Warum Cloud Worker Unternehmen für Krisenzeiten besser aufstellen

Dass Remote-Arbeit kein Zukunftstrend mehr ist, sondern Teil unserer Gegenwart, entspricht inzwischen zunehmend der Realität vieler Beschäftigter in Deutschland. Doch wie sieht es konkret aus? Belastbare Daten darüber, wie sehr die Remote-Arbeit und die Arbeit mit Cloud-Technologie in den Unternehmen angekommen sind und wie sie intern bewertet werden, liefert eine Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Google. Befragt wurden 1356 IT-Expert*innen, davon 116 in Deutschland, sowie 969 verantwortliche IT-Manager*innen in Unternehmen, davon 86 in Deutschland. Zeitpunkt der Umfrage war noch vor Beginn der COVID-19-Pandemie, im Januar 2020.

Cloud Worker – immer mehr Beschäftigte gehören dazu

Cloud-Technologie: Deutschland spielt vorne mit

Die Studie von Forrester Consulting zeigt, dass Deutschland keineswegs das Schlusslicht der Entwicklung ist, sondern sogar in manchen Aspekten der Remote-Arbeit im Vergleich zu anderen Ländern führend ist. Demnach haben führende Unternehmen in Deutschland bereits vor Beginn der COVID-19-Pandemie auf Cloud-Technologien gesetzt, um Krisen besser zu bewältigen – ein kluger Schachzug, wie sich im Laufe der kommenden Monate gezeigt hat. Denn als Unternehmen im 1. Lockdown von heute auf morgen auf Remote-Arbeit umsteigen mussten, bewährte sich die Cloud auf ganzer Linie:

"Heute ist eine Investition in Möglichkeiten zur Arbeit in der Cloud kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit zur Gewährleistung von Spitzenleistungen und Resilienz in disruptiven Umgebungen." (Forrester-Studie, Mai 2020)

Ein weiteres Ergebnis der Forrester-Studie: Unternehmen sind sich zunehmend darüber im Klaren, wie wichtig das Nutzererlebnis für den Erfolg von Remote-Arbeit ist, und fördern die Unterstützung Cloud-basierter Apps. Weitere interessante Hinweise für Unternehmen geben die Antworten der IT-Spezialist*innen, die zunehmend als sogenannte "Cloud Worker" bezeichnet werden können, auf die Frage, wie sie Cloud-Technologien einsetzen.

40 Prozent der IT-Spezialist*innen in Deutschland sind Cloud Worker

Remote-Arbeit ist nicht nur für die Geschäftskontinuität, sondern auch für den Zusammenhalt der Teams unverzichtbar geworden. Beschäftigte, die remote arbeiten, nutzen für ihre täglichen Aufgaben immer häufiger Cloud-basierte Lösungen, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. In Deutschland können danach 40 % der IT-Spezialist*innen als Cloud Worker bezeichnet werden. Dieser Wert liegt höher als der weltweite Durchschnitt von 37 %. Deutschland war damit im internationalen Vergleich bereits 2020 (zum Zeitpunkt der Datenerhebung) auf einem guten Weg.

Doch was sind Cloud Worker und wie werden sie im Rahmen der Studie definiert? Cloud-Arbeiter*innen sind Beschäftigte, die

  • für die Arbeit ein Notebook oder ein Tablet verwenden,
  • täglich Cloud-Apps nutzen und
  • mindestens 37,5 % der täglichen Arbeitszeit (ca. drei von acht Stunden) mit der Erledigung von Aufgaben über einen Webbrowser oder der Teilnahme an virtuellen Besprechungen verbringen.

Forrester Consulting befragte für die aktuelle Studie IT-Profis in Deutschland dazu, wie sie Cloud-Technologien an einem durchschnittlichen Arbeitstag anwenden. Das Ergebnis: Etwa die Hälfte der Zeit (49 %), verbringen diese Mitarbeiter*innen an einem Gerät, mit dem sie Aufgaben über einen Webbrowser erledigen – und sind somit als Cloud Worker zu identifizieren.

Im Trend: Cloud-native Anwendungen und Endgeräte in deutschen Unternehmen

Vor allem in Deutschland sind IT-Verantwortliche daran interessiert, ihre Mitarbeitenden mit genau den Cloud-basierten Anwendungen auszustatten, die sie anfragen oder benötigen. Beinahe acht von zehn der Befragten aus Deutschland gaben an, dass ihre Unternehmen bereit sind, die Nutzung Cloud-basierter Anwendungen durch ihre Mitarbeiter*innen im nächsten Jahr auszuweiten (77 %), wodurch sie im Vergleich Europa (67 %) hinter sich lassen würden.

Darüber hinaus werden in deutschen Unternehmen zunehmend Cloud-native Endgeräte eingesetzt. So gab mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in Deutschland an (57 %), ihre Unternehmen hätten entweder cloud-basierte Computer für ihre Teams eingerichtet oder planten eine entsprechende Implementierung in den kommenden zwölf Monaten. Ein Drittel (33 %) der IT-Spezialist*innen in Deutschland nutzten zum Zeitpunkt der Umfrage Cloud-native Computer. Damit liegt Deutschland gleichauf mit anderen europäischen Ländern.

Mitarbeitende im Fokus: Deutsche Unternehmen fördern Cloud-basierte Lösungen zur Unterstützung ihrer Teams

Ohne die aktive Unterstützung von Unternehmensseite können mobil arbeitende IT-Fachkräfte ihre Arbeit nicht erledigen. Ihre Arbeitsbedingungen müssen kontinuierlich an ihre tatsächlichen Bedürfnisse angepasst werden. Nur so ist der Unternehmenserfolg langfristig gesichert. Dieser Zusammenhang ist deutschen Unternehmen zunehmend bewusst, wie die Studienergebnisse zeigen: Darin wird die Bedeutung Cloud-basierter Tools für ein zeit- und ortsunabhängiges, agiles Arbeiten deutlich.

