Mit Kollegen zum Yoga, Fußball, Wandern oder Badminton – oder: Wie sportlich ist //SEIBERT/MEDIA?

Starten wir mal mit ein paar typischen Redewendungen rund um Sport und Bewegung – und nein, ich meine jetzt nicht „Sport ist Mord“, sondern eher Sprüche wie diese:

„Wer rastet, der rostet.“

„Dabei sein ist alles.“

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“

Das alles trifft sicherlich zu – zumal eine Studie gerade herausgefunden haben will, dass der Verzicht auf die gute, alte Leibesertüchtigung ein größerer Risikofaktor sei als Diabetes und gar das Rauchen. Aber mir fehlt irgendwie eine Redewendung, in der sowas wie „gemeinsam“, „Spaß“ oder auch „im Team“ vorkommt – Begriffe, die zu uns passen. Vielleicht kommentiert jemand was Tolles dazu.

Wir sind trotz starken Wachstums in den letzten Jahren ein eingeschworenes Team, das auch gerne gemeinsam auf Events geht (Weinfest, Sternschnuppenmarkt usw.). Die dort „aufgeladenen“ Pfunde sollen aber möglichst nicht dauerhaft auf den Hüften bleiben. Daher gibt es bei uns zum Ausgleich diverse „Betriebssportgruppen“ – von Mitarbeitern organisierte lose Gruppen von Kolleginnen und Kollegen, die zusammen sportliche Aktivitäten durchführen. Diese möchte ich heute mal vorstellen.

Fussi: Vorne dabei – was auch sonst?

Anfangen muss ich natürlich mit Fußball – weiterhin die Sportart Nummer eins in Deutschland. Hier bei uns war das gemeinsame Fußballspielen schon fest etabliert, als ich damals anfing, und das ist lange, lange her.

Als alter Fußballer ist das für mich immer eine große Freude. Jeden Montagabend ab 18:00 Uhr mieten wir uns in eine Halle oder auf einem Sportplatz ein, um eine Stunde gepflegten Rasensport zu betreiben. Dabei ist Qualität überhaupt nicht nötig. Wir sind gemischt mit gelernten/ungelernten Fußballern und Fußballerinnen, manche kommen regelmäßig, andere sind nur One-Hit-Wonder. Beim Namen nennen möchte ich hier gerne Mareike und Sabrina, die fast immer dabei sind. Da ich beim Mittagessen oft versuche, neue Spielerinnen zu begeistern, sind die beiden genannten Kolleginnen immer tolle Beispiele dafür, dass man auch als Frau mit Freude dabei sein kann.

Eine Stunde Fußball endet gerne mal mit einem 12 zu 15 oder einem ähnlichem Ergebnis. Das ist frei aus der Luft gegriffen, da wir gar nicht bewusst mitzählen. Der Spaß steht an erster Stelle. Dennoch beherrschen wir aus der E-Jugend noch den Doppelpass oder auch den halsbrecherischen Seitfallzieher (eher selten).

Anschließend sitzen wir nach Stammtisch-Manier noch gemütlich bei Saft oder Gerstensaft ein bisschen zusammen und diskutieren über die Kabinettstückchen und Bogenlampen des Tages. Großartig aus Mitarbeitersicht ist, dass //SEIBERT/MEDIA sich an den Kosten für die Halle beteiligt. Arbeitszeit ist das natürlich nicht, schade eigentlich.

Früher habe ich beim OpenOffice immer erzählt, dass unser Fußball auch eine Möglichkeit ist, Dampf abzulassen. Nicht falsch verstehen: Die gefürchtete Blutgrätsche gibt es bei uns nicht, aber selbst Martin Seibert bekommt schon mal einen „regelkonformen“ Körpereinsatz zu spüren, vielleicht aufgrund seiner nervigen Fragen im Berufsalltag. 😀 (Das bleibt mal unter uns.)

Yoga: der aufsteigende Trend

Seit einigen Jahren kommt man an Yoga nicht mehr vorbei. Wir haben das begrüßt und sind direkt auf die Matte gesprungen. Eine Schnupperstunde bei uns im Büro mit einer externen Yoga-Lehrerin war so gut besucht und die Teilnehmer waren so begeistert, dass wir mit Now Yoga Today hier in Wiesbaden direkt ein Studio in wenigen Gehminuten Entfernung gefunden haben, in dem wir dauerhaft (spontan) an Kursen teilnehmen können. Auch hier beteiligt sich die Firma an den Kosten. Diese Möglichkeit gibt es jetzt schon etliche Jahre – ich kann gar nicht sagen, seit wann genau.

Martin berichtet häufig von den verschwundenen Rückenschmerzen, seitdem er am Yoga teilnimmt. Wann immer mal wieder jemand in unserem internen Microblog nach einem guten Arzt oder Therapeuten bei Rückenproblemen fragt – der Rat, mit zum Yoga zu kommen, lässt nie lange auf sich warten.

Was will man mehr: Yoga – unterstützt vom Unternehmen, und ich kann mir selbst aussuchen, wann ich teilnehme und welchen Kurs ich besuche. Ob jetzt jemand Johannes oder mich in Yoga-Pants sehen will, steht auf einem anderen Blatt. (Aber im Ernst: Wir haben normal eine Jogginghose oder Shorts an, besser ist das.)

