Schlagwort-Archive: UX

Vom iPhone-Jünger, der auszog, Android kennenzulernen

Ich schreibe dies für Apple-Jünger (wie mich), die denken (oder wie ich: gedacht haben), dass die bemitleidenswerten Android-User im Nachteil sind und dass ihnen viel von der Freude und dem Spaß abgeht, die ein iPhone ihnen in die Hände gibt. Das ist nämlich Quatsch. Wenn Sie ausprobieren, was ich ausprobiert habe, werden Sie selbst als von Apple voreingenommener Nerd anerkennen, dass Google heute auf einem gleichen Qualitäts-Level ist. Warum und weshalb, zeige ich in diesem Artikel.

UX-Design-Prinzipien, die sich herauskristallisieren: Das Rebellengeheimnis für bessere Design-Entscheidungen

Es gibt zwei Arten von UX-Design-Prinzipien: solche, die quasi als gottgegeben für die gesamte Organisation gelten, und solche, die projektspezifisch sind und sich erst bei der Beobachtung der Nutzer herauskristallisieren. Erstere reichen aus, um aus einem schlechten Design ein gutes Design zu machen. Um von dort aber zu einem großartigen Design vorzudringen, brauchen Teams jene herauskristallisierten Prinzipien, wie UX-Fachmann Jared Spool in diesem Beitrag erläutert.

Grauenvolles UX-Design – Wenn Böse-Sein die perfekte Technik ist

Ein interdisziplinäres Team mit vielen konträren Meinungen, das feststeckt und über Features und Geschäftsziele diskutiert, aber nicht über das Nutzererlebnis. Wie kann ein solches Team das UX-Design seines Produkts verbessern? Jared M. Spool schlägt eine Übung vor, in der das Team Ideen entwickelt, wie das UX-Design verschlechtert und zu einer wahren Höllenreise für den Nutzer gemacht werden kann! Dieser Trick führt dazu, dass alle Beteiligten – ohne es zu merken – die wichtigsten UX-Grundlagen kennenlernen und sich erstmals gemeinsam auf die Reise des Users fokussieren.

Design Thinking: Der Design- und Requirement-Lebenszyklus

Was passiert eigentlich im Hinblick auf Design Thinking, wenn die Entwicklung des Produkts begonnen hat? Denn: Design Thinking geht kontinuierlich weiter. In einem Vortrag, den wir bei einem gemeinsamen Event des Design Thinking Meetups Frankfurt und des Lean Startup Circle Rhein-Main in unserem Office mitgeschnitten haben, widmet sich Boris Bezirtzis, User-Experience-Experte bei SAP, Design Thinking im Kontext längerer Projekte. Hier ist die Aufzeichnung.

Design-Sprints: Anpassung und Individualisierung im Enterprise-Umfeld

Design-Sprints wurden von Google Ventures entwickelt, um möglichst schnell erfolgsversprechende Ideen hervorzubringen und sie in einem frühen Stadium mit echten Usern zu testen. Doch Design-Sprints „by the book“ funktionieren nicht in jeder Gemengelage, und insbesondere im Enterprise-IT-Alltag ist es eine Herausforderung, das Konzept wie vorgesehen anzuwenden. In einem Vortrag stellt Daniel Hopkins (Atos Consulting) ein Modell vor, in dem Design-Sprints um Lean-Startup-Elemente ergänzt und als Einstieg in eine intensive Prototypen- und MVP-Entwicklungsphase verstanden werden.

Design-Sprints: Struktur, Werkzeuge, Rahmenbedingungen, Tipps

Was sollen Design-Sprints leisten und was nicht? Wie läuft ein Design-Sprint ab und welche Struktur hat er? Welche Werkzeuge sind empfehlenswert und zielführend? Welche Rahmenbedingungen bezüglich Ort und Team sind erforderlich? In einem Vortrag bietet Benno Loewenberg, Fachmann für Experience Strategy & Service Design, eine kompakte Einführung in die Methodik mit zahlreichen Tipps für Innovationsteams.

Schnell Ideen entwickeln, testen und valideren: Unsere ersten Erfahrungen mit Design-Sprints

Bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen das Team Unsicherheit verspürt, in welche Richtung die weitere Entwicklung gehen sollte. Sollen wir eher Weg A oder Weg B einschlagen? Wie viel Potenzial steckt in den verschiedenen eigenen Ideen? Was braucht der Markt wirklich? Eine solche Unsicherheit über den weiteren Entwicklungsweg in einem unserer Produktteams haben wir zum Anlass genommen, einen Design-Sprint durchzuführen. Dieser Blick über den Tellerrand und die daraus gewonnenen Erfahrungen und Learnings sollten das Team wieder auf einen gemeinsamen Kurs bringen. Und die Aussicht innerhalb von fünf Tagen Klarheit über den weiteren Entwicklungsweg zu gewinnen, erschien sehr vielversprechend.

Eine bewährte Methode, um den Wert von UX-Design zu zeigen

Immer noch wissen viele Organisationen den Wert von UX-Design nicht zu schätzen. Und in ebendiesen Unternehmen mangelt es nicht an schlechten und frustrierenden Nutzererlebnissen, die sich immer auch auf die Kosten auswirken. Die Identifizierung und Berechnung dieser Frustrationskosten ist der Schlüssel, um in der Organisation ein Bewusstsein für den Wert guten UX-Designs zu schaffen.

Die Macht von Experience Mapping

Der Job kann noch so technisch sein: Wenn jemand in irgend einer Form Einfluss auf ein Produkt nimmt, ist er ein UX-Designer, wenn auch kein offizieller. Diese Leute gibt es in jedem Unternehmen, und sie treffen fortwährend Design-Entscheidungen. Doch dabei stehen oftmals nicht die Probleme der Nutzer im Vordergrund. Experience Mapping ist eine bewährte Technik, um bei den inoffiziellen Designer und anderen Stakeholdern einen gemeinsamer Sinn dafür zu schaffen, wo die Probleme der Kunden liegen.

UX-Metriken: Nachverfolgbare Fußspuren identifizieren und die „Wiesel“ vermeiden (Teil 2)

Korrekte Beobachtungen aus Analytics-Daten verleiten viele UX-Teams zu falschen Schlussfolgerungen: Sie sehen Probleme, die gar nicht da sind, und übersehen die tatsächlichen Frustrationsquellen für die Nutzer. Das kann zu kostspieligen Fehlinvestitionen führen, die das Design kein Stück verbessern, wie Jared Spools Fallbeispiele zeigen. Dieser Beitrag schließt nahtlos an Teil eins des Artikels an.