Alle Beiträge von Jared M. Spool

Die Übeltäter hinter dem falschen Raketenalarm von Hawaii: Schlecht gewählte Dateinamen

Am Morgen des 13. Januar 2018 haben im gesamten US-Bundesstaat Hawaii die Mobiltelefone vibriert: eine offizielle Warnung vor einer ballistischen Rakete im Anflug! Die Nachricht entpuppte sich als Fehlalarm: Bei einer Routine-Übung war die falsche Nachricht an den falschen Empfängerkreis gesendet worden. Wie konnte es zu so einer Panne kommen? UX-Experte Jared Spool hat die Ursache schnell ausgemacht: schlecht gewählte Dateinamen und ein System, das sich offenbar nicht unter Stresstests beweisen musste.

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 2

UX-Fachmann Jared Spool fährt in diesem zweiten Teil des Artikels mit seiner Dekonstruktion des Net Promoter Scores (NPS) fort: Hat der NPS überhaupt grundsätzlich das Zeug zu messen, was er messen soll – also Kundentreue und Wachstum? Wie passen NPS-Daten und echte Nutzererlebnisse zusammen? Und welche Manipulationsmöglichkeiten eröffnet der NPS?

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 1

Der Net Promoter Score (NPS) gehört zu den populärsten Business-Kennzahlen überhaupt. Der renommierte UX-Experte Jared Spool hat sich diese Metrik einmal unter konzeptionellen und praktischen Gesichtspunkten vorgeknöpft. In diesem zweiteiligen Artikel zeigt er: Der NPS ist eine reine Glaubensfrage, die nichts mit der Wirklichkeit und den tatsächlichen Kundenerlebnissen zu tun hat!

UX-Design-Prinzipien, die sich herauskristallisieren: Das Rebellengeheimnis für bessere Design-Entscheidungen

Es gibt zwei Arten von UX-Design-Prinzipien: solche, die quasi als gottgegeben für die gesamte Organisation gelten, und solche, die projektspezifisch sind und sich erst bei der Beobachtung der Nutzer herauskristallisieren. Erstere reichen aus, um aus einem schlechten Design ein gutes Design zu machen. Um von dort aber zu einem großartigen Design vorzudringen, brauchen Teams jene herauskristallisierten Prinzipien, wie UX-Fachmann Jared Spool in diesem Beitrag erläutert.

Grauenvolles UX-Design – Wenn Böse-Sein die perfekte Technik ist

Ein interdisziplinäres Team mit vielen konträren Meinungen, das feststeckt und über Features und Geschäftsziele diskutiert, aber nicht über das Nutzererlebnis. Wie kann ein solches Team das UX-Design seines Produkts verbessern? Jared M. Spool schlägt eine Übung vor, in der das Team Ideen entwickelt, wie das UX-Design verschlechtert und zu einer wahren Höllenreise für den Nutzer gemacht werden kann! Dieser Trick führt dazu, dass alle Beteiligten – ohne es zu merken – die wichtigsten UX-Grundlagen kennenlernen und sich erstmals gemeinsam auf die Reise des Users fokussieren.

Eine bewährte Methode, um den Wert von UX-Design zu zeigen

Immer noch wissen viele Organisationen den Wert von UX-Design nicht zu schätzen. Und in ebendiesen Unternehmen mangelt es nicht an schlechten und frustrierenden Nutzererlebnissen, die sich immer auch auf die Kosten auswirken. Die Identifizierung und Berechnung dieser Frustrationskosten ist der Schlüssel, um in der Organisation ein Bewusstsein für den Wert guten UX-Designs zu schaffen.

Die Macht von Experience Mapping

Der Job kann noch so technisch sein: Wenn jemand in irgend einer Form Einfluss auf ein Produkt nimmt, ist er ein UX-Designer, wenn auch kein offizieller. Diese Leute gibt es in jedem Unternehmen, und sie treffen fortwährend Design-Entscheidungen. Doch dabei stehen oftmals nicht die Probleme der Nutzer im Vordergrund. Experience Mapping ist eine bewährte Technik, um bei den inoffiziellen Designer und anderen Stakeholdern einen gemeinsamer Sinn dafür zu schaffen, wo die Probleme der Kunden liegen.

UX-Metriken: Nachverfolgbare Fußspuren identifizieren und die „Wiesel“ vermeiden (Teil 2)

Korrekte Beobachtungen aus Analytics-Daten verleiten viele UX-Teams zu falschen Schlussfolgerungen: Sie sehen Probleme, die gar nicht da sind, und übersehen die tatsächlichen Frustrationsquellen für die Nutzer. Das kann zu kostspieligen Fehlinvestitionen führen, die das Design kein Stück verbessern, wie Jared Spools Fallbeispiele zeigen. Dieser Beitrag schließt nahtlos an Teil eins des Artikels an.