Roadmaps in Jira: Neue Funktionen und Möglichkeiten

Vor rund 15 Monaten hat Atlassian für Jira Software das umfangreichste Release seit über zehn Jahren ausgeliefert und damit ein neues, rundum modernisiertes Nutzererlebnis sowohl für Endanwender als auch für Administratoren geschaffen.

Dafür haben die Entwicklungsteams umfangreiches Kunden-Feedback ausgewertet und neue Trends im Hinblick auf Software-Entwicklung und Projektmanagement analysiert. Außerdem sind in dieses Release diverse Design-Einflüsse von Trello eingeflossen, das ja inzwischen zur Atlassian-Produktfamilie gehört.

Jira wurde in nahezu allen Bereichen überarbeitet und um zahlreiche neue Möglichkeiten erweitert. Dazu gehören unter anderem das native Roadmapping, die Option, agile Frameworks nach Belieben zu kombinieren, das einfache Aufsetzen und Verwalten von Projekten, die zusätzliche Visualität und Flexibilität der Boards sowie das Redesign der Vorgänge.

In den Monaten nach der Auslieferung dieser Version hat sich herauskristallisiert, dass sich das neue Roadmapping-Feature bei Kunden bzw. Nutzern einer besonders großen Beliebtheit erfreut und dass die Adaption dieser Funktionalität sehr schnell erfolgt.

Warum sind die Jira-Roadmaps in Teams so erfolgreich?

Jira wird seit jeher entwickelt, um Teams eine bessere Zusammenarbeit in ihren Projekten zu ermöglichen. Doch viele Kunden suchen nach zusätzlichen Wegen, um die aktuellen Aktivitäten der Teams aus einer höheren Perspektive zu betrachten und einen größeren Ausschnitt der Projektarbeit einzusehen.

Genau das ermöglicht die Roadmap: Jeder Beteiligte hat stetigen Zugang zu einem höherperspektivischen Schnappschuss der Arbeit des Teams. Roadmaps erlauben es zudem, Planungen und Fortschritte mit Stakeholdern und anderen Personen zu teilen, die in irgendeiner Form Einfluss auf das Projekt ausüben oder Interesse daran haben.

Neue Features für die Roadmaps in Jira

Seit der initialen Veröffentlichung dieses Features hat Atlassian kontinuierlich weiter an den Roadmaps gearbeitet und mehrere zusätzliche Funktionalitäten implementiert.

Fortschrittsbalken: Ein dynamischer Balken zeigt den Fortschritt auf Makroebene für jedes Roadmap-Objekt und bietet einen besonders schnellen Einblick dahingehend, wie das Projektteam im Vergleich zur Roadmap-Planung vorankommt.

Abbildung von Abhängigkeiten: Um effektiv und effizient mit Abhängigkeiten und Blockern umgehen zu können, muss das Team sich ihrer stets bewusst sein. Mit diesem Feature ist es über einfaches Drag & Drop möglich, die Beziehungen zwischen Roadmap-Objekten zu visualisieren.

Confluence-Makro: Die Confluence-Integration versetzt Teams in die Lage, Ihre dynamischen Jira-Roadmaps im ganzen Unternehmen zu teilen. So erhalten Stakeholder oder gegebenenfalls auch Projektfremde einen transparenten Einblick in den Stand der Dinge. Mit dem Confluence-Makro ist es problemlos möglich, mehrere Roadmaps auf einer einzelnen Confluence-Seite zentral verfügbar zu machen.

Hierarchie: Dank der Hierarchieebenen einer Roadmap können User von Objekten auf Makroebene direkt in die Details eines spezifischen Projekts einsteigen. Roadmap-Objekte enthüllen bei Bedarf die dazugehörigen Stories und Aufgaben, die die größeren "Arbeitspakete" bilden.

Zusätzliche Filter: Neue Filter eröffnen einen individuellen Blick auf eine Roadmap. Diese Funktion bietet beispielsweise die Option, laufende Arbeiten herauszugreifen oder eine Roadmap zu erstellen, die die fertiggestellten Arbeiten hervorhebt.

Arbeiten "inline" organisieren: Viele Nutzer schätzen es, neue Roadmap-Objekte per Klick "inline" anlegen zu können. Inzwischen hat Atlassian außerdem die Möglichkeit implementiert, untergeordnete Arbeitobjekte (zum Beispiel Vorgänge) mit einem einzelnen Klick direkt aus der Roadmap-Ansicht heraus zu erstellen.

Wie es weitergeht

Atlassian hat angekündigt, dass die Erweiterung der Roadmapping-Funktionen in Jira und den verwandten Produkten in der nächsten Zeit eine besonders hohe Priorität genießen wird. So soll es beispielsweise bald möglich sein, mehrere Roadmaps in einem einzelnen, gut "konsumierbaren" Artefakt zu aggregieren, um die Sichtbarkeit der Arbeiten im Unternehmen zu erhöhen.

Außerdem wollen die Entwicklungsteams weitere Anwendungsfälle und Nutzungsszenarien eröffnen, um die Roadmapping-Funktionalität auch Nutzern und Teams näherzubringen, die dieses Feature bislang noch nicht verwenden.

Aktuell bietet Atlassian in seinen Produkten mehrere Roadmapping-Lösungen an: die Top-Level-Option in Jira, von der hier die Rede ist, eine Roadmap auf Programmebene (Portfolio für Jira) und eine Roadmap auf Organisationsebene (Jira Align). Für die kommenden Monate verspricht Atlassian eine zunehmend tiefere Integration dieser drei Lösungen, die Teams helfen soll, ihre Arbeitsprozesse zu skalieren und unternehmensweit noch besser zusammenzuarbeiten. Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

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