Schlagwort-Archive: Komplexität

Das Decision-Tree-Modell: Entscheidungsfindung am Beispiel eines fortlaufenden Projekts in der Produktentwicklung

Im einführenden Artikel über das Decision-Tree-Modell nach Susan Scott hatte ich erläutert, wie sich Entscheidungsstrukturen in einem komplexen Umfeld vereinfachen und transparent machen lassen können. Wie gestaltet sich das in der Praxis? Das will ich am Beispiel der Entwicklung unserer Social-Intranet-Suite Linchpin einmal näher zeigen. Wir sind dabei, die Nutzung des Decision-Tree-Modells in unserem sogenannten Linchpin Universe zu etablieren. Nun geht es ganz konkret darum, wie wir diese Analogie für uns im Linchpin Universe nutzen und was das für unsere Stakeholder und andere Interessierte bedeutet.

„Jobs to be done“ – eine Einführung

Was steckt hinter dem Jobs-to-be-done-Konzept? In aller Kürze: JTBD ist eine Denkweise über Bedürfnisse, die hilft, Produkte besser zu machen und Innovationen zu schaffen. Dabei werden Bedürfnisse in Jobs übersetzt, wodurch das unspezifische Bedürfnis zu einer sehr spezifischen Aufgabe wird. Inwiefern diese Denkweise sowohl Produktteams, Gründern und Innovatoren als auch großen Unternehmen helfen kann, bessere Lösungen zu entwickeln, die die Kunden tatsächlich brauchen, habe ich neulich in einem Webinar mit Eckhart Böhme (JTBD.de) besprochen. Hier ist die Aufzeichnung.

Das Decision-Tree-Modell: Klare Verantwortlichkeiten und Leitlinien auf verschiedenen Entscheidungsebenen

Komplexität und das Treffen von Entscheidungen – das ist für jedes Unternehmen eine Herausforderung. Wir merken natürlich selbst immer wieder, wie komplex und vielfältig unser Tagesgeschäft ist, und mit inzwischen fast 150 Mitarbeitern wird der Grad an Komplexität nicht gerade geringer. Damit geht einher, dass immer häufiger nach mehr Struktur gerufen wird oder „einfach mal jemand eine Entscheidung treffen müsste“. Hier kann das Decision-Tree-Modell von Susan Scott Orientierung bieten.

„I intend to…“ – Warum moderne Unternehmen eine Ermächtigungskultur brauchen

Die Besatzung eines Atom-U-Boots kann sich mit großem Erfolg selbst organisieren, ohne dass jemand Anweisungen erteilt. Das hat der frühere Navy-Kapitän David Marquet eindrucksvoll beschrieben. Sein Ansatz „I intend to…“ ist auch für Unternehmen inspirierend und mächtig, denn heute erfordert es der komplexe Markt, dass Leute, die nah am Problem sind, fundierte Entscheidungen treffen. Dazu müssen Organisationen eine Ermächtigungskultur fördern.

Wie die Digitale Transformation gelingen kann

Die Digitale Transformation ist für viele Unternehmen eine existenzielle Herausforderung: Bei einigen wenigen Organisationen gelingt sie bereits heute, andere haben bis heute keine Strategie dazu. Grund genug, sich dieses Thema mal im Rahmen eines interaktiven Webinars vorzunehmen! In einer unserer jüngsten Sessions durften wir hierzu Stephan Grabmeier von der Haufe-umantis AG als Gastexperten begrüßen. Hier ist die Aufzeichnung.

Organisationen auf dem Weg zu einer neuen Zusammenarbeitskultur

Organisationen verändern sich immer stärker. Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, auf das Potential jedes einzelnen Mitarbeiters zu verzichten. Doch wie finden Unternehmen diese internen Potentiale? Dazu sind neue Wege und Gedankenmodelle notwendig. In einem unserer letzten interaktiven Webinare hatten wir Sven Franke bei uns zu Gast, um uns mit ihm über diese Herausforderung auszutauschen. Er ist Geschäftsführer der AUGENHÖHEworks GmbH – unter anderem bekannt durch die Augenhöhe-Filme. Hier ist die Aufzeichnung der interessanten Session.

Interview mit Dr. Gerhard Wohland II – Marktdynamik und die verfeinerte Taylor-Wanne

Dr. Gerhard Wohland ist einer der einflussreichsten Experten für Organisation im komplexen, dynamischen Umfeld. Martin Seibert hat vor einiger Zeit einige sehr interessante Gespräche mit Dr. Wohland geführt, die wir Ihnen hier nun als Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Nachdem es im ersten Teil der Serie um Organisationen als Systeme ging, wird in diesem zweiten Beitrag das Konzept der Taylor-Wanne aufgegriffen, die den historischen Verlauf der Marktdynamik und die jeweils dominierenden Produktionstypen veranschaulicht.

Interview mit Dr. Gerhard Wohland I – Das Wesen von Unternehmen und Organisationen als Systeme

In unserer neuesten Videoserie zum Themenfeld Organisation und Komplexität präsentieren wir Ihnen nun eine Reihe von Gesprächen, die mein Kollege Martin Seibert mit Dr. Gerhard Wohland geführt hat – seines Zeichens Management-Berater und einer der führenden Experten und Vordenker für Organisation im komplexen, dynamischen Umfeld. Hier sind Teil eins der Serie, in der es um das Wesen von Unternehmen und um Organisationen als Systeme geht, und die Einladung zu einem kostenfreien Webinar mit Dr. Wohland, das am morgigen Mittwoch stattfindet.

Warum Sie keine Tickets kaufen müssen, um Theater dargeboten zu bekommen

In Organisationen und Unternehmen wird Theater kostenlos gespielt. Geschönte Zahlen, geheuchelte Zustimmung, vertuschte Informationen und imposante Statussymbole inklusive. Eine sehr teure Form der Verschwendung. Dafür wird ja gerne machthungrigen Managern die Schuld gegeben. So einfach ist das aber nicht, denn Organisationen bestehen nicht aus Menschen, sondern aus Kommunikation. Dr. Lars Vollmer unternimmt einen kleinen Ausflug in die Systemtheorie – in einem interessanten Fachartikel und beim kommenden Future Leadership Seminar in Wiesbaden.

Was ist überhaupt Unternehmenskultur? – Die drei nützlichsten Analogien

In jedem amtlichen Change-Prozess kommt die Unternehmenskultur – und wie diese zu gestalten ist – auf die Bühne. Ob Manager oder Berater – jeder spricht davon. Aber was genau ist das denn: Unternehmenskultur? Irgendwie rinnt sie uns immer durch die Finger, wenn wir sie erklären – oder wenn wir sie gar „in Angriff nehmen“ wollen. Bei schwer verständlichen Zusammenhängen helfen meist Analogien. Diese können die Zusammenhänge natürlich nie hundertprozentig abbilden. Aber durch die Übertragung in andere Welten fällt das Verständnis für die Wirkungsweisen in der Regel leichter.