Schlagwort-Archive: Priorisierung

Atlassian Data Center: Wie Atlassian neue Features für die Data-Center- und Server-Produkte priorisiert

Confluence hat kürzlich einen Read-only-Modus bekommen, damit das System auch während administrativer Wartungsarbeiten verfügbar sein kann. Für Jira Software gibt es nun die Möglichkeit der Projektarchivierung. Der vermeintliche Haken: Beide Features sind nur für die Data-Center-Ausführungen verfügbar, nicht aber für die klassischen Standardlösungen Confluence Server und Jira Software Server. Das hat teils Unmut und Unverständnis in der Kunden-Community ausgelöst. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, einen Blick auf den Priorisierungsprozess von Atlassian zu werfen.

Jira Service Desk 3.10: Schemata für Prioritäten, deaktivierbare Verifizierungen, besser sichtbare Freigaben

Seit der Auslieferung von Prioritätsschemata in Jira 7.6 hat Atlassians Entwicklungsteam von Jira Service Desk intensiv daran gearbeitet, dieses Konzept auch für dieses Produkt umzusetzen. Und so werden mit der neuen Version 3.10 ebenfalls Prioritätsschemata ausgerollt. Außerdem bietet Jira Service Desk jetzt ein besseres Benachrichtigungsmanagement und einen besser sichtbaren Freigabeprozess.

Warum wir Anforderungslisten in ein Backlog mit User Stories überführen

Immer wieder kommen Kunden mit sehr groben, technisch ausgerichteten Anforderungslisten in Software-Projekte. Der erste Projektschritt für //SEIBERT/MEDIA besteht in einem solchen Fall dann darin, die Anforderungsliste, die uns vom Kunden zur Realisierung übergeben wird, gemeinsam in ein Product Backlog umzuarbeiten, das den Kundennutzen der Anforderungen verdeutlicht. Das ist keine triviale Aufgabe und fordert dementsprechend etwas Zeit und einige Ressourcen ein. Doch warum soll der Kunde für diese Vorbereitungsarbeiten zahlen, die ja noch gar nichts mit der eigentlichen Umsetzung zu tun haben?

Priorisierung nach der MoSCoW-Methode

In agilen Software-Projekten müssen bei der Planung jeder Iteration die Anforderungen im Backlog nach Pflicht- und optionalen Aufgaben priorisiert werden. Eine solche Priorisierung soll sicherstellen, dass das Team die wichtigsten Anforderungen so schnell wie möglich ausliefert. Dabei wendet //SEIBERT/MEDIA bevorzugt die sog. MoSCoW-Methode an.