99 Argumente für Scrum: Was Scrum-Projekte dem Kunden bringen

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In zahlreichen Artikeln in unserem Blog und vielen Ressourcen in unserer Infothek haben wir uns ausführlich mit dem Scrum-Framework in der Software-Entwicklung im Allgemeinen beschäftigt und zahlreiche Einzelaspekte vertieft. Der Tenor immer: Die Etablierung agiler Methoden ist keine geringe Herausforderung, aber Scrum lohnt sich. Und warum es sich lohnt, wollen wir in ganz kompakter Form und jeweils nicht länger als eine Twitter-Nachricht zusammenfassen. In kurzer Zeit haben wir es auf 99 Argumente dafür gebracht, warum Kunden, Mitarbeiter und Dienstleister gleichermaßen von Scrum profitieren. Beginnen wir mit dem Nutzen für den Kunden.

Warum Scrum-Projekte für Kunden sinnvoll sind

  1. Komplexe Projekte erfordern moderne, flexible Methoden. Scrum ermöglicht schnelle Reaktionen, Wasserfallprojekte nicht.
  2. 82% aller Wasserfallprojekte haben mit massiven Problemen bei Qualität, Kosten oder Zeit zu kämpfen oder scheitern gar.
  3. Wasserfallprojekte = Kompromiss aus Zeit, Kosten und Qualität. Scrum = Kompromiss aus Zeit, Kosten und Funktionsumfang.
  4. Scrum vermeidet explodierende Budgets und gesprengte Zeitrahmen.
  5. Studien: Scrum-Projekte korellieren mit weniger Risiken, mehr Produktivität und geringeren Ausfallquoten als Wasserfallprojekte.
  6. Nach jedem Sprint im Scrum-Projekt erhält der Kunde ein voll funktionsfähiges Produktinkrement.
  7. Scrum sorgt für frühe Marktreife der Software und damit für frühen Umsatz mit dem Produkt.
  8. Mit Scrum wird das Produkt weiterentwickelt, während es schon Umsatz generiert.
  9. Dank Scrum können geänderte Anforderungen problemlos in das Projekt einfließen.
  10. Mit Scrum werden nur Software-Funktionen mit Business Value umgesetzt, vorgesehene, aber obsolet gewordene Funktionen nicht.
  11. Im Scrum-Projekt wird das Budget immer auf die wichtigsten To-dos und erst anschließend auf Wäre-nett-Funktionen verwendet.
  12. In Scrum-Projekten erfolgt die Umsetzung von Funktionen strikt nach den Prioritäten des Kunden.
  13. Ändern sich Prioritäten des Kunden, wird das in Scrum-Projekten berücksichtigt.
  14. Scrum ermöglicht Reaktionen auf Anforderungsänderungen schon im nächsten Sprint und damit sehr kurzfristig.
  15. Mit Scrum sind Kunden tief in den Entwicklungsprozess eingebunden und können Fehlentwicklungen früh erkennen.
  16. Die Durchlaufzeiten von Projekten sind mit Scrum oft kürzer als bei klassischen Ansätzen.
  17. Scrum-Projekte bedeuten höchste Produktqualität, die nicht verhandelbar ist.
  18. Scrum-Projekte können in jedem Stadium viel leichter auch an andere Anbieter weitergegeben werden: Weniger Lock-in-Effekt.
  19. Sobald die wichtigsten Funktionen umgesetzt sind, kann der Kunde aus einem Scrum-Projekt jederzeit aussteigen.
  20. Scrum-Projekte kann man pausieren, um z.B. neues Budget zu beschaffen. Währenddessen ist das Produkt live und macht Umsatz.
  21. Mit Scrum entwickelte Software ist besser wartbar und erweiterbar als klassisch entwickelte Produkte.
  22. Studien belegen, dass Scrum zu mehr Effizienz und Transparenz in Projekten führt.
  23. Scrum-Projekte bedeuten eine stetige sichtbare Kontrolle der Ergebnisse für kontinuierliche Verbesserungen.
  24. In Scrum sind QS-Maßnahmen feste Bestandteile der Realisierung einer Anforderung – ohne Wenn und Aber.
  25. Im Scrum-Projekt hat der Kunde stets Kontrolle über den Projektfortschritt und die zu erwartenden Kosten.
  26. Scrum-Projekte sind Aufwandsprojekte. Nur was umgesetzt wird, wird auch bezahlt.
  27. Voll zahlen für ein schlecht und eilig zusammengeschustertes Produkt gibt es in Scrum-Projekten nicht.
  28. Scrum heißt, dass sich die Arbeitslast des Kunden besser verteilt. Er muss nicht anfangs sämtliche Funktionen spezifizieren.
  29. Scrum zwingt niemanden, heute genau zu planen, was Monate später umgesetzt werden soll.
  30. Ändern sich Kundenvorstellungen, kann man dank Scrum darauf eingehen. Der Kunde bekommt das Produkt mit dem höchsten Nutzen.
  31. Der ProductOwner im Scrum-Prozess ist der Anwalt des Kunden und sorgt unbedingt für maximalen Kundennutzen.
  32. Klar definierte Akzeptanzkriterien für Features müssen in Scrum erfüllt sein, sonst nimmt der PO die Funktion nicht ab.
  33. In Scrum-Projekten arbeiten Kunde und Dienstleister nicht gegeneinander, um nicht Verlierer zu sein, sondern am gemeinsamen Ziel.

Um es auf den Punkt zu bringen:

In Scrum-Projekten gibt es nur Gewinner – den Kunden, den Dienstleister, die Mitarbeiter und das Produkt.

In den folgenden Artikeln gehen wir in derselben Form der Frage nach, warum das Team von Scrum profitiert und was ein Dienstleister von Scrum-Projekten hat. Und wenn Sie weitere Argumente anführen würden, schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar oder melden Sie sich direkt auf Twitter via @seibertmedia bei uns. Wir sind gespannt!

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Weiterführende Informationen

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