Tag Archives: UX

Mit den richtigen Mitteln UX im Product Backlog verankern

UX Product Backlog

Product Owner stehen immer wieder vor der Entscheidung, was für die User Experience (UX) eines Produkts ausschlaggebend ist. Deshalb gehört UX als wichtige Information ins Product Backlog, findet Dominique Winter, der das Thema in einem Vortrag auf der letztjährigen zehnten Tools4AgileTeams-Konferenz ausführlicher betrachtet hat. Er stellt in diesem Zusammenhang die Technik der UX-Vision vor, die dabei hilft zu klären, welche Aspekte eines Nutzererlebnisses im Vordergrund stehen sollen. Hier ist das Video zur Session.

Be smart: 4 Innovations-Frameworks, die jeder Profi beherrschen sollte (T4AT 2021)

Innovations-Frameworks

Beim Innovieren geht es nicht in erster Linie darum, smarte Ideen zu haben, sondern darum, kluge Probleme und Bedürfnisse zu verstehen und klar zu definieren. Das sagt Mathias Böhmer, der seit Jahren als Innovationsberater und agiler Organisationsentwickler tätig ist. In einer Session auf der zurückliegenden zehnten Tools4AgileTeams-Konferenz hat er ausgeleuchtet, wie Profis innovative Produkte entwickeln und welche gängigen Innovations-Frameworks sie dabei nutzen.

(Kein) Platz für Discovery in Scrum!?

Product Discovery Artikelbild

Das Abarbeiten der User-Stories aus dem Product-Backlog ist Alltag für agile Software-Teams. Und typische Richtungen, aus denen Stories eingebracht werden, sind die Stakeholder, die Kunden und die Produktstrategie. Doch wie lässt sich die Qualität der Stories im Backlog erhöhen? Wie kann eine Verknüpfung zwischen High-Level-Produktstrategie und den konkreten Stories des Product Owners entstehen? Darüber hat Juliana Brell in einem Vortrag auf der letzten Tools4AgileTeams-Konferenz nachgedacht und in diesem Zusammenhang den Product-Discovery-Ansatz vorgestellt. Hier ist das Video zur Session.

UX-Ergebnisse ergeben bessere Ziele als Geschäftsergebnisse

UX Design

In jedem Unternehmen gibt es Geschäftsergebnisse, die es erreichen muss, um weiter wachsen zu können. Doch sollten diese gewünschten Geschäftsergebnisse die Grundlage für die Ziele bei der Entwicklung von UX-Designs bilden? Nein, findet UX- und Customer-Development-Experte Jared Spool, denn die wirklichen Ziele der User geraten dabei aus dem Blickfeld. Stattdessen sollten Teams ihre Ziele auf Basis von UX-Ergebnissen definieren.

Wie proaktive UX-Forschung aussieht

UX Design

Die meisten UX-Teams reagieren auf Fragen, die während des Design-Prozesses aufkommen: Können die User das, was wir bauen, erfolgreich nutzen? Allerdings berühren solche Fragen und Methoden wie Usability-Tests nur die Oberfläche der Nutzererlebnisse. Sie fokussieren sich darauf, das Nutzererlebnis einer ganz bestimmten Lösung glatt zu bügeln – egal, ob dies nun die beste Lösung ist oder nicht. Dagegen ergründet proaktive UX-Forschung erst einmal die Probleme, ehe über potenzielle Lösungen für die User nachgedacht wird.

Unkonventionelle Methoden für bessere Einsichten aus Zufriedenheitsumfragen (Teil 2)

Im ersten Teil des Artikels hat UX-Fachmann Jared Spool herausgearbeitet, warum die meisten Unternehmensumfragen zur Nutzer- und Kundenzufriedenheit wertlose, unbrauchbare Daten produzieren. Dieser zweite Teil knüpft nahtlos daran an und zeigt eine Methode auf, um die Enttäuschung durch Verlust zu ermitteln und diese Technik noch zu erweitern.

Unkonventionelle Methoden für bessere Einsichten aus Zufriedenheitsumfragen (Teil 1)

Man muss in der Regel nicht lange warten, bis nach einer Online-Transaktion eine Zufriedenheitsumfrage ins E-Mail-Postfach flattert. Die Intention des Unternehmens ist verständlich: Es geht darum, Verbesserungspotenziale zu ermitteln und aus den Nutzererlebnissen der Kunden zu lernen. Doch leider helfen die aus solchen Umfragen gewonnenen Daten nicht dabei. UX-Experte Jared Spool zeigt Beispiele auf, wie sich durch klug konzipierte Befragungen tatsächlich werthaltige Erkenntnisse generieren lassen.

Customer Centricity – die Management-Mode, auf die wir aufspringen können

Vermeintlich bahnbrechende Management-Strategien kommen und gehen: Design Thinking, Jobs to be Done, Customer Experience Transformation, Total Quality Management. Sie alle versprechen, endlich den Kunden in den Mittelpunkt allen unternehmerischen Wirkens zu stellen. Leider gelingt eine erfolgreiche Skalierung in der Regel nicht. Nun macht mit Customer Centricity eine weitere “Management-Mode” die Runde – und an diesem Knochen ist tatsächlich Fleisch dran, findet UX-Vordenker Jared Spool, denn die Philosophie hinter Customer Centricity besteht darin, jedes Individuum im Unternehmen zu ermächtigen, sich direkt auf die Kunden zu fokussieren.

Jobs To Be Done: Ein gelegentlich nützliches UX-Hilfsmittel (Teil 2)

Jobs to be Done

Im ersten Teil dieses Artikels hat Jared Spool das Innovationsprinzip “Jobs to be Done” vorgestellt und ist dabei zu diesem Zwischenfazit gelangt: Zwar kann JTBD ein nützlicher Ansatz sein, weil es in der Produkt- und Innovationsentwicklung eine nutzerfokussierte Perspektive forciert. Allerdings bleiben die Vertreter dieses Konzepts eine Spezifikation schuldig, wie die Kundenbedürfnisse (Jobs) eigentlich aufgedeckt werden sollen; die konkrete Durchführung von Nutzerforschung spielt in JTBD offenbar keine Rolle. An diese Diskussion knüpft dieser zweite Teil nahtlos an.

Jobs To Be Done: Ein gelegentlich nützliches UX-Hilfsmittel (Teil 1)

Jobs to be Done

“Jobs to be Done” ist ein Ansatz, der in der Produkt- und Innovationsentwicklung die unerfüllten Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Eine solche kundenfokussierte Perspektive ist grundsätzlich gut, findet UX-Experte Jared Spool, aber gleichzeitig weist er auf einen zentralen Mangel hin: Wie genau man diese Bedürfnisse ermittelt, scheint für die JTBD-Vertreter keine große Rolle zu spielen. Und das führt zu Problemen.