Neue Features in Atlassian Confluence: Bessere Audit-Logs, optimierter Widget Connector, Transparenz für Berechtigungen und mehr

Atlassian entwickelt seine Enterprise-Wiki- und Social-Collaboration-Lösung Confluence stetig weiter und liefert regelmäßig aktuelle Versionen mit neuen und optimierten Features für die Server- und Data-Center-Editionen aus. Wir fassen mal zusammen, was sich in den letzten Releases von Confluence getan hat.

Verbesserte Audit-Logs

Mit der aktuellen Version von Confluence hat Atlassian neue Funktionen für die Audit-Logs implementiert und das Feature dabei auch optisch aufgepeppt. Der Audit-Log-Bereich bietet eine klare, aufgeräumte und nutzerfreundliche Oberfläche, auf der sich Admins schnell zurechtfinden, die Einstellungen einfach anpassen und Ereignisse filtern können.

  • Kontrolle: Sie entscheiden, welche Ereignisse geloggt und wie lange diese Daten aufbewahrt werden.
  • Transparenz: Sie können Ereignisse filtern, sie für weitere Details ausklappen und das Audit-Log falls nötig exportieren.
  • Effizienz: Ereignisse sind klar und intuitiv kategorisiert, sodass Sie keine Zeit damit verschwenden, sich durch Berge ungeordneter Events zu graben.
  • Aufgaben delegieren: Nun können Space-Admins auf die Audit-Logs für ihre spezifischen Bereiche zugreifen. Das entlastet wiederum die Systemadministratoren. (Diese Funktion ist auf die Data-Center-Version beschränkt.)
  • Integration: Ereignisse werden in der Datenbank und in einer Datei im Home-Verzeichnis festgehalten. Diese Datei können Sie für Integrationen mit SumoLogic, ELK, Amazon CloudWatch und Splunk nutzen. (Das Feature ist ebenfalls Data-Center-exklusiv.)

Darüber hinaus gibt es für Confluence Data Center inzwischen eine erweiterte Auditierung. Hier ist ein Blogpost mit Einzelheiten zu diesen Möglichkeiten und Funktionalitäten.

Verbesserter Widget Connector

Der Widget Connector dient dazu, dynamische multimediale Inhalte zu erstellen und Content von externen Websites nahtlos zu integrieren. Dazu gehören nun auch Facebook, Figma, LinkedIn, Microsoft Stream, Prezi und Spotify. Für einige der bereits bestehenden Integrationsmöglichkeiten hat Atlassian die Darstellung der Inhalte verbessert: Google Maps, Google G Suite mit Kalender, Docs, Sheets und Slides sowie Twitter.

Mehr Gestaltungsspielraum für Tabellen

Für die visuelle Hervorhebung von Tabellenzellen stehen jetzt 49 Farben zur Auswahl. Die alten Farben sind nach wie vor verfügbar, sodass vorhandene Tabellen weiterhin so aussehen, wie es sein soll. Das ist ein häufig nachgefragtes Feature, das bei der Gestaltung von Tabellen viel mehr Gestaltungsspielraum eröffnet.

Mehr Kontrolle beim Bearbeiten von Dateien

Die App Atlassian Companion macht es einfach, die Dateien im Blick zu behalten, die Sie gerade zur Bearbeitung geöffnet haben. Wenn Sie auf Bearbeiten klicken, wird die Datei im Companion-Fenster aufgelistet. Nach dem Editieren laden Sie Ihre Änderungen mit einem Klick auf den Upload-Button wieder hoch.

Wenn Sie als Nutzer eine Datei editieren, erhalten Sie nun einen Warnhinweis, falls in der Zwischenzeit eine neue Version dieses Anhangs hochgeladen wurde. Dann können Sie Ihre Änderungen entweder verwerfen oder sie als neue Version in der Dateihistorie hochladen.

MDM-Integration für die mobile App

Unternehmen haben die Möglichkeit, die mobile App für Confluence Server mithilfe einer Mobile-Device-Management-Lösung (MDM) auszurollen. Das ist sinnvoll, wenn die Organisation die App auf freigegebene, offizielle Mobilgeräte oder auf eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitern beschränken will.

Transparenz für Berechtigungen

Grundsätzlich ist Confluence ein offenes System. Aber es gibt diverse Beschränkungsmöglichkeiten auf Bereichs- und Seitenebene, die helfen, sensible Informationen vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Allerdings ist es nicht immer offensichtlich, wer denn nun tatsächlich Zugriff auf eine bestimmte Seite hat.

Wenn Sie beispielsweise eine Seite mit einer Person in einem anderen Team teilen möchten, ist es natürlich hilfreich, wenn Sie wissen, ob diese überhaupt die entsprechenden Berechtigungen besitzt. Um das feststellen zu können, bietet Confluence einen schnellen Überblick über die berechtigten Nutzer. Dort sind die Leute aufgeführt, die erstens Leserechte für den Bereich haben und zweitens die entsprechenden Leserechte für die Seite besitzen.

Im Zusammenhang mit Berechtigungen hat Atlassian für die Data-Center-Version von Confluence noch einige weitere Features implementiert, die für eine effizientere Administration sorgen: ein verbessertes Troubleshooting, Audits für Berechtigungen und Massenbearbeitung von Rechten. Details zu diesen Neuerungen gibt es in unserem separaten Blog-Beitrag.

Performance-Schutz in großen Bereichen

Beim Laden eines Seitenbaums muss Confluence im Hintergrund jede Menge Berechtigungen prüfen, um sicherzustellen, dass der spezifische User keine beschränkten Seiten sieht. In sehr großen Bereichen können diese Abfragen Speicher und CPU stark belasten, was unter Umständen wiederum die Gesamt-Performance der Instanz beeinträchtigt.

Um solche Auswirkungen zu vermeiden, lädt das System nun zunächst maximal 200 Seiten auf allen Hierarchieebenen. Über einen Button kann der User dann bei Bedarf alle Seiten anzeigen. (Dieses Verhalten lässt sich in der Systemadministration deaktivieren; auch die Zahl der dargestellten Seiten ist anpassbar.)

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Weiterführende Infos

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Berechtigungsmanagement auf Enterprise-Skala mit Confluence Data Center
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