Atlassian Data Center: Die Rolle von Docker für Ihre Enterprise-IT-Infrastruktur

Enterprise-Unternehmen tendieren dazu, operativen Overhead zu produzieren, wenn die Teams zahlreicher werden, die Produktpalette sich verbreitert und die Komplexität der Infrastruktur zunimmt. Gleichzeitig ist der agile, schlanke Ansatz für moderne Organisationen der Schlüssel zum Erfolg, denn Agilität ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die organisatorische Effizienz und die Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen.

Vor diesem zweischneidigen Hintergrund bietet Atlassian offiziell unterstützte und gepflegte Images für Docker-Container an, die es Unternehmen erleichtern, Deployments zu standardisieren - und zwar unabhängig von der eingesetzten Hardware. Die Integration von Docker in den Setup-Prozess von Atlassian Data Center reduziert den Aufwand, der durch die Bereitstellung, die Aktualisierung und die Pflege der Instanzen entsteht, und trägt dazu bei, dass Organisationen die erforderliche Agilität für die Skalierung erreichen.

Agilität und Flexibilität für die Skalierung

Atlassian Data Center Docker ImagesDer Aufbau einer ordentlich integrierten Staging-Umgebung ist ein kritischer Faktor für ein reibungsarmes, bugfreies Deployment, doch es ist nicht immer einfach, sie langfristig zu pflegen - vor allem nicht über diverse Instanzen hinweg. Ob Teams eine lokale Entwicklungsumgebung aufsetzen oder die letzte Software-Version testen, bevor sie in die Produktivinstanz eingeht - es ist wichtig, all diese isolierten Umgebungen synchron zu halten und sie stets mit den neuesten Updates zu patchen, um zu gewährleisten, dass sie sicher sind und konsistent funktionieren.

Leider ist dieser Prozess zeitraubend und fehleranfällig, wenn wir ihn manuell angehen wollen. Die entsprechenden Risiken sind Ausfälle oder die Auslieferung fehlerhaften Codes in die Produktion. Außerdem kann die Konfiguration einer neu beschafften Infrastruktur eine arg monotone Übung in Sachen Reverse-Engineering des derzeitigen Unternehmens-Setups sein.

Wenn wir uns beim Aufsetzen unserer Data-Center-Instanzen dagegen die Docker-Images von Atlassian zunutze machen, sparen wir durch die Straffung und Automatisierung dieses ermüdenden Workflows viel Zeit und Nerven: Nachdem wir unsere erforderliche Konfiguration einmal definiert haben, können wir von der Kommandozeile aus instantan exakte Nachbildungen unserer Umgebung erstellen - in jedem Stadium unseres Deployment-Lebenszyklus'. Das verleiht uns die Flexibilität und die Agilität, um werthaltige Arbeit voranzutreiben und der evolvierenden Entwicklungsstrategie unserer Organisation Rechnung zu tragen.

Risiken minimieren und gleichzeitig die Administration vereinfachen

Wenn die Spezifika unserer Konfigurationen an einem zentralen Ort definiert und gespeichert sind und einfach über alle unsere Instanzen hinweg repliziert werden können, ist die Administration eine ungleich leichtere Aufgabe als im klassischen Szenario. Selbst eine so drastische Umstellung wie der komplette Wechsel der Betriebssysteme ist am selben Tag und mit minimalem Aufwand möglich.

Die sicherheitstechnische Wartung der wichtigen Software-Systeme ist eine kritische Komponente, die nicht selten akute Aufmerksamkeit verlangt, um Risiken zu minimieren. Wenn wir Änderungen an den Zugangsregeln vornehmen oder neue Compliance-Protokolle implementieren müssen, können wir diese unternehmenskritischen Aktualisierungen an einer zentralen Stelle vornehmen und sie dann programmatisch auf alle Instanzen anwenden. Damit eliminieren wir die Notwendigkeit doppelter Arbeitsschritte oder auch den Bedarf, Workarounds für umgebungsspezifische Nuancen zu finden, um alle Instanzen umfassend abzusichern.

Auf diese Weise erwerben wir die Fähigkeit, uns auf eine Single Souce of Truth für unsere Entwicklungs- und Produktivumgebungen fokussieren zu können, werden aber gleichzeitig in die Lage versetzt, sie jederzeit einfach an spezifische Anforderungen anpassen zu können.

Konsistenz für die gesamte Infrastruktur

Wenn Enterprise-Unternehmen wachsen, der Grad an weltweiter Verteilung zunimmt und zusätzliche Geschäftsfelder erschlossen werden, geht damit unweigerlich auch die Entstehung von Dissonanzen zwischen den Setups in der Organisation einher, die Administratoren bei der Skalierung Kopfschmerzen bereiten. Die Docker-Standardisierung befähigt unsere Admin-Teams, echte operative Parität über ihre Umgebungen hinweg zu erreichen. Wir können mehr Zeit darin investieren, unsere Instanzen zu optimieren, statt uns mit der Behebung von Defekten aufgrund von Infrastrukturdiskrepanzen herumschlagen zu müssen.

Durch die Einbindung von Docker in unseren Deployment-Lebenszyklus erreichen wir Konsistenz über unsere diversen Abhängigkeiten und Konfigurationen hinweg - und können währenddessen stets Hardware-agnostisch bleiben. Indem wir unsere zugrundeliegenden Docker-Images wirksam einsetzen und die Definition unserer Instanzkonfiguration darauf aufbauen, können wir uns darauf verlassen, dass alle unserer Umgebungen gleichermaßen zuverlässig wie passgenau laufen - unabhängig von der Hardware oder Hosting-Infrastruktur.

Hier geht es direkt zu den Docker-Container-Images für Atlassian Data Center.

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