Confluence Data Center: Feature-Releases ohne Downtime installieren und weitere Neuerungen

Ob in einem Startup oder in einem Konzern mit tausenden Mitarbeitern – alle Teams haben etwas gemeinsam: Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Dazu gehören die kontinuierliche Erstellung von Inhalten und der offene Austausch über Ideen. Confluence ist das universale Social-Collaboration-Werkzeug, das eine Plattform bietet, um Content gemeinsam an einem zentralen Ort zu erstellen, zu organisieren und zu verknüpfen. Wir werfen hier mal einen Blick auf die neuen Features der aktuellen Version von Confluence Data Center.

Minor-Updates ohne Ausfallzeit vornehmen

Unternehmen, in denen Confluence quer durch alle Teams und Bereiche intensiv genutzt wird, tun sich oft schwer damit, geeignete Zeitfenster für die Installation von Software-Aktualisierungen zu finden.

Bugfix-Releases konnten in Confluence Data Center zwar schon seit gut einem Jahr ohne Downtimes eingespielt werden (Rolling Upgrades), aber für die Installation von Feature-Versionen musste das System weiterhin vom Netz genommen werden. Das hat sich nun geändert: Die aktuelle Confluence-Version erlaubt es, auch Feature-Releases ohne geplante Ausfallzeiten auszurollen.

Dieser Prozess ist im Grunde der gleiche wie bei einem Bugfix-Update, außer dass hier ein paar sogenannte Upgrade Tasks durchgeführt oder Daten bewegt werden müssen. Upgrade Tasks sind in Feature-Releases gängig. Einige Upgrade-Tasks werden initiiert, bevor die Applikation auf jedem Knoten gestartet wird, andere (Cluster-weite) Upgrade Tasks laufen, wenn alle Knoten aktualisiert sind und das Update finalisiert wird. Die Cluster-Übersicht hält die Administratoren während des gesamten Prozesses im Bilde.

Confluence Rolling Upgrades

Im aktuellen Stadium können Updates von einem Feature-Release auf ein anderes Feature-Release ohne Downtime vorgenommen werden, also beispielsweise von der installierten Version 7.14.2 auf die zuletzt ausgelieferte Version 7.15.1. Im Administrationsbereich von Confluence ist unter dem Menüpunkt "Plan your upgrade" zu sehen, welche Versionen kompatibel sind.

Confluence in einer Kubernetes-Infrastruktur

Wenn Organisationen ihre Atlassian-Systeme in selbstverwalteten Umgebungen betreiben und moderne Infrastrukturen adaptieren wollen, können sie Confluence jetzt in Kubernetes-Clustern aufzusetzen. Dadurch lässt sich die Effizienz der Infrastruktur wirksam erhöhen: Administratoren können Confluence nach oben oder unten skalieren sowie Arbeitslasten managen und planen. Das macht die Organisation agiler und die Administration auf großer Skala einfacher, ohne dass die regulatorischen Anforderungen des Unternehmens auf der Strecke bleiben.

Für die Installation und den Betrieb von Atlassian-Produkten in einem Kubernetes-Cluster hat der Hersteller den Package-Manager Helm Charts auf Github bereitgestellt. Helm ermöglicht es, Applikationen und Services zu packen, zu konfigurieren und zu deployen. Das verwendete Packaging-Format heißt Charts, eine Sammlung von Dateien, die ein zugehöriges Set von Kubernetes-Ressourcen beschreibt.

Der Kubernetes-Cluster kann eine Managed Environment wie Amazon EKS, Azure, Kubernetes Service und Google Kubernetes Engine sein oder ein individuelles On-Premise-System. Hier ist ein Überblick über die Architektur:

Confluence Data Center Kubernetes

In der Atlassian-Dokumentation gibt es ausführliche Infos zu den Data-Center-Produkten und Kubernetes.

Mehr Optionen für die Data Pipeline

Auch diese neue Confluence-Version bringt wieder einige Verbesserungen der Data Pipeline mit, die dazu dient, aggregierte Daten aus dem System zu exportieren und zu Analysezwecken in ein BI-Tool einzuspielen. Nun können Admins im Data-Pipeline-Bildschirm regelmäßige Exporte planen. Dabei haben sie die freie Wahl, wie häufig das geschehen soll.

Confluence Data Pipeline

Darüber hinaus haben Administratoren die Möglichkeit, via REST API einen individuellen Zielort für die Exportdateien der Data Pipeline zu definieren. Das ist vor allem hilfreich, wenn Dateien direkt an einen relevanten Speicher für einen Data Lake wie Amazon S3 oder Azure Blob Storage gesendet werden sollen.

Termine in bestehende Teamkalender importieren

Die frühere Erweiterung Team Calendars hat das Ziel, Teamverfügbarkeiten und Projekttermine besser sichtbar und transparenter zu machen. Mittlerweile ist die App ein fester Bestandteil von Confluence Data Center. Eine neue Funktionalität ermöglicht es, eine iCalendar-Datei (.ics) in einen bestehenden Teamkalender zu importieren. Das ist sinnvoll, wenn ein Team Termine aus einem externen Kalender einbinden möchte oder bestehende Teamkalender zusammenführen will.

Confluence Team Calendars

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