Tag Archives: Innovation

Was ist Growth-Hacking?

Growth Hacking ist eine datengetriebener Prozess, der agile Methoden auf die Unternehmenskommunikation überträgt. Sein Ziel ist das Wachstum des Unternehmens. Geplant und ausgeführt wird er von einem Growth-Team, das aus Experten verschiedener Abteilungen besteht. In seinem Gastbeitrag bietet Tomas Herzberger eine Einführung mit praktischen Beispielen und Tipps.

Lean Innovation: Am Anfang stehen Mindsets

Viele Produktentwicklungs- und Innovationsteams erwerben in Workshops und Bootcamps ein tiefes Verständnis des Continuous-Innovation-Prozesses. Doch wenn sie wieder in die Praxis entlassen werden, kehren sie schnell zurück auf ihre gewohnten, eingeschliffenen Pfade und machen weiter wie bisher. Woran liegt das? Es geht nicht um die Leistungsfähigkeit des Frameworks oder die Motivation der Teams, sondern darum, alte Verhaltensweisen und neue Ängste zu überwinden. Und diese Verschiebung des Mindsets ist eine fundamentale Voraussetzung, um neue Methoden erfolgreich zu adaptieren.

Das Wheel of Progress: Bedürfnisforschung als Teamsportaufgabe

Jobs to be Done

Für das Entwickeln von neuen Produktfunktionen und Innovationen ist es unerlässlich zu wissen, welche Bedürfnisse der Kunde hat. Diese Bedürfnisse zu erkennen und zu verstehen, ist gar nicht so einfach: Oft kann ein Kunde nicht ausdrücken, was er will oder braucht, selbst wenn er danach gefragt wird. Bestimmte Vorgehensweisen und Tools können dabei helfen, die Bedürfnisse des Kunden herauszuarbeiten. Im Folgenden stellen wir mit dem “Wheel of Progress” eine Methode vor, mit der Teams ihr Wissen über die Kundenbedürfnisse sammeln und transparent machen können.

Google Cloud Evening am 05.12.19 in Mainz – Digitalisierung als Chance für eine neue Art der Zusammenarbeit

Unternehmen müssen sich heute ständig an veränderte Gegebenheiten anpassen – veränderte Märkte, veränderte Technologien, veränderte Kundenbedürfnisse. Am 5. Dezember möchten wir mit Ihnen im Gutenberg Digital Hub in Mainz diskutieren, wie Sie alte Strukturen aufreißen um produktiver und innovativer zu werden. Sie erwarten drei spannende Talks und Zeit zum gemeinsamen Austausch mit anderen Fachleuten.

Service Design – oder: Wie Design-Prozesse die Innovation im öffentlichen Sektor nachhaltig voranbringen kann

Service Design

Seit einigen Jahren wird in deutschen Verwaltungseinrichtungen an Online-Lösungen gearbeitet, um allen Bürgern einen attraktiven digitalen Zugang zu Verwaltungsleistungen zu gewährleisten. Bisher blieb die umfassende praktische Umsetzung allerdings zumeist noch hinter der guten Idee zurück. Das ändert sich gerade. Das GPS, das den öffentlichen Organisationen im Dschungel der Digitalisierung Orientierung bieten soll, ist Service Design, ein ganzheitlicher Ansatz zur Gestaltung von (digitalen) Dienstleistungen. Unsere Gastautorin schildert ihre Erfahrungen mit diesem Ansatz.

Customer Centricity – die Management-Mode, auf die wir aufspringen können

Vermeintlich bahnbrechende Management-Strategien kommen und gehen: Design Thinking, Jobs to be Done, Customer Experience Transformation, Total Quality Management. Sie alle versprechen, endlich den Kunden in den Mittelpunkt allen unternehmerischen Wirkens zu stellen. Leider gelingt eine erfolgreiche Skalierung in der Regel nicht. Nun macht mit Customer Centricity eine weitere “Management-Mode” die Runde – und an diesem Knochen ist tatsächlich Fleisch dran, findet UX-Vordenker Jared Spool, denn die Philosophie hinter Customer Centricity besteht darin, jedes Individuum im Unternehmen zu ermächtigen, sich direkt auf die Kunden zu fokussieren.

Wie Innovation Labs in Unternehmen letztlich Innovationen verhindern

Dedizierte Innovation Labs in großen Unternehmen und Startup-Projekte in Konzernen haben eine Gemeinsamkeit: Aus ihnen gehen trotz aller Bestrebungen am Ende kaum je die gewünschten Innovationen hervor. Dafür gibt es auch eine Erklärung, wie UX-Fachmann Jared Spool darlegt: Diesen Teams und Projekten fehlen zwei entscheidende Zutaten. Und diese sind so mächtig, dass sie jedes Produktteam in ein Innovationsteam transformieren können.

Was ist ein Job to be Done (JTDB)?

Jobs to be Done ist ein spannendes Framework, das gerade auch auf Gründer, Entrepreneure und Innovatoren eine Sogwirkung hat. Doch es gibt dabei zwei zwei Störfaktoren: Erstens sind die gängigen Definitionen eines solchen Jobs zirkulär, polymorph und absichtlich vage, zweitens fühlen sich viele Fallstudien wie geschickte Zaubertricks an – in der Rückschau offensichtlich, doch für das eigenen Produkt schwer zu reproduzieren. Customer-Development- und Continuous-Innovation-Vordenker Ash Maurya versucht es mit einer klareren Definition, die auch bei der Lösung des zweiten Problems helfen kann.