Jira Work Management: Neue Möglichkeiten der unternehmensweiten Zusammenarbeit

Während der Corona-Pandemie haben wir beobachten können, wie Jahre der digitalen Transformation auf einzigartig kurzfristige Weise in Wochen komprimiert werden mussten, als Organisationen sich gezwungen sahen, sich mit den richtigen Werkzeugen für die dramatisch veränderten Anforderungen der Arbeitswelt zu rüsten. Und während dieser Monate haben viele Unternehmen erkannt, dass digitale Zusammenarbeit weitaus schwieriger und komplexer ist als bloßes digitales Arbeiten.

Diesen Organisationen soll Jira Work Management helfen, das neue Mitglied in der Jira-Familie. Die Lösung spricht klassische Business-Teams von der Personalabteilung bis zum Vertriebsteam an und bietet intuitive Möglichkeiten, Arbeit transparent zu machen und unternehmensweit zusammenzuarbeiten.

Ein neues Produkt in der Jira-Familie

Mit Jira Software hilft Atlassian technischen Teams seit fast zwei Jahrzehnten bei der Verwaltung und Umsetzung ihrer Software-Projekte. Jira Service Management hat die Art und Weise revolutioniert, wie IT- und Ops-Teams andere Teams unterstützen. Und mit Jira Align gibt es eine mächtige Lösung für die Framework-unabhängige Agile-Skalierung in der Produktentwicklung großer Organisationen.

Aber nur die technischen Teams mit den nötigen Werkzeugen auszustatten, reicht nicht aus. Ein abgekoppeltes Team oder eine Silo-Abteilung kann unter Umständen genügen, um ein ganzes Unternehmen zu bremsen. Deshalb ist es wichtiger und vorteilhafter denn je, alle Teams um dieselben Tools zu scharen. Mit Jira Work Management, das als Cloud-Lösung verfügbar ist, will Atlassian die Vorteile von Jira der gesamten Organisation einfach zugänglich machen.

Aufgaben- und Arbeitsmanagement für nicht-technische Teams

Jira Work Management versetzt Teams in die Lage, sich all die Enterprise-Funktionen zunutze zu machen, die den Produkten der Jira-Familie nativ innewohnen, beispielsweise geteilte und strukturierte Workflows für eine organisationsweite Konsistenz, mächtige Automatisierungsmöglichkeiten für Routineaufgaben und erweiterte Datensicherheitskontrollen. Diese Kernfunktionalitäten helfen Unternehmen, schnell neue Praktiken zu adaptieren.

Die Lösung bietet fünf Wege, um Arbeiten und Aufgaben von "To do" in die Fertigstellung zu bringen – alle unter Berücksichtigung erfolgreicher Branchen-Best-Practices designt und entwickelt, um die Verwaltung von Arbeit einfach und schmerzfrei zu gestalten.

Listenansicht

Die Listenansicht transponiert die intuitive Nutzung einer Tabelle in Jira, inklusive Inline-Bearbeitung für schnelle Änderungen. Das ist ein effektiver und effizienter Weg, um Aufgaben auf beliebiger Skala zu managen – vom individuellen Arbeitspensum bis zum großen, teamübergreifenden Projekt.

Jira Work Management Listen

Kalenderansicht

Die Kalenderansicht fügt Aufgaben auf eine sichtbare und verständliche Art und Weise einen zeitlichen Kontext hinzu. Hier können Unternehmen Deadlines einsehen und Arbeiten schnell aktualisieren, um effizienter zu planen.

Jira Work Management Kalender

Timeline

Die Timeline-Ansicht ist quasi ein "feingetunter" traditioneller Gantt-Chart. Sie dient unter anderem dazu, Verknüpfungen und Abhängigkeiten zwischen Arbeitsströmen hervorzuheben. In den Balken selbst sind Informationen wie Bearbeiter und Status sichtbar, sodass sich User rasch ein Gesamtbild eines Projekts verschaffen können.

