Von der Produktvision zum Sprint Backlog: Wie hängt das alles zusammen?

Neue Planungsansätze und häufige Missverständnisse

Es ist ein Irrglaube, dass es in der agilen Produktentwicklung ohne Planung geht. Allerdings planen agile Teams anders als in klassischen Projekten – und hier beginnen die Missverständnisse. Wie sie sich aus dem Weg räumen lassen, hat Tim Klein in einem spannenden Vortrag auf der letztjährigen Tools4AgileTeams-Konferenz ausgeleuchtet.

Das Problem ist nämlich dieses: Solange das Team den Stakeholdern keine anderen Artefakte als Product Backlog und Sprint Backlog anbietet, entsteht im Umfeld oft Unzufriedenheit aufgrund einer vermeintlich mangelhaften Transparenz. Häufig besteht die Reaktion schließlich darin, nach Plänen und einer (Projekt-)Roadmap mit Meilensteinen zu rufen – gerne verbunden mit einem zunehmenden "Command & Control"-Verhalten.

Wenn das Produktteam jedoch eine gemeinsam abgestimmte Produktvision und Produktstrategie hat, eröffnet sich die Möglichkeit, mithilfe einer Outcome-orientierten Roadmap (gegebenenfalls in Kombination mit einer Story Map) über Erwartungen zu kommunizieren und so auch für mehr Klarheit im Team zu sorgen.

Positiver Effekt: Die Diskussion über Details von Product Backlog, Sprintziel und Sprint Backlog kann innerhalb des Teams verbleiben. Wenn dann nicht ständig Menschen von außerhalb des Teams in diese Aspekte reinreden, wird auch die Product Ownership des gesamten Teams gestärkt.

Die Zusammenhänge anschaulich erklärt

Auf dem Weg zu dieser Situation sind jedoch einige Fragen zu klären: Das Team verfolgt eine Produktvision – aber wie lässt sie sich ins Backlog übertragen? Warum ist es sinnvoll, eine Produktstrategie auszuwählen? Und wie hängt eine Product Roadmap mit einer Story Map zusammen?

In seiner Session erläutert Tim die Zusammenhänge zwischen Produktvision, Produktstrategie, Product Roadmap, Story Map, Product Backlog, Sprintziel und Sprint Backlog. Außerdem gibt er Tipps, mit welchen Praktiken die unterschiedlichen Artefakte erstellt werden können, wo es Stolperfallen gibt und wie Product Owner und Scrum Master die Kommunikation mit Stakeholdern und Product Leadern erfolgreich gestalten können. Hier ist das Video zum Vortrag:

Skalierte Agilität mit Atlassian-Tools

Stecken auch Sie mitten in der Scaled-Agile-Transformation und möchten agile Methoden unternehmensweit nutzen? Wollen Sie die Agile-Skalierung endlich systematischer anpacken? Dann müssen Sie auch über eine professionelle Software-Unterstützung nachdenken.

Jira Align und Agile Hive sind ausgereifte Lösungen, die wertvolle Dienste leisten können, wenn es um die strukturierte Einführung und Implementierung eines Scaled-Agile-Frameworks wie SAFe geht. Würden sich gerne intensiver über Ihre Möglichkeiten informieren? Vereinbaren Sie doch einfach einen Demo-Termin für Jira Align und/oder eine Session zu Agile Hive mit uns!

Weiterführende Infos

Die Kunst, das Produktportfolio agil zu managen
Agile Umsetzung und Demand-Management im Konzern
Mythos Teamautonomie: Warum sie eine Illusion ist und wir sie trotzdem brauchen
Adaptive Org: Kollaboration kompromisslos auf die Unternehmensführung skaliert