Fünf Argumente, die für Stash als Git-Repository-Manager sprechen

Der Markt bietet etliche Lösungen, mit denen Entwicklungsteams ihre Git-Repositories managen können. Alle haben ihre Vorteile. Aber einige Features heben Stash von Atlassian von anderen Tools ab und liefern starke Argumente für die Wahl von (oder den Wechsel zu) Stash.

1. Flexible Optionen für die Infrastruktur

Viele Teams benötigen die Kontrolle über die Netzwerke, in denen ihr Code lebt – speziell wenn es sich um Unternehmen bzw. Branchen handelt, die vielen Regulierungen unterworfen sind. Stash stattet Teams mit der vollen Kontrolle über Betriebssystem, Datenbank und Authentifizierung aus und lässt sich flexibel in die Systeme und Plattformen integrieren, die im Team bereits etabliert sind.

2. Erweiterungen über den Standard hinaus

Für Stash bietet der Atlassian Marketplace dutzende Erweiterungen und es ist einfach möglich, direkt eigene Plugins zu entwickeln. Dafür bringt Stash nicht nur von Haus aus eine umfassende REST-API mit, das Plugin-Framework ist inzwischen so mächtig, wie man es aus JIRA und Confluence kennt: Aktionen und Informationen lassen sich von der Erweiterung aus in die Oberfläche einbetten. Das Beispiel des Plugins Awesome Graphs for Stash macht dies deutlich:

5_Gründe_für_Stash

Doch eine sinnvolle Erweiterung muss keine sehr aufwändige Sache sein. Dank der Plugin-Points von Stash kann Pull-Requests zum Beispiel ein individueller Button hinzugefügt werden, der einen Alarm an den Release-Manager sendet. Oder ein Team baut einen spezifischen Hook, der Stakeholder benachrichtigt, wenn ein Entwicklungs-Branch in den Master-Branch gemergt wurde.

3. Nahtlose Integration

Eine weitere große Stärke von Stash ist die Integration mit anderen Atlassian-Tools, speziell JIRA. Aus einem Issue heraus kann der Entwickler per Klick einen Branch erzeugen. Stash schlägt vor, von welcher Code-Zeile aus der Branch erstellt werden und welches Präfix den Zweck des Branches indizieren soll (Feature, Bugfix etc.).

Der Vorgangsschlüssel wird in den Branch-Namen kopiert, sodass das Team weiß, welche Arbeit aktiv ist. Stash liefert Infos zu Commits und Pull-Requests zurück an JIRA, sodass Stakeholder Aktualisierungen direkt im betreffenden Vorgang finden.

Und da Entwickler mehr Zeit in Stash verbringen, zeigt das System an, welche Vorgänge mit Commits und Pull-Requests verknüpft sind. Selbst der Vorgangsstatus kann geändert werden, ohne zu JIRA wechseln zu müssen.

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4. Berechtigungen auf Branch-Ebene

Die feingranularen Berechtigungen sind vor allem unter Sicherheitsaspekten ein gutes Argument für Stash. Rechte können nicht nur auf Projekt- oder Repository-Level, sondern sogar auf Branch-Ebene vergeben werden. Teams können beispielsweise kontrollieren, wer Pull-Requests akzeptieren und wer Merges durchführen kann. Gerade in großen Projekten oder in solchen, an denen Drittparteien beteiligt sind, entfaltet das Berechtigungskonzept sein Potenzial.

5. Funktionsreiche Side-by-side-Diffs

Side-by-side-Diffs bietet Stash seit der Version 2.11. Sie unterstützen Kommentare auf Zeilenebene, beide Panels können synchron gescrollt werden, dank Hunk-Maps lassen sich Änderungen in großen Dateien schnell finden und ansteuern. Dabei kann der Entwickler jederzeit zur Unified-Diff-Ansicht wechseln, wenn er die Änderungen lieber mit dem Original überlappt sehen möchte.

Stash 211 Side-by-side-Diffs

Fazit

Atlassian treibt die Weiterentwicklung von Stash extrem schnell voran, ohne dabei die Ausgereiftheit der Features zu vernachlässigen. Releases im Fünf-Wochen-Rhythmus erweitern Stash um immer mehr durchdachte Funktionen, die das Tool von konkurrierenden Systemen abheben. Entwicklungsteams, die die Transition zu Git planen oder die Git noch effektiver nutzen wollen, kommen bei einer seriösen Evaluation der Potenziale und Möglichkeiten an Stash sicherlich nicht vorbei. Wir helfen Ihnen gerne dabei – zum Beispiel mit einer kostenfreien und unverbindlichen Testinstanz von Stash, die Sie in wenigen einfachen Schritten direkt online aufsetzen können.

Weiterführende Infos

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