Reichweite durch den Finger in der Wunde und Humor? – Unsere Intention hinter „Linch und Pin“ und exklusiver Trailer

Der tägliche Bürowahnsinn in kurzen Gag-Videos

Linch & Pin neues FotoDie Fahrstuhltür öffnet sich, zwei Männer, einer älter, einer jünger, unterhalten sich kurz, am Ende gibt es eine Pointe mit lachenden Protagonisten und lachendem Publikum, die Fahrstuhltür schließt sich wieder und ein Schild mit der Aufschrift www.linchpin-intranet.de ist zu sehen.

So läuft ein prototypisches Video mit unseren (angehenden) YouTube-Stars Linch und Pin ab, die ab dem 15. März auf Sendung sein werden – in einer Serie mit kurzen, lustigen Videos, in denen sich die beiden Kollegen im Fahrstuhl treffen und den alltäglichen Bürowahnsinn in ihrer Firma Revue passieren lassen.

Wir haben Ihnen die Herren in einem früheren Artikel bereits persönlich vorgestellt: Linch und Pin sind zwei ganz normale Angestellte in einem Konzern, hierarchisch eher an der Basis angesiedelt und recht weit weg vom Management.

Sie verspüren an vielen Stellen Schmerzen, wenn sie sich bestimmten Prozessen und Denkweisen in ihrem Unternehmen gegenüber sehen, die sie bei ihrer Arbeit behindern: exzessive Meeting-Kultur, massenhaft E-Mails, dezentrales Informationsmanagement, Hierarchiegläubigkeit und Kontrollwahn, fehlendes Vertrauen, ein Management, das die Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht kennt oder sie ignoriert.

Speziell das Intranet des Unternehmens hat es den beiden angetan – im negativen Sinne. Kaum einer nutzt es, und wenn, dann nicht gerne, weil es träge und kompliziert ist, weil es ihm an Nutzerfreundlichkeit fehlt, weil es eine effektive und effiziente Zusammenarbeit kaum möglich macht, weil Beschränkungs- und Freigabechaos die Arbeit beeinträchtigen, weil man nichts findet, weil Informationen veraltet sind, weil die Entscheidung für das eingeführte Intranet-System offenbar eine politische Entscheidung gewesen ist, bei der die Anforderungen der tatsächlichen Anwender eher keine Rolle gespielt haben dürften.

Linch und Pin reagieren auf die kleinen und großen Widrigkeiten mit Humor, ironisch, manchmal auch etwas fatalistisch – sie wissen oder ahnen, dass die Dinge anders (und besser) laufen könnten, aber sie sind kleine Lichter in einem Konzern mit tausenden Leuten und sie haben nichts zu sagen, was die wirklich substanziellen Dinge angeht.

So weit, so gut. Aber was soll das alles?

Sichtbarkeit für Linchpin schaffen

Natürlich haben wir dabei Hintergedanken. Wer mit uns zu tun hat oder zumindest regelmäßig unsere Blog-Artikel liest, wird wissen, dass die Namen Linch und Pin natürlich nicht von Ungefähr kommen: Die von uns entwickelte Confluence-basierte Social-Intranet-Suite heißt Linchpin.

Und aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit Kunden im Bereich Wikis, Wissensmanagement, Collaboration und Unternehmenskommunikation wissen wir, dass die Probleme, über die Linch und Pin sich lustig machen, in vielen Unternehmen bittere Realität sind.

Doch als schlanke, soziale, eine echte Zusammenarbeit fördernde Intranet-Lösung fliegt Linchpin unter dem Radar. In Unternehmen, die über Intranets nachdenken, gelten SharePoint und vielleicht noch eine Handvoll anderer Platzhirsche als State of the Art, alternative Plattformen sind zumeist gar nicht bekannt. Diese Sichtbarkeit wollen wir mit Linch und Pin erhöhen - nicht, indem wir aufdringlich sind, sondern indem wir unterhalten.

Reichweite durch den Finger in der Wunde und Humor

Es gibt ein hochwertiges, professionelles Imagevideo zu Linchpin. Aber kein noch so hochwertiges, professionelles Imagevideo - das sich noch dazu um so ein Special-Interest-Thema wie Intranets dreht - wird eine breitere Wirkung entfalten. Teilt es jemand, dessen Team nicht gerade unmittelbar über Intranets recherchiert, spontan mit Kollegen? Eher nicht.

Nach allem, was wir übers Internet und über die sozialen Medien wissen, kommen lustige, originelle Dinge eher an und werden eher geteilt. Darauf setzen wir – nämlich dass jemand, der eine Folge sieht, sie teilt, auch wenn das Thema Intranet im Team oder im Unternehmen nicht direkt auf der Tagesordnung steht.

Ob sich die Gag-Videos viral verbreiten werden? Klar würden wir das gerne mitnehmen, aber wer weiß – dazu bedienen sie womöglich zu spezielle Interessen. Und wahrscheinlich hätten wir etwas mit Katzen machen müssen. Trotzdem sind wir guter Dinge, dass sich der Aufwand lohnt.

Der ist nämlich nicht gering. Allein der interne Aufwand für die Entwicklung des Konzepts und der Inhalte sowie die Koordination kann sich sehen lassen. Darüber hinaus arbeiten wir mit drei externen Profis zusammen, die seit Wochen bei uns ein- und ausgehen und die natürlich auch nicht den Mindestlohn fakturieren. Die Investition ist also nicht ganz unerheblich. Hoffen wir mal, dass Linch und Pin kein zweites Heaven's Gate werden. 😉

Auf jeden Fall ist es eines der kreativsten und lustigsten Projekte in der Geschichte von //SEIBERT/MEDIA. Es ist toll zu sehen, wie die Figuren zum Leben erwachen und ganz eigene Besonderheiten und Charaktereigenschaften entwickeln!

Linch und Pin legen den Finger in Wunden, von denen viele Angestellte und Führungskräfte in größeren Unternehmen gar nicht wissen, wie sehr sie eigentlich schmerzen oder dass es sie überhaupt gibt. Die wollen wir erreichen und zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken und zum Reflektieren ihrer eigenen Arbeitsrealität anregen. Und wir wollen denjenigen erreichen, der im Job Ähnliches wie Linch und Pin erlebt, dem aber (im Gegensatz zu unseren beiden Protagonisten) das Lachen schon lange vergangen ist. Denn Linchpin kann ihm viele Schmerzen nehmen.

Am 15. März geht es in unserem YouTube-Kanal und natürlich hier im Blog los – bleiben Sie auf Empfang!

Weiterführende Infos

Linchpin - Social Intranet mit Confluence
Linch und Pin – Geschichten über Zusammenarbeit und Intranets
Linchpin auf der CeBIT 2016 – Termin mit empulse-Kollegen reservieren und ein VIP-Ticket sichern


Mehr über die Creative-Commons-Lizenz erfahren