All posts by Frank Hamm

Frank Hamm ist Berater für Kommunikation und Kollaboration und unterstützt Unternehmen bei ihrem Weg in der digitalen Transformation. Seit 2005 schreibt er im INJELEA-Blog über Social Business, Intranet, Enterprise 2.0 und Unternehmenskommunikation. Hamm ist bekennender Nexialist und begleitet seine Beobachtungen als Der Schreibende. Sie finden ihn auf Twitter, Facebook, Linkedin und XING.

ClearBox-Report: 26 SharePoint-Intranets von der Stange (in-a-box)

Der ClearBox-Report vergleicht "fertige" SharePoint-Lösungen für Intranets. Diese sind vielleicht zeitsparender, verhindern aber auch jegliche Flexibilität.

ClearBox Consulting hat einen Report herausgegeben, in dem 26 SharePoint-Lösungen für Intranets verglichen werden. Die Lösungen sind „fertige“ SharePoint-Intranet-Produkte, mit denen sich Unternehmen langwierige Konzeptions- und Implementierungsphasen sparen können. Gleichzeitig verliert man jedoch Flexibilität. Dieser Artikel bietet die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Report.

Workplace by Facebook: Workplace, Social Intranet oder Social Network? (2)

Im vergangenen Jahr startete Facebook unter dem Namen Workplace by Facebook ein Angebot für Unternehmen. Doch trifft die Bezeichnung „Workplace“ wirklich zu? Was bietet Workplace by Facebook für die (Zusammen-)Arbeit in Organisationen tatsächlich? Dies ist der zweite Teil der Analyse unseres Gastautoren Frank Hamm.

Workplace by Facebook: Workplace, Social Intranet oder Social Network? (1)

Im vergangenen Jahr startete Facebook ein Angebot für Unternehmen, das zunächst unter dem Namen Facebook for Work bekannt wurde. Der offizielle Start war dann im Oktober 2016 unter dem Namen Workplace by Facebook. Doch wie viel „Workplace“ ist Workplace by Facebook wirklich? Ist Workplace by Facebook tatsächlich ein Intranet oder kann es sogar den digitalen Arbeitsplatz ersetzen? Dies ist der erste Teil der Analyse unseres Gastautoren Frank Hamm.

Das Intranet und die leidige Governance

Unternehmen sollten sich über den Einsatzzweck und die Rahmenbedingungen ihres Intranets im Klaren sein und dies auch dokumentieren. Für eine zielführende und gleichzeitig lebendige Nutzung dient eine Intranet Governance (oder Digital Workplace Governance) haben, also eine Zusammenstellung von Regeln oder Leitlinien. Dazu einige Überlegungen, Tipps und Ressourcen.

Organisationen im digitalen Zeitalter

Immer noch gibt es Skeptiker, die an der Notwendigkeit eines modernen Intranets für ihr Unternehmen zweifeln. Geht es dann auch noch um den „Digitalen Arbeitsplatz“ und die „Digitale Transformation“, dann winken sie genervt ab. Dabei gibt es zahlreiche Belege dafür, dass Organisationen mit einer digitalen Strategie, mit modernen Infrastrukturen und mit einer entsprechenden Organisation, die die digitale Transformation unterstützt, besser fahren als solche ohne diese Ausrichtung. Der Artikel behandelt eine Studie, die dies unterstreicht.

Intranet: Nur noch als App?

Die Entwicklung geht hin zur mobilen Nutzung des Intranets. Eine der Hauptursachen liegt in der zunehmenden „Appifizierung“ auch der Unternehmen. Organisationen haben Apps als Lösungen für viele Anwendungsfälle entdeckt und stellen ihren Mitarbeitern entsprechende Apps für die Smartphones zur Verfügung. Manche Fachleute meinen, dass das mobile Intranet das klassische Intranet-Portal verdrängt. Die Entwicklung sehe ich durchaus, aber ich halte es für gefährlich, diesen Trend als Unternehmen unreflektiert zu übernehmen: Kontext is King!

Das Intranet stirbt!

In den Neunzigern war die Rede vom Client-Server-Modell mit Software auf dem PC. Doch mit dem World Wide Web kamen Webanwendungen und zunächst der Netscape Navigator und danach der Internet Explorer. Dann kamen Mozilla Firefox und Google Chrome. Und dann kamen die Apps. Mit zeitlichem Verzug wanderte diese Entwicklung auch in die Unternehmen. Droht also dem klassischen Intranet der Tod?