Torsten goes NYC – Wie wir unsere Betriebsjubiläen feiern

Wie alles begann

Als ich 2002 bei (damals noch) Homepage-Design Seibert mein Praktikum während des Studiums begann, ahnte ich noch nicht, dass diese Firma mir mal einen privaten Flug nach New York sponsern würde. Damals und in den darauffolgenden Jahren dachte hier noch niemand über Geschenke zu Betriebsjubiläen von Mitarbeitern nach. Wir waren gerade mal ein paar Jahre am Markt und wollten erst einmal dafür sorgen, dass aus dem Unternehmen etwas Großes wird.

Viele Jahre später wurden mit Einführung der agilen Organisation (AgileOrg) bei //SEIBERT/MEDIA die sogenannten weichen Faktoren intensiver beleuchtet und es kam die Frage auf, was wir für die mittlerweile vielen Kollegen mit zehn Jahren Betriebszugehörigkeit (oder mehr) Gutes tun können. Soweit ich mich zurück erinnern kann, kamen die Gesellschafter von einem Strategie-Meeting zurück und warfen besagte Idee in den Raum.

Ein erster Vorschlag damals drehte sich um 20 Sonderurlaubstage statt Extragehälter, wie es oft in anderen Unternehmen der Fall ist. Die Idee dahinter: Mitarbeiter sollten ein Erlebnis geschenkt bekommen, an das sie sich noch lange erinnern würden. Quasi Zeit statt Zeug. Mehr Geld bedeutet für viele von uns eine weitere bezahlte Rechnung oder ein ausgeglichenes Konto. Bestimmt auch ganz nett, aber davon würde ich in einigen Jahren niemandem mehr erzählen.

Nun fehlte aber noch die zündende Idee zum „Erlebnis Betriebsjubiläum“. Und hier kommt unsere Firmenkreditkarte ins Spiel!

Erlebnisse statt goldene Anstecknadeln verschenken

Da wir sehr viele finanzielle Transaktionen – beispielsweise den Lizenzeinkauf bei Atlassian – über unsere Kreditkarten abwickeln, sammeln wir auf unserem Miles & More-Konto Unmengen an Flugmeilen. Diese werden natürlich primär für unsere geschäftlichen Flüge genutzt, doch so viele Geschäftsreisen können nicht mal unsere viel reisenden Consultants verbrauchen, sodass wir ein beachtliches Meilen-Polster ansammeln konnten.

Die Kollegen in der entsprechenden AgileOrg-Story verbrachten viel Zeit damit zu diskutieren und zu kalkulieren, wie unsere Meilen fair verteilt werden können, damit auch Leute, die in den nächsten Jahren das zehnte Betriebsjubiläum erreichen, davon profitieren werden.

Ich selbst war etwas schockiert, als mir mitgeteilt wurde, dass wir rückwirkend zum zehnten Firmenjubiläum 20 Sonderurlaubstage UND 200.000 Flugmeilen bekommen. „Spinnen die denn!?“, dachte ich sofort. Auf der anderen Seite war ich natürlich sehr dankbar für vier Wochen Extraurlaub und die Möglichkeit, kostenlos zu fliegen, und das auch noch zusammen mit meiner Frau.

Ziemlich schnell war für uns klar, dass wir beide nach New York wollen. Der Oberhammer war dann, dass es sogar für Flüge in der Business Class gereicht hat. Jetzt wurde ein Erlebnis daraus! Intern haben mich die Kollegen bei allen Formalitäten zur Einreise in die USA und bei der Flugbuchung unterstützt.

   

„Ich war noch niemals in New York“

Ein paar Monate gingen ins Land, bis die Reise schließlich tatsächlich losging. Die Abfertigung am Flughafen ist ja schon sehr viel einfacher als Reisender in der Business Class. Die Warteschlange war… Moment mal… es gab gar keine, wir kamen sofort dran, haha, wie cool ist das denn!? Und dann ging es in die Business Lounge: Buffet, Getränke, Zeitungen und ein toller Ausblick auf die Flugzeuge und das Rollfeld, herrlich und alles kostenfrei. So kann der Urlaub starten!

