Bitbucket Server: Neuer Reviewer-Status für Pull-Requests, flexiblere Branch-Berechtigungen

Pull-Requests in Bitbucket Server (vormals Stash) bieten einen schlanken Weg, um Code-Reviews zum Teil eines Branch-basierten Entwicklungs-Workflows zu machen. Diese Pull-Requests helfen Entwicklern, nun noch schneller zusammenzuarbeiten. Außerdem hat Atlassian den Branch-Berechtigungen eine hilfreiche Funktion spendiert, um Ausnahmen festzulegen.

Reviewer-Status

Professionelle Entwicklungsteams profitieren davon, im Zusammenhang mit Pull-Requests eine explizite Gruppe von Reviewern zu etablieren, damit klar ist, von wem erwartet wird, dass er anpackt und den Code prüft. Bitbucket hat seit langem Pull-Request-Funktionalitäten. Doch nicht immer ist klar ersichtlich, wer die letzten Änderungen reviewt hat – nicht mal den Reviewern.

Pull-Requests brauchen einen Weg, um nachvollziehen zu können, was mit all dem herumfliegenden Feedback passiert. Somit hat Atlassian eine Reviewer-Status-Funktion ausgeliefert, damit die Intention des Reviewers für alle klar ist. Sowohl der Autor als auch die Reviewer können sehen, welche Pull-Requests Aufmerksamkeit erfordern.

Um Entwicklern zu helfen, im Hinblick auf Code-Revies schneller zusammenzuarbeiten, ist der Kopfbereich eines Pull-Requests optimiert worden. Nutzer haben die Möglichkeit, sich selbst schnell und einfach als Reviewer hinzuzufügen oder zu entfernen. Das ist vor allem in Teams mit vielen Reviewern hilfreich. Ein Reviewer kann sich ausklinken, während klar ist, wer weiterhin für Code-Reviews zur Verfügung steht.

Bitbucket Server Pull-Requests

Bessere Branch-Berechtigungen

Pull-Requests sind sehr nützlich und wertvoll, solange die Leute sie auch nutzen. Lange gab es in Bitbucket Branch-Berechtigungen, über die Teams festlegen konnten, wer in einem Branch ohne Pull-Request schreiben kann. Das ist ein Feature, das heute erwartet wird. Seit kurzem gibt es zudem auch die Möglichkeit, bestimmte Branches so zu schützen, dass für Änderungen Pull-Requests erforderlich sind.

Unternehmen, die striktere Pull-Request-basierte Workflows wollen, werden dies nützlich finden, wenngleich es Fälle gibt, in denen das Umgehen dieser Einschränkung erforderlich sein kann – beispielsweise wenn es sich um Merges bereits freigegebener Änderungen zwischen Branches geht.

In Bitbucket Server ist es nun möglich, Ausnahmen für alle verfügbaren Beschränkungen festzulegen – sei für das Erzwingen von Pushes, das Löschen von Branches oder das Vorgeben von Pull-Requests. Teams können also sicherstellen, das die Änderungen der Entwickler stets den Pull-Request-Workflow durchlaufen müssen, während der Release-Manager bereits reviewte Änderungen ganz normal mergen kann.

Bitbucket Server Branch-Berechtigungen

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