Dreimal Süden – Meine Reise zum zehnjährigen Jubiläum als Mitarbeiterin

„Ich hab zum Zehnjährigen vier Wochen Extraurlaub und 200.000 Flugmeilen bekommen.“

Auf diese Erklärung meiner dreimonatigen Auszeit habe ich wirklich eine Menge ungläubiger Blicke erhalten – oft gepaart mit der Frage: „Habt ihr nicht nen Job für mich?“

Bei einem anderen Arbeitgeber hätte mich wohl nicht viel mehr als ein Blumenstrauß und ein feuchter Händedruck vom Chef erwartet – wenn überhaupt. Und auch bei uns wäre das vor zwei, drei Jahren wahrscheinlich noch ähnlich verlaufen.

Doch dann hat sich eine Gruppe Kollegen im Rahmen unserer AgileOrg Gedanken gemacht, womit man langjährigen Kollegen eine Freude bereiten könnte – mit dem unfassbar tollen Ergebnis, Mitarbeitern durch 20 zusätzliche Urlaubstage eine längere Reise zu ermöglichen und dazu auch noch die Unmengen an Flugmeilen „loszuwerden“, die sich durch unsere Kreditkarten-Transaktionen auf dem Miles&More-Konto sammeln. Zusammen mit angespartem regulären Urlaub und gesammelten Überstunden konnte ich meinen Trip auf ein volles Vierteljahr ausdehnen!

Aus Erfahrung kann ich jetzt sagen, dass die Freude über eine solche Wertschätzung bei weitem nachhaltiger ist als Geld oder „Zeug“. Mein Backpacker-Herz macht jetzt noch Freudensprünge, wenn ich an die vergangenen Monate in Südamerika und im südlichen Afrika zurückdenke, und die gewonnenen Erfahrungen werden mich mein Leben lang begleiten.

Würde ich hier von den unzähligen Erlebnissen meiner Reise berichten …

    • vom abenteuerlichen Umweg zur Isla del Sol, weil wir aufgrund der versäumten Zeitumstellung in Bolivien das Schiff verpasst hatten,
    • von der fünftägigen Wanderung zum Machu Picchu mit großartigen Menschen aus aller Welt,
    • von der Geburtstagsfeier des Guides in einer skurrilen Dorfkneipe im Amazonas-Nirgendwo,
    • vom Duschbad im Sprühnebel der Viktoria-Fälle in Zimbabwe,
    • von unserer Übernachtung auf einem Granitfelsen in Namibia mit Blick auf die Spitzkoppe im Mondschein,
    • vom Geschichten-Erzählen an afrikanischen Lagerfeuern,
    • von der stürmischen Mittagshitze in den surrealen Gefilden des Deadvlei,
    • von Elefanten, Nilpferden, Giraffen, Krokodilen und vielen anderen Tieren in freier Wildbahn,
    • und all den anderen unvergesslichen Erfahrungen und Begegnungen …

… ich wäre tagelang mit nichts als Blog-Posts beschäftigt! Deshalb sollen an dieser Stelle  meine Reiseroute und einige Impressionen genügen. Und Bilder sagen ja bekanntlich doch mehr als viele Worte. 😉

Meine Stationen

Südamerika (Peru, Bolivien, Kolumbien):

Arequipa – Copacabana – Cuzco – Salkantay – Machu Picchu – Valle Sagrado – Cusco – Lima – Ica – Islas Ballestas & Paracas Reserve – Lima – Iquitos – Leticia – Bogota

Südliches Afrika (Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika)

Victoria Falls – Chobe National Park – Okavango Delta – Kalahari – Windhoek – Etosha National Park – Damaraland – Spitzkoppe – Swakopmund – Namib Wüste – Fish River Canyon – Cederberg – Kapstadt

Und weil die Heimat so schön ist, ging es nach meiner Rückkehr nach Deutschland noch für einige Tage zu meiner Familie nach Oberschwaben – der dritte Süden meiner Reise.

Impressionen

Die Inkastadt Machu Picchu

Belen (Peru), das „Venedig der Armen“

Das blaue Band des Amazonas

Die Playa Roja im Paracas-Nationalpark

Die Viktoria-Fälle (Zimbabwe)

Hartes, aber eindrucksvolles Nachtlager unter der Spitzkoppe (Namibia)

Elefanten haben wir in freier Wildbahn gesehen – sowie Zebras, Giraffen, Nilpferde, Büffel, Gnus, Impalas, Geier, Springböcke, Nashörner, Löwen, Hyänen, Flamingos, Affen, Pinguine, …

… und Löwen

Sonnenuntergang am zweitgrößten und ältesten Canyon der Welt (Fishriver Canyon)

Weiterführende Infos

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