Atlassian Cloud: Wie Kunden sich über Software-Updates informieren und Vorbereitungen treffen

In der modernen, sich schnell drehenden Arbeitswelt lassen sich Veränderungen nicht vermeiden – aber es wäre gut, wenn sie nicht überraschend kämen und wir Möglichkeiten hätten, uns vorzubereiten. Bei den Software-Systemen eines Unternehmens ist das deshalb so wichtig, weil selbst aus kleinen Änderungen an den Produkten große Wellen entstehen können, die unsere Organisation und unsere User beeinflussen. Wenn Updates ohne Vorwarnung ausgerollt werden, besteht die Gefahr, dass Workflows und Prozesse beeinträchtigt werden und dass es dadurch zu Verzögerungen oder Unterbrechungen kommt.

Und die moderne Entwicklung von Cloud-Software mit ihren Continuous- Integration- und Continuous-Delivery-Prozessen bringt es nun einmal mit sich, dass Änderungen inkrementell und in hoher Frequenz an die Kunden ausgeliefert werden. Das gilt auch für für die Cloud-Produkte von Atlassian.

Drei Anforderungen an Software-Updates in der Cloud

Von einem professionellen, vorausschauenden Release-Management wünschen sich viele Administratoren drei Dinge. Erstens wollen wir wissen, was auf uns zukommt. Wir möchten im Vorfeld Informationen über künftige Änderungen haben, die womöglich unsere Projekte, Workflows und Teams tangieren. Auch hätten wir gerne möglichst viele Details über die Art der Neuerung und ihre Intention sowie über den geplanten Zeitpunkt der Implementierung.

Zweitens ist es uns wichtig, uns auf die anstehenden Updates vorbereiten zu können. Dazu sollte die Möglichkeit gehören, sie rechtzeitig zu testen und zu verstehen, inwiefern sie unsere Produktinstanzen mit ihren Prozessen beeinflussen.

Und drittens wäre es vorteilhaft, wenn wir ein gewisses Maß an Kontrolle darüber hätten, wie häufig Produktänderungen in unsere Produktivsysteme ausgerollt werden.

All diese administrativen Anforderungen erfüllt Atlassian Cloud: Der australische Hersteller hat sich in diesem Zusammenhang glücklicherweise für einen transparenten Ansatz entschieden, der es Administratoren einfach macht, sich über kommende Änderungen zu informieren und sich auf sie vorzubereiten. Und für diese Vorbereitung stellt Atlassian sogar dedizierte Tools sowie ausreichend Zeit zur Verfügung.

Die öffentliche Cloud-Roadmap

Atlassian hat sich selbst dazu verpflichtet, Änderungen an den Produkten offen an die Kunden zu kommunizieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auf die Neuerungen vorzubereiten. Eine gute Anlaufstelle dafür ist die öffentliche Cloud-Roadmap mit Details über alle geplanten Änderungen, die kurz- und mittelfristig für die Atlassian-Cloud-Plattform zu erwarten sind. Sie wird vierteljährlich aktualisiert und eröffnet Kunden jederzeit einen Blick auf die bestehenden und kommenden Cloud-Features.

Atlassian Cloud Roadmap

Zu dieser Roadmap gelangen wir, indem wir das Filtermenü auf der Seite nutzen, um nach Aktualisierungen für die einzelnen Produkte (Jira Software, Confluence oder Bitbucket), nach Update-Status (zum Beispiel neu hinzugefügte oder jüngst ausgelieferte Neuerungen) oder nach Kategorie zu filtern (beispielsweise produktübergreifende Funktionen, Datenmanagement oder Nutzermanagement). Für jedes Update gibt es kompakte Informationen darüber, welches Produkt betroffen ist, wann die Auslieferung voraussichtlich erfolgen wird und wie das Feature oder die Konfiguration funktioniert.

