Urban Gardening bei Seibert Media: Tiefschlag im Jahr 2019

Es ist mal wieder Zeit über unsere Aktivitäten auf der Terrasse zu informieren. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich mich etwas schäme, diesen Blogartikel zu schreiben, da wir dieses Jahr sehr überschaubare Ergebnisse haben. Aber wir wären ja nicht Seibert Media, wenn wir nicht auch über Misserfolge ganz transparent informieren würden, Stichwort: Offenheit.

Die Salate kamen schnell und wurden genauso schnell auch geerntet und gegessen. Die Tomaten wurden etwas im Stich gelassen und warfen deshalb auch eigentlich nichts erwähnenswertes ab. - Auch wenn ich mit diesem Artikel nicht unsere Software-Produkte verkaufen will, wende ich doch gerne einen typischen Vergleich an: "Ein Intranet funktioniert nur, wenn sich die Leute damit beschäftigen, dort aufräumen und es am Leben halten." - Deshalb müssen wir uns dieses Jahr an die eigene Nase fassen und die Beete im nächsten Jahr wieder regelmäßiger pflegen. - Passt gut zu unserem Unternehmenswert "Eigenverantwortung". Hier in den Beeten bekommen wir dieses Jahr die Schulnote "mangelhaft".

Der bunte Mangold (im Bild ganz hinten rechts) war ein kleines Highlight dieses Jahr. Mir wurde dazu erklärt, dass man nicht nur die Blätter, sondern insbesondere die Stiele sehr lecker verarbeiten kann. Ein cooles Learning: zu neuen Gemüsesorten auch mehr Infos zur Verarbeitung bekommen. Hier und da ein paar Karotten und etwas Fenchel waren auch noch dabei, aber mehr war es leider nicht. Na gut, bei Basilikum, Schnittlauch und Petersilie kann man meiner Meinung nach nichts falsch machen, daher erwähne ich sie auch noch.

Lasst euch von folgendem Foto nicht verwirren. Solche kleinen Erntekisten gab es dieses Jahr leider selten. Dort sieht man zwar auch Chili, die sind aber aus einem privaten Beet, ...

... denn unsere Chilis sehen bisher so aus. Da ist noch ein bisschen Luft nach oben!

Was wir als nächstes vor haben: Naja, wie sagte meine Kollegin Sandra so schön: "Jetzt kommt wieder die Kohl-Zeit." - Also pflanzen wir doch mal Kohl bzw. Wintergemüse an. Damit würden wir der "kalte" Jahreszeit auch eine Chance geben.

Abschließen möchte ich den Urban-Gardening-Statusbericht mit einem eher lustigen Gemüse-Highlight: Auf folgendem Bild erkennt man so ungefähr einen Blumenkohl (links), der anscheinend noch nicht verstanden hat, dass seine Blütensprossen zu einem schönen zusammenhängenden Kopf zusammen wachsen sollen.

Mein Fazit: Wir brauchen mehr Hände, die regelmäßig im Beet für Ordnung und Pflege sorgen. Also, falls ein Leser eh einen Job bei uns sucht und noch Spaß an der Gartenarbeit hat, freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung. Beim OpenOffice kann man übrigens die Beete live sehen.