"85 % der deutschen IT-Entscheidungsträger setzen bei ihren Entscheidungen zu Geräten und Geschäftsanwendungen die Mitarbeiterzufriedenheit als oberste Priorität an." (Forrester-Studie, Mai 2020)

Den meisten deutschen IT-Spezialist*innen (77 %) ist es äußerst wichtig, auf Dateien und Softwareanwendungen ihres Unternehmens von jedem Ort und Gerät aus zugreifen zu können, 59 % nutzen bereits täglich browserbasierte Anwendungen. Das heißt: Wer die Bedürfnisse und Präferenzen von IT-Profis vermehrt berücksichtigt, investiert in ein Mehr an Zukunftssicherheit, denn IT-Teams brauchen jederzeit einen sicheren Zugriff auf ihre Anwendungen.

"Unternehmen, die ihre Mitarbeiter unterstützen können − an jedem Ort und zu jeder Zeit − haben eine optimale Ausgangsposition, um für Geschäftskontinuität zu sorgen und gleichzeitig die Mitarbeitererfahrung zu verbessern."

Deutsche Führungskräfte gaben an, dass in ihren Unternehmen zum Zeitpunkt der Befragung auf 60 % der Anwendungen über einen Browser zugegriffen werden konnte. 84 % sagten aus, dass ihre Organisationen planten, bis Ende 2021 allen Mitarbeitenden einen Cloud-basierten Zugriff auf ihre Anwendungen zu ermöglichen. Fast acht von zehn (77 %) deutschen IT-Verantwortlichen übernehmen bei der Implementierung neuer Technologien eine Cloud-basierte Architektur.

Unternehmen entscheiden sich für die Cloud, um in Krisen manövrierfähig zu bleiben

IT-Unternehmen ist bewusst, dass die Produktivität der Mitarbeitenden durch Cloud-Arbeit ein wichtiger Schlüsselfaktor für die Sicherheit ihres Unternehmens ist. Die Anwenderfreundlichkeit und damit die Zufriedenheit der Belegschaft wird darüber hinaus als Stellschraube erkannt, um die Resilienz eines Unternehmens zu fördern und damit krisenfest zu machen.

"Heute ist eine Investition in Möglichkeiten zur Arbeit in der Cloud kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit zur Gewährleistung von Spitzenleistungen und Resilienz in disruptiven Umgebungen." (Forrester-Studie, Mai 2020)

Die meisten deutschen IT-Verantwortlichen (82 %) berücksichtigen in ihrer Planung die Cloud-Technologie. 57 % davon priorisieren das Arbeiten in der Cloud, während sie für ganz wenige geschäftliche Bereiche noch eine lokale Infrastruktur vorhalten.

Dass die Cloud-Technologie die Sicherheit in Krisen erhöht, indem sie die Produktivität von Teams gewährleistet, ist in deutschen Unternehmen angekommen: 84 % der IT-Verantwortlichen stimmen der Aussage zu, dass die Bereitstellung eines orts- und geräteunabhängigen Zugriffs auf Unternehmensanwendungen rund um die Uhr gerade in Krisenzeiten wichtig für Organisationen ist.

"Deutsche IT-Entscheidungsträger können mit einer Investition in Technologien zur Verbesserung der Endpunktsicherheit (90 %), der Zusammenarbeit (84 %) und der Automatisierung bestimmter Geschäftsprozesse (76 %) cloud-basierte Strategien zur Förderung der Resilienz nutzen." (Forrester-Studie, Mai 2020)

Deutsche Unternehmen sind laut Forrester-Studie bereits führend in Europa, was die Implementierung von Cloud-Technologie angeht. Verbesserungspotenzial besteht vor allem in der Art und Weise, wie Geschäftsanwendungen über die Cloud zugänglich gemacht werden. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass 94 % der IT-Verantwortlichen aus Deutschland zustimmen, dass trotz der erfolgreichen Migration einiger wichtiger Anwendungen in die Cloud "noch viele Anstrengungen unternommen werden müssen".

Die wichtigsten Bedenken drehen sich dabei um die Aspekte Sicherheit (56 %) sowie Geschwindigkeit und Performance (40 %). Hier braucht es eine konsequente Umsetzung und strategische Planung. Gerade was diesen Punkt betrifft, kommt der Cloud-first-Strategie eine wichtige Rolle zu, so die Autor*innen der Studie. So ist es langfristig möglich, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen zu ermöglichen und gleichzeitig die Produktivität und damit die Krisensicherheit der Unternehmen zu gewährleisten.

Cloud Worker sind, dies ist eine zentrale Erkenntnis der Studie von Forrester Consulting, ein wichtiger Faktor für die Unternehmenssicherheit. Organisationen, die hier die richtigen Schwerpunkte setzen, haben auch in Zeiten von Veränderung gute Voraussetzungen für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg.

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Weiterführende Infos

Gute Gründe für die Cloud Teil 1: Skalierung
Gute Gründe für die Cloud Teil 2: Kosten und Gewinne
Gute Gründe für die Cloud Teil 3: Performance
Gute Gründe für die Cloud Teil 4: Produktivität
Gute Gründe für die Cloud Teil 5: Zukunftssicherheit
Kundenerfahrungen mit der Migration zu Atlassian Cloud
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