Portfolio für JIRA: Drei neue Funktionen für bessere Roadmaps

Der Anfang eines neuen Jahres ist oftmals die Zeit, in der Unternehmen und Teams ihre Produktentwicklung für die kommenden Monate planen. Projekt-, Produkt- und Entwicklungsmanager kommen zu Beschätzungs-Meetings zusammen, verteilen Ressourcen, committen sich auf Roadmaps. Um ihnen dies zu erleichtern, entwickelt Atlassian Portfolio für JIRA, das nun in der Version 2.2 ausgeliefert worden ist. Mit dem neuen Release können Teams initiale und aktuelle Projekt-Timelines vergleichen, den besten Roadmap-Szenarioplan auswählen und ihre Velocity ermitteln.

Anvisierte und tatsächliche Termine vergleichen

Ein Team hat einen Zieltermin für die Auslieferung eines Produkts oder Projekts? Portfolio für JIRA 2.2 erlaubt es, anvisierte Start- und Enddaten zu setzen, damit das Team die tatsächlichen Zeitmarken stets mit den projizierten vergleichen kann. Dafür gibt es im Scope-Bereich zwei neue Spalten für den Zielstart und das Zielende, in denen das Team die idealen Auslieferungstermine abbilden kann.

Diese ändern sich nicht, wenn die tatsächliche Arbeit beginnt, aber in der Planungsansicht sind sie als blaue Balken zu sehen. Damit gibt es einen konstanten Referenzpunkt, der Hinweise dahingehend bietet, wo vielleicht Ressourcen umverteilt oder Starttermine anderer Projekte neu terminiert werden müssen.

Das Delta in der Timeline zu kennen, hilft außerdem dabei, Roadmaps mit stärker belastbaren Daten zu planen, da es in der Planung die Möglichkeit eines Rückblicks auf Projekte ähnlichen Umfangs gibt. Ein weiterer Anwendungsfall besteht darin, jene langfristigen Dinge in die Planung zu integrieren, für die es noch keine Schätzungen gibt, die aber schon auf dem Kalender stehen sollen.

Mehrere Szenarien vergleichen

Tradeoffs und das Treffen schneller Entscheidungen, um umzuplanen und neu zu priorisieren, sind in einem agilen Umfeld immer wieder nötig. Die neue Multiple-Szenario-Planungsfunktion in Portfolio für JIRA 2.2 erlaubt es, unterschiedliche Scope- und Team-Kombinationen zu selektieren, zu speichern und miteinander zu vergleichen. Mithilfe eines einfachen Drop-down-Menüs kann das Team beliebig viele Was-wäre-wenn-Szenarien erstellen und verwalten und so den besten Portfolio-Plan auswählen, ehe ein Commitment auf die Änderungen erfolgt.

Diese Was-wäre-wenn-Szenariopläne können auch farbkodiert und beschriftet werden und so als einfache Referenz dienen, wenn ein Team die unterschiedlichen Szenarien durchgeht. Wenn einem Szenario zufolge das Release zwei Monate zu spät erfolgen würden, könnte dieses in Rot farbkodiert und 'Worst Case' benannt werden. Ein anderes Szenario mit pünktlicher Auslieferung würde dagegen grün sein und 'Best Case' heißen. Wichtig und wertvoll daran ist, dass die Möglichkeit zum Speichern und Vergleichen besteht, um so sicherzustellen, dass der beste Plan für das Team ausgewählt wird.

Story-Point-Schätzungen vergleichen

Mit Portfolio für JIRA 2.2 lässt sich die Velocity eines Teams für langfristige Pläne beschätzen. Das System bietet in der Scope-Sektion des Plans eine neue Spalte zur Eingabe der initialen Details, die – abhängig von der genutzten Beschätzungseinheit – mit 'Original-Story-Points' oder 'Original-Schätzung' bezeichnet werden kann. Damit existiert eine grobe Schätzung des Arbeitsumfangs, der erforderlich ist, um die Projekte auszuliefern.

Diese Spalte kann immer dann als Bezugsrahmen dienen, wenn das Projekt aufgegliedert und in detailliertere Story-Schätzungen heruntergebrochen wird. So lässt sich die Genauigkeit von Originalschätzungen immer mit den tatsächlichen Werten abgleichen. Ist ein Team weit von der Zielsetzung entfernt? Oder übertrifft ein Team alle Erwartungen? Solche Informationen können helfen, die Arbeitslasten zwischen Teams und Personen zu korrigieren. Die Gegenüberstellung von Original- und tatsächlicher Beschätzung bietet Teams zudem einen Ausgangspunkt für künftige langfristige Planungen, der zu mehr Sicherheit bezüglich der Team-Velocity verhilft.

All diese neuen Funktionen gestatten es Teams, zurückzublicken und die Exaktheit ihrer ursprünglichen Ideen im Vergleich zu heute zu überprüfen. Wie akkurat sind unsere Schätzungen? Haben wir Story-Points unter- oder überschätzt? Wie früh oder wie spät haben wir ausgeliefert? Dies zu reflektieren, kann Teams helfen, aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und künftige Planungen mit mehr Selbstverstrauen und Sicherheit anzugehen.

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