Continuous Integration: Zehn Argumente für Bamboo

Bamboo ist der ausgereifte und mächtige Continuous-Integration-Server des australischen Software-Herstellers Atlassian. Und es gibt gute Gründe für einen Wechsel von anderen CI-Tools zu Bamboo. Zehn besonders gewichtige Argumente hat Atlassian auf der Bamboo-Produktseite zusammengetragen. Wir geben sie hier wieder.

1. Kein Tauziehen mit dem Continuous-Integration-Server

Vom Moment des Downloads an wird der Unterschied deutlich: Der Installationsprozess von Bamboo ist denkbar einfach und bringt neben einem hilfreichen Quickstart-Guide einen einfachen Build-Konfigurationsprozess und tiefe Integrationsmöglichkeiten mit JIRA mit. Bamboo ist mit allen großen Build Engines und Versionskontrollsystemen kompatibel und komplett sprachneutral.

2. Keine schmutzigen und unberechenbaren Deploys

Das Deployen von der Kommandozeile aus fordert Fehler heraus. Bamboo hilft dabei, menschliche Fehler zu eliminieren, indem es automatisches Deployen mit Tomcat, JBoss, SSH/SCP, Drittanbieter-Tools oder auch eigenen Scripten unterstützt. Dank der Option, jeden Schritt in der Pipeline als Push-Button zu setzen, stellt Bamboo eine optimale Balance aus Automatisierung und Kontrolle her.

3. Keine tagelange Konfiguration von Build Slaves

Das Aufsetzen von Build Agents ist mit Bamboo keine große Sache. Agents, die auf der eigenen Hardware laufen, lassen sich innerhalb einer Stunde aufsetzen, „elastische“ EC2-Agents gibt es innerhalb weniger Minuten online. Mit der Agent-Matrix können die Anforderungen für jeden einzelnen Build visualisiert werden und ist jederzeit ersichtlich, welche Agents die nötigen Ressourcen haben. Wird ein neuer Build-Schritt hinzugefügt, gibt Bamboo die Information aus, wie viele Agents fähig sind, ihn auszuführen.

4. Voll kontrollierbare Build Pipeline

Upstream-Downstream-Beziehungen zwischen Jobs gehören mit Bamboo der Vergangenheit an. Der Flow der Job-Ausführung lässt sich dank des Konzepts der Stages einfach kontrollieren, der Wechsel von sequenzieller zu paralleler Ausführung und zurück ist problemlos möglich. Auch das Artefakt-Fingerprinting ist Geschichte. Der Entwickler muss Bamboo nur sagen, wo der Build-Artefakt zu finden und welcher Downstream-Schritt erforderlich ist.

5. Kein manuelles Klonen der Job-Konfigurationen für Branches

Alle Branches gehören zu Bamboo. Wenn Bamboo in der Repository einen neuen Branch entdeckt, werden die Plans der Repository automatisch repliziert und mit der neuen Code-Zeile verknüpft. Da Plan Branches die Einstellungen des Originals übernehmen, muss eine Konfigurationsänderung selbst bei Dutzenden aktiven Branches nur einmalig vorgenommen werden. Bamboo bedeutet Continuous Integration für alle aktiven Branches.

6. Kein Kampf mit monolithischen Merges

Bamboo bietet automatisiertes Mergen für Git- und Mercurial-Repositories. Mit jedem Update kann Bamboo den Code aus zwei Branches mergen, dann den Build gegen den gemergten Code laufen lassen und schließlich den gemergten Code committen, sofern der Build erfolgreich war. Das Herumschicken von Patch-Dateien oder das Handhaben unüberschaubar großer Merges, wenn ein Feature komplett ist, entfällt.

7. Komfortable Qualitätssicherung

Wo andere Continuous-Integration-Server Entwickler dazu zwingen, unzuverlässige Tests auszukommentieren, mühsam herauszufinden, wie Testergebnisse über Jobs hinweg aggregiert werden können, oder E-Mails zu schreiben, in denen man Kollegen bitten muss, sich um den kaputten Code zu kümmern, bietet Bamboo per Klick Quarantäne-Tests für jeden Build, die Zuweisung von Verantwortlichkeiten, wenn ein Build fehlschlägt, und aggregierte Testresultate.

8. Keine Updates im Wochenrhythmus

Der Release-Rhythmus von Bamboo sieht vor, dass neue Versionen nur veröffentlicht werden, wenn genügend Neuerungen integriert sind, die den Upgrade-Aufwand auch sinnvoll machen. Das gesamte Atlassian-Team testet Pre-Release-Builds von Bamboo in der Praxis und stellt zusammen mit Plugin-Entwicklern Kompatibilität sicher, bevor eine neue Version live geht.

9. Umfassende JIRA-Integration

JIRA und Bamboo harmonieren prächtig miteinander: JIRA kann für die User-Authentifizierung genutzt werden, Verknüpfungen zwischen Builds und JIRA-Vorgängen sind in beide Richtungen möglich, indem der Vorgangsschlüssel in einer Commit-Nachricht erwähnt wird, aus JIRA heraus lassen sich Versionen veröffentlichen, aus JIRA heraus kann deployt werden, Entwickler können neue JIRA-Vorgänge anlegen, ohne Bamboo zu verlassen.

10. Kein aufwändiges Troubleshooting im Alleingang

Die Atlassian-Community ist groß und aktiv und Atlassian sowie Atlassian-Partner wie //SEIBERT/MEDIA bieten umfangreiche Informationen und Hilfen online an. Eine Anlaufstelle für Problemlösungen ist das Fragen-und-Antworten-Forum Atlassian Answers. Darüber hinaus betreibt Atlassian eine öffentliche JIRA-Instanz, in der Nutzer bestehende Vorgänge zur Weiterentwicklung von Bamboo einsehen und für die Umsetzung voten sowie selbst neue Feature- und Optimierungswünsche abgeben können. Und wenn es wirklich dringend ist, hilft ein Anruf beim engagierten technischen Support von Atlassian (englisch). Deutschsprachigen Support erhalten Sie durch //SEIBERT/MEDIA – und das bis zu einem gewissen Kontingent sogar kostenfrei im Rahmen unseres Rabattmodells: Wenn Sie Bamboo über //SEIBERT/MEDIA lizenzieren, gewähren wir Ihnen 10% Naturalrabatt in Form von Beratungsleistungen auf Ihre Lizenzen!

Weiterführende Informationen

Interessieren Sie sich für Bamboo als Continuous-Integration-Tool? //SEIBERT/MEDIA ist Atlassian Platinum Expert und offizieller Vertriebspartner von Atlassian. Gerne unterstützen wir Sie beratend, bei der Lizenzierung und bei der Integration in Ihre Entwicklungsprozesse. Sprechen Sie uns einfach an.

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