Im Flugzeug angekommen staunten wir ein weiteres Mal, als wir in dem großzügigen „Bereich“ unserer beiden Sitze standen. Wow, große und breite Sitze, fast ein Meter Platz davor, Fußablagen, um die Beine auszustrecken oder sogar in richtiger Liegeposition ein Schläfchen zu machen. Das muss man gesehen haben! Der Service an Board war auch toll. Obwohl der Hinflug fast neun Stunden dauern sollte, verging die Zeit rasend schnell.

     

Die 15 Tage in New York waren großartig. Alle Kosten hier haben wir natürlich privat bezahlt, da „nur“ der Flug gesponsert wurde. Das war für uns mehr als genug. In New York haben wir dann zehn Tage volles Touristen-Programm durchgezogen und die typischen Sehenswürdigkeiten besucht und die restlichen fünf Tage entspannt gebummelt. Auch bei Basketball-, Baseball- und Football-Spielen sind wir gewesen. Bewaffnet mit zwei Handys haben wir über 3.200 Fotos und kurze Video-Clips erstellt, um uns lange an diese wunderbare Reise zu erinnern.

Klein ist die Welt!

Als wir in der zweiten Woche in Brooklyn waren, fanden wir auch einen geeigneten Platz, um ein Danke-Video für die //SEIBERT/MEDIA-Kollegen aufzunehmen. Das möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten:

Schon früh in der Reiseplanung hatte mir mein Team-Kollege Martin erzählt, dass er zufällig im gleichen Zeitraum auch in New York sein würde. Natürlich mussten wir uns dort treffen. Auf der Dachterrasse des Metropolitan Museum of Art konnten wir einen herrlichen Sonnenuntergang mit beleuchteten Hochhäusern genießen und uns zu den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten austauschen, die wir bisher besucht hatten.

Als wir am Ende der Reise dann am Flughafen JFK standen, kam es erneut zu einem Treffen mit einem weiteren //SEIBERT/MEDIA-Mitarbeiter. Diesmal stand plötzlich Micha neben mir, der gerade eine Woche New York hinter sich hatte. Da fliegt man einmal im Leben nach New York und trifft innerhalb weniger Tage zwei Arbeitskollegen, sowas gibt es nur bei //SEIBERT/MEDIA. 😀

Auch der Rückflug mit der Lufthansa war großartig. Dieses Mal saßen wir auf den äußeren Plätzen, sodass einer von uns aus dem Fenster schauen konnte. Sitze, Platzangebot und Service in der Business Class waren wie auf dem Hinflug top. Der Flug ging erneut schnell vorbei und wir kamen in den frühen Morgenstunden in Frankfurt an.

Mittlerweile ist der Jetlag überwunden und wir konnten schon oft Familie, Freunden und den Kollegen von unserer ganz tollen Reise berichten. Wir erwischen uns ständig dabei, dass wir bei jedem Film, der in New York spielt, sagen: „Da waren wir auch!“, „Die Straße kennen wir!“, usw.

Mein Fazit

Meiner Meinung nach ist genau das eingetreten, was //SEIBERT/MEDIA mit den Geschenk zum Betriebsjubiläum erreichen wollte: Für den Rest meines Lebens werde ich diese Reise in Erinnerung behalten und davon berichten. Als Otto-Normal-Mensch bin ich bisher nur Eco geflogen und fand allein schon den Flug in der Business Class Weltklasse. Zusätzlich dazu den ganzen September 2017 Sonderurlaub zu haben, verblasst daneben schon fast.

Auch wenn ich es schon mehrfach intern geschrieben oder gesagt habe, muss ich es hier nochmal tun: Vielen lieben Dank allen Kollegen, die in den letzten Jahren hart dafür gearbeitet haben, dass es solche Geschenke zum zehnten Betriebsjubiläum gibt! Und nun mache ich mich mal wieder an die Arbeit, damit in Zukunft auch andere Kollegen solche Reisen erleben können! 🙂

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