Jira Work Management Timeline

Board

Die Board-Ansicht zeigt Aufgaben in der logischen Abfolge ihrer Workflows. Sie eröffnet einen flexiblen Weg, durchlaufende Arbeiten anzusehen, zu verwalten und auszuwerten. Hier können Teams auch eigene Workflows erstellen.

Jira Work Management Board

Formulare

Diese Ansicht erleichtert die Koordination von Projekten mit teamübergreifenden Anforderungen. Teams können ganz einfach Drag-and-drop-Formulare anlegen, um Anfragen einzusammeln und projektzugehörige Arbeiten zu konsolidieren.

Jira Work Management Formulare

Mehrwert, der sich schnell entfaltet

Jira Work Management soll in den Teams von Anfang an Nutzen stiften. Der Einstieg ist reibungsarm, der Wert ist schnell erkennbar und das Plus an Produktivität und Transparenz dürfte in vielen Teams eine unmittelbare Folge sein.

Schneller Einstieg

Admins und User können aus 23 neuen Vorlagen für Business-Projekte wählen, um die Projekterstellung zu beschleunigen. Jede dieser Vorlagen umfasst voreingestellte Workflows und Konfigurationen inklusive Custom Fields, Vorgangstypen und Berechtigungen. Außerdem haben Admins die Option, bestehende Projektkonfigurationen mit neuen Projekten zu teilen.

Schnelle Entfaltung des Nutzens

Business-Teams kommunizieren und operieren anders als technische Teams. Im neuen System ist Jira in ihr Vokabular und in ihre Sprache übersetzt. Teammitglieder sehen Aufgaben und andere spezifische Vorgangstypen wie Asset (in Design- oder Marketing-Anwendungsfällen) oder Kandidat (in Recruiting-Use-Cases) statt Stories und Bugs in der Software-Entwicklung. Die linke Navigation hebt relevante Funktionalitäten wie die neuen Ansichten und Formulare hervor, statt Software-spezifische Funktionen wie Code, Backlog, Komponenten und Releases. Für Business-Teams, die mit Software-Konzepten vertraut sind, können Admins jedoch Komponenten, Epics und weitere Elemente in ihre Projekte integrieren.

Produktivitätssteigerung

Die quasi unbegrenzten Automatisierungsmöglichkeiten in Projekten führen zu einer Entlastung von Standardaufgaben, sodass Teams sich ganz auf die wertstiftende Arbeit fokussieren können. Sie können vorgefertigte Regeln aus der neuen Business Automation Library wählen oder eigene Regeln für beliebige Use Cases und Abteilungen aufsetzen. Die Automatisierungen umfassen sogar Slack, MS Teams und E-Mail-Anbieter, um die Potenziale von Jira in andere Tools zu transportieren.

Eine organische Verbindung zu den technischen Teams

Zusammenarbeit ist am effektivsten, wenn die Teammitglieder verstehen, wie ihre Arbeit sich auf übergeordnete Initiativen auswirkt und andere Teams tangiert. Die Jira-Architektur, die die Produkte der Jira-Familie gemeinsam haben, erlaubt es, dass Informationen nahtlos zwischen beliebigen Projekten im Unternehmen fließen können.

Beispielsweise kann eine Aktualisierungsanfrage für eine Website durch Kunden in Jira Service Management eingehen. Entsprechende Design- und Textarbeiten, die von UX- und Marketing-Mitarbeitern angefertigt werden, die mit Jira Work Management arbeiten, werden reibungslos an die Software-Teams übergeben, die Jira Software nutzen und die Aktualisierungen schließlich implementieren.

Und dieses Beispiel kratzt nur an der Oberfläche. Teams können auch individuelle Dashboards für unternehmensübergreifende Transparenz im Hinblick auf Fortschritte, Blocker und Arbeitslasten aufsetzen. Dann haben sie die Möglichkeit, Arbeitsströme über Abteilungen und Teams hinweg mithilfe der Portfolio-Lösungen von Atlassian zu konsolidieren (Advanced Roadmaps in Jira Software sowie Jira Align).

Diese Gesamtintegration eröffnet Unternehmen ganz neue Wege der Zusammenarbeit zwischen nicht-technischen und technischen Teams.

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