Joggen: Laufen und Gerüchteküche

Seit ca. vier Jahren besteht unsere Jogging-Gruppe. Angefangen hat alles mit dem Training für den jährlichen Charity Walk & Run Wiesbaden: Ein paar Kollegen wollten daran teilnehmen, ihnen fehlte aber die Übung. Somit beschloss eine kleine Gruppe rund um Inga und mich, dass wir mittwochs nach der Arbeit in den Kurpark gehen und dort gemütlich unsere Kreise drehen.

Aus den anfänglichen drei Kilometern wurden zwischenzeitlich 14 Kilometer, natürlich über lange Zeit hinweg kontinuierlich gesteigert. Und das war auch unser Argument, um neue Kollegen fürs Joggen zu begeistern: Neueinsteiger drehen im Kurpark zwei, drei Runden, Fortgeschrittene acht oder zehn. Und wenn man spontan keine Lust (oder Luft) mehr hat, dann läuft man die aktuelle Runde halt zu Ende und geht zurück Richtung Büro.

Im LuisenForum schließen wir die Sporteinheit mit dem Treppenhaus ab: Hier geht es zu guter Letzt noch vom Erdgeschoss bis rauf in die fünfte Etage. Da fällt schon mal der Satz: „Oh Mann, das Treppenhaus! Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm…“ Anschließend ist die Dusche in unserem Office auf jeden Fall Gold wert, sodass wir nicht verschwitzt nach Hause fahren müssen. Eine Dusch-Reihenfolge ist immer von den Folgeterminen (privat oder geschäftlich) abhängig und daher schnell gefunden.

Am oben erwähnten Charity Walk & Run Wiesbaden nehmen wir als Unternehmen meist mit 15 bis 20 Mitarbeitern teil. Die anfallenden Startgebühren kommen zu 100 Prozent Kinder- und weiteren Hilfseinrichtungen zugute. Laufen für eine gute Sachen, toll!

Wandern: die Natur im Rheingau/in Rheinhessen

Wer Natur, Kollegen und Bewegung zusammen erleben will, der zieht einfach festes Schuhwerk an und schließt sich Christian und Co. an. Kollegen kennenzulernen, ohne dabei über den Fußballplatz zu hetzen oder wortlos auf einer Yoga-Matte zu stehen – das geht beim Wandern. Wir haben erfahrene Kollegen dabei, die sich immer um tolle Touren in unserer Region kümmern und alles Administrative organisieren. Die Strecken liegen so zwischen 15 und 20 Kilometern. Anschließend wird selbstverständlich irgendwo eingekehrt und gemütlich gegessen und geschnackt.

Badminton: der schnelle Sport

Wer sich beim Fussi noch nicht ausgetobt hat, kann gerne mal gegen Paul zu einer Runde Badminton antreten. Er ist schon ewig in Eltville im Verein aktiv und hat uns über die Jahre hinweg schon oft zum Training eingeladen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder ist willkommen. Doof ist es nur, wenn man denkt, dass man spielen kann – und dann jemandem gegenübersteht, bei dem das wirklich der Fall ist. Da habe ich mir schon ein paar ordentliche Klatschen abgeholt. 😉 Paul steht gemütlich vorne rum (am Kreuz auf dem Boden) und streckt eigentlich nur den Schlagarm ein bisschen links/rechts und wedelt mit dem Handgelenk, während man selbst auf dem kleinen Feld einen Marathon von vorne nach hinten und von links nach rechts absolviert und den Federball mit voller Wucht aus dem gesamten Arm nach drüben kloppt.

Damit wir auch was für den Verein und dessen Jugendabteilung tun, spenden wir für den Aufenthalt in der Halle und die Nutzung von Netzen, Schlägern und Bällen immer einen Betrag. Das ist eine feine Sache, schließlich freut sich ein kleiner Verein über jeden Euro.

Was gab es sonst noch, was kommt als nächstes?

  • Es gab mal eine Schwimmgruppe, organisiert von Silke und Tobi. Die ist jedoch etwas eingeschlafen.
  • Unter Leitung von Franziska haben wir vor einiger Zeit einen Schnupperkurs Zumba durchgeführt. (Mega-anstrengend!)
  • Eine Zeit lang gab es eine Freeletics-Gruppe: Mit dem Beamer wurden YouTube-Videos an die Wand geworfen, zu denen die Leute trainiert haben.
  • Das traditionelle Fitnessstudio im LuisenForum befindet sich ja auf der gleichen Etage wie unser Büro. Dort gehen auch regelmäßig einige Kollegen hin.

Zum Schluss noch das (erste) Highlight für 2019: Mit unserer neuen Kollegin Maria habe ich vereinbart, dass sie bei uns einen Grundlagenkurs im Boxen durchführt, da sie Krav Maga und Boxen regelmäßig trainiert. Aber nicht, dass jetzt jemand denkt: Aha, da wollen sie sich für die nervigen Fragen im Berufsalltag nicht nur per „Körpereinsatz“ revanchieren, sondern direkt was aufs Maul geben… Nein, nein! 😀 Das wird schon alles sicher und gesittet zugehen.

Über die Jahre sind viele Sportarten zusammengekommen und wir freuen uns auf jede neue, die wir ausprobieren und vielleicht sogar regelmäßig, gemeinsam machen können.

Vielleicht bist du beim nächsten Mal ja schon dabei? Schau mal in unsere aktuellen Stellenanzeigen rein: Aktuell suchen wir unter anderem Linux-Systemadministratoren, IT-Service-Manager und Kollegen für verschiedene Support-Bereiche. Und falls du uns und unsere Art zu arbeiten mal näher kennenlernen möchtest, besuche uns doch zu einem unserer OpenOffice-Termine. Wir würden uns freuen, dich zu treffen!

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