Tag Archives: Interaktionsdesign

Session-Timeout: Dekonstruktion einer gut gemeinten, aber schlecht designten Mikrointeraktion

„Ihre Sitzung ist abgelaufen.“ Session-Timeouts, die eine solche Meldung ausgeben, sind sogenannte Mikrointeraktionen, für die es gute Gründe gibt, die aber oft schlecht und ohne Gedanken an das Nutzererlebnis realisiert sind: Entweder wird der User bei einer wichtigen Aufgabe unterbrochen oder er sieht sich einfach mit einer verwirrenden Störung konfrontiert. Und beides entspricht sicherlich nicht der Intention von Website-Teams. UX-Fachmann Jared Spool fragt, wie sie das hätten besser machen können.

Durchgefaulte Nutzererlebnisse

Software-Anwendungen sind wie TV-Fernbedienungen: Sie werden nie einfacher, sondern immer komplexer – und die Nutzung wird durch ständig neu hinzukommende Funktionen kontinuierlich schwieriger. UX-Experte Jared M. Spool bezeichnet dies als Nutzererlebnisfäule: Neue Software-Versionen mit neuen Features, die im Original nicht vorgesehen waren, beeinträchtigen häufig sowohl die Oberfläche (und damit die Arbeit des Users mit der Anwendung) als auch den Code-Unterbau und können letztlich auf eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit hinauslaufen. Wodurch diese Fäulnis entsteht und wie sie sich vermeiden lässt, behandelt dieser Artikel.

Die Jagd nach Dingen, die Nutzer erwarten und die fehlen

Jede Suche nach einer Software-Funktion kostet den Nutzer Zeit und Motivation. Und wenn eine Funktion, die der User sucht und die er erwartet, gar nicht in der Anwendung vorhanden ist, ist Frustration vorprogrammiert. UX-Experte Jared Spool erläutert, mit welchen Methoden und Ansätzen man solchen Erwartungen an Dinge, die fehlen, auf die Schliche kommen kann.

Interaktionsdesign: Den Problemraum mithilfe von Prototypen erkunden

Prototypen sind effektive Werkzeuge, um sich im Prozess des Interaktionsdesigns zunächst auf ein Problem zu fokussieren, statt gleich an der Lösung zum Beispiel in Form von Mockups zu arbeiten. UX-Fachmann Jared M. Spool erläutert, welche iterativen Schritte ein Prototyp durchlaufen und warum er die drei Dimensionen Technologie, Business und Nutzer gleichermaßen berücksichtigen sollte.

Design-Studio-Workshops: Die Vorteile aufaddieren

Herausforderungen treten in jedem Interaktionsdesignprojekt auf. UX-Experte Jared Spool schlägt in diesem Zusammenhang regelmäßige Design-Studio-Workshops vor, aus denen Dutzende kreative und inspirierende Ideen hervorgehen. Erwachsene Leute daran zu erinnern, dass sie mit Stift und Papier umgehen und Skizzen zeichnen können, verleiht ihnen wirklich ungeahnte Kräfte.

Interaktionsdesign: Etwas nie Dagewesenes entwickeln

Heute arbeiten Interaktionsdesigner in der Regel an Dingen, die bereits existieren, und entwickeln diese weiter. Allerdings ergeben sich heute häufiger denn je auch Möglichkeiten, an Lösungen zu arbeiten, für die es keine bestehenden Modelle gibt, von denen wir ausgehen können. Interaktionsdesignexperte Jared Spool zeigt einige Herausforderungen auf, wenn es darum geht, etwas nie Dagewesenes zu schaffen, und macht methodische Vorschläge, um im Vorfeld der Entwicklung den sogenannten Problemraum zu erkunden.

Das Big Picture in die tägliche Arbeit am Interaktionsdesign integrieren

Die Geschichte von Hänsel und Gretel kann jeder sofort nacherzählen, wenn man ihn darum bittet. Doch wie sieht es mit dem Nutzererlebnis aus, auf das der Interaktionsdesignprozess hinausläuft? Viele Teams können das Big Picture dessen, woran sie da arbeiten, nicht so gut beschreiben wie das Märchen, an das sie seit Jahren nicht gedacht haben. Aber wenn sie es nicht beschreiben können, wie sollen sie es dann entwickeln? UX-Fachmann Jared Spool zeigt einige Möglichkeiten auf, das Gesamtbild besser in die tägliche Arbeit zu integrieren.

Usability-Probleme von Web-Toolbars

Im Netz stößt man zunehmend auf Toolbars, die Websites um Funktionen erweitern, die eigentlich nicht integriert sind. Auch //SEIBERT/MEDIA hat für einige Zeit mit der Wibiya-Toolbar experimentiert und setzt sie nach einigen Anpassungen und Verschlankungen nach wie vor ein. Usability-Bedenken müssen dennoch angemeldet werden.

Vier Tipps für schnelle Usability-Verbesserungen in Intranets

Es ist eine traurige Wahrheit, dass Intranets und interne Systeme in Sachen Usability und User Experience oft den Kürzeren ziehen. Wie bei den sprichwörtlichen Kindern des Schuhmachers, die immer barfuß gehen müssen, fokussiert sich ein Team, dessen Ressourcen limitiert sind, oft auf die Usability-Aspekte der Systeme, die auf Kunden losgelassen werden, während die Entwicklung der internen Werkzeuge organisch erfolgt, ohne dass sich jemand wirklich um sie kümmert oder über sie nachdenkt. Dabei ist es oft gar nicht schwer, Probleme zu beheben – sofern man sie kennt.