Case Study: Die neue Atlassian-Infrastruktur der CIP4 Organization

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Atlassian-Werkzeuge bringen Unternehmen voran und helfen, Prozesse zu vereinfachen, zu systematisieren und zu integrieren. Wir unterstützen unsere Kunden mit auf sie zugeschnittenen Lösungen, besser zusammenzuarbeiten und ihre spezifischen Herausforderungen mithilfe von Atlassian-Software zu lösen. Hier ist eine aktuelle Fallstudie unseres Kunden CIP4 Organization.

Der Kunde

Die CIP4 Organization ist eine gemeinnützige Vereinigung mit ca. 235 Mitgliedsfirmen aus der grafischen Industrie. CIP4 steht für "International Cooperation for Integration of Processes in Prepress, Press, and Postpress". Ziel der CIP4 Organization ist die Förderung der Entwicklung und Einführung der Prozessautomatisierung in der grafischen Industrie. Dies geschieht durch die Entwicklung von Standards, das Angebot von Seminaren und durch die Bereitstellung von Werkzeugen.

Ausgangslage

  • Einsatz eines MoinMoin-Wikis
  • Aufgabenmanagement mithilfe einer eigenen Lösung und Tabellen
  • Zentralisierte Entwicklung mit SVN und Jenkins

Anforderungen des Kunden

  • Aufbau einer professionellen, hochwertigen Komplettlösung für Entwicklung, Aufgabenmanagement und Dokumentation
  • Bessere Integration von Systemen
  • Strukturierter Entwicklungsprozess statt "AdHoc-Hacking"
  • Etablierung von Atlassian-Werkzeugen einheitlich in alle Unternehmen des Konsortiums
  • Einsatz von Standard-Lösungen, die Portabilität, die Möglichkeit des Um-Hostens und Unabhängigkeit von Dienstleistern bieten

Das Projekt

Den Projektbeginn hat ein Kickoff-Workshop gebildet, in dessen Rahmen der Kunde seine Herausforderungen, Vorstellungen und Wünsche kommuniziert hat. Diese wurden auf einzelne Projekte und Anforderungen heruntergebrochen und ausdifferenziert.

Im Projektverlauf ist eine Infrastruktur auf Basis von Atlassian-Systemen nach dem folgenden Schema etabliert worden:

CIP4 Atlassian-Infrastruktur

In der Software-Entwicklung kommen der Integrations-Server Bamboo und die Git-Repository-Verwaltung Stash zum Einsatz. Der Entwicklungsprozess ist von einer zentralen auf eine verteilte Versionskontrolle migriert (Git). Für die Dokumentation kommt Confluence mit Confluence Questions und Confluence Team Calendars zur Verwendung. Workflows und die Strukturierung von Projekten werden mit JIRA und JIRA Agile abgebildet. Diskussionen werden sowohl in JIRA-Issues als auch in Confluence geführt.

Vorteile aus Sicht des Kunden

Neben der neuen strukturierten und integrierten Infrastruktur in der Software-Entwicklung hebt der Kunde insbesondere die bessere Verfolgung von Entscheidungen hervor. JIRA und Confluence tragen maßgeblich zu mehr Sichtbarkeit bei. Bislang schwer nachzuvollziehende Entscheidungsfindungen sind deutlich transparenter (auch öffentlich).

Besonderheiten der Zusammenarbeit

In der Projektkommunikation zwischen Kunde und Umsetzungsteam hat sich direkt die neue Infrastruktur des Kunden bewährt. Zusammenarbeit, Abstimmung und Freigaben zur Umsetzung von Dienstleistungen erfolgen unbürokratisch mithilfe eines individuellen JIRA-Workflows auf einem digitalen Board (Discussion -> Estimation -> Approve -> Ready -> In Progress -> Closed). Dieses Vorgehen stellt kurze Wege sowie eine schlanke Organisation sicher und vermeidet Projektmanagement-Overhead.

CIP4 Workflow

Wir freuen uns über den guten, erfolgreichen Projektverlauf und auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der CIP4 Organization!

Weiterführende Infos

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