Modernes Identitätsmanagement für eine skalierende Administration

Nutzerverwaltung als Herausforderung in wachsenden Unternehmen

Wenn Organisationen ihre digitalen Transformationen durchlaufen und dabei mehr Software-Tools einführen, müssen die Mitarbeiter natürlich auch mit mehr Accounts und Logins jonglieren, um auf diese Werkzeuge zugreifen zu können. In großen Unternehmen mit wachsenden Teams haben manche Administratoren das Gefühl, sie würden den ganzen Tag nichts anderes tun, als eine stetig steigende Zahl von Nutzerzugängen zu verwalten.

Hat ein Angestellter die Position gewechselt? Es ist bestimmt eine große Freude, die Zugänge für alle Tools aufzuheben. Hat jemand ein Passwort vergessen? Das kommt wahrscheinlich mehrmals am Tag vor, und jeder User hat Anmeldeprobleme mit einem anderen System. Erfordern alle Logins ihre eigene Zwei-Faktor-Authentisierung? Vermutlich nicht, denn das wäre allzu unpraktisch.

Diese Beispiele sind nicht bloß Missstände, sondern Sicherheitsbedrohungen und Produktivitätskiller. Deshalb ist es so wichtig, ein professionelles Identitäts- und Zugangsmanagement zu implementieren. Solche Lösungen machen es möglich, einen einzelnen Zugang pro Mitarbeiter für alle Systeme, die sie brauchen, zu etablieren. Wenn der Zugriff auf diese Weise vereinfacht ist, wird es deutlich leichter, bestimmte Sicherheitsstandards durchzusetzen und zu gewährleisten, dass das Unternehmen nur die Kapazitäten bestellt, die es für die Tools wirklich braucht.

Ein systematisches, effizientes Identitäts- und Zugangsmanagement bedeutet eine bessere Ressourcennutzung und ein besseres Nutzererlebnis. Es unterstützt außerdem die Transition in die Cloud und vereinfacht die Navigation in hybriden Umgebungen, da die User mit demselben Account sowohl auf Cloud-Tools als auch auf Server-Anwendungen zugreifen können.

Identitätsmanagement Atlassian

Skalierendes Nutzermanagement

Wenn die Nutzeridentität eines Mitarbeiters über zahlreiche Accounts hinweg fragmentiert ist, ist mehr Arbeit nötig, um sicherzustellen, dass die Person auf die richtigen Werkzeuge zugreifen kann. Und wenn wir diese Fragmentierung auf die gesamte Organisation hochrechnen, haben IT-Administratoren eine sehr komplexe Situation zu meistern. Die Herausforderung wird noch einmal verschärft, wenn Mitarbeiter von zu Hause aus oder auf ihren eigenen Endgeräten auf die Software-Systeme zugreifen wollen.

Ein moderner Identitätsmanagement-Ansatz, bei dem jeder Angestellte eine einzige User-Identität für alle Tools hat, vereinfacht die Zugangsverwaltung dramatisch und unterstützt spezifische Sicherheitsstrategien auch bei der Skalierung. Wenn beispielsweise jemand das Unternehmen verlässt, müssen die Admins nur den einen Zugang stilllegen, statt den Zugriff für jedes einzelne Tool separat zu deaktivieren.

Die Vereinheitlichung der User-Identitäten für alle Mitarbeiter macht es außerdem einfacher, Leute zu virtuellen Teams zu kombinieren. Auch das senkt die Arbeitslast, denn Admins haben die Möglichkeit, allen Mitgliedern eines individuellen Teams dieselben Berechtigungen zu geben. Die IT kann die Zugangskontrolle sogar an Teamleiter delegieren, was zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Die Administratoren werden entlastet und das Team ist schnell handlungsfähig, wenn Teammitgliedern Rechte gewährt oder entzogen werden müssen.

Ein modernes Identitäts- und Zugangsmanagement hat also das Zeug, die Produktivität zu erhöhen. Es hilft der Organisation auch bei der Skalierung von Sicherheitspraktiken. Wenn die Mitarbeiter einen einzelnen Account haben, um sich für alle Tools anzumelden, recyceln sie keine Passwörter und die IT kann leichter zusätzliche Sicherheitsebenen wie eine Zwei-Faktor-Authentisierung und Single-sign-on einziehen.

Effizientere Account-Nutzung

Mit modernen Identitäts- und Zugangsmanagement-Lösungen geht nicht zuletzt eine höhere Sichtbarkeit einher, die die effizientere Nutzung von Ressourcen fördert. Wenn die IT sehen kann, was Individuen und Teams tun, kann sie sicherstellen, dass ein einfacher Zugriff auf genau die Tools besteht, die die Leute brauchen und tatsächlich nutzen. Das führt zu einem reibungsarmen Nutzererlebnis für die Anwender und spart Kosten.

Den Überblick über ihre Tools zu behalten, ist für die meisten Teams eine lästige Pflicht. Mit einer professionellen Identitätsmanagement-Lösung können die IT-Admins dafür sorgen, dass Personen und Gruppen die richtigen Plätze in den richtigen Instanzen haben. Gleichzeitig können Zugänge für Tools, die die Leute nicht brauchen oder nutzen, stillgelegt werden. Das Team braucht keine Zeit mehr mit dem Monitoring von Systemen oder mit Benachrichtigungen zu verschwenden, die nicht relevant sind, und kann sich noch besser auf seine eigentliche Arbeit fokussieren.

Ist die IT im Hinblick auf die Restriktion von Zugängen effektiv, sodass nur die Personen und Teams Zugang haben, die ihn auch brauchen, sinkt das Risiko ungenutzter Kapazitäten. SaaS-Kosten berechnen sich oft aus der Anzahl der Nutzerzugänge oder aus dem Umfang des Datenaufkommens. Wenn User Accounts haben, sich aber nie einloggen, oder wenn sie eingeloggt bleiben, den Dienst aber nie nutzen, geht bares Geld den Abfluss runter. Solche Zombie-Accounts treiben die Kosten sinnlos in die Höhe und setzen das System ohne Not zusätzlich unter Last.

Wird der Zugriff nur dann gewährt, wenn die Leute ihn benötigen, hilft das wiederum der Performance für diejenigen, die wirklich auf das Produkt angewiesen sind, um ihre Arbeit zu erledigen.

Reibungsarme Cloud-Transition

Angesichts einer Rekordzahl von Heimarbeitern stehen die Unternehmen stärker denn je unter Druck, ihre Cloud-Transition voranzutreiben, um Remote-Zusammenarbeit besser zu unterstützen. Mehr SaaS-Tools bedeuten wiederum mehr Accounts. Und viele Cloud-Transitionen führen tendenziell zu komplexen Hybridumgebungen, die nach wie vor auch On-premise-Elemente umfassen.

Ein ausgereiftes Identitäts- und Zugangsmanagement erleichtert diese Transition, stärkt die operative Handlungsfähigkeit und verleiht dem Unternehmen mehr Agilität. Vereinheitlichte Nutzeridentitäten unterstützen eine schnellere Skalierung und das effiziente Onboarding neuer Mitarbeiter.

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