Schlagwort-Archive: UX

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 2

UX-Fachmann Jared Spool fährt in diesem zweiten Teil des Artikels mit seiner Dekonstruktion des Net Promoter Scores (NPS) fort: Hat der NPS überhaupt grundsätzlich das Zeug zu messen, was er messen soll – also Kundentreue und Wachstum? Wie passen NPS-Daten und echte Nutzererlebnisse zusammen? Und welche Manipulationsmöglichkeiten eröffnet der NPS?

Warum der Net Promoter Score schädlich ist (und was UX-Professionals deswegen tun können) – Teil 1

Der Net Promoter Score (NPS) gehört zu den populärsten Business-Kennzahlen überhaupt. Der renommierte UX-Experte Jared Spool hat sich diese Metrik einmal unter konzeptionellen und praktischen Gesichtspunkten vorgeknöpft. In diesem zweiteiligen Artikel zeigt er: Der NPS ist eine reine Glaubensfrage, die nichts mit der Wirklichkeit und den tatsächlichen Kundenerlebnissen zu tun hat!

Das neue Nutzererlebnis von Jira

In den letzten Jahren hat Atlassian umfangreiches Kunden-Feedback gesammelt und ausgewertet, das einen gemeinsamen Tenor hat: Komplexität und Usability-Probleme sind die größten Herausforderungen für Teams, die Jira nutzen. Nun wird Jira in der Cloud-Version ein neues Design erhalten, die diese Probleme durch ein grundlegend überarbeitetes Nutzererlebnis beheben soll. Das umfassende Redesign soll Jira vereinfachen und Teams helfen, ihre Projekte effizient zu organisieren, zu finden und gemeinsam zu bearbeiten.

Vom iPhone-Jünger, der auszog, Android neu kennenzulernen

Ich schreibe dies für Apple-Jünger (wie mich), die denken (oder wie ich: gedacht haben), dass die bemitleidenswerten Android-User im Nachteil sind und dass ihnen viel von der Freude und dem Spaß abgeht, die ein iPhone ihnen in die Hände gibt. Das ist nämlich Quatsch. Wenn Sie ausprobieren, was ich ausprobiert habe, werden Sie selbst als von Apple voreingenommener Nerd anerkennen, dass Google heute auf einem gleichen Qualitäts-Level ist. Warum und weshalb, zeige ich in diesem Artikel.

UX-Design-Prinzipien, die sich herauskristallisieren: Das Rebellengeheimnis für bessere Design-Entscheidungen

Es gibt zwei Arten von UX-Design-Prinzipien: solche, die quasi als gottgegeben für die gesamte Organisation gelten, und solche, die projektspezifisch sind und sich erst bei der Beobachtung der Nutzer herauskristallisieren. Erstere reichen aus, um aus einem schlechten Design ein gutes Design zu machen. Um von dort aber zu einem großartigen Design vorzudringen, brauchen Teams jene herauskristallisierten Prinzipien, wie UX-Fachmann Jared Spool in diesem Beitrag erläutert.

Grauenvolles UX-Design – Wenn Böse-Sein die perfekte Technik ist

Ein interdisziplinäres Team mit vielen konträren Meinungen, das feststeckt und über Features und Geschäftsziele diskutiert, aber nicht über das Nutzererlebnis. Wie kann ein solches Team das UX-Design seines Produkts verbessern? Jared M. Spool schlägt eine Übung vor, in der das Team Ideen entwickelt, wie das UX-Design verschlechtert und zu einer wahren Höllenreise für den Nutzer gemacht werden kann! Dieser Trick führt dazu, dass alle Beteiligten – ohne es zu merken – die wichtigsten UX-Grundlagen kennenlernen und sich erstmals gemeinsam auf die Reise des Users fokussieren.

Design Thinking: Der Design- und Requirement-Lebenszyklus

Was passiert eigentlich im Hinblick auf Design Thinking, wenn die Entwicklung des Produkts begonnen hat? Denn: Design Thinking geht kontinuierlich weiter. In einem Vortrag, den wir bei einem gemeinsamen Event des Design Thinking Meetups Frankfurt und des Lean Startup Circle Rhein-Main in unserem Office mitgeschnitten haben, widmet sich Boris Bezirtzis, User-Experience-Experte bei SAP, Design Thinking im Kontext längerer Projekte. Hier ist die Aufzeichnung.

Design-Sprints: Anpassung und Individualisierung im Enterprise-Umfeld

Design-Sprints wurden von Google Ventures entwickelt, um möglichst schnell erfolgsversprechende Ideen hervorzubringen und sie in einem frühen Stadium mit echten Usern zu testen. Doch Design-Sprints „by the book“ funktionieren nicht in jeder Gemengelage, und insbesondere im Enterprise-IT-Alltag ist es eine Herausforderung, das Konzept wie vorgesehen anzuwenden. In einem Vortrag stellt Daniel Hopkins (Atos Consulting) ein Modell vor, in dem Design-Sprints um Lean-Startup-Elemente ergänzt und als Einstieg in eine intensive Prototypen- und MVP-Entwicklungsphase verstanden werden.

Design-Sprints: Struktur, Werkzeuge, Rahmenbedingungen, Tipps

Was sollen Design-Sprints leisten und was nicht? Wie läuft ein Design-Sprint ab und welche Struktur hat er? Welche Werkzeuge sind empfehlenswert und zielführend? Welche Rahmenbedingungen bezüglich Ort und Team sind erforderlich? In einem Vortrag bietet Benno Loewenberg, Fachmann für Experience Strategy & Service Design, eine kompakte Einführung in die Methodik mit zahlreichen Tipps für Innovationsteams.