Stash von Atlassian ist da: Git-Repository-Management für Unternehmen (Update)

Heute hat ein neues Mitglied der Atlassian-Produktfamilie das Licht der Welt erblickt: Stash ist das jüngste Entwickler-Tool des australischen Software-Herstellers und fokussiert sich auf das Management von Git-Repositories in Enterprise-Teams.

Stash ist ein zentrales System zum Erstellen und Verwalten von Git-Repositories, in dem der gesamte distributierte Code zusammenkommt. Da die wenigsten Projekte aus einer einzelnen Repository bestehen, bietet Stash eine komfortable Projektstruktur, die es erlaubt, schnell und einfach auf Repositories zuzugreifen, sie zu organisieren und zu verwalten.

Update: Bis zum 30. Juni 2012 bietet Atlassian auf Stash-Lizenzen übrigens 25% Einführungsrabatt!

Browsen im Quellcode und in der History

Stash ermöglicht das Tracking von Commits zu Repositories, an denen man beteiligt ist: In den Changesets ist exakt sichtbar, was im Quellcode geändert wurde. Dank der ausgereiften Oberfläche kann man schnell durch Repositories navigieren und kommentierte Änderungen jederzeit übersichtlich einsehen.

Grundsätzlich: Warum Git?

Es gibt einige Gründe, warum Git besser als Subversion oder andere zentralisierte Versionskontrollsysteme ist. Doch Atlassian ist vor allem deshalb davon überzeugt, dass es sich bei Git (und DVCS im allgemeinen) um das Versionskontrollsystem der Zukunft handelt, weil es die Open-Source-Welt durchdrungen hat und von zahlreichen Entwicklern adaptiert worden ist: Bitbucket und Github machen es extrem einfach, sich an Open-Source-Projekten zu beteiligen, und Programmierer in aller Welt haben Git und Mercurial angenommen.

Schon jetzt gibt es ca. 1,5 Millionen User, die auf DVCS-Hosting-Services setzen. DVCS wird sich mit ziemlicher Sicherheit noch rasanter durchsetzen als Subversion vor einigen Jahren. Mit Stash sind Entwicklerteams und Projekte dafür gewappnet.

Speziell für Unternehmen

Anders als andere Produkte ist Stash speziell für Unternehmen gemacht. Für Organisationen jeder Größe bringt Stash beste Voraussetzungen mit, um Git-Repositories effizient im sicheren Umfeld hinter der eigenen Firewall zu managen.

Stash zwingt Administratoren nicht dazu, Pre-packaged-Anwendungen zu nutzen und Kontrolle abzugeben. Sowohl unter Windows als auch unter Linux und MacOS X kann Stash reibungslos betrieben werden, dank LDAP- und Crowd-Unterstützung und JIRA-Integration ist das Tool für Unternehmensanforderungen gerüstet.

JIRA Integration

Die JIRA-Integration ist ein besonders mächtiges Stash-Feature. Stash trackt alle JIRA-Vorgänge, die mit Commits verknüpft sind. User können schnell zu mit den Commits verlinkten JIRA-Vorgängen navigieren, zudem werden alle Code-Änderungen, die sich auf einen Vorgang beziehen, in JIRA integriert und dort dargestellt.

Performance

Stash wurde von Anfang an auch unter Performance-Aspekten konzipiert und entwickelt. Nicht nur das Browsen durch die Repository ist schnell, auch das Hinzufügen einer neuen Repository ist eine Sache von Minuten, da Stash nicht auf Indizierung angewiesen ist.

Design

Nicht zuletzt bietet das neue Entwickler-Tool einen Ausblick auf das zukünftige Design von Atlassian-Produkten. Elegante Buttons für Haupt- und Nebenfunktionen sorgen wir eine gute Benutzerführung, konsistente Platzaufteilung, eine verbesserte Typografie, sanfte Übergänge, freundliche Willkommensbildschirme und viele weitere Elemente sind gute Voraussetzungen für angenehme und effiziente Nutzererlebnisse.

Das neue Design soll in den kommenden Monaten nach und nach auf andere Produkte von Atlassian übertragen werden.

Abgrenzung zu FishEye

Sicher gibt es einige Überschneidungen zwischen FishEye und Stash, insbesondere die Möglichkeit, die Repositories aufzurufen und die History von Commits und Dateien einzusehen. Dennoch sind die Nutzenversprechen ebenso unterschiedlich wie die Architekturen:

  • Stash ermöglicht das Erstellen und die Verwaltung von Git-Repositories und die Zusammenarbeit in ihnen.
  • FishEye ermöglicht es, Quellcode zu suchen und zu analysieren, und zwar über das gesamte Unternehmen hinweg und unabhängig davon, ob er mit Git, Mercurial, SNV, Perforce oder CVS verwaltet wird. FishEye kommt also zum Einsatz, wenn der gesamte Code von einer zentralen Stelle aus zugänglich sein soll: Man kann Code-Zeilen im zeitlichen Verlauf der Übermittlung, die Top-Committer oder den Umfang der Aktivitäten im Auge behalten. Da sämtlicher Code von FishEye indiziert wird, ist die gesamte History durchsuchbar.

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Weiterführende Informationen

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