Herzlich willkommen über den Bildschirm – Meine Remote-Einarbeitung bei Seibert Media

Die momentane Situation stellt jedes Unternehmen und natürlich auch die Teams vor eine riesengroße Herausforderung. Besonders anspruchsvoll wird es allerdings, wenn plötzlich jemand Neues einzuarbeiten ist.

Nun, so ein Jemand bin ich – Sophie und seit dem 1. April 2020 Teil der Crew von Seibert Media. Und das, obwohl mich von meinen Kolleginnen und Kollegen bis jetzt noch kaum wer persönlich getroffen hat. Ich werde im Team für Atlassian-Lizenzen nämlich völlig remote eingearbeitet.

Wie soll ein vernünftiger Start möglich sein, ohne wirklich physischen Kontakt zu haben? Wie kann das Team mir als Newbie alle wichtigen Inhalte zur Einarbeitung vermitteln, ohne dass wir uns persönlich begegnen? Dazu möchte ich hier ein paar Einblicke teilen.

Mein persönlicher Remote-Einarbeitungsplan

Ich muss gestehen, dass ich mir anfangs unheimliche Sorgen gemacht habe, dass mein Start bei Seibert Media verschoben werden müsste. Diese Gedanken waren spätestens dann verworfen, als mir mein Laptop zum Arbeiten sogar bis nach Hause gebracht wurde.

Pünktlich zum 1. April saß ich dann (natürlich zitternd ohne Ende) vor meinem Rechner und wartete auf meine "Begrüßung". Wer mich gerne kennenlernen wollte, konnte sich in der "digitalen Teeküche", einem virtuellen Google-Meet-Raum, dazuschalten und mich am Bildschirm sehen und reden hören. Zugegebenermaßen war es erstmal ziemlich seltsam, an meinem provisorischen Arbeitsplatz, der aus zwei kleinen Tischchen bestand, vor einem Laptop zu sitzen und zu wissen, dass mir gerade ein paar Leute praktisch zuschauen, und auch selbst nur die Gesichter auf den Bildschirmen zu sehen.

Remote-Einarbeitung

Um mir eine halbwegs "normale" Einarbeitung zu ermöglichen, haben sich mein Team und ein paar weitere Orga-Leute zusammengesetzt und einen "Remote-Einarbeitungsplan" auf die Beine gestellt. Ein Teil dieses Plans hat vorgesehen, dass ich mir gemeinsam mit meinem Team das nötige Wissen über gemeinsame Google-Meetings verschaffe. Über die Funktion "Bildschirm teilen" konnte ich also haargenau mitverfolgen, welche Schritte mein Gegenüber beim Abwickeln der grundlegenden Aufgaben durchführt.

Außerdem wurden diese Einarbeitungs-Sessions aufgenommen, sodass ich jederzeit wieder darauf zugreifen kann. Genau das war es auch, was mir unglaublich geholfen hat, mich in die ganze Thematik einzufinden!

Nie das Gefühl, alleine zu sein

Ein großes Problem der Remote-Einarbeitung ist jedoch, dass man sich schnell alleine fühlen kann und seine Kolleginnen und Kollegen eigentlich gar nicht richtig sieht. Damit ich gar nicht erst dieses Gefühl verspüre, hat mir das Orga-Team für meine Einarbeitung immer wieder Gespräche mit den verschiedensten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert.

In diesen virtuellen Treffen ging es meist erstmal darum, in welchem Team die Person arbeitet und was ihre Aufgaben so sind. Aber dann haben wir auch einfach über dies und jenes geplaudert und teilweise auch viel und herzhaft zusammen gelacht. Dadurch ist in mir das Gefühl entstanden, dass ich irgendwie schon ganz viele Leute von Seibert Media kennengelernt habe, ohne ihnen bis jetzt richtig begegnet zu sein.

Während meiner ersten Phase gab es zusätzlich auch immer "Ausklangs-Gespräche" mit unserem Agile Coach Clemens, in denen er primär wissen wollte, wie es mir mit der momentanen Situation ergeht.

Ich konnte es mir vorher kaum vorstellen, aber obwohl ich physisch abgeschieden in meinem "Alibi-Büro" saß, hatte ich trotzdem nicht das Gefühl, alleine zu sein. Es haben so viele Leute Interesse an mir und an meiner Person gezeigt, dass ich mich auch remote schon wie ein Teil der Seibert-Media-Familie fühle!

Gut im Team und in der Arbeit angekommen

Als ich von der Remote-Einarbeitung gehört habe, sind in mir vielerlei Bedenken aufgekeimt. Eine riesengroße Sorge war, dass ich den Ansprüchen vielleicht nicht gewachsen sein könnte und ich es – schlicht und einfach gesagt – nicht auf die Kette bekommen würde, auf diese Art eingearbeitet zu werden.

Wie sollen die mir denn auf diese Weise alle meine Fragen beantworten können? Wie soll ich das alles lernen, wenn niemand neben mir sitzt und mir die Dinge erklärt? Fragen wie diese geisterten in meinem Kopf herum. Allerdings sind meine geheimen Befürchtungen unbegründet geblieben!

Alle aus meinem Team waren und sind nach wie vor offen und ansprechbar für alle Fragen und leisten jederzeit Hilfestellung – ganz oft auch durch einen spontanen Videochat, in dem wir das Problem dann ganz schnell und einfach lösen.

Die initialen Einarbeitungs-Sessions mit Videoaufnahmen sind mittlerweile vorbei. Inzwischen bin ich produktiv ins Team eingegliedert und bearbeite Standardaufträge selbständig.

Auch mein erstes Feedbackgespräch hatte ich über ein Videochat-Meeting und ich muss sagen: Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es kommt mir ganz normal vor! Es fühlt sich kein bisschen so an, als wäre ich alleine – und falls doch mal ein Gefühl der Isolation aufkommt, kann ich mich einfach mit anderen in einen Videochat begeben, Mikro und Kamera ausschalten und zwischendurch einfach eine Frage einwerfen, wenn ich eine habe.

Eine Sache möchte ich aber dann doch noch loswerden: Der große Vorteil vom Home-Office? Ganz klar die bequeme Jogginghose, in der ich gemütlich sitzen kann und die im Videochat niemand sieht!

Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich riesig darauf, all die netten Leute endlich mal persönlich zu treffen! 😀


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