und priorisiert sie entsprechend. Die User-Storys selbst und deren Akzeptanzkriterien sind in JIRA-Tickets abgebildet.

Zugehörige Wireframes, falls vorhanden, liegen im Projekt-Wiki und werden häufig mit von Gliffy, einem Confluence-Plugin für die Erstellung von Diagrammen und Wireframes, realisiert.

Das JIRA-Ticket ist auf das entsprechende Wiki-Dokument verlinkt. Hier liegen neben dem Wireframe unter Umständen auch weitere Informationen wie eine Ablaufbeschreibung des Gesamtprozesses, zu dem die User-Story ein Beitrag leisten soll.

Mithilfe des Plugins Agile Scrum Cards druckt der Product Owner die Storys und Fehlermeldungen aus, die er im Sprint-Planungsmeeting mit dem Team besprechen möchte. Nach Festlegung des Sprintziels und der notwendigen Aktivitäten zum Erreichen des Sprint-Ziels werden für alle Aktivitäten JIRA-Tickets angelegt. Diese JIRA-Tickets werden dann wiederum mit dem Agile Scrum Cards-Plugin ausgedruckt und an das Taskboard des Teams gehängt.

Während des Sprints

Im Laufe des Sprints arbeitet das Team an der Umsetzung der Aufgaben. Dabei sprechen Product Owner und Team immer wieder ab, wie genau die Umsetzung erfolgen soll. Solche Abstimmungen werden im entsprechenden JIRA-Ticket dokumentiert, damit sie jederzeit für alle Teammitglieder einsehbar sind und später für die Abnahme im Rahmen von Tests und des Review-Meetings dienen können. Für die Umsetzung noch zu erstellende Layouts werden im Wiki abgelegt, wo auch der Kunde sie einsehen und freigeben kann.

Die Teammitglieder buchen täglich über den Universal TimeTracker von //SEIBERT/MEDIA ihre Arbeitszeiten ein und erledigen damit zugleich die Buchungen auf die JIRA-Tickets, an denen Sie gearbeitet haben.

Beim Daily Scrum aktualisieren die Teammitglieder das analoge Taskboard im Teambüro. Im Anschluss an das tägliche Meeting schließen die Mitarbeiter die umgesetzten JIRA-Tickets ab. Den Burn-Down-Chart aktualisiert JIRA automatisch. So werden die noch verbleibenden Aktivitäten und/oder Stunden im Sprint ersichtlich.

Zum Sprint-Ende

Zur Vorbereitung des Sprint-Review-Meetings legen die Teammitglieder ein Confluence-Dokument an, in dem sie alle wichtigen Informationen für die Präsentation der umgesetzten Storys hinterlegen. Da die Vorbereitungen für das Review-Meeting kurz gehalten werden sollen, ist es meist nur der Name des präsentierenden Teammitglieds sowie zu verwendende Links und Zugangsdaten.
Anhand der Akzeptanzkriterien in den JIRA-Tickets, der Layout im Confluence-Wiki und der Definition of Done erfolgt am Ende des Sprints eine Abnahme der Stories. Die Testergebnisse werden entsprechend in den JIRA-Tickets hinterlegt.

Mit der neuen Software Bonfire von Atlassian wird die Durchführung von Test-Sessions in Kombination mit JIRA übrigens noch deutlich einfacher. Mithilfe eines Browser-Plugins lassen sich ganz einfach Screenshots und Screencasts mit Anmerkungen erstellen und JIRA-Tickets anlegen.

So begleiten uns die Systeme JIRA, Confluence und Bonfire über den gesamten Sprintverlauf hinweg und unterstützen unsere agilen Teams bei der produktiven Arbeit.

Gerne beraten wir Sie individuell und stellen Ihnen Confluence, JIRA und/oder Bonfire in einem Workshop oder einer Desktop-Sharing-Sitzung persönlich vor. Sprechen Sie uns einfach unverbindlich an.

Weitere Informationen

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