IntraNET.Reloaded Berlin 2017 – Themen, Inhalte und Impressionen

Dies ist ein Gastbeitrag unserer Kollegen und Linchpin-Partner von der empulse GmbH aus Köln.

Die IntraNET.Reloaded Berlin 2017 ist Geschichte. Wir von der empulse haben dort ein paar spannende Tage mit vielfältigen Diskussionen, Gesprächen und Präsentationen erlebt. Fast 400 Teilnehmer haben die Webification of enterprise communication diskutiert und am lebenden Objekt begutachtet. Mit großen Erfolg konnten wir die Lösung Linchpin und auch Linchpin Touch unseres Partners //SEIBERT/MEDIA aus Wiesbaden präsentieren.

Icebreaker-Session im MovingIMAGE-Office

Nach einer interessanten und spannenden Icebreaker-Session im schicken Headquarter von MovingImage ging es am nächsten Tag mit Volldampf ins Konferenzprogramm.

Zentral: Gute Benutzerführung und Update-Fähigkeit

Es geht immer mehr in Richtung der Nutzung von Standard-Software und möglichst wenig Anpassung. Das Customizing von Anwendungen wird zunehmend auf ein Mindestmaß reduziert. Es ist zwar wichtig, eine gute Usability für den Endnutzer zu schaffen, aber das alleine ist nicht glückselig machend. In Zeiten schneller Release-Zyklen und Änderungen in angebundenen Software-Systemen ist es immer wichtiger, eine gute Update-Fähigkeit aufrechtzuerhalten. Was bringt mir eine in allen Punkten optimal angepasstes Benutzerführung und ein individualisiertes Layout, wenn ich das nächste Major-Release des Herstellers nicht mitgehen kann? Oder nur mit immensen Aufwänden?

Von daher ist es von großer Bedeutung, dass die Grundfunktionen der Systeme einfach und verständlich sind. Hier konnten wir mit Linchpin auch ein sehr gutes Anschauungsobjekt liefern und aufzeigen, dass Einfachheit nicht zulasten von guter Benutzerführung gehen muss. In allen Demos von Linchpin waren die Gesprächspartner von der Einfachheit in der Bedienung des Editors begeistert und wünschten sich dies auch für ihre Systeme.

empulse-Stand mit Touchscreen und Kundendemo

Im Trend: Video im Unternehmen

Das zweite große Thema war Bewegtbild – sicherlich einerseits den Sponsoren geschuldet (MovingImage24, Kaltura und Qumu), aber andererseits auch ohne diesen Hintergrund ein heiß diskutierter Gegenstand. Alle waren sich einig, dass Video in Zukunft immer wichtiger werden wird. Allerdings ist der Weg zur Nutzung von Video für viele Kunden noch sehr unterschiedlich. Große Unternehmen investieren durchaus in professionelle Produktionen für „Hochglanz“-Inhalte“, aber der Einsatz von nutzergeneriertem Content – sprich: von Mitarbeitern produziertem Material – wird immer wichtiger.

Viele starten mit dem CEO-Videoblog und erreichen damit zumindest eine erste Aufmerksamkeit bei den Nutzern. Aber wenn man den Mitarbeitern die Möglichkeit bietet, selbständig Material zu erzeugen und dieses im Intranet zur Verfügung zu stellen, wird dies auch sehr gut angenommen und genutzt. Hier sind die Einsatzszenarien dann sehr vielfältig und reichen von Erklärvideos für Funktionen in Software-Systemen, die über einfache Screencasts erstellt werden, bis hin zu „Reportagen“ von Messen für die Daheimgebliebenen und Berichten von Firmenfeiern oder Sportevents. Hierbei ist die Nutzung wie so oft von den einzelnen Personen abhängig und lässt sich nicht oktroyieren.

Für die technische Lösung im Umfeld Bewegtbild zur internen Nutzung zeigt sich auch schnell die Notwendigkeit für professionelle Anbieter, wie zum Beispiel MovingIMAGE24, da diese die Themen Sicherheit und Performance bereits gelöst haben und man sich hier keine Gedanken mehr machen muss.

Plenum

Rollout: Keinesfalls zu unterschätzen!

Als nicht ganz unwichtige Randnotiz möchte ich noch das Thema Rollout aufgreifen. Hier war der Tenor, dass ein Rollout mindestens genauso wichtig ist wie die Implementierung und Integration der Systeme. Es bringt nichts, sich ein perfektes System zu leisten und dann im Glauben zu sein, dass die Nutzer sich alle freuen, das neue System zu nutzen. Widerstand ist der Regelfall im Change-Prozess. Denn wer löst sich schon gerne von Vertrautem?

Vor diesem Hintergrund ist es extrem wichtig, den Prozess des Rollouts entsprechend zu begleiten und die Mitarbeiter auf dem Weg mitzunehmen. Dies bedarf eines entsprechenden Aufwands und sollte im Vorfeld gut geplant werden. So kann man die Energie, die bei Veränderungen freigesetzt wird, auch produktiv nutzen und in die gewünschte Richtung lenken.

In Summe eine sehr gelungene Veranstaltung mit fast 400 Teilnehmern, die sehr intensive Diskussionen führten und Lust auf die Fortsetzung machen. Wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder dabei sein und freuen uns darauf, Sie dort zu treffen. Und wenn Sie zu den Themen Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach und wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten, die moderne Social Collaboration auch für Ihr Unternehmen bietet, in einem unverbindlichen Gespräch.

Weiterführende Infos

Linchpin Intranet at empulse – Zusammen mehr erreichen
MovingIMAGE 24
Linchpin: Social Intranet mit Confluence
IntraNET Reloaded Berlin 2017

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