All posts by Jared M. Spool

Usability-Tests generieren mehr Wert, wenn sie vor den UX-Änderungen durchgeführt werden

Viele UX-Teams führen Usability-Tests erst durch, nachdem Änderungen in das Design eingegangen sind. Auf diese Weise sollen vor der finalen Auslieferung die letzten Probleme identifiziert und anschließend abgeschliffen werden. Viel wertvoller ist Nutzerforschung aber, wenn das Team sie durchführt, bevor das Design geändert wird, denn erst so entsteht eine Basis für fundierte Entscheidungen.

UX-Design: Nutzer hassen nicht Veränderung, sie hassen unser Design-Entscheidungen (Teil 2)

Im ersten Teil des Artikels hat UX-Experte Jared Spool beschrieben, dass User Software-Änderungen gar nicht grundsätzlich ablehnen, sondern nur die Art und Weise, wie sie oft ausgeliefert werden. Denn dabei lassen viele Design- und Entwicklungsteams den entscheidenden Aspekt außen vor: das Nutzererlebnis und damit die Qialität. Dieser zweite Teil knüpft mit vier Prinzipien für umarmbare Design-Veränderungen direkt an diese Überlegungen an.

UX-Design: Nutzer hassen nicht Veränderung, sie hassen unser Design-Entscheidungen (Teil 1)

Lehnen viele Nutzer Veränderungen in ihrer Software grundsätzlich ab? Zunächst scheint es so, denn neue Versionen, die an die Kunden ausgerollt werden, ernten oft Stöhnen, Beschwerden und Unmut. Dabei war es doch höchste Zeit für Optimierungen und Design-Verbesserungen! In diesem zweiteiligen Artikel zeigt UX-Fachmann Jared Spool, dass dies ein Irrtum ist: Was die Nutzer ablehnen, ist die Art und Weise, wie sie mit welchen Änderungen konfrontiert werden. Und dieses Nutzererlebnis kann ein fähiges UX-Team positiv beeinflussen.

Die Übeltäter hinter dem falschen Raketenalarm von Hawaii: Schlecht gewählte Dateinamen

Am Morgen des 13. Januar 2018 haben im gesamten US-Bundesstaat Hawaii die Mobiltelefone vibriert: eine offizielle Warnung vor einer ballistischen Rakete im Anflug! Die Nachricht entpuppte sich als Fehlalarm: Bei einer Routine-Übung war die falsche Nachricht an den falschen Empfängerkreis gesendet worden. Wie konnte es zu so einer Panne kommen? UX-Experte Jared Spool hat die Ursache schnell ausgemacht: schlecht gewählte Dateinamen und ein System, das sich offenbar nicht unter Stresstests beweisen musste.

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 2

UX-Fachmann Jared Spool fährt in diesem zweiten Teil des Artikels mit seiner Dekonstruktion des Net Promoter Scores (NPS) fort: Hat der NPS überhaupt grundsätzlich das Zeug zu messen, was er messen soll – also Kundentreue und Wachstum? Wie passen NPS-Daten und echte Nutzererlebnisse zusammen? Und welche Manipulationsmöglichkeiten eröffnet der NPS?

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 1

Der Net Promoter Score (NPS) gehört zu den populärsten Business-Kennzahlen überhaupt. Der renommierte UX-Experte Jared Spool hat sich diese Metrik einmal unter konzeptionellen und praktischen Gesichtspunkten vorgeknöpft. In diesem zweiteiligen Artikel zeigt er: Der NPS ist eine reine Glaubensfrage, die nichts mit der Wirklichkeit und den tatsächlichen Kundenerlebnissen zu tun hat!

UX-Design-Prinzipien, die sich herauskristallisieren: Das Rebellengeheimnis für bessere Design-Entscheidungen

Es gibt zwei Arten von UX-Design-Prinzipien: solche, die quasi als gottgegeben für die gesamte Organisation gelten, und solche, die projektspezifisch sind und sich erst bei der Beobachtung der Nutzer herauskristallisieren. Erstere reichen aus, um aus einem schlechten Design ein gutes Design zu machen. Um von dort aber zu einem großartigen Design vorzudringen, brauchen Teams jene herauskristallisierten Prinzipien, wie UX-Fachmann Jared Spool in diesem Beitrag erläutert.

Grauenvolles UX-Design – Wenn Böse-Sein die perfekte Technik ist

Ein interdisziplinäres Team mit vielen konträren Meinungen, das feststeckt und über Features und Geschäftsziele diskutiert, aber nicht über das Nutzererlebnis. Wie kann ein solches Team das UX-Design seines Produkts verbessern? Jared M. Spool schlägt eine Übung vor, in der das Team Ideen entwickelt, wie das UX-Design verschlechtert und zu einer wahren Höllenreise für den Nutzer gemacht werden kann! Dieser Trick führt dazu, dass alle Beteiligten – ohne es zu merken – die wichtigsten UX-Grundlagen kennenlernen und sich erstmals gemeinsam auf die Reise des Users fokussieren.