JIRA Software: Mehr Kontrolle über agile Projekte, mehr Transparenz, mehr Informationssicherheit

Atlassian hat JIRA Software für die neueste Version 7.1 einige interessante neue Features spendiert. Sie verleihen dem Team mehr Kontrolle über seine agilen Projekte, führen zu mehr Transparenz und Informationssicherheit und erleichtern die Evaluation und den Start mit einer neuen Instanz.

Sprint-Berechtigungen

Je nachdem, welche Rolle man einnimmt, muss man Sprints starten, stoppen oder editieren. Aber selbst wenn das nicht in die eigentliche Zuständigkeit eines Anwenders fällt, kommt es natürlich vor, dass der Kollege, der die Sprint-Funktionalitäten kontrolliert, nicht verfügbar ist. Was, wenn nun ein Sprint geschlossen werden soll? Die Möglichkeiten sind überschaubar. Entweder wartet man, bis derjenige wieder da ist, oder man findet eine andere Person mit den entsprechenden JIRA-Berechtigungen.

Agile Software-Entwicklung funktioniert am besten, wenn Teams cross-funktional zusammengesetzt sind und es eine geteilte Ownership gibt. Aus diesem Grund hat Atlassian für JIRA Software nun ein neues Berechtigungs-Feature ausgerollt, um Sprint-Verantwortlichkeiten zu managen und zu delegieren.

Die neuen Sprint-Berechtigungen verleihen dem Team – und nicht nur Projektadministratoren – die Fähigkeit, seine Sprints nach den eigenen Anforderungen zu organisieren. Statt Prozessen zu folgen, die von Berechtigungen bestimmt werden, liegen Verantwortung und Handlungsfähigkeit in den Händen des Teams.

JIRA Sprint-Berechtigungen

Vorgänge flaggen und kommentieren in einer Aktion

Jedes Teammitglied hat die Möglichkeit, Vorgänge zu flaggen, um zu indizieren, dass sie wichtig sind: Das ist ein Blocker, dies muss nochmals aufgerollt werden, jenes wurde verschoben etc. Ist ein Vorgang geflaggt, wird das Prioritäts-Icon durch ein rotes Fähnchen ersetzt. Um sie klar erkennbar zu machen, sind geflaggte Tickets im Backlog und im aktiven Sprint gelb hervorgehoben. Das Problem? Zu oft flaggen Produktmanager, Teamleiter oder auch Entwickler Vorgänge, ohne im Kommentarbereich zu erklären, warum sie das tun. Oder es ist unklar, welcher Kommentar sich auf das Flaggen bezieht.

Um solche Unklarheiten zu vermeiden, sind das Flaggen und das Kommentieren in JIRA Software nun zu einer Aktion verschmolzen. Damit haben Nutzer immer den nötigen Kontext dahingehend, warum ein Vorgang geflaggt ist. Per Rechtsklick auf einen Vorgang kann die Option 'Add flag and comment' aufgerufen werden. Nachdem Hinzufügen des Kommentars erscheint er automatisch im Kommentarbereich. Fürs Entfernen der Flagge gibt es die Option 'Remove flag and comment'.

JIRA Flag and Comment

Da sich in agilen Teams viel um Effizienz und aktuelle Informationen dreht, um Entscheidungen zu treffen, ist die Kombination aus Flaggen und Kommentieren nicht nur ein tollen neues Feature, sondern auch eine wirklich gute Best Practice.

Neues Epic-Dropdown

Die hierarchische Abbildung von Arbeit in JIRA Software erfolgt gradlinig nach dem Muster Epic > Vorgang > Unteraufgabe. Vor diesem Hintergrund ist es immer sinnvoll, kleinere Arbeiten, die als Vorgänge angelegt werden, mit dem übergeordneten Epic zu verknüpfen. Da Epics normalerweise generiert werden, bevor man entsprechende Vorgänge erstellt, bietet JIRA Software ein Epic-Link-Dropdown, um einen Vorgang einem Epic zuzuweisen. Doch wenn man in einem einzelnen Projekt aktiv ist, kann man die Epics aus anderen Projekten oder auch abgeschlossene Epics eigentlich nicht gebrauchen.

Um die Organisation der Arbeit zu entrümpeln, werden Epics, die als fertiggestellt markiert sind oder die in einem anderen Projekt liegen, nun nicht mehr in diesem Dropdown aufgeführt. Doch nur für den Fall, dass jemand Tickets einem abgeschlossenen Epic zuweisen will, gibt es eine Checkbox, um auch diese komplettierten Epics in der Liste anzuzeigen. Die Wahl zwischen offenen vs. geschlossenen Epics sowie Epics aus dem aktuellen Projekt vs. Epics aus anderen Projekten bietet die Flexibilität, Vorgänge effizient und akkurat einzuordnen.

JIRA Epic Dropdown

Flexibler Einstieg

Ein neues internes System kann für die Anwender zunächst mal überwältigend sein, und JIRA Software ist nun nicht gerade arm an Funktionen und Möglichkeiten. Also sollte der Einstieg intuitiv und personalisiert sein. Um Erstnutzern zu helfen, JIRA Software auszuprobieren, hat Atlassian den Einstieg beim Start einer neuen Instanz ordentlich verschlankt. Der Nutzer hat die Möglichkeit, ein neues Projekt zu erstellen, eine Instanz mit Demodaten zu erzeugen oder Daten aus einem anderen Ticketsystem zu importieren.

JIRA Get Started

Beim Start mit einem neuen Projekt hilft der Project Creation Wizard, den User durch die unterschiedlichen Optionen zu führen. Wer erstmal mit Demodaten arbeiten will, wird aufgefordert, ein Scrum- oder ein Kanban-Board auszuwählen, um sich mit JIRA Software vertraut zu machen. Möchte er Daten aus einem Tool wie Trello, Asana, GitHub etc. importieren, kann er ein Importer-Plugin verwenden oder die Informationen aus einer CSV-Datei nutzen. All diese Optionen bieten die Möglichkeit, ohne Risiko mit dem System zu spielen.

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Haben Sie Fragen zu JIRA Software? //SEIBERT/MEDIA ist offizieller deutscher Vertriebspartner von Atlassian und einer der größten Atlassian Experts weltweit. Wir unterstützen Sie gerne bei allen Aspekten rund um eine Einführung und produktive Nutzung der unterschiedlichen JIRA-Deployments in Ihrem Unternehmen – von der strategischen Beratung und Planung über die Lizenzierung, Implementierung und Anpassung bis hin zur Aktivierung der Mitarbeiter und der Optimierung der Nutzung.

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