Externe Dienste in Atlassian Opsgenie integrieren

Opsgenie trackt interne Dienste, aber was ist mit externen Services?

Wenn IT- und DevOps-Teams auf Dienste von Drittanbietern angewiesen sind, steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass externe Störfälle die eigenen Kunden und Nutzer beeinträchtigen. Hier denkt man sofort an den Ausfall bei Amazon S3 im Jahr 2017, der tausende Websites und Online-Anwendungen mit sich gerissen hat.

Wenn bei einem internen oder externen Dienst etwas schiefgeht, müssen die richtigen Personen darüber Bescheid wissen, damit sie schnell und angemessen auf das Problem reagieren und mit den Kunden und Usern kommunizieren können.

Das ist eigentlich die Rolle, die Opsgenie ausfüllt: Das System alarmiert die relevanten Beteiligten, wenn ein interner Dienst ein Problem verursacht. Aber was ist, wenn ein Vorfall auf eine externe Störung zurückzuführen ist? Wie kann das Team dutzende, manchmal sogar hunderte von Services im Blick behalten, mit denen es Wechselwirkungen und Abhängigkeiten gibt?

Integration externer Dienste via Statuspage

Für solche Szenarien haben Atlassians Entwicklungsteams Opsgenie nun um die Möglichkeit erweitert, externe Dienste via Statuspage einzubinden. Damit sind Teams in der Lage, sich an einem zentralen Ort über die relevanten Statusinformationen zu allen Services auf dem Laufenden zu halten, zu denen Abhängigkeiten bestehen.

Dank dieses Features können Nutzer die Status von tausenden Drittanbietern überwachen - inklusive AWS, Twilio, Dropbox, DigitalOcean, Shopify und vielen anderen. Sofern der Dienst eine öffentliche Statusseite auf Basis von Statuspage nutzt, lässt er sich in den Alarmierungs-Workflow von Opsgenie integrieren.

Einfache Einbindung in die Alarmierungs-Workflows des Teams

Das Hinzufügen eines externen Dienstes ist eine schnelle und unkomplizierte Angelegenheit: Aus einem Verzeichnis der öffentlichen Statuspage-Seiten wählen wir den Service aus, dann brauchen wir nur noch die spezifischen Alarmierungsregeln zu konfigurieren.

Opsgenie - externe Dienste integrieren

Opsgenie bietet dem Team die zusätzliche Option, Signale vom Rauschen zu trennen, damit wirklich nur dann Alarm ausgelöst wird, wenn das individuelle Szenario davon betroffen ist. Wenn wir beispielsweise nicht über jede Twilio-Störung alarmiert werden wollen, sondern nur über Vorfälle, in denen MMS- oder SMS-Dienste betroffen sind, können wir die entsprechende Auswahl treffen.

Opsgenie externe Dienste

Wenn die externen Dienste angelegt und die entsprechenden Komponenten ausgewählt sind, stehen dem Team alle bewährten Optionen zur Verfügung, die es aus Opsgenie kennt. Wir können Incident-Vorlagen aufsetzen, Alarmierungsregeln festlegen, Responder zuweisen, Stakeholder hinzufügen, die ebenfalls Benachrichtigungen erhalten, und Alarmprioritäten auf Basis der zugehörigen Statuspage-Seite konfigurieren.

Opsgenie Impact Mapping

Die Kombination aus den reichhaltigen Daten öffentlicher Statuspage-Seiten und den Möglichkeiten und Alarmierungs-Workflows von Opsgenie bedeuten für IT-Teams mehr Sichtbarkeit, schnellere Reaktionen und (nicht zuletzt) mehr Vertrauen in die Systeme, auf die sich die Kunden und Nutzer verlassen.

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