Schwächen von Firmenwikis? 14 Mythen und Vorurteile

Beim Thema Enterprise Wikis halten sich einige Vorurteile bemerkenswert hartnäckig, und zwar quer durch die Unternehmen vom Management über die IT bis hin zu den Mitarbeitern. In anderen Artikeln haben wir einige dieser Mythen bereits diskutiert, die auf Hörensagen, nicht vorhandenen Erfahrungen mit Wikis und Berührungsängsten gegenüber Neuem beruhen. Nun hat auch Atlassian 14 solcher Urban Legends aufgegriffen und kommentiert. Wir geben sie wieder und ergänzen die Argumente.

Wikis sind nicht nutzerfreundlich

Für Wiki-Systeme, die Nutzern abverlangen, erst einen komplexen Markup-Code zu erlernen, trifft das gewiss zu. Confluence allerdings hat einen ausgereiften Rich-Content-Editor mit echtem "What You See Is What You Get", der es Nutzern auf allen Ebenen leicht macht, schnell und sicher mit dem Wiki zu arbeiten. Ein Klick auf den Bearbeiten-Button genügt, um in einer komfortablen und sich intuitiv erschließenden Umgebung am Wiki teilzunehmen.

Wikis haben keine Struktur

Confluence bietet jedem Team, Projekt oder Nutzer die Möglichkeit, eigene Bereiche anzulegen, die jeweils ihre eigenen Seitenhierarchien inklusive praktischer Hierarchiebäume haben und die jederzeit auch umstrukturiert und angepasst werden können.

Wikis sind nicht sicher

Klar können in einem Wiki (wie in jedem anderen System) Fehler passieren. Aber in keinem anderen System sind sie so schnell zu beheben: Jeder Nutzer mit der entsprechenden Berechtigung kann einen Fehler in Sekundenschnelle korrigieren, wobei jede Änderung über die Versionskontrolle einsehbar ist und sich jederzeit zurücknehmen lässt.

Teilen senkt den eigenen Marktwert

Wer Wissen teilt, verliert nichts. Das Horten von Informationen und Ideen hat keinerlei Vorteil, nicht für den Mitarbeiter und schon gar nicht für das Unternehmen. Vielmehr erhöht das Teilen die eigene Reputation als Fachmann, entlastet und führt zu mehr Raum für produktive Arbeit und kann somit im Endeffekt dazu beitragen, noch wertvoller für das Unternehmen zu werden und den eigenen "Marktwert" zu steigern.

Wikis sind nicht "social"

Was ist sozialer, als mit anderen ganz einfach zusammenzuarbeiten, Ideen per Knopfdruck mit Kollegen zu teilen und schnell Feedback geben? In Confluence haben die zentralen Funktionen längst Einzug gehalten, die Social Media charakterisieren: Eine praktische Teilen-Funktion für Seiten und Blog-Beiträge, Kommentare inklusive Thread-Ansicht, @-Mentions, ein Mag-ich-Feature und mehr.

Im Wiki sind Inhalte schwer zu finden

Die Quick Navigation und die ausgereifte Suche von Confluence, die auch Anhänge umfasst, machen das Auffinden von Inhalten einfach. Dazu trägt auch die Instant-Suchfunktion bei, die schon während des Eintippens passende Ergebnisvorschläge macht.

Wikis sind schwer zu installieren

Confluence bringt einen Guided Installer mit, der die Installation in der eigenen Infrastruktur so einfach wie nur möglich macht. Alternativ bietet Atlassian mit Confluence OnDemand eine Cloud-Version an, die innerhalb weniger Minuten als SaaS-Dienst eingerichtet ist. Und das Confluence-Hosting von //SEIBERT/MEDIA, bei dem Sie alle Vorteile der Cloud genießen und dabei vollen Zugriff auf sämtliche Admin-Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten haben, erfordert lediglich das Ausfüllen eines kleinen Formulars.

Das Wiki-Training ist kostspielig

Confluence ist so intuitiv und nutzerfreundlich, dass selbst Einsteiger mit einem Minimum an Schulung auskommen. Zudem hält der Hersteller Atlassian umfassende englische Anleitungen im Netz vor und bieten Atlassian-Partner wie //SEIBERT/MEDIA zahlreiche deutsche Informationen und Schulungsmaterialien kostenlos an, darunter die Online-Version der deutschen Confluence-Hilfe.

Wikis sind nicht Enterprise-ready

Das mag auf einige Wiki-Systeme sicher zutreffen. Confluence aber bietet eine ausgereifte Active-Directory-Integration, granulare Berechtigungen sowie Konnektoren für Office, SharePoint und zahlreiche andere Systeme und fügt sich bestmöglich in bestehende Strukturen und Prozesse ein.

Enterprise Wiki = teuer

Im Gegenteil: Wikis sind weitaus günstiger als häufig verglichene Systeme wie z.B. MS SharePoint. Die Einführungs- und Folgekosten eines Wikis sind ziemlich gut kalkulierbar und zahlen sich in Form eines immens hohen Return on Investment aus.

Wiki = SharePoint-Ablösung

Wer ein Wiki einführt, muss und soll sein Intranet nicht über Bord werfen. Und Confluence will und kann SharePoint gar nicht ersetzen, sondern harmoniert sogar sehr gut mit der Microsoft-Lösung. Hier kann das Wiki aber eine gefährliche Lücke füllen, die die schwache Wiki-Funktion von SharePoint offen lässt.

Wikis sind funktionell limitiert

Den begrüßenswert simplen konzeptionellen Open-edit-save-Ansatz eines Wikis darf man nicht mit beschränkter Funktionalität gleichsetzen. Confluence bringt nativ über 180 Features mit. Darüber hinaus stehen mehr als 400 Plugins für erweiterte Funktionen zur Verfügung, die sich per Klick installieren lassen. Wikis können heute einfach und passgenau auf individuelle Anforderungen abgestimmt werden.

Wikis kann man nicht testen

Interessenten können Confluence ausgiebig und in vollem Funktionsumfang evaluieren. Laden Sie sich eine Evaluierungsinstanz herunter oder lassen Sie sich kostenlos ein Testsystem von uns zur Verfügung stellen. Und auch beim Confluence-Hosting bei //SEIBERT/MEDIA können Sie Ihre Instanz 30 Tage lang völlig unverbindlich testen.

Wiki-Einführung? Wir sind Ihr Partner!

Denken Sie über eine Wiki-Einführung nach? Benötigen Sie Unterstützung bei einem laufenden Wiki-Projekt? Haben Sie Fragen zur Mitarbeiteraktivierung oder suchen Sie Wege, intern politische Ressentiments zu überwinden? Wir sind Experten für Unternehmenskommunikation mit Erfahrungen aus Dutzenden Wiki-Projekten und helfen Ihnen gerne.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auf unserer speziellen Infoseite über Confluence und in unserem umfangreichen Wiki-Orientierungsangebot mit Leistungsbeschreibungen und Kalkulationsbeispielen.

Weiterführende Informationen

Wiki-Studie: Was bringen Wikis konkret und welche Probleme treten auf?
Erfolgsfaktoren für Wikis: Unternehmenskulturelle Widerstände überwinden
Social-Software-Projekte: Woran die Einführung von Enterprise-2.0-Tools scheitern kann
111 Gründe für ein Firmenwiki
Gefahren einer Wiki-Einführung


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