Für einen Gesamtüberblick brauchen wir bloß nach der Cloud-Plattform als Produkt zu filtern. Und wenn wir uns über kommende Neuerungen nach Zeitpunkt informieren wollen, können wir den Statusfilter oben umschalten und sehen dann, welche Features im aktuellen Quartal, im Jahresverlauf oder in fernerer Zukunft zu erwarten sind.

Wöchentliche Cloud-Release-Infos

Wenn wir gerne regelmäßige und häufige Informationen über anstehende Änderungen für Atlassian Cloud hätten, ohne jedes Mal selbst aktiv danach suchen zu müssen, ist der Cloud-Release-Blog eine gute Quelle. Hier veröffentlicht Atlassian jede Woche eine Zusammenfassung der kommenden Neuerungen für die Atlassian-Cloud-Plattform, Jira Software, Jira Service Management, Confluence und Bitbucket. In jedem Blogpost finden wir Details zu gerade ausgelieferten und demnächst folgenden Updates mit kurzen Beschreibungen.

Atlassian Cloud Release Blog

Damit wir automatisch über neue Beiträge informiert werden, reicht ein Klick auf das Beobachten-Symbol rechts oben. Dann erhalten wir eine Mail-Benachrichtigung, wenn es einen neuen Post gibt.

Die Sandbox mit Preview-Track zum Testen von Updates

Darüber im Bilde zu sein, welche Änderungen zu erwarten sind, ist eine Sache; sie selbst vorab anschauen und ausprobieren zu können, eine ganz andere. Hier kommen die Sandbox und die Release-Tracks ins Spiel (verfügbar für Premium- und Enterprise-Kunden). Die Produkt-Sandbox bietet für jedes Produkt eine isolierte Umgebung, in der wir mit unterschiedlichen Features experimentieren können, bevor sie in die Produktivinstanz gelangen.

Eine solche Sandbox erstellen wir mit wenigen Klicks in der Administrationsübersicht unserer Organisation. Anschließend haben wir die Option, die Daten aus dem Produktivsystem in die Sandbox zu kopieren. Dann entspricht sie der Live-Instanz und wir können Änderungen auf die gleiche Art und Weise wie unter Produktivbedingungen vornehmen, um uns die Auswirkungen und Funktionsweisen der Neuerungen anzusehen.

Dafür muss in den Release-Tracks der Preview-Track aktiviert sein, der kontrolliert, wann und wie neue Produkt-Updates in die Sandbox ausgeliefert werden. Ist das geschehen, wird zwei Wochen vor dem eigentlichen Release in die Live-Umgebung ein gebündeltes Set neuer Änderungen in unsere Sandbox geliefert. Wir haben also 14 Tage Zeit, die Updates kennenzulernen, (falls nötig) Justierungen vorzunehmen, Schulungsvideos oder Tutorials zu erstellen und unsere User gegebenenfalls zu schulen.

Atlassian Cloud Sandbox

Planbare Bundle-Releases

Als Administratoren haben wir eine gewisse Kontrolle darüber, wie Neuerungen an unsere Anwender ausgeliefert werden. Analog dazu, wie wir unseren Release-Track für die Sandbox festlegen können, können wir auch einen Release-Track für unser Live-Produkt wählen, um zu bestimmen, wann Updates ins System gelangen.

Wir haben die Wahl zwischen einem kontinuierlichen Release-Track, bei dem Neuerungen ausgeliefert werden, sobald sie verfügbar sind, oder einem gebündelten Track, bei dem Änderungen zusammengefasst und auf Monatsbasis in die Produktivinstanz gelangen.

Der gebündelte Track hilft uns in zweierlei Hinsicht beim Change-Management: Er verleiht uns die Kontrolle, wann unsere User neue Features erhalten, und er reduziert die Gefahr, dass Änderungen Workflows oder Projekte beeinträchtigen. Im Zusammenspiel mit dem Preview-Track in unserer Produkt-Sandbox können wir unsere Teams frühzeitig unterrichten (und bei Bedarf schulen) und wissen stets genau, was wann auf uns zukommt.

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