Tag Archives: Innovation

Was ist ein Job to be Done (JTDB)?

Jobs to be Done ist ein spannendes Framework, das gerade auch auf Gründer, Entrepreneure und Innovatoren eine Sogwirkung hat. Doch es gibt dabei zwei zwei Störfaktoren: Erstens sind die gängigen Definitionen eines solchen Jobs zirkulär, polymorph und absichtlich vage, zweitens fühlen sich viele Fallstudien wie geschickte Zaubertricks an – in der Rückschau offensichtlich, doch für das eigenen Produkt schwer zu reproduzieren. Customer-Development- und Continuous-Innovation-Vordenker Ash Maurya versucht es mit einer klareren Definition, die auch bei der Lösung des zweiten Problems helfen kann.

Motiviert durch Moneten? Über den Sinn und Unsinn von finanziellen Anreizsystemen im Projektumfeld

Es gibt genügend Manager, die fest davon ausgehen, dass die Mitarbeiter auch in Projektteams „Zückerchen“ brauchen, die sie zu „mehr Leistung“ antreiben. Allerdings dient der Homo oeconomicus längst nicht mehr als Anschauungsbild, und auf solche finanziellen Anreize reagieren Menschen konsequent irrational. Ein ausgeklügeltes Anreizsystem ist letztlich nichts anderes als eine direkte Aufforderung zur Schaffung kreativer Lösungen, dieses System auszuhebeln. Und damit torpediert es die Kernintention, für die Menschen ihre Arbeitskraft in den Dienst eines Unternehmens stellen sollten.

Jobs to Be Done-Prinzipien in der Produktentwicklung – ein Erfahrungsbericht

Jobs to be Done liefert Produktteams sehr spannende Impulse. Welche Maßnahmen kann man sinnvoll in die laufende Produktentwicklung integrieren? Was können erste Schritte sein, um über JTBD-Prinzipien mehr Kundennähe herzustellen? Wann sind User-Stories und wann Job-Stories sinnvoll? Hier ist ein Erfahrungsbericht mit Blick hinter die Kulissen von //SEIBERT/MEDIA und eine Ermutigung, Job-Interviews zu führen.

Jobs to Be Done: Auf neue Weise über Märkte nachdenken

Traditionell teilte man Märkte in Segmente auf, die man nach demographischen, sozioökonomischen, psychologischen Merkmalen und anderen Kriterien differenzierte. Auf User-Ebene wurde seit Mitte der 1990er Jahre die Verwendung von Personas populär. Daran gibt es jedoch ein Problem: Egal wie viel Mühe wir uns mit der Segmentierung oder der Beschreibung der Persona geben – nichts davon sagt uns wirklich, warum die Kunden sich für bestimmte Produkte entscheiden. Und eine bedeutende Gruppe bleibt außen vor: die Nichtkonsumenten. Das Konzept „Jobs to Be Done“ bietet dafür einen Lösungsansatz.

Die Sache mit dem WARUM oder: Warum die WARUM-Frage gar nicht so schlau ist

Seit Simon Sinek die Sache mit dem „WHY“ ins Spiel gebracht hat, ist alle Welt aus dem Häuschen. Die Frage nach dem WARUM ist zum Business-Mantra geworden, wenn es darum geht, Kundenbedürfnissen auf die Spur zu kommen. Frage dich nach dem WARUM und dein Business läuft wie geschmiert, quasi im Autopilot-Modus! Unsere Gastautorin Jule Jankowski hat allerdings ein Problem erkannt: Die WARUM-Frage funktioniert nicht.

Jobs to Be Done – Die Metapher, die alles ändert

Denkt man an Innovationen, so denkt man meist zu allererst an Technologie, Produkte, Dienstleistungen, Marken. Meist denkt man aber nicht zuallererst an den Fortschritt, den Menschen erzielen wollen, und die Möglichkeit, Menschen ihr Ringen um Fortschritt zu erleichtern. Doch „Innovationen“ taugen nichts, wenn man mit ihnen nicht eine wesentliche Verbesserung erreicht. Hier greift das „Jobs to Be Done“-Konzept.

Continuous Innovation

Um 2009 herum haben sich Entrepreneure aus der ganzen Welt einer grassierenden Graswurzelbewegung angeschlossen, die zum Lean Startup führte. Der Grund für den Erfolg von Lean Startup wurde angeregt durch einen fundamentalen Wandel dahingehend, wie Kunden Produkte verlangen und konsumieren, was wiederum die Art und Weise transformiert hat, wie wir Produkte entwickeln und ausliefern. Aber Lean Startup allein reicht nicht aus, um diese neuen Arbeitsweisen in eine praktikable Methodik zu gießen, findet Customer-Development-Experte Ash Maurya.