Schlagwort-Archive: Innovation

„Jobs to be done“ – eine Einführung

Was steckt hinter dem Jobs-to-be-done-Konzept? In aller Kürze: JTBD ist eine Denkweise über Bedürfnisse, die hilft, Produkte besser zu machen und Innovationen zu schaffen. Dabei werden Bedürfnisse in Jobs übersetzt, wodurch das unspezifische Bedürfnis zu einer sehr spezifischen Aufgabe wird. Inwiefern diese Denkweise sowohl Produktteams, Gründern und Innovatoren als auch großen Unternehmen helfen kann, bessere Lösungen zu entwickeln, die die Kunden tatsächlich brauchen, habe ich neulich in einem Webinar mit Eckhart Böhme (JTBD.de) besprochen. Hier ist die Aufzeichnung.

Lean Innovation: Interview und Diskussion mit Lean-Vordenker Brant Cooper

Brant Cooper ist eine der führenden und einflussreichsten Persönlichkeiten der internationalen Lean-Community – Autor (u.a. The Lean Entrepreneur), gefragter Speaker, Coach und Berater. Vor kurzem ist Brant für einige Tage aus San Diego nach Deutschland gereist – unter anderem, um hier in Wiesbaden einen Workshop abzuhalten und beim XCamp als Keynote-Redner aufzutreten. Am Rande seines Aufenthalts hatten wir außerdem die Gelegenheit, ein interessantes Webinar mit ihm durchzuführen. Hier ist die Aufzeichnung der Session.

Lean-Event im November: Brant Cooper in Wiesbaden mit Workshop, Keynote und Meet & Greet

Der Name Brant Cooper ist wohl jedem, der sich ein wenig mit der Lean-Szene beschäftigt, ein Begriff: erfolgreicher Gründer, Bestseller-Autor (u.a. „The Lean Entrepreneur“), renommierter Vortragsredner. Wir freuen uns sehr, dass Brant am 10. und 11. November aus San Diego nach Wiesbaden kommt. Er ist mit einem Workshop und einem Meet & Greet bei //SEIBERT/MEDIA zu Gast und tritt außerdem bei der Unkonferenz XCamp auf.

Amerikanische Tech-Kultur im Silicon Valley: Was haben die, das uns in Deutschland fehlt?

Was hat das Silicon Valley, das uns in Deutschland fehlt, um auch so innovativ und erfolgreich im Internet zu sein? Während unseres Aufenthalts in Kalifornien anlässlich des aktuellen Atlassian Summit US haben wir eine Tour durchs Valley gemacht und ich meine, die Antwort gefunden zu haben: Es sind nicht die Büros, es ist auch nicht das Venture Capital – es sind die Offenheit und Freigiebigkeit der Unternehmen und Menschen, die den Unterschied machen.

Design-Sprints: Anpassung und Individualisierung im Enterprise-Umfeld

Design-Sprints wurden von Google Ventures entwickelt, um möglichst schnell erfolgsversprechende Ideen hervorzubringen und sie in einem frühen Stadium mit echten Usern zu testen. Doch Design-Sprints „by the book“ funktionieren nicht in jeder Gemengelage, und insbesondere im Enterprise-IT-Alltag ist es eine Herausforderung, das Konzept wie vorgesehen anzuwenden. In einem Vortrag stellt Daniel Hopkins (Atos Consulting) ein Modell vor, in dem Design-Sprints um Lean-Startup-Elemente ergänzt und als Einstieg in eine intensive Prototypen- und MVP-Entwicklungsphase verstanden werden.

Schnell Ideen entwickeln, testen und valideren: Unsere ersten Erfahrungen mit Design-Sprints

Bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen das Team Unsicherheit verspürt, in welche Richtung die weitere Entwicklung gehen sollte. Sollen wir eher Weg A oder Weg B einschlagen? Wie viel Potenzial steckt in den verschiedenen eigenen Ideen? Was braucht der Markt wirklich? Eine solche Unsicherheit über den weiteren Entwicklungsweg in einem unserer Produktteams haben wir zum Anlass genommen, einen Design-Sprint durchzuführen. Dieser Blick über den Tellerrand und die daraus gewonnenen Erfahrungen und Learnings sollten das Team wieder auf einen gemeinsamen Kurs bringen. Und die Aussicht innerhalb von fünf Tagen Klarheit über den weiteren Entwicklungsweg zu gewinnen, erschien sehr vielversprechend.

Don’t build s*** – die drei Säulen für erfolgreiche Produktinnovationen

Seit einigen Jahren entwickeln und bauen wir bei //SEIBERT/MEDIA jetzt schon Produkte, und in dieser Zeit haben sich für uns ein paar Ansätze herauskristallisiert, die offenbar unerlässlich dafür sind, Produkte mit breiterer Akzeptanz am Markt zu entwickeln, die im Idealfall auch Begeisterung auslösen. Wann immer ich von fehlgeschlagenen Entwicklungen oder unzufriedenen Kunden höre, stellt sich in der Regel relativ schnell heraus, dass wir mindestens eine der folgenden „Drei Säulen für erfolgreiche Produktinnovationen“ vernachlässigt oder auch gar nicht berücksichtigt haben. Ich sehe sie mittlerweile als elementar dafür an, um als Produktanbieter erfolgreich zu sein.

Entrepreneurship: Die Beschränkungen enthüllen, bevor man zusätzlichen Ressourcen hinterher jagt

Entrepreneure hetzen, rackern und kämpfen, um mehr Ressourcen für ihre Projekte zu akquirieren. Aber ironischerweise werden sie nicht effizient, wenn sie diese Ressourcen im Überfluss haben, sondern verschwenderisch. Nur sehr wenige Leute treffen bewusst die Wahl, ihre Ressourcen zu begrenzen. In diesem Artikel plädiert Lean-Startup-Experte Ash Maurya dafür, genau das zu tun.

Entrepreneurship: Liebe das Problem, nicht die Lösung! (Teil 1)

Lean-Startup- und Customer-Development-Experte Ash Maurya nennt die Voreingenommenheit des Innovators für seine Lösung einen heimtückischen Troll, der seinen hässlichen Kopf nicht nur während der Ideenfindung zeigt, sondern über den gesamten Innovations-Lebenszyklus hinweg – und oftmals dann, wenn man es am wenigsten erwarten. In diesem zweiteiligen Artikel geht er auf einige Fallgruben ein, in die Entrepreneure tappen, wenn sie sich verfrüht auf ihre Lösung fokussieren statt auf Kundenprobleme.