Confluence 6.2: Noch reibungsärmere Zusammenarbeit im Editor, Performance-Testing für Data Center

Atlassian hat die Version 6.2 von Confluence in den Server- und Data-Center-Ausgaben ausgeliefert. Der Fokus des Releases liegt auf einer noch strafferen Zusammenarbeit an Inhalten und Performance-Fragen beim Deployment von Confluence Data Center in der AWS-Infrastruktur. Dies sind die Neuerungen.

Das Team zum Editieren einladen

Ein Nutzer arbeitet an einer Confluence-Seite und könnte Hilfe dabei brauchen? Er kann jetzt seine Teamkollegen zur Mitarbeit einladen, ohne den Editor zu verlassen. Der User hat die Möglichkeit, einen Namen bzw. eine E-Mail-Adresse einzugeben oder die Mitglieder einer Gruppe einzuladen. Die betreffenden Personen erhalten E-Mail-Benachrichtigungen und können sich direkt zum Editor klicken. Die Seite muss nicht publiziert sein – Anwender können andere Leute auch zur Mitarbeit an unveröffentlichten Entwürfen hinzuziehen.

Berechtigungshürden schneller überspringen

Lese- und Schreibberechtigungen sind in den allermeisten Confluence-Instanzen unersetzlich. Jemanden wie oben beschrieben einzuladen, hebt bestehende Beschränkungen für diese Personen daher nicht auf. Um dem Team die Zusammenarbeit auch an geschützten Inhalten leichter zu machen, hat Atlassian ein paar Änderungen eingeführt:

  • Wenn ein User eine Einladung zu einer Seite mit Schreibbeschränkungen erhält, kann er direkt Zugriffsrechte anfordern.
  • Wenn ein User eine Einladung zu einer Seite erhält, die sich in einem Bereich befindet, für den er keine Schreibrechte hat, erhält er einen Link zu einer Liste mit Bereichs-Admins, die er kontaktieren kann.

Einfaches Teilen

Dem Teilen-Button hat Atlassian für das neue Release ebenfalls etwas Aufmerksamkeit geschenkt. Der Kurzlink zur Seite ist nicht mehr im erweiterten Menü versteckt, sondern über ebenjenen Teilen-Knopf abrufbar. Das Versenden eines Deep-Links zu einer Confluence-Seite ist damit noch einfacher.

Atlassian Performance Testing Framework

Mit Confluence Data Center 6.1 hat Atlassian den Amazon Quick Start eingeführt, mit dem das System schnell und unkompliziert in der AWS-Infrastruktur aufgesetzt werden kann. Nun wird Confluence zusätzlich um ein Toolset zur Messung der Performance erweitert, das die Planung und die Kalibrierung einer Data-Center-Instanz erleichtert.

Das Atlassian Performance Testing Framework wurde ursprünglich für Bitbucket entwickelt (bekannt als Elastic Experiment Executor). Es verwendet vordefinierte Profile, die echtes Nutzerverhalten nachahmen. Indem sie diese Profile mixen und anpassen, können Teams den Cluster wiederholbaren Arbeitslasten aussetzen und die Resultate messen.

Das Framework setzt eine Confluence-Data-Center-Instanz in AWS auf und erlaubt es, unterschiedliche Confluence-Versionen und Knotenzahlen zu spezifizieren. Dann generiert es eine Reihe von Graphen, die genutzt werden können, um Durchsätze (Tests pro Sekunde), Antwortzeiten und andere Statistiken zu generieren. Nach dem Durchlauf wird die Instanz, die das Framework deployt hat, zerstört, sodass keine kostspieligen Überreste zurückbleiben. Mehr Infos zum Performance Testing Framework bietet diese Übersicht.

Wir sind Ihr Confluence-Partner!

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